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Archiv bis 21. März 2012

Wahlrecht.de Forum » Tagesgeschehen » Wahlen, Abstimmungen usw. im europäischen Ausland » Frankreich – Präsidentschaftswahlen » Archiv bis 21. März 2012 « Zurück Weiter »

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Midlands (Unregistrierter Gast)
Veröffentlicht am Sonntag, 06. Mai 2007 - 18:10 Uhr:   

Laut Schweizer Fernsehen 53-55 Prozent für Sarkozy.
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mma
Veröffentlicht am Sonntag, 06. Mai 2007 - 18:17 Uhr:   

In Frankreich sind die Veröffentlichungen vor 20.00 h übrigens ungesetzlich. Wenn die Leute, die bei Sarkozys Sieg Randale machen wollen, jetzt schon aus dem Ausland oder im Internet, etwa hier, das erfahren und schon mal anfangen, ist eine Beeinflussung der Wahl durchaus denkbar. So toll finde ich das nicht.
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Bernhard Nowak (Unregistrierter Gast)
Veröffentlicht am Sonntag, 06. Mai 2007 - 18:39 Uhr:   

Ich habe mir die Mühe gemacht, auf Phoenix die Debatte von Frau Royal und Herrn Sarkozy zu verfolgen. Frau Royal erschien mir aggressiv und hitzig, Herr Sarkozy - entgegen seinem Ruf - eher ruhig und besonnen - er schien mir auch konkreter zu antworten als Madame Royal. Und daher hatte ich schon seit Mittwoch abend folgende Prognose: die meisten Anhänger von Bayrou, die programmatisch eher auf der Linie Sarkozys liegen, diesen aber aus persönlichen Gründen ablehnen, dürfte Sarkozy an diesem Tag von seinen Qualitäten überzeugt haben, zumal Frau Royal einmal die Nerven verlor; sie behauptete, es gäbe kein Gesetz in Bezug auf behinderte Kinder und mußte dann erfahren, dass der noch amtierende Staatspräsident Chirac, der selber eine behinderte Tochter hat, ein solches Gesetz 2005 in Auftrag gab.

Herr Sarkozy hingegen baute offensichtlich Ängste vor seiner Person bei Bayrou-Wählern ab. Die hohe Wahlbeteiligung - offenbar die bislang höchste in einer Stichwahl für das Präsidentenamt überhaupt - zeigte auch, dass die Wähler Le Pens sich nicht enthielten, sondern zur Wahl gingen und wohl für Sarkozy gestimmt haben.

Wenn Herr Sarkozy mehr als 55% der Stimmen erhalten sollte, dann sehe ich auch heftige Diskussionen in der PS voraus: denn dann können sozialdemokratisch orientierte Politiker wie Strauß-Kahn - meines Erachtens zu recht - sagen, dass sie bessere Chancen gegen Sarkozy gehabt hätten als Frau Royal. Aber dies ist ja das Dilemma, was wir in Deutschland aus der Auseinandersetzung Lafontaine-Schröder aus der SPD auch kannten; der der Partei genehmere Kandidat - in Frankreich die Kandidatin - ist der Bevölkerung "zu links."

Meines Erachtens hat jedenfalls die Fernsehdebatte - entgegen dem, was wir in den Medien hören, durchaus Einfluß auf die Endentscheidung der Wahl gehabt: wenn 51% der Bevölkerung Sarkozy als Sieger der Debatte einstuften, jedoch nur 31% für Frau Royal votierten, dann überrascht mich das Ergebnis - auch in dieser Höhe nicht. Ich bin fest davon überzeugt, dass ohne die TV-Debatte Frau Royal zwar auch die Stichwahl gegen Sarkozy verloren hätte, aber der Vorsprung Sarkozys knapper ausgefallen wäre - unabhängig natürlich von meinen persönlichen Vorlieben. So meine - natürlich vorläufige - "Erklärung" dieses Ergebnisses, falls es sich so bewahrheiten sollte.

Ins
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Ralf Arnemann
Veröffentlicht am Sonntag, 06. Mai 2007 - 19:50 Uhr:   

> entgegen dem, was wir in den Medien hören
Richtig.
Bei der USA-Berichterstattung ist es mir schon länger aufgefallen. Jetzt - da ich mir die französischen Original-Quellen mal etwas genauer angeschaut habe, auch für Frankreich: Die deutschen Medien berichten grottenschlecht.
So schlecht und einseitig, daß man durchaus davon ausgehen muß, daß hier nach persönlicher Sympathie der Journalisten manipuliert wird.

An der Spitze die "Leitmedien" à la Spiegel und SZ, die übrigen lassen sich davon beeinflussen.

Ich weiß nicht, ob daß eine neue Erscheinung ist, oder schon immer ein Problem.
Vielleicht fällt es mir auch nur jetzt erst auf, weil man per Internet mehr Informationen bekommen kann - früher war es ja fast ausgeschlossen, die von den deutschen Medien vermittelte Weltsicht zu überprüfen.
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Bernhard Nowak (Unregistrierter Gast)
Veröffentlicht am Sonntag, 06. Mai 2007 - 20:15 Uhr:   

Sarkozy ist Frankreichs neuer Präsident

Der nächste französische Präsident wird Nicolas Sarkozy heißen. Die Hochrechnungen bestätigen, was sich zuvor bereits abzeichnete: Der Konservative hat seine sozialistische Konkurrentin deutlich abgehängt. Damit ist der Traum Ségolène Royals, Frankreichs erste Staatschefin zu werden, geplatzt.

Paris - Um 20 Uhr veröffentlichten die französischen Abendnachrichten die ersten Hochrechnungen. Demnach hat Nicolas Sarkozy rund 53 Prozent der Stimmern erzielen können. Ségolène Royal etwa 47 Prozent. Der frühere Innenminister distanzierte seine Konkurrentin damit klar.

[…]

Die meisten Wahllokale in Frankreich haben um 18 Uhr geschlossen. Doch in den Großstädten konnten die Wähler noch bis 20 Uhr ihre Stimme abgeben. Deshalb durften in Frankreich vorher keine Hochrechnungen veröffentlicht werden. In den Nachbarländern Schweiz und Belgien dagegen schon - und die meldeten bereits um kurz vor 18 Uhr den Sieg des UMP-Kandidaten.

[…]

Der französische Präsident, der für fünf Jahre gewählt wird, hat weit reichende Kompetenzen. Er ist Oberbefehlshaber der Streitkräfte, ernennt den Ministerpräsidenten und hat das Recht, das Parlament, die Nationalversammlung, aufzulösen. Zudem ist er für die Außen- und Verteidigungspolitik zuständig.

ler/AFP/dpa/Reuters
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Bernhard Nowak (Unregistrierter Gast)
Veröffentlicht am Sonntag, 06. Mai 2007 - 23:23 Uhr:   

Überraschende Veränderung der Zahlen nach neuesten Hochrechnungen auf CNN:

Im Gegensatz zu ersten Prognosen fällt der Wahlsieg Sarkozys laut CNN, welches sich auf Hochrechnungen des französischen Innenministeriums beruft, knapper aus als zunächst vermutet.

Danach hat Sarkozy 51,87 und Frau Royal 48,13% erreicht.

Dies entspricht ziemlich genau dem Ergebnis von 1981 - nur dass damals Mitterrand mit fast exakt den gleichen Werten vor Giscard führte.

Bei einer Wahlbeteiligung von 87,3% 1974, die wohl doch etwas höher war als die Wahlbeteiligung heute, hatte 1974 Giscard 50,8 gegenüber 49,2% für Mitterrand erhalten.
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Ralf Arnemann
Veröffentlicht am Montag, 07. Mai 2007 - 09:19 Uhr:   

Da hat CNN wohl eine Niete gezogen: Die endgültigen Zahlen sind dicht dran an Hochrechnungen, die den ganzen Abend liefen. Es bleibt bei komfortablen 6% Vorsprung für "Sarko" (den Spitznamen werden sich die Franzosen jetzt wohl abgewöhnen, von wegen Respekt vor dem Amt).

Jetzt werden sich die Sozialisten wohl eine größere Diskussion liefern, warum Royal die falsche Kandidatin war und warum man das nicht früher gemerkt hat ...
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zigzag
Registriertes Mitglied
Veröffentlicht am Sonntag, 25. September 2011 - 13:35 Uhr:   

Heute finden in Frankreich die Wahlen zum Senat statt:

Wikipedia
http://en.wikipedia.org/wiki/French_Senate_election,_2011
http://fr.wikipedia.org/wiki/%C3%89lections_s%C3%A9natoriales_fran%C3%A7aises_de_2011

Wahlkommission/Senat
http://www.interieur.gouv.fr/sections/a_votre_service/resultats-elections/SN2011/index.html
http://www.senat.fr/senatoriales_2011.html

News de
http://derstandard.at/r2171/Frankreich

News fr
http://regions.france3.fr/
http://lci.tf1.fr/elections-senatoriales/
http://www.lemonde.fr/
http://www.lefigaro.fr/
http://www.leparisien.fr/actualites-informations-direct-videos-parisien
http://www.20minutes.fr/senatoriales/carte

Foren/Blogs/Infos
http://uselectionatlas.org/FORUM/index.php?PHPSESSID=aa3905bed16c2e39d9ba6105aed22535&topic=140520.0
http://www.france-politique.fr/elections-senatoriales-2011.htm
http://de.wikipedia.org/wiki/Senat_(Frankreich)
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zigzag
Registriertes Mitglied
Veröffentlicht am Sonntag, 02. Oktober 2011 - 17:22 Uhr:   

Das erste Mal in der Geschichte des Senats hat die politische Linke eine Mehrheit im Senat (177:171) und stellt den Senatspräsidenten.

http://fr.wikipedia.org/wiki/%C3%89lections_s%C3%A9natoriales_fran%C3%A7aises_de_2011#R.C3.A9sultats
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Taugenichts
Registriertes Mitglied
Veröffentlicht am Sonntag, 09. Oktober 2011 - 20:43 Uhr:   

Nach Auszählung von rund einem Viertel der Stimmen bei der 1. Vorwahlrunde der Sozialisten und der Linksradikalen für die Präsidentschaftskandidatur soll F. Hollande mit rund 40% vor M. Aubry (ca. 30%) liegen.
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Thomas Frings
Registriertes Mitglied
Veröffentlicht am Sonntag, 09. Oktober 2011 - 21:57 Uhr:   

Die "Parti radical de gauche" ist nur links aber nicht linksradikal. Das "radikal" ist ein historisches Relikt, genau wie "Radikale Venstre" in Dänemark oder bei der Schweizer FDP, die sich teilweise in der französischsprachigen Schweiz und im Tessin "radikal" nennt.

Zur Vorwahl selbst: es wurde einfach der aussichtsreichste Kandidat gewählt. Die Drittplatzierte Royal liegt auch in den Umfragen hinter Hollande und Aubry, sie hat seit der Stichwahlniedrlage offensichtlich einiges an Popularität verloren. Aubry hat sich während der Regierungszeit Jospins mit ihrer 35-Stundenwoche-Zwangsbeglückung nicht gerade beliebt gemacht.
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Taugenichts
Registriertes Mitglied
Veröffentlicht am Sonntag, 09. Oktober 2011 - 22:33 Uhr:   

@Thomas Frings
Danke für die Erklärung, die ich zwar nicht brauchte, die aber sicher manch anderen Leser aufklärte. Linksradikal klingt in deutscher Übersetzung in der Tat gleich wie linksextremistisch. Tatsächlich ist die (bzw. der, für die Grammatikpuristen) Parti radical de gauche eine sozialliberale Partei.

Royal liegt mit nur rund 7% sogar nur auf dem 4. Platz.
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zigzag
Registriertes Mitglied
Veröffentlicht am Sonntag, 09. Oktober 2011 - 22:33 Uhr:   

Links:

Wikipedia
http://en.wikipedia.org/wiki/French_Socialist_Party_presidential_primary,_2011
http://fr.wikipedia.org/wiki/Primaire_socialiste_de_2011

Ergebnisse
http://resultats.lesprimairescitoyennes.fr/

Forum
http://uselectionatlas.org/FORUM/index.php?PHPSESSID=c3d26750f0b5b068f1240bcadd35fd91&topic=130856.0
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Taugenichts
Registriertes Mitglied
Veröffentlicht am Freitag, 14. Oktober 2011 - 12:19 Uhr:   

Nachdem nun sowohl der Drittplatzierte der ersten Vorwahlrunde, Arnaud Montebourg, als auch die Viertplatzierte, Ex-Ehefrau Ségolène Royal, ankündigten, am Sonntag für François Hollande zu stimmen, sind seine Chancen, Präsidentschaftskandidat von Parti socialiste und Parti radical de gauche zu werden, deutlich gestiegen.
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Taugenichts
Registriertes Mitglied
Veröffentlicht am Samstag, 15. Oktober 2011 - 21:56 Uhr:   

Kleine Korrektur: Ségolène Royal war „nur“ die Lebensgefährtin von François Hollande. Das frühere Paar war nie verheiratet, hat aber vier gemeinsame Kinder.
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Thomas Frings
Registriertes Mitglied
Veröffentlicht am Montag, 06. Februar 2012 - 01:01 Uhr:   

Für eine Präsidentschaftskandidatur sind in Frankreich 500 Unterschriften nötig von Mitgliedern der Nationalversammlung oder des Senats, Bürgermeistern, Regional- oder Generalräten, die aus mindestens 30 verschiedenen Departements stammen müssen und höchstens ein Zehntel der Unterzeichner aus demselben Departement stammen darf.
Gesetzestext

Marine Le Pen hat da lt. SPON, wie ihr Vater in der Vergangenheit, wohl Probleme. Das Problem der FN ist, dass die Ämter mit Ausnahme der Regionalräte ausschließlich nach absoluter Mehrheitswahl oder indirekt (Senat) vergeben werden, wo die FN praktisch nirgends eine Chance hat.

Falsch ist aber diese Behauptung im Spon-Artikel:
Bei Tochter Marine fehlt es an derartigem Rückhalt bei den bodenständigen Honoratioren. Eine Ursache: Seit den vergangenen Wahlen werden die Patenschaften nach der Abstimmung veröffentlicht. Viele Bürgermeister oder lokale Abgeordnete, die sonst klammheimlich ihre Unterstützung für den FN-Kandidaten abgegeben hatten, wurden durch diese neue Transparenz als rechtsradikale Wasserträger geoutet, beschimpft und sogar tätlich angegriffen.

Die Namen wurden auch früher veröffentlicht. Hier die Namen für die Wahl 1995 mit Angabe des Amtes des jeweiligen Unterzeichners:
http://www.legifrance.gouv.fr/affichTexte.do?cidTexte=JORFTEXT000000370850&categorieLien=cid
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Ratinger Linke
Registriertes Mitglied
Veröffentlicht am Montag, 06. Februar 2012 - 02:26 Uhr:   

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Thomas Frings
Registriertes Mitglied
Veröffentlicht am Mittwoch, 15. Februar 2012 - 23:07 Uhr:   

"Ob sowas nur in einem Gesetzblatt steht oder gar nicht veröffentlicht wird, ist auch ziemlich egal."
Das bezweifel ich. Aber der Ruf eines Bürgermeisters einer Gemeinde mit 500 Einwohnern oder weniger (das ist die Mehrheit der frz. Gemeinden) hängt weit mehr von anderen Dingen ab als der Unterstützung eines Präsidentschaftskandidaten.


Übrigends wurden die Wahlkreise für die Nationalversammlung nach 25 Jahren neu geschnitten. Wie bisher werden die Wahlkreise nach einem Divisorverfahren mit Aufrundung auf die Départements verteilt (Divisor: 125000, bei der vorherigen Einteilung war er 108000). Die Départements Lozère und Creuse haben nur noch einen Sitz. Bisher hatte jedes Département (mit Aushahme des erst kürzlich zum Überseedépartement erhobenen Mayotte) mindestens 2 Sitze. Diese Regelung betraf aber bei der vorherigen Einteilung nur Lozère und Hautes-Alpes, wobei in Hautes-Alpes die Bevölkerung inzwischen stark gestiegen ist. Es bleibt bei 577 Sitzen insgesamt, künftig gibt es allerdings 11 Wahlkreise für Auslandsfranzosen.
http://fr.wikipedia.org/wiki/Red%C3%A9coupage_des_circonscriptions_l%C3%A9gislatives_fran%C3%A7aises_de_2010

Die Ungerechtigkeiten der Wahlkreiseinteilung im Kernland werden reduziert, die Überrepräsentation der Überseegebiete wird aber verschärft und die Auslandsfranzosen sind auch eher überrepräsentiert.

(Beitrag nachträglich am 16., Februar. 2012 von frings editiert)
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Thomas Frings
Registriertes Mitglied
Veröffentlicht am Dienstag, 20. März 2012 - 18:22 Uhr:   

Le Pen hat die 500 Unterschriften zusammenbekommen, der ehemalige Premier Dominique de Villepin dagegen nicht.
Zulassungsentscheidung des Verfassungsrates

Die Wahl wird m.E. zu wenig beachtet, denn sie könnte sehr teuer für Deutschland werden. Wenn Hollande gewinnt, könnte Frankreich schnell zum Pleitekandidaten werden. Die französischen Sozialisten stehen selbst verglichen mit der SPD weit links. U. a. will Hollande den Spitzensteuersatz auf 75% erhöhen, inkl. Sozialabgaben auf 83%. Entweder mäßigen sich die Sozialisten schnell (nach Mitterands Wahlsieg 1981 dauerte es drei Jahre, bis man einen moderateren Kurs einschlug und die Kommunisten aus der Regierung warf) oder Frankreich steht bald mindestens am Rande der Zahlungsunfähigkeit. Hollande weiß schon, warum er so sehr für Eurobonds ist. Es ist wahrscheinlich, dass eine SPD-geführte Bundesregierung dabei mitmachen würde.
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Interessierter
Unregistrierter Gast
Veröffentlicht am Mittwoch, 21. März 2012 - 12:11 Uhr:   

Wird Le Pens Kandidatur denn wirklich zum Nachteil von Sarkozy gereichen?

Mal realistisch gesehen eigentlich nicht. Nur wenn es Le Pen schaffen sollte, direkt gegen Hollande anzutreten im zweiten, entscheidenden Wahlgang, dann hätte es eine Auswirkung. Weil dann weite Teile der französischen Bevölkerung sich genötigt sehen werden, Hollande zu unterstützen. Solange aber die entscheidende Abstimmung sowieso zwiscehn Sarkozy und Hollande sein wird, ist Le Pen kein Faktor.
Und die Chance für ein Aufeinandertreffen wie Le Pen vs. Sarkozy halte ich mal für relativ unwahrscheinlich. Dann hätte Sarkozy in der Tat leichtes Spiel...

Meine Gedankengänge gehen davon aus, dass potentielle Le Pen-Anhänger vor der direkten Wahl Sarkozy vs. Hollande Sarkozy den Vorrang geben und nicht einfach nicht wählen.

Hat sich die Beliebtheit von Sarkozy eigentlich mittlerweile wieder erholt oder kann man sich schon auf 5 Jahre Hollande einstellen?

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