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Frankreich – Präsidentschaftswahlen

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zigzag
Registriertes Mitglied
Veröffentlicht am Sonntag, 07. Mai 2017 - 20:06 Uhr:   

Exit Polls

Elabe / BFMTV, l’express
Emmanuel Macron (EM!): 65,9%
Marine Le Pen (FN): 34,1%

Harris Interactive / M6
Emmanuel Macron (EM!): 66,1%
Marine Le Pen (FN): 33,9%

Ifop-Fiducial / Paris Match, Sud Radio, C News
Emmanuel Macron (EM!): 65,5%
Marine Le Pen (FN): 35,5%

Ipsos / France Television, Radio France, Le Monde, Le Point
Emmanuel Macron (EM!): 65,1%
Marine Le Pen (FN): 34,9%

Kantar Sofres / TF1
Emmanuel Macron (EM!): 65,5%
Marine Le Pen (FN): 35,5%
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Bernhard Nowak
Registriertes Mitglied
Veröffentlicht am Sonntag, 07. Mai 2017 - 20:07 Uhr:   

Prognose France 2:
Macron: 65,1%
Le Pen: 34,9%
Rund 8% ungültige Stimmen
Quelle: Phoenix
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Ingo Zachos
Registriertes Mitglied
Veröffentlicht am Sonntag, 07. Mai 2017 - 20:42 Uhr:   

Das ist erneut schlechter für LePen als vorausgesagt.

Entscheidend wird aber die Parlamentswahl am 11. Juni und 18. Juni werden.

Wenn En Marche eine Mehrheit bekommt, kann Macron regieren, ansonsten ist er schon eine lahme Ente. Ich glaube, darauf hofft LePen. Nicht ausgeschlossen, das sie für die Stichwahlen am 18. Juni erstmals offen Republikaner unterstützen wird, um genau dieses zu erreichen.

Umfragen derzeit: https://en.wikipedia.org/wiki/French_legislative_election,_2017#Seat_projections

Dieser Wahlsieg gibt En Marche erst einmal Rückenwind, aber auch mit Mehrheit könnte er wie Renzi in Italien an seinen Reformen dann trotzdem scheitern.

Der FN wird die Republikaner wohl nicht als größte rechte Kraft ablösen,dazu sehen die Ergebnisse von Le Pen nicht gut genug aus, erreicht sie vor allem die Umfragewerte nicht einmal in voller Höhe.
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zigzag
Registriertes Mitglied
Veröffentlicht am Montag, 08. Mai 2017 - 20:07 Uhr:   

Ergebnis:

Emmanuel Macron (EM!): 66,1 %
Marine Le Pen (FN): 33,9 %

Wahlbeteiligung: 74,56 % (davon 8,51 % Enthaltungen, 2,96 % Ungültige)
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Marc
Registriertes Mitglied
Veröffentlicht am Mittwoch, 10. Mai 2017 - 17:27 Uhr:   

Marine Le Pen hat bei der Präsidentschaftswahl prozentual fast doppelt so viele Stimmen erzielt wie ihr Vater Jean Marie Le Pen im zweiten Wahlgang 2002 (17,79 %).

Die Strategie der Entdiabolisierung hat insofern das FN-Ergebnis verdoppelt.

Zudem steht der FN nun quasi als einzige Oppositionskraft dar, da Mainstream-Sozialisten und Konservative notgedrungen Macron unterstützen mussten. Dieser wiederum hat keine etablierte Partei als Machtbasis zur Verfügung (anders als Chirac 2002).

Es gibt nun folgende denkbare Ausgänge der Parlamentswahl:

1. Macrons neue Bewegung En Marche erhält keine Mehrheit im Parlament und ist auf eine Koalition mit den Rumpf-Sozialisten angewiesen oder regiert mit wechselnden Mehrheiten. In dem Fall ist er von Anfang an geschwächt. Größte Oppositionskraft sind entweder die Konservativen oder Le Pens Bewegung.

2. Die Konservativen erleben ein Comeback und erringen eine Merheit - es kommt zu einer Cohabitation. Macron ist von Anfang an eine lahme Ente. Größte Oppositionskraft dürfte Le Pens Bewegung sein.

3. Macrons Bewegung En Marche erringt die Mehrheit. In dem Fall müsste es allerdings dramatische Stimmverluste für Sozialisten und Konservative geben. Größte Oppositionskraft dürfte Le Pens Bewegung sein.

In zwei der drei Fälle ist der FN so positioniert, dass er weiter zulegen dürfte. Alles in allem positioniert sich der FN gerade so, dass er in fünf Jahren eine deutlich bessere Ausgangsbasis haben dürfte. Ihm dürfte es auch bei der kommenden Wahl gelingen mehr Direktmandate zu erzielen, da der bisherige "republikanische Konsens" zur Verhinderung der FN praktisch aufgebrochen wurde - gerade durch Melenchons Linke.
Wenn selbst die Wahl eines linksliberalen Macrons einem Großteil der Anhänger schwerfällt, um wie viel schwieriger sollte diesen im zweiten Wahlgang der Parlamentswahl (bei dem die relative Mehrheit ausreichend ist) ein taktisches Abstimmen zugungsten des konservativen Kandidaten fallen. Der FN dürfte hiervon profitieren und diesmal zahlreiche Mandate in der Nationalversammlung holen.

(Beitrag nachträglich am 11., Mai. 2017 von Marc editiert)
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Nikolaus Krause
Registriertes Mitglied
Veröffentlicht am Mittwoch, 10. Mai 2017 - 22:59 Uhr:   

Im zweiten Wahlgang 2012 kandidierten Hollande und Sarkozy. Vater Le Pen war zuletzt 2007 angetreten.
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Marc
Registriertes Mitglied
Veröffentlicht am Donnerstag, 11. Mai 2017 - 10:39 Uhr:   

@Nikolaus,

ist mir bekannt. Hatte mich einmal verschrieben. Ist korrigiert.
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zigzag
Registriertes Mitglied
Veröffentlicht am Samstag, 10. Juni 2017 - 21:03 Uhr:   

Parlamentswahlen am 11.06.2017 (2. Wahlgang am 18.06.2017)

Die letzten Wahllokale schließen um 20:00 Uhr MESZ.

Das Wahlsystem für die Parlamentswahlen ist das romanische Mehrheitswahlrecht:
In jedem Wahlkreis wird ein Abgeordneter gewählt. Im ersten Wahlgang ist gewählt, wer mehr als die Hälfte der gültigen Stimmen erreicht, sofern seine Stimmenzahl mindestens 25 % der Zahl der Wahlberechtigten des Wahlkreises beträgt. Wird kein Bewerber im ersten Wahlgang gewählt, findet eine Woche später (18. Juni) ein zweiter Wahlgang statt. An diesem können die Kandidaten teilnehmen, die bis zum Dienstag nach dem ersten Wahlgang ihre Kandidaturerklärung einreichen und deren Stimmenzahl im ersten Wahlgang mindestens 12,5 % der Zahl des Wahlberechtigten des Wahlkreises beträgt. Erreicht diese Hürde kein oder nur ein Kandidat, können die beiden Kandidaten mit den meisten Stimmen im ersten Wahlgang am zweiten Wahlgang teilnehmen. Im zweiten Wahlgang reicht die einfache Mehrheit.
Quelle: Wikipedia

Wikipedia
https://de.wikipedia.org/wiki/Parlamentswahl_in_Frankreich_2017
https://en.wikipedia.org/wiki/French_legislative_election,_2017
https://fr.wikipedia.org/wiki/%C3%89lections_l%C3%A9gislatives_fran%C3%A7aises_de_2017

Innenministerium
https://www.interieur.gouv.fr/Elections/Elections-legislatives-2017

News de
http://derstandard.at/r2171/Frankreich
http://www.spiegel.de/thema/frankreich/
http://www.zeit.de/thema/frankreich
http://www.sueddeutsche.de/news?search=Frankreich&sort=date&dep%5B%5D=politik&all%5B%5D=typ&all%5B%5D=sys&all%5B%5D=time
http://www.faz.net/aktuell/politik/thema/frankreich
https://www.welt.de/themen/frankreich-wahl/
https://www.taz.de/!t5008088/
http://de.euronews.com/tag/frankreich
http://info.arte.tv/de/lander/frankreich
http://www.tagesschau.de/thema/frankreich/
http://www.heute.de/form/heute-suche-24559462.html?text=Frankreich&Suchen=&action=search&portal=heute.de
http://www.ardmediathek.de/tv/suche?...
https://www.zdf.de/suche?q=Frankreich&sender=alle+Sender&from=&to=&attrs=
https://mediathekensuche.de/uebersicht/?q=Frankreich
http://www.deutschlandradio.de/text-und-audio-suche.287.de.html...
http://www.dw.com/de/frankreich/t-17518447
https://www.nzz.ch/ ch
http://www.srf.ch/ ch
http://www.lessentiel.lu/de/news/ lu

Politische Bildung / politische Stiftungen de
http://www.politische-bildung.de/wahl_frankreich_2017.html viele weitere Links
http://www.bpb.de/politik/hintergrund-aktuell/249192/parlamentswahlen-frankreich
https://frankreich.dgap.org/
http://www.fes.de/de/frankreich-hat-die-wahl/
http://www.kas.de/wf/de/35.448/
http://wahlen-frankreich-2017.eu/

News en
http://www.france24.com/en/
https://www.thelocal.fr/
https://www.theguardian.com/world/france

News fr
http://www.francetvinfo.fr/
http://www.lci.fr/elections/
http://www.tv5monde.com/
http://www.europe1.fr/
http://www.bfmtv.com/
http://www.leparisien.fr/elections/
http://www.lefigaro.fr/elections/legislatives/
http://www.lemonde.fr/elections/
http://www.liberation.fr/
http://www.lepoint.fr/
http://www.20minutes.fr/elections/
http://www.lalibre.be/ be
https://www.rtbf.be/ be
https://www.romandie.com/news/ ch
http://www.rts.ch/info/ ch

Twitter
https://twitter.com/search?q=%23Frankreich%20OR%20%23Frankreichwahl%20OR%20%23Legislatives2017%20&src=typd

Forum en
http://uselectionatlas.org/FORUM/index.php?topic=263566.0

Blogs fr
http://www.election-politique.com/pays.php?valeur=FR

Umfragen
https://en.wikipedia.org/wiki/French_legislative_election,_2017#Opinion_polls
https://fr.wikipedia.org/wiki/Liste_de_sondages_sur_les_%C3%A9lections_l%C3%A9gislatives_fran%C3%A7aises_de_2017
http://www.sondages-en-france.fr/

Wahlbörsen
http://www.wahlfieber.com/de_du/thema/Weitere-Europa/France_wf/

Wahlsystem
http://www.wahlrecht.de/ausland/franzoesisch.html
http://www.electionguide.org/countries/id/75/

Frühere Wahlen
http://www.parties-and-elections.eu/france.html
https://www.electoralgeography.com/new/en/category/countries/f/france
https://de.wikipedia.org/wiki/Kategorie:Wahl_in_Frankreich
https://en.wikipedia.org/wiki/Category:Elections_in_France
https://www.interieur.gouv.fr/Elections/Les-resultats/
http://www.france-politique.fr/election-politique.htm

(Beitrag nachträglich am 11., Juni. 2017 von zigzag editiert)
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zigzag
Registriertes Mitglied
Veröffentlicht am Sonntag, 11. Juni 2017 - 20:42 Uhr:   

Exit Polls


Ipsos / France Television, Radio France, Le Monde, Le Point

LREM-MoDem: 32.2%
LR-UDI: 21.5%
FN: 14%
FI: 11%
PS: 10.2%
Divers/Others: 3.3%
EELV: 3%
PCF: 3%
Divers Gauche/Other Left: 0.8%

LREM-MODem: 390-430
LR-UDI: 85-125
PS: 20-35
FI: 11-21
FN: 3-10
Others: 7-12


Kantar Sofres / TF1

LREM: 32.9%
LR-UDI: 21%
FN: 13.5%
FI: 11%
PS-RDG-DVG: 9.7%
EELV: 4%
PCF: 3.2%
DLF: 1.1%
Extreme Gauche/Extreme Left: 0.8%

LREM: 400-440
LR-UDI-DVD: 95-132
FN: 2-5
FI-PCF: 13-23
PS-RDG-DVG-ECO: 15-25
Other: 1-3


Elabe / BFMTV, l’express

LREM-MoDem: 32.6%
LR-UDI-DVD: 20.9%
FN: 13.1%
FI: 11%
PS-PRG-DVG: 9%
Other: 4.3%
PCF: 3.6%
EELV: 3.3%
DLF: 1.2%

LREM: 415-445
LR: 80-100
PS: 30-40
FI: 10-20
FN: 1-4
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SaaleMAX
Registriertes Mitglied
Veröffentlicht am Sonntag, 11. Juni 2017 - 20:59 Uhr:   

Mal kurz und knapp nach der ersten Runde in Frankreich:

Macron klar vorne, über 30 Prozent für "en Marche"
Sozialdemokraten stürzen auf rund zehn Prozent
Linkspartei »La France Insoumise« nur leicht darüber
...........................................................
Erstmals wählte Mehrheit gar nicht!
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Maik Otter
Registriertes Mitglied
Veröffentlicht am Sonntag, 11. Juni 2017 - 22:08 Uhr:   

Lila Welle

Emanuel Macrons "Bewegung" ist wie eine Sternschnuppe! Es ist kaum zu glauben!


Teilergebnis

extreme Linke
La France insoumise: 1 871 622
Parti communiste francais: 485 180
Extrême gauche: 139 795

gemäßigte Linke
Parti socialiste: 1 311 870
Parti radical de gauche: 93 177
Divers gauche: 299 427

Zentristen
La République en marche: 4 768 789
Modem: 783 292
Ecologiste: 690 503
Divers: 362 060
Régionaliste: 198 167

gemäßigte Rechte
Les Républicains: 2 818 467
Union des Démocrates et Indépendants: 576 956
Divers droite: 520 023

extreme Rechte
Front National: 2 549 521
Debout la France: 204 721
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Ralf Arnemann
Registriertes Mitglied
Veröffentlicht am Montag, 12. Juni 2017 - 13:06 Uhr:   

Wieso gibt es eigentlich überall nur die (für Mehrheitswahlrecht eher nebensächliche) Prozentverteilung bzw. irgendwelche Hochrechnungen für den nächsten Wahlgang?

Es müssen doch eine ganze Reihe von Wahlkreisen schon im ersten Wahlgang entschieden worden sein. Diese Mandate sind jetzt schon sicher und könnten gemeldet werden.
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Christian Haake
Registriertes Mitglied
Veröffentlicht am Montag, 12. Juni 2017 - 16:40 Uhr:   

Ich glaube, so viele Wahlkreise sind noch nicht entschieden. Ich klicke mich gerade ein wenig durch die Ergebnisse von der Innenministeriumsseite (Dank an zigzag's Liste), nach ca. 50 Wahlkreisen habe ich bis jetzt nur einen gesehen (La Reunion 2), wo ein Kandidat die Mehrheit der gültigen Stimmen bekommen hat - aber noch nicht gewählt ist, da er die Viertel-der-Wahlberechtigten-Hürde nicht geknackt hat. Im Übrigen kommen in allen gesichteten Wahlkreisen auch nur zwei Kandidaten in den 2. Wahlgang - bei der Wahlbeteiligung auch kein Wunder, selbst der Zweitbeste erreicht selten das Achtel der Wahlberechtigten.

Gerade mal im Ausland geguckt, dort gibt es noch ein paar mit Mehrheit - aber noch nicht Abgeordnete aufgrund noch niedrigerer Beteiligung.
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Thomas Frings
Registriertes Mitglied
Veröffentlicht am Montag, 12. Juni 2017 - 17:34 Uhr:   

Vier sind gewählt.
http://elections.interieur.gouv.fr/legislatives-2017/FE.html

Drei Kandidaten im 2. WG gibt es nur in Aube 1.

LREM und Modem werden zusammen über 80 % der Sitze bekommen. Großer Erfolg also für Macron (wie lange seine Beliebtheit hält, werden wir sehen), eine vernichtende Niederlage von allen für PS mit Verbündeten, auch heftig aber nicht ganz so krass für die Republikaner und UDI, eine Misserfolg auch für Le Pen. Die extremen Linken werden allenfalls geringfügig vom Absturz der Sozialisten profitieren. Ihren eigenen Wahlkreis wird Le Pen (Pas-de-Calais 11) diesmal wahrscheinlich gewinnen, die beiden 2012 gewonnen Wahlkreise im Süden (Vaucluse 3, Gard 2) sind dagegen so gut wie sicher futsch. Chancen hat die FN nur in wenigen Wahlkreisen im Norden, am ehesten Nord 16 und Pas-de-Calais 3.
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Ralf Arnemann
Registriertes Mitglied
Veröffentlicht am Montag, 12. Juni 2017 - 17:54 Uhr:   

Ups. Ich hätte angesichts des Vorsprungs von LREM gedacht, daß schon deutlich mehr Wahlkreise nach dem ersten Wahlgang entschieden sind.

> Drei Kandidaten im 2. WG gibt es nur in Aube 1.
Auch da hätte ich mit mehr gerechnet - aber dabei übersehen, daß man 12,5% der WAHLBERECHTIGTEN erhalten muß, um sich für den zweiten Wahlgang zu qualifizieren.
Angesichts der niedrigen Wahlbeteiligung ist das wohl selten für drei (oder gar mehr) Kandidaten möglich.

Ich kann mich erinnern, daß es früher eine erhebliche Bedeutung hatte, welche Partei ihre Kandidaten zwischen den beiden Wahlgängen zugunsten von anderen Parteien zurückzog (und umgekehrt). Offenbar war das noch ein anderes Wahlrecht - bei nur noch zwei Kandidaten spielt das eigentlich keine Rolle mehr.
Da geht es maximal um eine Wahlempfehlung, und die ist bedeutend unwichtiger.
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Maik Otter
Registriertes Mitglied
Veröffentlicht am Montag, 12. Juni 2017 - 22:18 Uhr:   

Endergebnis des 1. Wahlganges


Linke: 5 442 939 Stimmen; 23,00 % der Wähler; 11,53 % der Wahlberechtigten und 1 Erstrundengewählter

extreme Linke: 3 288 551 Stimmen; 13,49 % der Wähler und 7,01 % der Wahlberechtigten
La France insoumise: 2 497 661 Stimmen; 11,02 % der Wähler und 5,25 % der Wahlberechtigten
Parti communiste francais: 615 503 Stimmen; 2,72 % der Wähler und 1,29 % der Wahlberechtigten
Extrême gauche divers: 175 387 Stimmen; 0,77 % der Wähler und 0,37 % der Wahlberechtigten

gemäßigte Linke: 2 154 388 Stimmen; 9,51 % der Wähler; 4,52 % der Wahlberechtigten und 1 Erstrundengewählter
Parti socialiste: 1 685 773 Stimmen; 7,44 % der Wähler und 3,54 % der Wahlberechtigten
Parti radical de gauche: 106 287 Stimmen; 0,47 % der Wähler und 0,22 % der Wahlberechtigten
Divers gauche: 362 328 Stimmen; 1,60 % der Wähler; 0,76 % der Wahlberechtigten und 1 Erstrundengewählter

Zentristen: 8 997 701 Stimmen; 33,70 % der Wähler; 18,92 % der Wahlberechtigten und 2 Erstrundengewählte
La République en marche: 6 390 797 Stimmen; 28,21 % der Wähler und 13,43 % der Wahlberechtigten; 2 Erstrundengewählte
Ecologiste: 973 739 Stimmen; 4,30 % der Wähler und 2,05 % der Wahlberechtigten
Modem: 932 229 Stimmen; 4,11 % der Wähler und 1,96 % der Wahlberechtigten
Divers: 500 458 Stimmen; 2,21 % der Wähler und 1,05 % der Wahlberechtigten
Régionaliste: 204 078 Stimmen; 0,90 % der Wähler und 0,43 % der Wahlberechtigten

Rechte: 8 163 324 Stimmen; 35,23 % der Wähler; 17,41 % der Wahlberechtigten und 1 Erstrundengewählter

gemäßigte Rechte: 4 588 980 Stimmen; 21,56 % der Wähler; 10,26 % der Wahlberechtigten und 1 Erstrundengewählter
Les Républicains: 3 573 366 Stimmen; 15,77 % der Wähler und 7,51 % der Wahlberechtigten
Union des Démocrates et Indépendants: 687 219 % der Wähler und 3,03 % der Wähler, 1,44 % der Wahlberechtigten und 1 Erstrundengewählter
Divers droite: 625 395 Wähler; 2,76 % der Wähler und 1,31 % der Wahlberechtigten

extreme Rechte: 3 324 344 Stimmen; 14,67 % der Wähler und 7,15 % der Wahlberechtigten
Front National: 2 990 592 Stimmen; 13,20 % der Wähler und 6,29 % der Wahlberechtigten
Debout la France: 265 433 Stimmen; 1,17 % der Wähler und 0,56 % der Wahlberechtigten
Extrême droite divers: 68 319 Stimmen; 0,30 % der Stimmen und 0,14 % der Wahlberechtigten

Wahlberechtigte: 47 571 350
Nichtwähler: 24 401 132
° 51,29 % Wahlberechtigten
Wähler: 23 170 218
° 48,71 % der Wähler
Weiße Stimmen: 354 391
° 1,53 % der Wähler
° 0,74 % der Wahlberechtigten
Leere Wahlzettel: 161 263
° 0,70 % der Wähler
° 0,34 % der Wahlberechtigten
Gültige Stimmen: 22 654 564
° 97,77 % der Wähler
° 47,62 % der Wahlberechtigten


Elsaß
Thierry Michels (LREM), Silvia Waserman (LREM) und Bruno Studer (LREM) dürften in Straßburg gewinnen.
Eric Straumann (LR) und Stéphanie Villemin (LREM) dürften sich in Colmar ein enges Rennen liefern.

Lothringen
In Metz lagen im 1 .Wahlgang Belkhir Belhaddad (LREM), Ludovic Mendes (LREM), Richard Lioger (LREM) lagen im 1. Wahlgang jeweils deutlich vorne.

PS
Benoit Hamon ist ausgeschieden.

FN
Marine Le Pen kam im 1. Wahlgang auf ungefähr 45 %.
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tg
Registriertes Mitglied
Veröffentlicht am Montag, 12. Juni 2017 - 23:44 Uhr:   

Interessant wären aus meiner Sicht folgende Daten:

In wievielen Wahlkreisen haben sich die einzelnen Parteien (oder Parteiengruppen) für die zweite Runde qualifiziert?

Oder noch noch besser: Eine Tabelle, die die Anzahl der Duelle zwischen den einzelnen Parteien / Parteigruppen zeigt.

Wäre schön, wenn jemand das finden würde.
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zigzag
Registriertes Mitglied
Veröffentlicht am Montag, 12. Juni 2017 - 23:57 Uhr:   

Eine Karte;
http://uselectionatlas.org/FORUM/index.php?PHPSESSID=536bf5768019973440f99fd96d7f6266&topic=263566.msg5693766#msg5693766

LREM/MoDem: leading in 449 constituencies, will be in the runoff in 513 constituencies.
LR/UDI/DVD: leading in 67 constituencies, will be in the runoff in 300 constituencies.
FN: leading in 20 constituencies, will be in the runoff in 118 constituencies.
PS/EELV(2?)/DVG: leading in 27 constituencies, will be in the runoff in 73 constituencies.
FI/PCF: leading in 8 constituencies, will be in the runoff in 69 constituencies.

http://uselectionatlas.org/FORUM/index.php?PHPSESSID=536bf5768019973440f99fd96d7f6266&topic=263566.msg5693763#msg5693763
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tg
Registriertes Mitglied
Veröffentlicht am Dienstag, 13. Juni 2017 - 00:15 Uhr:   

Sehr schön! Danke!
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SaaleMAX
Registriertes Mitglied
Veröffentlicht am Dienstag, 13. Juni 2017 - 20:35 Uhr:   

Mich würde einmal interessieren eine Zusammenstellung vom Wahlergebnis in Prozent zur franz. Parlamentswahl und zur erwarteten Sitzverteilung im künftigen Parlament Frankreichs.
Also Prozente zu Sitzen.
Ich weiß, Frankreichs Wahlrecht und das Wahlverfahren ist anders als unseres in Deutschland.
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Jan W.
Registriertes Mitglied
Veröffentlicht am Mittwoch, 14. Juni 2017 - 16:13 Uhr:   

Da muss man sich erstmal fragen, was "das Wahlergebnis" ist.
Theoretisch würde ich zum Erstrundenergebnis der 4 entschiedenen Wahlkreise die Zweitrundenergebnisse der übrigen Wahlkreise addieren.

Denn nur daraus ließe sich seriöserweise ein Vergleich zum Ergebnis konstruieren, weil sie eben die Wählerwanderungen enthalten, die letztlich zu den Wahlkreissiegen führen.
Dann haben wir eine Situation, die mit anderen Mehrheitswahlrechten vergleichbar ist.

Vergleiche mit deutschen Erststimmenergebnissen würde ich nicht empfehlen, weil hier viele einfach nur Folgekreuze ihrer Zweitstimmenentscheidung verteilen.
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Thomas Frings
Registriertes Mitglied
Veröffentlicht am Sonntag, 18. Juni 2017 - 20:36 Uhr:   

Der Sieg für Macron wird bei weitem nicht so groß ausfallen wie gedacht. Es gibt recht viele überraschende Ergebnisse und davon profitieren alle Gegner - LR, Linke und FN. Trotzdem wird Macron wohl eine komfortable Mehrheit haben.
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zigzag
Registriertes Mitglied
Veröffentlicht am Sonntag, 18. Juni 2017 - 23:41 Uhr:   

(Diesen Post hatte ich geografisch etwas verschoben :-) Hier ist er aber richtig.)

Exit Polls


Ipsos / France Television, Radio France, Le Monde, Le Point

LREM: 311
MoDem: 44
LR: 101
UDI: 17
DVD (Divers Droite/Other Right): 7
FN: 8
FI: 19
PS: 34
PRG: 2
DVG (Divers Gauche/Other Left): 13
Divers/Others: 10
PCF: 11


Kantar Sofres / TF1, LCI, RTL

LREM: 315
MoDem: 45
LR-UDI-DVD: 133
FN: 6
FI: 17
PS: 32
PRG-DVG: 13
EELV: 1
PCF: 9
DLF: 0
Extreme Gauche/Extreme Left: 0
Other: 6


Elabe / BFMTV, l’express

LREM-MoDem: 395-425
LR-UDI-DVD: 95-122
FN: 4-6
FI: 10-16
PS-PRG-DVG: 27-35
Other: 8-12


Macron holt eine klare Mehrheit, aber deutlich weniger, als vorhergesagt.
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Ingo Zachos
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Veröffentlicht am Montag, 19. Juni 2017 - 00:35 Uhr:   

Vor dem ersten Wahlgang wurden 320-400 Sitze für LREM/MoDEM vorausgesagt. So ist es wohl auch gekommen.

Ich würde es nicht wiederholen, das LREM nicht so hoch gewonnen hat wie vorhergesagt, denn das ist eher das übliche Schönreden der Wahlverlierer.

Tatsächlich kam es etwa wie vorhergesagt.

Ob Macron viel bewegen kann bleibt abzuwarten. Auch 2012 hat Hollande zuerst Sarkozy abgelöst und dann eine Mehrheit im Parlament erreicht. Seine machtpolitischen Ziele hat Macron nun erreicht. Jetzt werden wir sehen,ob er bei der Umgestaltung Frankreichs genauso punkten kann wie bei seinen außenpolitischen Auftritten.
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Ingo Zachos
Registriertes Mitglied
Veröffentlicht am Montag, 19. Juni 2017 - 14:35 Uhr:   

Resultate der zweiten Runde:

https://www.interieur.gouv.fr/Elections/Elections-legislatives-2017/Second-tour-des-elections-legislatives-les-resultats

Das macht für das Macronlager 350 Sitze

Les Républicains und Verbündete 137 Sitze

Sozialisten und Verbündete: 44 Sitze

extreme Linke: 27 Sitze

Front National: 8 Sitze

Übrige(Grüne, Regionalparteien etc. ) 11 Sitze


Dank des Minderheitswahlrechts das in Frankreich gilt, hat Macrons Partei also nun auch eine komfortable Mehrheit in der Nationalversammlung.

Klare Gewinner sind LREM und MoDem, aber auch die extreme Linke und der Front National haben hinzugewonnen, auch wenn dieser das Wahlziel stärksten Oppositionspartei zu werden klar verfehlt hat.

Klare Wahlverlierer: Die Sozialisten, die 2012 fast allein eine absolute Mehrheit hatten, und mit ihren Verbündeten eine absolute Mehrheit hielten. 287 verlorene Sitze sprechen eine deutliche Sprache.

auch klar verloren: LR, die 92 Sitze verloren.

Angekratzt: Marine Le Pen. Zwar hat der FN gewonnen und auch sie hat selbst nun ein Mandat, aber die vollmundige Ankündigung, stärkste Opposition zu werden, wie sie es nach der verlorenen Präsidentschaftswahl ankündigte, ist krachend verfehlt worden.
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SaaleMAX
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Veröffentlicht am Montag, 19. Juni 2017 - 20:30 Uhr:   

Macron...ein bisschen Chirac ein bisschen Mitterrand ?!?

Ich kann mich dem Eindruck nicht ganz verwehren, daß die neue Partei LREM gegründet wurde um unter anderem Namen eine Mischung aus ehem. Konservativer und sozialischtischer Politik mit einem Hauch Marktliberalismus fortzusetzen und Frankreich vorerst vor dem abkippen in linke oder rechte Extreme "zu bewahren".

Letztendlich ist es ein Wein, den man woanders schon lange trinkt, nur in einem neuem Fass und jetzt der franz. Wählerschaft präsentiert wurde?
SURPRISE------Es wurde ein Erfolg.

Man darf auch sagen daß mittlerweile viele alte EX-Konservative und EX-Sozialisten an diesem "WEIN" mitarbeiten.
Ungefähr so als würden CDU und SPD Haudegen eine neue Partei gründen mit einem unverbrauchten Repräsentanten.

Man wird sehen was man Von Macron und LREM erwarten darf.Der Ex- Wirtschaftsminister und Rothschild-Banker wird uns zeigen, wofür er steht.
erfüllt er die Erwartungen nicht, ist er so schnell wieder weg, wie er gekommen ist.
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Maik Otter
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Veröffentlicht am Montag, 19. Juni 2017 - 22:14 Uhr:   

Die Parteinwerte in der 1. Wahlrunde und in der 2. Wahlrunde weichen teilweise kräftig voneinander ab! Die 22 654 164 gültigen Erstrundenstimmen geteilt die 577 Wahlkreis ergibt einen republikweiten Durchschnitt von ~ 39 262 Stimmen. Die LREM benötigte durchschnittlich ~ 20 751 Erstrundenstimmen je 1 Gewähltem. Die Sitze der LREM sind durchschnittlich um 89,21 % billiger! Der Frauenanteil in der Nationversammlung wird steigen!

Die Senatswahl wird ausgerechnet am Sonntag, 24.09.2017 stattfinden!

Der Kongress wird schwächer durchgeschüttelt werden!
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Ingo Zachos
Registriertes Mitglied
Veröffentlicht am Dienstag, 20. Juni 2017 - 11:01 Uhr:   

So, in Macrons Regierung schon der erste Rücktritt. Die prophane Tagespolitik holt den Hoffnungsträger offenbar schon schnell ein.

@ Maik Otter:

Natürlich ist in einem Minderheitswahlrecht ("Mehrheitswahlrecht" ist ein Euphemismus, den ich nicht mitmache)eine Partei überrepräsentiert, und damit deren Sitze "billiger" als in einem Verhältniswahlrecht. Das ist nicht immer die stärkste Partei, wie von Anhängern dieses Wahlrechts gerne kolportiert, sondern oft, siehe Präsidentenwahl USA immer die gleiche Minderheitspartei, die sich so zur Mehrheit "schummelt". wie gesagt, dieses System ist in der Tendenz nicht besonders demokratisch, was ihre Beliebtheit teilweise erklärt.
die Anhänger betonen dann, dieses System produziere klare Mehrheiten, was , siehe UK nicht einmal stimmt, vor allem aber wird der Wählerwille systematisch verzerrt, aber diese Diskussion hatten wir schon mehrfach.

Ihre Zahlen erklären nur genau diesen Effekt und sind keine Überraschung und auch keine Ausreißer.
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cyrix
Registriertes Mitglied
Veröffentlicht am Dienstag, 04. Juli 2017 - 11:47 Uhr:   

Aus Macrons "Rede zur Lage der Nation" (naja, zumindest heißt die Vorlage in den USA so ;) ) geistert in den deutschen Medien (z.B. [1]) immer wieder die noch eher unpräzise Aussage, "Er werde vorschlagen, 'eine Dosis' Verhältniswahlrecht einzuführen, sagte Macron."

Nun habe ich weder die Rede (die ich mangels Sprachkenntnissen auch gar nicht verstehen könnte) noch eine Übersetzung dieser bisher gesehen, würde aber mal vermuten, da alle deutschen Medien, die ich bisher dazu gelesen habe, bei der gleichen seeeeehr schwammigen Formulierung "eine Dosis Verhältnsiwahlrecht" bleiben, dass Macron auch nicht wirklich mehr gesagt hat.

Ist hier einigen evtl. mehr bekannt?

[1]: http://www.zeit.de/politik/ausland/2017-07/frankreich-emmanuel-macron-versailles-ansprache-programm-vorstellung
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Thomas Frings
Registriertes Mitglied
Veröffentlicht am Mittwoch, 05. Juli 2017 - 23:36 Uhr:   

Das hat er so gesagt - ohne konkret zu werden - und ganz neu ist das nicht. Das war eine Bedingung von Bayrou:
http://www.lemonde.fr/politique/article/2017/06/13/legislatives-philippe-redit-que-l-introduction-d-une-dose-de-proportionnelle-est-a-l-ordre-du-jour_5143578_823448.html

Was am Ende rauskommt, werden wir sehen. Wahrscheinlich nicht viel.

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