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Ratinger Linke Unregistrierter Gast
| | Veröffentlicht am Dienstag, 04. Mai 2010 - 15:47 Uhr: | |
Onlineumfragen sind nicht notwendigerweise schlechter als Telefonumfragen (die nur noch selten problematisiert werden, obwohl sie in mancher Hinsicht auch die Standards der klassischen Face-to-Face-Befragungen nicht erfüllen können und mit der immer schlechter werdenden Abdeckung der Bevölkerung über Festnetzanschlüsse selbst in dieser Hinsicht bald hinter dem Internet sein werden). Seriöse Onlineumfragen basieren auf Panels, aus denen eine Stichprobe gezogen werden kann, die von Haus aus weitgehend repräsentativ für die Bevölkerung ist und höchstens im Detail durch fragwürdige Gewichtungen auf Repräsentativität getrimmt werden muss. Ein Problem ist natürlich, dass bestimmte Bevölkerungsschichten systematisch nicht im Panel vertreten sind und andere dominieren, aber grundsätzlich hat man das bei Telefonumfragen genauso, wo über Antwortverweigerung und Erreichbarkeitsprobleme effektiv nur die halbe Bevölkerung vertreten ist. Zur Methodik von YouGov siehe http://www.yougov.de/portals/de/website/methoden/panel-forschung In Großbritannien ist YouGov das führende Institut für Wahlumfragen; für dort siehe http://www.yougov.co.uk/about/about-methodology.asp Bei Wahlumfragen besteht auch das Risiko gezielter Manipulationen. In Deutschland dürfte das vernachlässigbar sein, weil YouGov dafür bisher zu wenige Umfragen macht; in Großbritannien siehe dazu http://today.yougov.co.uk/commentaries/peter-kellner/yougov-enters-election-close-period |

Martin
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| | Veröffentlicht am Dienstag, 04. Mai 2010 - 16:42 Uhr: | |
Sehr interessant. Danke! |

Thomas Frings
Registriertes Mitglied
| | Veröffentlicht am Dienstag, 04. Mai 2010 - 17:27 Uhr: | |
"Onlineumfragen sind nicht notwendigerweise schlechter als Telefonumfragen" Doch, denn die Teilnehmer bei Online-Umfragen müssen ja irgendwie aktiv werden, um zu den Befragten zu gehören, während bei Telefonumfragen zufällig Wähler angesprochen werden, die nichts weiter tun als die Fragen zu beantworten. Allein das ist eine ganz erhebliche zusätzliche Verzerrung. |

Ratinger Linke Unregistrierter Gast
| | Veröffentlicht am Dienstag, 04. Mai 2010 - 19:54 Uhr: | |
Der Aufwand, an einer telefonischen Umfrage teilzunehmen, ist durchaus hoch. Die Befragten müssen bereit sein, ihre Tätigkeit für geraume Zeit (typische Umfragen dauern 10-30 Minuten) plötzlich zu unterbrechen oder eben doch aktiv werden, indem sie einen anderen Termin vereinbaren. Und das völlig ohne Gegenleistung. Tatsächlich scheinen die Verweigerungsquoten inzwischen deutlich oberhalb von 50% zu liegen. Wenn ein Onlinepanel aktiv rekrutiert wird, erfordert das von den Teilnehmern auch nicht wesentlich mehr Aktivität. Durch die Gegenleistung und die unpersönliche Befragungssituation können Schichten erschlossen werden, die für Telefoninterviews nicht erreichbar sind, und man weiß verhältnismäßig genau, was man im Panel hat. Natürlich sind systematische Verzerrungen zu erwarten, die anders als bei Telefonumfragen sind und gerade deshalb eine sinnvolle zusätzliche Sichtweise darstellen können. |

Hausgast Unregistrierter Gast
| | Veröffentlicht am Mittwoch, 05. Mai 2010 - 11:31 Uhr: | |
Allerdings besteht in Panels stets die Gefahr, dass Mitglieder zu häufig befragt und dadurch in gewisser Weise professionalisiert werden. Eine Gefahr, die bei einer tatsächlichen Repräsentativauswahl, wie z.B. bei CATI nicht besteht. Und: Es bleibt das Problem, dass Ältere und Hauptschulabsolventen im Netz stark unterrepräsentiert sind. Klar tauchen auch ältere mit einfachen Bildungsabschlüssen im Internet auf, nur halt einfach äußerst selten. Eine Verallgemeinerung deren Antworten auf die älteren Hauptschüler in Deutschland insgesamt ist zwar technisch möglich - die Zulässigkeit und Sinnhaftigkeit sollte jedoch zumindest diskutiert werden... |

Florian das Original Unregistrierter Gast
| | Veröffentlicht am Mittwoch, 05. Mai 2010 - 12:00 Uhr: | |
"Und: Es bleibt das Problem, dass Ältere und Hauptschulabsolventen im Netz stark unterrepräsentiert sind. " Ist das echt so ein Problem? Erstens lässt sich das ja durch entsprechende Gewichtungen korrigieren. (Und da Online-Befragungen ja kaum variable Kosten haben können die Stichproben deutlich größer sein, so dass auch schwach vertretene Segmente in absoluten Zahlen ausreichend vertreten wären. Zweitens: Zumindest das Problem mit den Älteren sehe ich nicht so schlimm. Ich kenne sehr viele Rentner, die verblüffend viel Zeit im Internet verbringen. (Ist ja eigentlich auch gerade für Rentner ein tolles Medium - wenn sie es erst einmal begriffen haben). Im Übrigen: Vielleicht habe ich hier ein falsches Bild. Aber irgendwie stelle ich mir den typischen Rentner nicht so vor, dass der noch regelmäßig die Parteipräferenz wechselt. Entsprechend dürften hier auch keine allzu großen Stichproben notwendig sein, da kann auch viel "längerfristige Grundüberzeugung" einfließen. Bleibt noch der stereotype Hauptschulabsolvent. Zugegeben: Hier dürfte die Online-Befragung an ihre Grenzen stoßen. Und ebenfalls zugegeben: In diesem Segment dürften (vermute ich) die Wählerwanderungen am größten sein. |

Ratinger Linke Unregistrierter Gast
| | Veröffentlicht am Mittwoch, 05. Mai 2010 - 15:32 Uhr: | |
Eine gewisse Professionalisierung hat man ohnehin von vornherein durch die Bezahlung und dadurch, dass die Teilnahme an (nichtrepräsentativen) Umfragen zur Anwerbung genutzt wird. YouGov beschränkt die Umfragen auf maximal 3 pro Monat und Teilnehmer. Ältere und Hauptschulabsolventen (die sich relativ stark überlappen) sind auch bei Telefonumfragen stark unterrepräsentiert. Die Annahme, dass sich die Antwortverweigerer ansonsten genauso verhalten wie die Antwortenden, ist sicher nicht weniger gewagt als bei der Teilung nach Netzpräsenz. Gerade Ältere sind im Netz ziemlich leicht lokalisierbar und damit gezielt anwerbbar. Wenn man sie halbwegs ausreichend im Panel hat, muss man sie gar nicht mehr hochgewichten, sondern nur bevorzugt befragen, und hat damit effektiv größere Stichproben als bei gleich großen Telefonbefragungen. Jüngere Hauptschulabsolventen dürften durch die Bezahlung ziemlich gut ansprechbar sein. Der ziemlich große Teil, der mangels Festnetzanschluss für Telefonumfragen ausfällt, wird aber auch im Internet kaum erreichbar sein. Ältere wählen wohl im Schnitt wirklich so konstant, dass man sie ohne großen Verlust (oder möglicherweise sogar mit Gewinn) aus den Umfragen raushalten und stattdessen die letzten Daten der repräsentativen Wahlstatistik nehmen könnte. Wobei z.B. mein Opa Wechselwähler zwischen Union und SPD nach Sympathie zum jeweiligen Personal war und auch relevant ist, dass in 5 Jahren viele aus der Gruppe sterben bzw. nicht mehr wahlfähig sind. |

Hausgast Unregistrierter Gast
| | Veröffentlicht am Mittwoch, 05. Mai 2010 - 17:43 Uhr: | |
Wenn man sie halbwegs ausreichend im Panel hat, muss man sie gar nicht mehr hochgewichten, sondern nur bevorzugt befragen, und hat damit effektiv größere Stichproben als bei gleich großen Telefonbefragungen. Es geht nicht um die Anzahl der Teilnehmer, sondern um die Qualität der Stichprobe. Und genau dieses Problem ist einfach "systemimanent": Ältere MIT Hauptschulabschluss sind im Internet kaum bzw. gar nicht anzutreffen. Die Älteren, die Online sind, verfügen in der Regel über einen hohen Bildungshintergrund. Ein großer Teil der Bevölkerung, nämlich all die Rentner und Rentnerinnen mit einfachen oder mittleren Bildungsabschlüssen bleiben unberücksichtigt - bzw. werden notdürftig durch einzelne "Edel-Silversurfer", die von den Online-Instituten vermutlich händeringend gesucht werden, abgebildet. Erst wenn dieses Problem gelöst ist, können Online-Umfragen aus meiner Sicht den Anspruch haben, für die gesamte Bevölkerung repräsentativ zu sein. Und dann wirds für repräsentative persönlich-mündliche und telefonische Interviews tatsächlich eng. |

Mitleser Unregistrierter Gast
| | Veröffentlicht am Mittwoch, 05. Mai 2010 - 17:53 Uhr: | |
Wieder ohne Gewähr: ungewichtete Zahlen von Emnid |

Ratinger Linke Unregistrierter Gast
| | Veröffentlicht am Mittwoch, 05. Mai 2010 - 18:02 Uhr: | |
@Hausgast: Das ist völlig richtig, aber tendenziell haben Telefonumfragen genau das selbe Problem. Hier noch die vergangenen YouGov-Prognosen zum Vergleich:
CDU SPD GRN FDP LNK AND RMSE 37.2 23.7 13.7 16.2 5.4 3.8 0.00 2009-01-18 Hessen 39 23 12 16 6 4 1.10 2009-01-15 YouGov n=778 41 24 13 15 4 3 1.79 2009-01-14 Forsa 41 25 13 13 5 3 2.16 2009-01-10 FGW 42 24 13 13 5 3 2.41 2009-01-08 Infratest dimap C*U SPD GRN FDP LNK AND RMSE 44.5 21.5 11.9 6.1 6.1 9.8 0.00 2009-06-07 Europa 38 25 10 11 9 7 4.06 2009-06-05 YouGov 39 25 10 10 8 8 3.38 2009-05-29 FGW 39 26 12 9 7 7 3.36 2009-05-28 Infratest dimap CDU SPD GRN FDP LNK NPD AND RMSE 40.2 10.4 6.4 10.0 20.6 5.6 6.8 0.00 2009-08-30 Sachsen 37 10 6 14 22 6 5 2.15 2009-08-28 YouGov n=1000 41 14 6 10 20 5 4 1.78 2009-08-22 IfM Leipzig 42 11 6 11 20 6 4 1.37 2009-08-21 FGW 38 13 6 11.5 21 4.5 6 1.52 2009-08-20 Infratest dimap C*U SPD GRN FDP LNK AND RMSE 33.8 23.0 10.7 14.6 11.9 6.0 0.00 2009-09-27 Bundestag 33 25 10 14 12 6 0.94 2009-09-25 Forsa 34 27 10 11 11 7 2.26 2009-09-24 YouGov n=3500 35 24 11 13.5 11.5 5 0.89 2009-09-22 Allensbach 36 25 10 13 11 5 1.50 2009-09-18 FGW 36 25 11 13 11 4 1.64 2009-09-18 GMS 35 26 10 14 11 4 1.63 2009-09-17 Infratest dimap 35 25 11 13 12 4 1.41 2009-09-17 Emnid
Bei der Europawahl sowie in Hessen und Sachsen lässt sich im Vergleich zu den anderen Instituten keine nennenswerte Auffälligkeit feststellen. Die Prognose zur Bundestagswahl war allerdings deutlich schlechter, wenn man die ziemlich große Stichprobe berücksichtigt. |

zigzag
Registriertes Mitglied
| | Veröffentlicht am Mittwoch, 05. Mai 2010 - 18:18 Uhr: | |
Europa: 44.5 21.5 11.9 6.1 6.1 9.8 0.00 2009-06-07 Europa Das sind die Ergebnisse von 2004! http://de.wikipedia.org/wiki/Europawahl_in_Deutschland_2009 |

Ratinger Linke Unregistrierter Gast
| | Veröffentlicht am Mittwoch, 05. Mai 2010 - 18:29 Uhr: | |
Europa korrigiert:
C*U SPD GRN FDP LNK AND RMSE 37.9 20.8 12.1 11.0 7.5 10.8 0.00 2009-06-07 Europa 38 25 10 11 9 7 2.55 2009-06-05 YouGov 39 25 10 10 8 8 2.33 2009-05-29 FGW 39 26 12 9 7 7 2.80 2009-05-28 Infratest dimap
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zigzag
Registriertes Mitglied
| | Veröffentlicht am Mittwoch, 05. Mai 2010 - 19:29 Uhr: | |
GMS/"17.30 SAT.1 NRW" CDU 37 Prozent SPD 33 Prozent FDP 7 Prozent GRÜNE 12 Prozent LINKE 6 Prozent 41 Prozent für Rüttgers 40 Prozent für Kraft Für die Umfrage ermittelte die Hamburger Gesellschaft für Markt- und Sozialforschung (GMS) die Stimmung bei 1001 Wahlberechtigten in Nordrhein-Westfalen durch Telefoninterviews, die Montag und Dienstag dieser Woche durchgeführt wurden. http://www.presseportal.de/pm/79631/1608616/westcom_medien_gmbh/rss |

Hausgast Unregistrierter Gast
| | Veröffentlicht am Donnerstag, 06. Mai 2010 - 13:19 Uhr: | |
Und da ist sie, die "last-minute" Korrektur aus dem Hause Güllner. stern.de (6.5.2010): CDU 37% SPD 37% Grü 10% FDP 6% Lin 5% Son 5%. http://www.stern.de/politik/deutschland/sternde-umfrage-zur-nrw-wahl-schock-fuer-ruettgers-rot-gruen-klar-vorn-1564316.html |

Silencio Unregistrierter Gast
| | Veröffentlicht am Donnerstag, 06. Mai 2010 - 13:27 Uhr: | |
Oho, das hieße, Rot-Grün ist nur noch 1% von einer Mehrheit weg. Nimmer glaub ich an 37 % für SPD! |

Wahlticker
Registriertes Mitglied
| | Veröffentlicht am Sonntag, 09. Mai 2010 - 18:32 Uhr: | |
Die YouGov-Umfrage war dann auch gar nicht mal so schlecht muss man ja sagen |

Hausgast Unregistrierter Gast
| | Veröffentlicht am Montag, 10. Mai 2010 - 10:10 Uhr: | |
In der Tat. Und bei der von der FDP in Auftrag gegebenen letzten Emnid-Umfrage stellt sich die Frage, ob da dem Auftraggeber und seinem Koalitionspartner nicht etwa zu sonnige Aussichten versprochen wurden. |

harti323 Unregistrierter Gast
| | Veröffentlicht am Montag, 10. Mai 2010 - 11:22 Uhr: | |
Ist es nicht eher so, dass bei der Gewichtung der Umfrageergebnisse vor der Veröffentlichung alle Institute den Amtsbonus nach wie vor zu hoch bewerten. Daher kommt die Regierungspartei in der Regel in den Umfragen häufig besser weg und wird anschließend von der Realität heftig eingeholt. Vermutlich sind die Wähler heute flexibler und ein Amtsbonus spielt für viele eine geringere Bedeutung wie noch vor einigen Jahren. Auf jeden Fall beobachte ich diesen Effekt bei fast allen letzten Wahlen ! |

Ratinger Linke Unregistrierter Gast
| | Veröffentlicht am Montag, 10. Mai 2010 - 17:02 Uhr: | |
Am vorläufigen Ergebnis deutlich am nähesten dran (aber nicht wirklich nah) war die FGW. GMS war auch noch knapp vor YouGov und Emnid nicht weit dahinter. Wobei man eigentlich nur die Umfragen der letzten Woche als Prognose werten kann; am Sonntag zuvor hätten die Wähler vielleicht anders entschieden. Aber die Umfragen der letzten Woche veröffentlichen FGW und Infratest dimap ja leider meist nicht (durchgeführt worden sind sie wahrscheinlich schon, um Daten für Prognose und Hochrechnung zu gewinnen).
CDU SPD GRN FDP LNK AND RMSE 34.6 34.5 12.1 6.7 5.6 6.5 0.00 2010-05-09 NRW 37 33 12 8 5 5 1.44 2010-05-06 Emnid 37 37 10 6 5 5 1.82 2010-05-06 Forsa 37 33 12 7 6 5 1.33 2010-05-05 GMS 35 35 11 8 7 4 1.38 2010-05-03 YouGov 35 33.5 11 8.5 6 6 1.00 2010-04-30 FGW 37.5 33 12 7.5 5.5 4.5 1.60 2010-04-29 Infratest dimap 37.5 36.8 12.8 5.1 4.8 2.9 2.26 2010-04-23 OmniQuest
Mit der Gewichtung hat eine eventuelle Berücksichtigung eines Amtsbonus (oder eher die Annahme, dass die Wähler tendenziell nicht so abstimmen, wie sie es sagen, sondern wie beim letzten Mal) nichts zu tun. Solche Annahmen sind Manipulationen der Umfragedaten in einem weiteren Schritt. Tatsächlich wird aber zumindest teilweise die Beliebtheit des Ministerpräsidenten genommen, um die Umfragedaten an die vermeintlich zu erwartende Realität anzupassen. Das Prognosemodell, das es für die Bundestagswahlen gibt, führt ja das Wahlergebnis neben technischen Faktoren ausschließlich auf diese Frage zurück. Und zumindest von Güllner ist bekannt, dass er dieser Frage grundsätzlich eine hohe Bedeutung zumisst. Tatsächlich hat Forsa ja den Beliebtheitseinbruch von Rüttgers bzw. das starke Aufholen von Kraft offenbar in die letzten veröffentlichen Zahlen eingerechnet (andere Institute dagegen wohl nicht). Bloß haben sie das hauptsächlich als Trend zugunsten der SPD interpretiert, während es tatsächlich wohl eher bedeutet hat, dass die CDU ihr Potenzial nicht ausschöpfen hat können. Erstaunlich ist, dass die FGW die CDU fast richtig eingeschätzt hat, obwohl sie bisher meist am stärksten Zahlen veröffentlicht hat, die gegenüber den Umfragen ein konservativeres Wahlverhalten unterstellen. |

Ingo Zachos
Registriertes Mitglied
| | Veröffentlicht am Dienstag, 11. Mai 2010 - 16:22 Uhr: | |
@ Ratinger Linke: Bei den Umfragen wurde offenbar nicht berücksichtigt, dass es nun Erst- und Zweitstimmen gibt. Forsa (auch OmniQuest) läge bei den Ertstimmen näher dran als FGW. Deine Interpretation, das FGW bessere Vorhersagen hatte, ist also nur richtig, wenn man die Vorhersagen als Anteile an den Zweitstimmen interpretiert. Möglich wäre auch die Interpretation, das die Wähler der Erststimme mehr Bedeutung zugemessen haben, und die hohen Abweichungen durch taktisches Verhalten der Wähler in der Zweitstimme entstanden sind. |