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Archiv bis 20. August 2009

Wahlrecht.de Forum » Umfragen » Kommunale Wahlumfragen in Deutschland » Kommunale Wahlumfragen » Archiv bis 20. August 2009 « Zurück Weiter »

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Stefan
Unregistrierter Gast
Veröffentlicht am Montag, 09. Februar 2009 - 02:37 Uhr:   

Emnid hat bei einer Umfrage (vom 29.1.09, Auftraggeber CDU NRW) nicht nur die politische Stimmung in NRW insgesamt abgefragt, sondern auch ein Teilergebnis für die politische Stimmung im Ruhrgebiet veröffentlicht.
Diese politische Stimmung bietet gegenüber den weiter oben von mir genannten Umfragen (Dortmund) von Forsa deutlich andere Zahlen. Daran ist zu erkennen, dass es offenbar noch eine große Schwankungsbreite in der WählerInnenschaft gibt.

Die Zahlen für das Ruhrgebiet im Einzelnen:
SPD 31%
CDU 28%
DIE LINKE. 16%
GRÜNE 11%
FDP 9%
Sonstige 5%

Quelle: www.muensterschezeitung.de/nachrichten/politik/art1572,469019
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J.A.L.
Registriertes Mitglied
Veröffentlicht am Montag, 09. Februar 2009 - 20:09 Uhr:   

Da "das Ruhrgebiet" schon ein nicht konkret abgrenzbarer Bereich ist (vgl. etwa die wikipedia-Seite) kann keine Umfrage hierfür repräsentativ sein wollen. Genauso gut könnte man Teilumfragen für den Mittelgebirgsraum veröffentlichen wollen.
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Thomas Frings
Registriertes Mitglied
Veröffentlicht am Montag, 09. Februar 2009 - 22:10 Uhr:   

@JAL
Das Ruhrgebiet als solches ist natürlich schwer abzugrenzen. Der Regionalverband Ruhrgebiet ist aber klar definiert. Der schließt zweifelsfrei das ganze Ruhrgebiet ein, aber in Randbereichen auch eher ländliche Gebiete (insbesondere im Kreis Wesel). Das Stat. Landesamt zählt Hagen und Ennepe-Ruhr-Kreis nicht zum Ruhrgebiet, ansonsten aber dürfte die Zuordnung eindeutig sein.

Ergebnis Ruhrgebiet 2004 (Kreistage und Räte kreisfreier Städte)

CDU 36,6
SPD 39,3
Grüne 9,7
FDP 4,9
PDS 2,7 (nicht angetreten in MH, WES, BOT, HAM)


Das sind die Zahlen für den Regionalverband, rechnet man Hagen und EN heraus, verschieben sich die Zahlen nur maximal 0,2 Prozentpunkte.

Wenn es so käme wie die Forsa-Zahlen suggerieren, dann wäre das also eine derber Verlust für die CDU und für die SPD ein erneuter Einbruch auf sowieso schon sehr niedrigem Niveau. Die 16% für die Linkspartei wären ein Erdrutsch, da muß man wohl ein großes Fragezeichen setzen.


@Stefan
Die Zahlen weichen schon krass von der Dotmund-Umfrage ab, insbesondere bei CDU und noch stärker bei der Linkspartei. Da paßt wirklich was nicht zusammen, auch wenn es natürlich von Stadt zu Stadt unterschiedliche Entwicklungen geben kann.
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J.A.L.
Registriertes Mitglied
Veröffentlicht am Dienstag, 10. Februar 2009 - 17:51 Uhr:   

Hm, in der verlinkten Umfrage war von einem Regionalverband nicht die Rede, nur "vom Ruhrgebiet" als solchen.

Regionalverband und Ruhrgebiet würde ich übrigens nicht für deckungsgleich halten. Auch Emmerich gehört zum Kreis Wesel und somit zum Regionalverband - ich behaupte aber, dass du niemanden finden wirst, der ernsthaft behauptet, Emmerich wäre Teil des Ruhrgebietes.
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Thomas Frings
Registriertes Mitglied
Veröffentlicht am Dienstag, 10. Februar 2009 - 19:00 Uhr:   

@JAL
"Regionalverband und Ruhrgebiet würde ich übrigens nicht für deckungsgleich halten. Auch Emmerich gehört zum Kreis Wesel und somit zum Regionalverband - ich behaupte aber, dass du niemanden finden wirst, der ernsthaft behauptet, Emmerich wäre Teil des Ruhrgebietes."

Erstens gehört Emmerich zum Kreis Kleve, zweitens lies mal bitte genauer. Ich schrieb gestern:

"Der schließt zweifelsfrei das ganze Ruhrgebiet ein, aber in Randbereichen auch eher ländliche Gebiete (insbesondere im Kreis Wesel)." Nur fallen Xanten, Alpen usw. zahlenmäßig nicht sonderlich ins Gewicht. Eine 100% saubere Abgrenzung kriegt man natürlich nie hin.
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Thomas Frings
Registriertes Mitglied
Veröffentlicht am Sonntag, 29. März 2009 - 15:32 Uhr:   

OB-Umfrage Köln

Roters (SPD, gemeinsamer Kandidat mit Grünen) 50%
Schramma (CDU) 37,6%

http://www.ksta.de/html/artikel/1238153826235.shtml

Da Schramma jetzt erklärt hat, nicht mehr anzutreten, ist die Umfrage insoweit hinfällig. Für einen neuen CDU-Kandidaten wird es aber in jedem Fall schwierig. Schrammas Wiederwahl war schon vor dem Archiv-Einsturz recht fraglich. Wahrscheinlich hat man nicht nur eine Umfrage für die OB-Wahl, sondern auch für den Stadtrat gemacht. Die gibt es dann wohl in der morgigen Ausgabe.

Konrad Adenauer (Enkel des Bundeskanzlers) hat sich als CDU-Kandidat angeboten. Er wird wahrscheinlich schon mangels naheliegender Alternative Kandidat werden. Viele Jahre hatten in der Kölner CDU Rolf Bietmann und Richard Blömer das Sagen, beide sind durch Affären hinreichend diskreditiert.
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Norddeutscher
Unregistrierter Gast
Veröffentlicht am Sonntag, 29. März 2009 - 18:48 Uhr:   

@ Thomas Frings: Adenauer steht nicht zur Verfügung, siehe http://www.ksta.de/html/artikel/1238153826133.shtml Warum sollte für CDU/FDP eigentlich nicht ein FDP-Kandidat antreten?
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Thomas Frings
Registriertes Mitglied
Veröffentlicht am Sonntag, 29. März 2009 - 19:16 Uhr:   

@Norddeutscher
Er hat es sich wohl nochmal anders überlegt, jetzt wo es ernst wird. Das kann ich sehr gut verstehen. Bei dem Klüngel und von jahrzehntelanger Parteibuchwirtschaft durchsetzten Verwaltung und Eigenbetrieben, der Chaos-CDU und mit einer De-facto-Linksfront im Rat, die wahrscheinlich ihre Mehrheit behält, da kann man nicht viel Sinnvolles erreichen. Parteibuchwirtschaft gibt es natürlich überall. Das Kölner Spezifikum ist, daß auch die Opposition kräftig Posten zugeschanzt bekam, damit sie ruhig hielt.


"Warum sollte für CDU/FDP eigentlich nicht ein FDP-Kandidat antreten?"
Die FDP tritt mit einem eigenen Kandidaten an. Die CDU wird natürlich jemanden aufstellen, alles Andere wäre extrem peinlich. Fragt sich nur, wen. Vielleicht Bosbach aus dem angrenzenden Bergisch Gladbach.
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Norddeutscher
Unregistrierter Gast
Veröffentlicht am Sonntag, 29. März 2009 - 19:29 Uhr:   

@ Thomas Frings

Wenn das bürgerliche Lager eine Chance haben will, sollte es sich (da es ja nur einen Wahlgang gibt) sinnvollerweise auf einen Kandidaten einigen. Wenn die FDP einen vernünftigen Kandidaten hat, sollte die CDU zurückstehen, was umgekehrt natürlich genauso gilt.
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Thomas Frings
Registriertes Mitglied
Veröffentlicht am Sonntag, 29. März 2009 - 20:22 Uhr:   

@Norddeutscher
Ende 2002 platzte Schwarz-Gelb, weil Ratsmitglieder der Koalition (wahrscheinlich CDUler) in geheimer Abstimmung gegen die Privatisierung von Wohnungen stimmten. Ein "bürgerliches Lager" gibt es so in Köln nicht. Abgesehen davon sind CDU und FDP im Rat hoffnungslos in der Minderheit und das werden sie auch bleiben. Eine Mehrheit gegen die Linken im Rat ist unwahrscheinlich und wenn überhaupt ginge das nur mit proKöln - rechnerisch nicht ganz ausgeschlossen, aber politisch nicht machbar. Was hat die FDP von einem CDU-OB (oder die CDU von einem FDP-OB), wenn weiterhin eine Linksfront im Rat die Mehrheit hat? Da ist es für die FDP ziemlich egal, ob Roters OB wird oder ein CDUler. Die CDU wird der FDP schon deshalb den OB-Posten nicht überlassen, weil sie dann für längere Zeit definitiv selbst keinen OB mehr stellen wird.

Nicht sehr weit von Köln entfernt, in Eitdorf, haben CDU und SPD übrigens einen gemeinsamen Kandidaten ins Rennen geschickt um den FDP-Bürgermeister loszuwerden. Auf das Ergebnis bin ich gespannt.
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Nordlicht
Unregistrierter Gast
Veröffentlicht am Montag, 30. März 2009 - 08:01 Uhr:   

Interessant auf die Umfrage zur Ratswahl in Köln:

SPD: 35,1 (+42, ggü 2004!)
CDU: 26,1 -6,6)
Grüne: 19,6 (+3,1)
FDP: 10,6 (+3,2)
Linke: 3,5 (+0,6 2004: PDS)
pro Köln: 1,9 ( -2,8)
Kölner Bürgerbündnis: 0,9 (-0,8)
Sonstige: 2,3

Damit hätte rot-grün allein eine Mehrheit in Köln.
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Thomas Frings
Registriertes Mitglied
Veröffentlicht am Montag, 30. März 2009 - 19:07 Uhr:   

Da sind einige Zahlen aber extrem fragwürdig. Bei SPD, LINKE und pro Köln wird das Ergebnis wahrscheinlich erheblich anders aussehen. Bei CDU und FDP paßt wohl die Größenordnung, bei den Grünen so gerade noch - 19,6% sind aber Ende der Fahnenstange. Kommunale Umfragen haben besonders hohe Unsicherheit und hier handelt es sich dazu noch um ein völlig unbekanntes Meinungsforschungsinstitut, zumindest was Wahlumfragen angeht.

2004 haute Omniquest deutlich daneben (Umfrage 29.6.04):

CDU 39 (+6,3 verglichen mit tatsächlichem Ergebnis)
SPD 22 (-9,0)
GRÜNE 24 (+7,4)
FDP 5 (-2,4)
PDS 3 (+/-0)


http://www.wahlrecht.de/forum/messages/88/1409.html?1092774666
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Thomas Frings
Registriertes Mitglied
Veröffentlicht am Montag, 30. März 2009 - 19:18 Uhr:   

Bosbachs Begründung, warum er nicht antritt:
"Wenn die Bundestagswahl, sagen wir, erst in einem Jahr wäre, dann hätte ich diese Aufgabe gerne übernommen. Aber jetzt liegen ganze vier Wochen zwischen Kommunalwahl- und Bundestagswahltermin."
http://www.faz.net/s/Rub594835B672714A1DB1A121534F010EE1/Doc~E1FB5AD50000047B789F61121A88E8A34~ATpl~Ecommon~Scontent.html

Im Klartext: Träte er als OB an, könnte er nicht für den Bundestag kandidieren. Verlöre er aber in Köln (was wahrscheinlicher als ein Sieg wäre), wäre er ganz raus aus dem politischen Geschäft. Das ist nachvollziehbar.
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Stefan
Unregistrierter Gast
Veröffentlicht am Mittwoch, 22. April 2009 - 22:00 Uhr:   

Neue Umfrage zur Kommunalwahl in Dortmund:

SPD 37% (-4,3% zur Wahl 2004)
CDU 34% (+1,3%)
Grüne 14% (+2,5%)
FDP 6% (+2,2%)
Linke 4% (+1,2%)
Sonstige 5% (-2,8%; nach aktuellem Stand der bekanntgegebenen Kandidaturen sind das: Bürgerliste, DVU, Linkes Bündnis, NPD und Freie Bürger Initiative FBI)

Umfrage zu den OB-Kandidaten:
Ullrich Sierau (SPD) 32%
Hans-Joachim Pohlmann (CDU+FDP) 27%
Mario Krüger (Grüne) 7%
keinen davon 34%

Die weiteren KandidatInnen wurden nicht berücksichtigt:
Helmut Manz (Linke)
Petra Zielazny (Bürgerliste)
Norbert Weikert (FBI)
Axel Thieme (NPD)

Quelle: Forsa im Auftrag vom Bürgerforum Phoenix (eine wirtschaftsnahe Dortmunder Pressuregroup), 1004 Befragte, Zeitraum der Befragung: 14. - 17. April 2009

http://www.buergerforum-phoenix.de/de/dortmund-barometer/index.html (hier finden sich auch weitere Daten zu einzelnen politischen Themen in Dortmund)

Das Bürgerforum Phoenix hat angekündigt noch eine weitere Umfrage vor der Kommunalwahl am 30. August zu veröffentlichen.
Dieses ist die 5. Welle.

Unterschiede zur Umfrage von Januar 2009:
SPD plus 2 Prozentpunkte, CDU minus 1 Punkt, Grüne minus 2 Punkte, FDP unverändert, Die Linke minus 1 Punkt, Sonstige plus 2 Punkte.
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Stefan aus DO
Unregistrierter Gast
Veröffentlicht am Montag, 29. Juni 2009 - 13:12 Uhr:   

Letzte Woche (und damit gut 2 Monate vor der Wahl) wurden zwei Umfragen zur Kommunalwahl in Dortmund veröffentlicht, die unterschiedlicher nicht sein könnten:

Umfrage 1 wurde von der Universität Duisburg-Essen, Lehrstuhl Marketing und Handel für die Westdeutsche Allgemeine Zeitung (WAZ) durchgeführt. Umfrage 2 wurde erneut von Forsa für das wirtschaftsnahe Bürgerforum Phoenix durchgeführt. Beide Umfragen wurden in der vergangenen Woche veröffentlicht.

(Partei WAZ-Umfrage / Forsa-Umfrage)

Stadtrat:
SPD 44% / 38%
CDU 24% / 32%
Grüne 10% / 11%
FDP 10% / 7%
Linke 8% / 5%
Bürgerliste 2% / -
FBI 2% / -
Sonstige - / 7%

Umfrage zu den OB-Kandidaten:
Ullrich Sierau (SPD) 43% / 34%
Hans-Joachim Pohlmann (CDU+FDP) 33% / 26%
Mario Krüger (Grüne) 12% / 5%
Helmut Manz (Linke) 7% / -
Petra Zielazny (Bürgerliste) 3% / -
Norbert Weikert (FBI) 2% / -
Andere Kandidaten - / 4%
Unentschlossen - / 31%

Während Forsa erneut die kleineren Parteien nicht berücksichtigt hat, ist bei den WAZ-Zahlen unrealistisch, dass neben den abgefragten Parteien die Kandidaturen von Linkem Bündnis und NPD + DVU auf exakt 0% kommen sollen.
Die Bandbreite der Ergebnisse (bei großen Parteien bis zu 8% Unterschied, bei kleinen Parteien bis zu 3%) läßt sich nicht wirklich erklären. Deshalb sind wohl beide Umfragen eher fragwürdig. Interessant ist jedoch, dass wohl für alle Parteien noch sehr viel "drin" ist, also letztendlich die noch unentschlossenen Wahlberechtigten die Sache entscheiden können. Immerhin sind das bei der OB-Frage laut Forsa noch 31% der Wahlberechtigten.

Zum Vergleich noch die realen Stimmenanteile der Parteien zur Europawahl in Dortmund (auch wenn diese Zahlen nicht 1 zu 1 vergleichbar sind, geben sie zumindest auch eine lokale Stimmung wieder):

SPD 33,4%
CDU 27,3%
Grüne 14,8%
FDP 9,9%
Linke 6,6%
DVU 0,8%
FW (incl. Bürgerliste Dortmund) 0,3%
FBI 0,3%
DKP (incl. Linkes Bündnis Dortmund) 0,1%
Sonstige 6,5%

Übrigens, eine Zusammenstellung aller Kommunalwahlergebnisse seit 1946 und aller aktuellen Umfragen zur nächsten Kommunalwahl, sowie viele weitere Infos zur Kommunalpolitik in Dortmund sind zu finden bei Wikipedia unter:
http://de.wikipedia.org/wiki/Dortmund/Politik:Zahlen_und_Fakten
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zigzag
Registriertes Mitglied
Veröffentlicht am Montag, 29. Juni 2009 - 13:29 Uhr:   

Viele weitere Informationen zu den Kommunalwahlen in NRW mit (älteren) Umfragen aus anderen Städten:
http://de.wikipedia.org/wiki/Kommunalwahlen_in_Nordrhein-Westfalen_2009
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Thomas Frings
Registriertes Mitglied
Veröffentlicht am Samstag, 15. August 2009 - 17:54 Uhr:   

Neue Stadtanzeiger-Umfrage für Köln:
http://www.ksta.de/html/fotolines/1250084266733/rahmen.shtml?1

Mal wieder teilweise arg unglaubwürdige Zahlen.
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zigzag
Registriertes Mitglied
Veröffentlicht am Mittwoch, 19. August 2009 - 17:00 Uhr:   

Die Werte für Köln, Münster und Wuppertal wurden korrigiert

Infratest dimap/"WDR"

AachenTREND: OB Wahl: Karl Schultheis (SPD) 39, Marcel Philipp (CDU) 39 Rat: CDU 37 (37,3) SPD 25 (32,0) Grüne 20 (17,6) FDP 7 (5,2) Linke 5 (2,4) Sonstige 6

BonnTREND: OB Wahl: Jürgen Nimptsch (SPD) 38, Christian Düring (CDU) 35 Rat: CDU 33 (38,0) SPD 28 (29,6) Grüne 17 (16,2) FDP 12 (8,5) Linke 4 (1,8) BBB 3 (4,8) Sonstige 3

BielefeldTREND: OB Wahl: Peter Clausen (SPD) 41, Bernd Landgraf (CDU) 35 Rat: CDU 33 (36,8) SPD 30 (31,4) Grüne 15 (15,5) FDP 8 (4,3) Linke 5 (2,7) BfB 7 (6,4) Bürgernähe 2 (2,9)

DortmundTREND OB Wahl: Ulrich Sierau (SPD) 44, Joachim Pohlmann (parteilos für CDU und FDP) 34 Rat: CDU 32 (32,7) SPD 36 (41,3) Grüne 12 (11,5) FDP 7 (3,8) Linke 7 (2,8) Sonstige 6

DuisburgTREND OB Wahl: Jürgen C. Brandt (SPD) 32, Adolf Sauerland (CDU) 48 Rat: CDU 38 (36,0) SPD 38 (38,0) Grüne 8 (9,9), FDP 5 (4,4) Linke 6 (5,2) Sonstige 5

DüsseldorfTREND keine OB Wahl Rat: CDU 43 (44,5) SPD 20 (30,3) Grüne 15 (12,3) FDP 13 (6,2) Linke 5 (2,9) Sonstige 4

EssenTREND OB Wahl: Reinhard Paß (SPD) 38, Franz-Josef Britz (CDU) 37 Rat: CDU 36 (39,4) SPD 33 (34,2) Grüne 9 (10,7) FDP 8 (4,0) Linke 8 (3,1) Sonstige 6

KölnTREND OB Wahl: Jürgen Roters (SPD und Grüne) 56, Peter Kurth (CDU) 32 Rat: CDU 30 = KORREKTUR (32,7) SPD 29 (31,0) Grüne 21 (16,6) FDP 7 (7,4) Linke 5 (3,0) pro Köln 3 (4,7) Sonstige 5

MünsterTREND OB Wahl: Wolfgang Heuer (SPD) 43, Markus Lewe (CDU) 50 Rat: CDU 38 (42,7) SPD 25 (25,3) Grüne 18 (19,4) FDP 10 (7,9) Linke 4 (1,5) UWG 2 (2,3) Piraten 2, Sonstige 1 = KORREKTUR

SiegenTREND keine OB-Wahl Rat: CDU 37 (40,9) SPD 26 (29,6) Grüne 12 (10,8) FDP 10 (7,4) Linke 4, UWG 8 (9,4) Sonstige 3

WuppertalTREND OB Wahl: Dietmar Bell (SPD) 24, Peter Jung (CDU) 54 Rat: = KORREKTUR CDU 38 (37,8) SPD 26 (28,3) Grüne 13 (12,3) FDP 10 (6,5) Linke 6 (3,6) WfW 3 (6,9) Sonstige 4

In Klammern die Ergebnisse der Kommunalwahl 2004.
Infratest-Dimap hat vom 3. August bis zum 16. August in allen 11 Städten jeweils 1000 Bürger befragt.
http://www.presseportal.de/pm/7899/1460230/wdr_westdeutscher_rundfunk
Korrektur
http://www.presseportal.de/pm/7899/1460255/wdr_westdeutscher_rundfunk



Diese und weitere Zahlen:
http://www.wdr.de/themen/politik/kommunalwahl_2009/studios/vorwahlerhebung.jhtml

(Beitrag nachträglich am 19., August. 2009 von zigzag editiert)

(Beitrag nachträglich am 19., August. 2009 von zigzag editiert)
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Stefan aus DO
Unregistrierter Gast
Veröffentlicht am Donnerstag, 20. August 2009 - 15:29 Uhr:   

In diesem Monat wurden jetzt bereits 3 Umfragen zur Kommunalwahl in Dortmund veröffentlicht, die unterschiedlicher nicht sein könnten:

Umfrage 1 wurde von der Universität Duisburg-Essen, Lehrstuhl Marketing und Handel für die Westdeutsche Allgemeine Zeitung (WAZ) durchgeführt. Umfrage 2 wurde von Infratest Dimap für den WDR durchgeführt (siehe oben, Beitrag von gestern). Umfrage 3 wurde erneut vom Start-Institut für die Ruhr-Nachrichten (RN) durchgeführt. Zum Vergleich habe ich den Durchschnitt aller 3 Umfragen errechnet (4. Spalte):

(Partei / WAZ-Umfrage / WDR-Umfrage / RN-Umfrage / Durchschnitt)

Stadtrat:
SPD 49% / 36% / 41% / 42%
CDU 26% / 32% / 30% / 29,3%
Grüne 7% / 12% / 11% / 10%
FDP 7% / 7% / 6% / 6,7%
Linke 3% / 7% / 5% / 5%
Sonstige 8% / 6% / 7% / 7%

Die Werte für DVU, Bürgerliste, FBI, Linkes Bündnis, NPD, DUW2009, Aufbruch Grundeinkommen und einen Einzelbewerber wurden nicht gesondert veröffentlicht und sind somit als "Sonstige" zusammengefasst.

Umfrage zu den OB-Kandidaten:
Ullrich Sierau (SPD) 49% / 44% / 48% / 47%
Hans-Joachim Pohlmann (CDU+FDP) 33% / 34% / 38% / 35%
Mario Krüger (Grüne) 6% / 5% / 5% / 5,3%
Helmut Manz (Linke) 3% / 5% / ? / 4%
Sonstige 9% / 12% / 9% / 8,7%

Für die KandidatInnen Petra Zielazny (Bürgerliste), Waldemar Stanko (DVU), Norbert Weikert (FBI), Axel Thieme (NPD) und Andreas Blaschke (Einzelbewerber) liegen nur vereinzelte Ergebnisse vor. Sie wurden hier deshalb zu "Sonstige" zusammengefasst.

Mit insgesamt 12 Umfragen seit Anfang 2008 und darunter 6 Umfragen in den letzten 3 Monaten vor der Wahl ist Dortmund wohl die am meisten untersuchte Kommune vor der Kommunalwahl am 30.8.09 in NRW. Ob die WählerInnen und Kandidierenden dadurch jedoch schlauer geworden sind lässt sich getrost bezweifeln, da die Ergebnisse sich teilweise so heftig widersprechen, kann kein einheitlicher Trend erkennbar ist außer vielleicht, dass Sierau (OB-Wahl) und die SPD (Ratswahl) die meisten Stimmen bekommen werden, und dass Pohlmann und die CDU auf Platz 2 landen. Aber alles weitere ist von Umfrage zu Umfrage verschieden
Schwankungen von 13% zwischen Umfragen verschiedener Institute im selben Befragungszeitraum sind einfach zu kurios als dass man sie ernstnehmen könnte.
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Tim Spier
Registriertes Mitglied
Veröffentlicht am Donnerstag, 20. August 2009 - 17:27 Uhr:   

In den Infratest dimap Studien wird ja explizit darauf hingewiesen, dass ein großer Teil der Bevölkerung noch unentschlossen ist. Dann kommt noch die Frage hinzu, wer überhaupt zur Wahl geht, die ja nun nicht mit der Europa- oder Bundestagswahl zusammen stattfindet. Das Wahlergebnis wird daher sicherlich noch einige Überraschungen mit sich bringen.

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