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Mitdenker
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| | Veröffentlicht am Sonntag, 25. Januar 2009 - 14:01 Uhr: | |
Am 30. August wird die Landtagswahl im Saarland stattfinden. Die Parteien laufen sich warm. Der Ministerpräsident heißt Peter Müller (CDU). Die Saar CDU regierte zurzeit allein. Müller ist zurzeit außerdem Bundesratspräsident. Ergebnis 2004 Wahlbeteiligung: 452.805 Wähler = 55,5 % CDU: 209 670 Stimmen = 47,5 % und 27 Sitze SPD: 136 209 Stimmen = 30,8 % und 18 Sitze Grüne: 24 827 Stimmen = 5,6 % und 3 Sitze FDP/DPS: 22 838 Stimmen = 5,2% und 3 Sitze NPD: 17 584 Stimmen = 4,0% Familie: 13 103 Stimmen = 3,0% PDS: 10 237 Stimmen = 2,3% Graue: 6 285 Stimmen = 1,4 % DSO: 459 Stimmen = 0,1 % DP: 362 Stimmen = 0,1 % Landeswahlleiter http://www.saarland.de/wahlen.htm Saarland Landtagswahl 2004 http://www.wahlrecht.de/forum/messages/945/1390.html?1094465201 Lafontaine will als Linkspartei.PDS-Kandidat im Saarland antreten http://www.wahlrecht.de/forum/messages/40/2596.html?1223811432 |

Marco
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| | Veröffentlicht am Mittwoch, 26. August 2009 - 10:19 Uhr: | |
Im Saarland wurden 10 Parteien zur Landtagswahl zugelassen: Christlich Demokratische Union Deutschlands (CDU) Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD) BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (GRÜNE) Freie Demokratische Partei (FDP) DIE LINKE (DIE LINKE) Familien-Partei Deutschlands (FAMILIE) FREIE BÜRGER UNION (FBU) Freie Wähler/Bürgerbündnis (FW) Gesundheit unser Recht (GUR) Nationaldemokratische Partei Deutschlands (NPD) Da ein Kreiswahlvorschlag der GUR nur im Wahlkreis Saarlouis zugelassen worden ist, wird der Landeswahlvorschlag dieser Partei nur auf dem Stimmzettel des Wahlkreises Saarlouis erscheinen, nicht jedoch auf den Stimmzetteln der Wahlkreise Saarbrücken und Neunkirchen. http://www.saarland.de/dokumente/thema_wahlen/staa_Presse_nach_Sitzung_LWA(1).pdf |

Freigeist Unregistrierter Gast
| | Veröffentlicht am Freitag, 28. August 2009 - 22:35 Uhr: | |
Jeder Wähler hat eine Stimme. Man kann nicht zwischen dem Wahlkreisvorschlag und der Landesliste unterscheiden. Die Spitze des Pfeils auf dem Wahlzettel befindet sich im ersten Kreis. Der Landtags des Saarlandes hat 51 Abgeordnete. Sie werden über Kreiswahlvorschläge und Landeslisten gewählt. Die FDP trägt aus historischen Gründen den Zusatz Demokratische Partei Saar (DPS). Dieser Zusatz befindet sich in der Satzung. Auf dem Wahlzettel steht er nicht. Spitzenkandiaten CDU - Peter Müller SPD - Heiko Maas FDP/DPS - Christoph Hartmann Grüne - Hubert Ulrich Linke - Oskar Lafontaine Familie - Heinz Dabrock FBU - Günter Gabriel FW - Bernd Richter GUR - Christoph Keßler NPD - Peter Marx |

Wahlticker
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| | Veröffentlicht am Freitag, 28. August 2009 - 22:48 Uhr: | |
Freigeist = Mitdenker? Der/die/das GUR tritt nur in 1 von 3 Wahlkreisen an. |

Freigeist Unregistrierter Gast
| | Veröffentlicht am Freitag, 28. August 2009 - 22:57 Uhr: | |
Werden Sie lieber kein Kommissar! Das habe ich nun davon mich für die Landtagswahl im Saarland zu interessieren. Sofort wird mir irgeindein Benutername vor die Füße geworfen. Es werden fünf Parteien in den Landtag einziehen. Die Christdemokraten werden auf dem ersten Platz landen. Die Sozialdemokraten werden zweite werden. Die Sozialisten werden auf den dritten Platz ankommen. Die Liberalen werden vierte werden. Die Ökologen werden fünfte werden. |

Mitleser Unregistrierter Gast
| | Veröffentlicht am Freitag, 28. August 2009 - 23:18 Uhr: | |
@Freigeist Das habe ich nun davon mich für die Landtagswahl im Saarland zu interessieren. Sofort wird mir irgeindein Benutername vor die Füße geworfen. Lol, Sie haben ja ein unnachahmliches Talent, sich zu verraten. Aber Ihre Zusammenfassungen werden immerhin besser. |

Freigeist Unregistrierter Gast
| | Veröffentlicht am Freitag, 28. August 2009 - 23:52 Uhr: | |
@ Wahlticker und Mitleser Mit ihren seltsamen Unterstellungen riskieren sie die Löschung aller meiner bisherigen Beiträge! Ich bin schon einmal irritiert. Peter Müller wird der Ministerpräsident im Saarland bleiben. Heiko Maas kann alles in Bewegung setzen. Es wird nichts nützen. Oskar Lafontaine wird nicht erneut der Ministerpräsident werden. Seine Linke wird im Saarland den größten Zugewinn erreichen. Das Saarland hatte 1999 nur zwei Parteien im Landtag. 2004 waren es vier Parteien. Eine Abgeordnete der Grünen wechselte zur Linken. Nun wird es mit fünf Fraktion noch bunter werden. |

zigzag
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| | Veröffentlicht am Samstag, 29. August 2009 - 23:04 Uhr: | |
Einige nützliche Links für den Wahltag: http://www.wahlrecht.de/news/2009/landtagswahl-saarland-2009.htm http://www.statistikextern.saarland.de/wahlen/wahlen/2009/internet_saar/LT_SL_09/ http://de.wikipedia.org/wiki/Landtagswahl_im_Saarland_2009 http://www.sr-online.de/home/1655/ http://wahl.zdf.de/ http://www.saarbruecker-zeitung.de/ Kreis Merzig-Wadern www.landkreis-merzig-wadern.de Kreis Neunkirchen www.landkreis-neunkirchen.de Kreis Saarlouis www.kreis-saarlouis.de Saar-Pfalz-Kreis www.saarpfalz-kreis.de Stadtverband Saarbrücken www.stadtverband-saarbruecken.de Stadt Saarbrücken http://www.saarbruecken.de/de/rathaus/stadtpolitik/wahlen/wahlservice |

Wähler Unregistrierter Gast
| | Veröffentlicht am Sonntag, 30. August 2009 - 16:19 Uhr: | |
Laut NDR 2 steigt die Wahlbeteiligung in Thüringen und im Saarland, während sie in Sachsen sinkt. Mal sehen, was das für Auswirkungen hat. |

Bernhard Nowak
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| | Veröffentlicht am Sonntag, 30. August 2009 - 16:23 Uhr: | |
Uneinheitliche Entwicklung der Wahlbeteiligungen 30.08.09 - Dresden/Erfurt/Saarbrücken: Kein einheitliches Bild gibt der Zwischenstand der Wahlbeteiligungen bei den drei Landtagswahlen ab. Um 14 Uhr meldet Sachsen einen Rückgang von etwa sechs Prozentpunkten gegenüber 2004, als insgesamt 59.6 Prozent der Bürger ihr Wahlrecht nutzten. In Thüringen ist die Beteiligung zum gleichen Zeitpunkt rund fünf Punkte höher als 2004 und auch leicht höher als bei der kombinierten Europawahl und Kommunalwahl im Juni dieses Jahres. Bei der letzten Landtagwahl hatten 53.8 Prozent der Wahlberechtigten teilgenommen. Im Saarland stieg das Interesse um neun Punkte, der Vergleichswert von 2004 liegt hier bei 55.5 Prozent. Quelle: www.election.de |

Wähler Unregistrierter Gast
| | Veröffentlicht am Sonntag, 30. August 2009 - 18:19 Uhr: | |
Wieso erhält nach Euer unter http://www.wahlrecht.de/news/2009/landtagswahl-saarland-2009.htm dargestellten Berechnung die FDP weniger Stimmen als die Grünen, obwohl sie mehr Stimmen hat? |

R. A. Unregistrierter Gast
| | Veröffentlicht am Sonntag, 30. August 2009 - 18:32 Uhr: | |
@Wähler: Du schaust wohl nicht auf die Berechnung, sondern auf das Ergebnis von 2004. |

Wähler Unregistrierter Gast
| | Veröffentlicht am Sonntag, 30. August 2009 - 18:38 Uhr: | |
Ne, inzwischen ist es geändert, als ich postete, stand das noch falsch da. |

Bernhard Nowak
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| | Veröffentlicht am Sonntag, 30. August 2009 - 20:20 Uhr: | |
Im Saarland liegt das amtliche Endergebnis inzwischen vor. Es bleibt dabei: rot-rot-grün oder Jamaica hätten beide 27 der 51 Landtagssitze. |

Ralf Arnemann
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| | Veröffentlicht am Sonntag, 30. August 2009 - 20:47 Uhr: | |
Wahrscheinlich wird es ja so schnell keine Regierungsbildung geben - mindestens bis nach der Bundestagswahl werden sich die Grünen wohl Zeit lassen. Und das wird spannend: Der Landtag muß ja erst einmal über die Gültigkeit der Wahl entscheiden. Und die laufende Wahlanfechtung scheint ja durchaus Substanz zu haben: http://www.wahlrecht.de/forum/messages/40/3899.html?1250589820 Wenn nun die Grünen - in offizieller Empörung über die Wahlrechtsverstöße der Linken - die Gültigkeit ablehnen, wären Neuwahlen möglich. |

Thomas Frings
Registriertes Mitglied
| | Veröffentlicht am Sonntag, 30. August 2009 - 20:58 Uhr: | |
@Ralf Seh ich ganz anders. Es wird schnell Koalitionsverhandlungen geben, und zwar für die Linksfront. Maas wird sicher MP werden wollen, die Grünen werden sich nicht verweigern, Lafo kann schlecht Nein sagen. Das heißt aber nicht unbedingt, daß es dann auch die Linksfront gibt. |

Bernhard Nowak
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| | Veröffentlicht am Sonntag, 30. August 2009 - 21:01 Uhr: | |
Wenn die Grünen - nach Hamburg - im Saarland, wo rot-rot - man mag dazu stehen, wie man will - relativ mehr Stimmen hat als schwarz-gelb - Jamaica machen (wie soll das mit der Abschaffung der Kohlekraftwerke auch mit der FDP gehen?), dann werden sie bei der Bundestagswahl massive Verluste bekommen. Daher gehe ich davon aus, dass es trotz aller Bedenken im Saarland eine rot-rot-grüne Regierung unter Heiko Maas geben wird. In Thüringen hingegen hat die SPD das Problem, da die Linke - nach derzeitigen Hochrechnungen - deutlich mehr Stimmen hat als SPD und Grüne zusammen und fast 10% mehr als die SPD. Also wird es wohl eine große Koalition CDU/SPD unter Ministerpräsident Althaus geben - wie die SPD dies in Thüringen durch einen Landesparteitag bekommen und ihren Wählern vermitteln will, nachdem sie ansonsten laufend gemeinsame Veranstaltungen mit den Spitzenkandidaten der Linkspartei und der Grünen, also auch Herrn Ramelow, gemacht hat, muß die SPD erklären. |

Wahlticker
Registriertes Mitglied
| | Veröffentlicht am Sonntag, 30. August 2009 - 21:14 Uhr: | |
@Bernhard Nowak was es genau in Thüringen geben wird wird man sehen, aber ich glaube nicht an eine große Koalition unter Althaus. Den würde die SPD denke ich nicht akzeptieren, nachdem man explizit gegen ihn Wahlkampf gemacht hat. Es bleibt immer noch die Möglichkeit dass ein anderer Politiker von der Linken MP wird. |

Marc K.
Registriertes Mitglied
| | Veröffentlicht am Sonntag, 30. August 2009 - 21:26 Uhr: | |
Wahlticker, "Es bleibt immer noch die Möglichkeit dass ein anderer Politiker von der Linken MP wird." Ich sehe diese Möglichkeit nicht: 1. Werden die Linken nicht Herrn Ramelow zurückziehen - Warum sollten sie auch? 2. Hat die SPD erklärt, nur unter ihrer Führung eine Koalition mit den Linken einzugehen. Die Grünen argumentieren dezidiert gegen die Person Ramelow, nicht die SPD. Dieser geht es um den Führungsanspruch. Und Matschie würde sich selbst desavouieren, wenn er auf diesen verzichtet. Also bleibt nur ein Hick-Hack. Wahrscheinlich werden wir in den nächsten Tagen und Wochen über die verschiedensten Variationen spekulieren - von der "israelischen Lösung" (Teilung der Legislaturperiode) bis zu einer dritten Person für das Führungsamt. Alles im allen wird das keine Wahlkampfhilfe für die Bundes-SPD sein: Denn auf der eine Seite wird es eine zügige Regierungsbildung in Sachsen geben (Schwarz-Gelb), während in Thürigen eine Zeit der politischen Unklarheit und Instabilität beginnt, die nicht vor der Bundestagswahl aufgelöst wird. Am Ende steht entweder Rot-Rot-Grün oder Schwarz-Rot. Und dabei wird es kaum eine personelle Rochade geben. Das werden die Parteien nicht mitmachen..... |

Bernhard Nowak
Registriertes Mitglied
| | Veröffentlicht am Sonntag, 30. August 2009 - 21:32 Uhr: | |
Der Spiegel meldet, Linken-Fraktionschef Gregor Gysi habe explizit ausgeschlossen, dass Bodo Ramelow in einer rot-rot-grünen Koalition auf das Ministerpräsidenten-Amt verzichten werde. Denn dies sei "Wählertäuschung", da - im Falle der Benennung etwa eines parteilosen Kandidaten - ein Kandidat Ministerpräsident werde, mit dem die Wähler nicht gerechnet hätten: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,645908,00.html Ich kann diese Position der Linkspartei durchaus verstehen. Also wird es wohl auf eine große Koalition hinauslaufen. Als einzigen Kompromiss sehe ich, dass diese zwei Stasi-Mitarbeiter der Linken-Landtagsfraktion in Thüringen auf ihre Mandate verzichten und ersetzt werden. Aber die SPD wird natürlich bis zur Bundestagswahl warten, bis sie in Thüringen nachgibt. Denn Matschie bestimmt ja nicht allein, dort gibt es ja noch den linken-freundlichen Flügel um Matschie-Vorgänger Dewes, der wiederum eng mit Lafontaine befreundet war. |