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Archiv bis 05. Mai 2007

Wahlrecht.de Forum » Umfragen » Wahlumfragen Landtagswahlen » Wahlumfragen Bremen » Archiv bis 05. Mai 2007 « Zurück Weiter »

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skorpion (Unregistrierter Gast)
Veröffentlicht am Dienstag, 24. April 2007 - 14:33 Uhr:   

Auch wenn wir alle auf Umfragezahlen warten:

In Bremen findet derzeit kaum Wahlkampf statt. Die Mehrheit der Bremer weiß (aufgrund der politischen Entwicklung der letzten Jahre) nicht wen sie wählen sollen (persönl. Einschätzung als Betroffener). Die Wahl wird sich erst (wie vor 4 Jahren) in den letzten Tagen entscheiden. Umfragen sind daher und gerade in Bremen sehr ungenaue Vorhersagen zum Wahlausgang.
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skorpion (Unregistrierter Gast)
Veröffentlicht am Dienstag, 24. April 2007 - 14:39 Uhr:   

Seit dem Wochenende gibt es allerdings ein Thema, was man in die Kategorie Wahlkampf stecken könnte:

Bürgermeister Börnsen hat auf der Personalversammlung der Lehrer die SPD-Politik der nächsten Jahre vorgestellt. Pikant dabei: Die Versammlung fand vormittags statt. Für 40.000 Schüler fiel der Unterricht aus. Der Senator für Bildung Hr. Lemke (ehem. Werder Bremen)war deshalb aus Protest nicht erschienen. Doch sein Bürgermeister ging und versprach viele Wohltaten die Bremen sich ja eigentlich gar nicht leisten kann. Seit dem Wochenende und bis heute ist das Thema zunehmend Inhalt der politischen Berichterstattung.

Könnte ein Wahl-Thema werden.
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Ralf Arnemann
Veröffentlicht am Mittwoch, 25. April 2007 - 09:45 Uhr:   

Offiziell wird Börnsen natürlich nicht die SPD-Politik, sondern die Bildungspolitik des Senats vorgestellt haben.
Was natürlich eigentlich Aufgabe des Bildungssenators wäre.
Insofern hat diese Veranstaltung eigentlich keine vernünftige legale Begründung mehr.

Wenn ich zum Vergleich sehe, was die SPD Hessen für einen Aufstand gemacht hat, als die zuständige Ministerin die Schulleiter am Samstag (also ohne Unterrichtsausfall) zu einer Bildungs- (und Wahlkampf-)Konferenz zusammengerufen hat ...

Mal so nebenbei: Gibt es eigentlich in Bremen eine Veranstaltungshalle, in der 40 000 Lehrer Platz haben?
Oder hat die Mehrheit von denen einfach einen freien Tag genommen?
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Thomas Frings
Veröffentlicht am Mittwoch, 25. April 2007 - 10:11 Uhr:   

40000 Lehrer bei 660000 Einwohnern?

Die plumpe Aktion von Böhrnsen dürfte sicher kontraproduktiv sein. Allzu offensichtliches Ausnutzen seiner Macht zu Wahlkampfzwecken mögen die Wähler nicht. Die meisten Bremer Lehrer dürften sowieso SPD- oder Grünen-Wähler sein.
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skorpion (Unregistrierter Gast)
Veröffentlicht am Mittwoch, 25. April 2007 - 11:49 Uhr:   

Re Arnemann

Es waren 40.000 Schüler (wie ich auch schrieb) und nicht Lehrer. Deren Anzahl ist mir nicht bekannt, allerdings sind einige Lehrer der Veranstaltung auch fern geblieben, um keinen Unterrichtsausfall zu bewirken. Insofern waren es "nur" 40.000 Scüler.
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Ralf Arnemann
Veröffentlicht am Mittwoch, 25. April 2007 - 12:54 Uhr:   

@skorpion:
Richtig - Schüler steht da sehr deutlich lesbar.
Mein Fehler.
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Christoph Spehr
Veröffentlicht am Donnerstag, 26. April 2007 - 01:16 Uhr:   

Was die Koalitionsdebatte anlangt:
Es müsste wirklich viel passieren, damit es rechnerisch nicht für Rot-Grün reicht - das kann man am Mandate-Rechner bei www.election.de durchspielen. (Im Prinzip muss man das eigentlich noch getrennt für die 68 Bremer und die 15 Bremerhavener Sitze machen, aber der Unterschied zum vereinfachten Verfahren mit 83 Sitzen gesamt ist gering.) Rot-Grün oder Große Koalition ist also immer eine politische Frage in Bremen. Die Londoner Buchmacher handeln angeblich derzeit Rot-Grün als erheblich wahrscheinlicher.

Es gibt inzwischen ja mehrere Wahlbörsen zur Bremen-Wahl: die auf www.wahlfieber.de, die bei www.election.de und die der Financial Times Deutschland, www.ftd.de und dann auf Strategiebörse klicken.

Ich zweifle immer dran, ob das mit dem "die meisten entscheiden sich in den letzten 4 Tagen" wirklich stimmt. Subjektiv schon, aber in der Menge heben sich die Schwankungen dann auch auf - ich glaube, die grobe Rahmenentscheidung ist 4-6 Wochen vor der Wahl, bei Beginn des Wahlkampfs, schon mehr oder weniger gefallen.

Man kennt sie halt noch nicht ...
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Zach (Unregistrierter Gast)
Veröffentlicht am Donnerstag, 26. April 2007 - 10:12 Uhr:   

Als neues Gerücht schnappte ich auf, dass heute abend in der ARD Zahlen präsentiert werden würden.
Infratest Dimap hat auch in der laufenden Woche im Wahlamt befragt. Aber ob es stimmt?
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Zach (Unregistrierter Gast)
Veröffentlicht am Donnerstag, 26. April 2007 - 15:41 Uhr:   

Nun ist es sicher:
Radio Bremen kündigt auf seiner Homepage für die heutige Sendung von "buten un binnen" eine Umfrage der ARD an.
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Admin
Veröffentlicht am Donnerstag, 26. April 2007 - 17:40 Uhr:   

Da ist sie, die erste Wahlumfrage zur Bürgerschaftswahl 2007 in Bremen.
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Tim Spier
Veröffentlicht am Donnerstag, 26. April 2007 - 18:24 Uhr:   

Endlich gibt hier einer mal Butter bei die Fische ... Das wäre dann der erste westdeutsche Landtag, in den die Linkspartei einzieht. Gutes Ergebnis für die SPD, wenn man die schlechten bundesweiten Umfragen bedenkt. Aber selbst wenn die FDP draußen bleiben sollte, braucht die SPD in jedem Fall einen Koalitionspartner. Es würde aber auch jede andere Partei reichen. Um eine Ampel braucht sich jedenfalls niemand zu bemühen ...
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ullego (Unregistrierter Gast)
Veröffentlicht am Donnerstag, 26. April 2007 - 19:12 Uhr:   

Stelle man sich mal vor, FDP und die Linkspatei bleiben draußen, das wäre schön!
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mma
Veröffentlicht am Donnerstag, 26. April 2007 - 19:16 Uhr:   

@Tim Spier
Wenn außer der FDP auch die auf 5,5 Prozent (+/- 2 Prozentpunkte) geschätzte Linkspartei nicht einzieht, wäre die SPD stärker als CDU und Grüne zusammen, bräuchte also keinen Koalitionspartner.
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Good Entity (Unregistrierter Gast)
Veröffentlicht am Donnerstag, 26. April 2007 - 20:38 Uhr:   

Zur Erinnerung an die bisherige Treffsicherheit von Umfragen zu Bremer Landtagswahlen:

Umfrage von 1999: rund 14 % Vorsprung für die SPD gegenüber der CDU und absolute Mehrheit.

Reales Ergebnis 1999: gerade noch 5 % Vorsprung und Große Koalition.

Umfragen 2003: Etwa Gleichstand von CDU und SPD.

Reales Ergebnis 2003: Etwa 14 % Vorsprung für die SPD.

Folgerung daraus für 2007? Aufgrund der Umfragedaten ist jetzt schon ziemlich sicher, dass sowohl SPD als auch CDU in den Bremer Landtag einziehen und vermutlich auch die Parteien mit den meisten Sitzen sein werden ...
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Weserufer (Unregistrierter Gast)
Veröffentlicht am Sonntag, 29. April 2007 - 14:10 Uhr:   

Nach der Umfrage sagen bereits 10 Prozent der Wahlberechtigten im Bundesland Bremen offen, dass sie erwägen, DVU zu wählen. Spitzenwerte erreicht die DVU wie immer in Bremerhaven...
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Klaus (Unregistrierter Gast)
Veröffentlicht am Sonntag, 29. April 2007 - 14:13 Uhr:   

[Beitrag gelöscht, da von gleicher IP-Adresse wie der vorherige Beitrag von "Weserufer" und teilweise Copy & Paste von der Bremer DVU-Homepage. Admin]
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mma
Veröffentlicht am Sonntag, 29. April 2007 - 16:22 Uhr:   

Solche Wahlkampagnen haben die doch schon immer gemacht. Wenn dieser hetzerische Brief und eine Veranstaltung mit dem als "prominter Unterstützer" ausgegebenen Parteivorsitzenden der größte Teil sein sollen, wird es wohl nicht so viel helfen für einen "Donnerschlag".
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ullego (Unregistrierter Gast)
Veröffentlicht am Sonntag, 29. April 2007 - 19:32 Uhr:   

Ich habe nichts dagegen, wenn es die Linkspatei schafen würde, aber wichtig ist es einfach, dass es die DVU nicht schaft, die FDP ist mir eigendlich egal.
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Jens (Unregistrierter Gast)
Veröffentlicht am Montag, 30. April 2007 - 01:29 Uhr:   

Warum sollte es die DVU nicht schaffen? Zu einer Demokratie gehört nicht nur ein linker sondern auch ein rechter Flügel und ohne beide Flügel kann kein Adler fliegen.
Übrigends die Argumente der DVU (www.dvu.de) und deren informationen (www.nationalzeitung.de) sind oftmals besser als die aller anderen Parteien.
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arnoldo (Unregistrierter Gast)
Veröffentlicht am Montag, 30. April 2007 - 09:51 Uhr:   

Die Argumente von Jens und Klaus sind schon ziemlich lächerlich. Eine Demokratie braucht keine linken und rechten Nicht-Demokraten, ob sie sich nun in der Linkspartei oder der DVU verstecken und eine Demokratie ist auch kein Adler. Das klingt alles so, als ob es ein Fussballstadion mit 40.000 Plätzen gibt und dann sagt, dass man deswegen in der Bundesliga spielen muss. Es gibt dabei einfach keinen logischen Zusammenhang. Und die Argumente der DVU sind ziemlicher Humbug und infantil. Siehe das Zitat aus dem Brief von Siggi Tittmann (das ist doch mal ein toller Name für einen Politiker, oder?) im Beitrag von Klaus . Ist eigentlich schon mal jemandem in der DVU aufgefallen, dass es einfach kein deutsches Geld mehr gibt, sondern eine äußert stabile europäische Währung, mit der ich hervorragend in Deutschland, Frankreich, Italien und anderen Ländern zahlen kann? Außerdem kommt für jeden EURO, der von uns ins Ausland gegeben wird, über Exporte mehr als ein EURO wieder nach Deutschland zurück (Grundkurs Volkswirtschaftlehre, 1. Semester).

Obwohl die Argumente also recht einfach gestrickt sind, glaube ich, dass die DVU gute Chancen hat, zumindest ihr Mandat zu behalten. Das liegt halt an der Besonderheit mit Bremerhaven und dem "deutschen" Geld, dass Herr Frey in den Wahlkampf steckt. An mehr aber auch nicht.
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ullego (Unregistrierter Gast)
Veröffentlicht am Montag, 30. April 2007 - 12:05 Uhr:   

Ich befürchte, dass sich das nicht verhindern lassen wird, aber es sollte bei einem Mandat bleiben, weil die DVU nicht die Demokatie will.

Ich würde niemals die die Linkspatei und die NPD unsw. vergleichen, weil die Linkspatei demokratisch ist.
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arnoldo (Unregistrierter Gast)
Veröffentlicht am Montag, 30. April 2007 - 13:45 Uhr:   

Es gibt nicht unbedeutende Teile gerade der westdeutschen Linkspartei, die aus "Altkadern" vergangener linksextremistischer Gruppierungen stammen. Zusätzlich gibt es Gruppierungen innerhalb der Linkspartei, die mehr oder minder offen eine umfassende gesellschaftliche Veränderung anstreben, weg von den demokratischen Vorstellungen, die unserer Demokratie zugrunde liegen ("Kommunistische Plattform" u.ä.). Daher kann man m.E. die Linkspartei gerade in den alten Bundesländern nicht ohne weiteres als demokratisch bezeichnen.
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Tim Spier
Veröffentlicht am Montag, 30. April 2007 - 15:51 Uhr:   

@arnoldo: Die Debatte ist uralt, nimmt aber leider nicht die heutigen Wirklichkeiten zur Kenntnis. Man kann grds. alles mit jedem vergleichen, muss sich aber Fragen lassen, ob der Vergleich angemessen ist. Anti-Demokraten gibt es vermutlich in jeder Partei, und dazu würde ich gerade in einem materiellen Sinne auch diejenigen zählen, die sich gerade gegen wesentliche Demokratiemerkmale, wie die Volkssouveränität oder die Menschenrechte richten. Die Frage ist doch, ob eine Partei darauf aus ist, Grundprinzipien unserer Verfassung, etwa die Grundrechte oder die demokratische Willensbildung, auszuhebeln. Ich bin der festen Überzeugung, dass das Parteien wie die NPD etwa wollen. Die Linkspartei will es sicherlich nicht. Man muss die Linkspartei nicht mögen, kann ihre Forderungen für politisch falsch und utopisch halten. Aber zu sagen, dass sie von unserer Demokratie weg will, halte ich für falsch und relativiert die Unterschiede, die es etwa zur NPD gibt.
Im Übrigen erinnert mich die Debatte an die über die Grünen Anfang der 1980er Jahre. Die waren deutlich unangepasster und radikaler in ihren Forderungen, als es heute die Linkspartei ist. Und damals gabe es - gerade von konservativer Seite - auch immer wieder den Versuch, sie als extremistisch zu klassifizieren und mit rechtsextremen Parteien zu vergleichen. Das scheint für diese Leute zum politischen Kampf mit allen Mitteln zu gehören. Ich halte es jedoch für fatal, da der fundamentale Unterschied zu Parteien, die eine Diktatur errichten und Menschengruppen verfolgen wollen, nivelliert wird.
Dass das die Linkspartei nicht davon befreit, ihre eigene Vergangenheit aufzuarbeiten, halte ich dabei für selbstverständlich.
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(Unregistrierter Gast)
Veröffentlicht am Montag, 30. April 2007 - 16:33 Uhr:   

Also, ich habe keinen Vergleich zwischen NPD und Linkspartei gemacht und ich habe die Linkpartei nicht als absolut undemokratisch bezeichnet.

Ich denke, das z.B. die innerparteilichen Strukturen der Partei demokratisch sind. Aber, ich möchte schon darauf hinweisen, dass z.B. einige der heutige MdB's der Linkpartei früher in der DKP waren. Und diese Partei war/ist in höchstem Maße anti-demokratisch.

Im Gegensatz dazu halte ich die NPD für eine ausschlielich anti-demokratische Partei, die für unsere Gesellschaft nicht akzeptabel ist.

Ich denke jedoch, dass Links- und Rechtsextremismus in der Öffentlichkeit deutlich unterschiedlich bewertet werden. Ein Beispiel dazu: Ich habe weiter oben erwähnt, dass sich in der Fraktion der Linken einige ehemalige DKPler befinden. Meistens wird dass in der Öffentlichkeit relativiert (Engagement für sozial Schwache etc.). Dabei hat diese Partei aktiv auf die Zerstörung der Demkoratie hingearbeitet.

Wenn sich nun mehrere ehemalige NPDler in der CDU-Fraktion befinden würden, wird daraus sofort ein Skandal (Was es auch wäre). Ich finde die Relativierung zwischen rechts und links ist nicht gerechtfertig.

Der Vergleich mit der Anfangszeit der Grünen ist dabei gar nicht so falsch. Auch hier haben linkradikale Gruppen versucht, entscheidenden Einfluss auf die Partei zu gewinnen. Letztendlich wurden die Fundis aber von Realos entmachtet (siehe den politischen Werdegang von Frau Ditfurth).

Ich sehe meine Einwände durch die bisherigen Postings nicht widerlegt.
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arnoldo (Unregistrierter Gast)
Veröffentlicht am Montag, 30. April 2007 - 16:39 Uhr:   

letzter Beitrag ist von mir
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PNK (Unregistrierter Gast)
Veröffentlicht am Montag, 30. April 2007 - 20:37 Uhr:   

Was hat das jetzt mit "Wahlumfragen Bremen" zu tun? Wahrscheinlich können solche Fässer nur aufgemacht werden, da es so wenige Umfragen gibt und das Ergebnis so deutlich zu werden scheint.
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Claudia (Unregistrierter Gast)
Veröffentlicht am Mittwoch, 02. Mai 2007 - 00:35 Uhr:   

Die DVU wie auch die NPD sind zugelassene Parteien und wurden erst kürzlich vom Bundesverfassungsgereicht daraufhin überprüft. Alle anderen Parteien sind dieser Prüfung noch nicht unterzogen worden. Die Argumente der nationalen Parteien sind wirklich volksnaher als die der anderen Parteien und mit allen Mitteln werden diese kleinen Parteien bekämpft weil sie nicht global - international denken sondern noch dem eigenem Volk aufs Maul schauen. Was soll daran bitteschön schlimm sein? Viele die gegen diese nationalen Parteien hetzen haben sich noch nie auf deren Internetseiten umgeschaut und kennen überhaubt nicht deren Argumente sondern machen es sich meiner Meinung nach zu einfach und glauben den Medien alles was sie über diese nationalen Parteien schreiben und senden statt sich selber ein eigenes Urteil zu machen.
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mma
Veröffentlicht am Mittwoch, 02. Mai 2007 - 12:04 Uhr:   

@Claudia: Auf die Idee, das gescheiterte NPD-Verbotsverfahren zum Beleg zu nehmen, dass in Wahrheit die nichtrechtsextremen Parteien verfassungsfeindlich seien, muss man erst mal kommen. Au weia! Das Niveau Ihres Beitrages zeigt, dass die rechtsextremen Parteien tatsächlich Dummenfang praktizieren.
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Che (Unregistrierter Gast)
Veröffentlicht am Donnerstag, 03. Mai 2007 - 14:28 Uhr:   

NPD & DVU sind Nazis. Die DVU ist darüberhinaus ein Phänomen, das den Namen "Partei" kaum verdient:
Bei ihrem Chef Gerhard Frey hoffnungslos verschuldet, kann die Basis ihn de facto nicht abwählen, ohne den finanziellen Bankrott zu riskieren. Eine solche Abhängigkeit von einer Person ist mit der Demokratie nicht zu vereinbaren.
Die NPD hat reihenweise vorbestrafte Leute in ihren Reihen. Da wird der Holocaust geleugnet oder Hitler als "großer Staatsmann" bezeichnet.
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Vera (Unregistrierter Gast)
Veröffentlicht am Donnerstag, 03. Mai 2007 - 14:32 Uhr:   

[Beitrag gelöscht, da Copy & Paste von der NPD-Homepage, ohne es entsprechend zu kennzeichnen. Admin]

(Beitrag nachträglich am 03., Mai. 2007 von admin editiert)
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Ludger (Unregistrierter Gast)
Veröffentlicht am Donnerstag, 03. Mai 2007 - 14:39 Uhr:   

[Beitrag gelöscht, da von gleicher IP-Adresse wie der vorherige Beitrag von "Vera". Admin]

(Beitrag nachträglich am 03., Mai. 2007 von admin editiert)
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Dr.Müller (Unregistrierter Gast)
Veröffentlicht am Donnerstag, 03. Mai 2007 - 15:50 Uhr:   

[Beitrag gelöscht, da von gleicher IP-Adresse wie die beiden vorhergehenden Beiträge und Copy & Paste aus der NPD-Parteizeitung.

Dies ist ein Diskussionsforum zu den Themen Wahlen, Wahlrecht, Wahlumfragen usw. und kein Wahlkampfforum. Mit diesen Themen nicht zumindest im weiteren Sinne zusammenhängende Beiträge sowie ohne inhaltlichen Beitrag gepostete Artikel oder Pressemitteilungen werden kommentarlos gelöscht. Das gilt auch für Beiträge die ohne erkennbaren Grund unter verschiedenen Namen von einer IP-Adresse erfolgen. Admin]


(Beitrag nachträglich am 03., Mai. 2007 von admin editiert)
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Admin
Veröffentlicht am Freitag, 04. Mai 2007 - 11:54 Uhr:   

Hier die zweite Wahlumfrage zur Landtagswahl 2007 in Bremen und die Pressemitteilung des ZDF dazu.
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Fenech (Unregistrierter Gast)
Veröffentlicht am Freitag, 04. Mai 2007 - 13:30 Uhr:   

Bedenklich, dass die DVU jetzt schon bei 4% liegt.
In der Regel schneiden rechte Parteien ja meist besser ab als in den Umfragen, da sich nicht alle Wähler dazu bekennen, rechts zu wählen.
5% für die DVU könnten durchaus drin sein. Dies wäre eine Katastrophr für das sowieso nicht besonders tolle Image von Bremen, wenn jetzt auch noch Nazis und Volksverhetzer ins Parlament einziehen.
Man kann nur darauf hoffen, dass sich die Rechten( Reps, Siegerist, BiW ) noch gegenseitig die Stimmen wegnehemen und dank hoher Wahlbeteiligiung die DVU-Stimmen unter 5% gedrückt werden.
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Ralf Arnemann
Veröffentlicht am Freitag, 04. Mai 2007 - 13:58 Uhr:   

@Fenech:
> In der Regel schneiden rechte Parteien ja
> meist besser ab als in den Umfragen, ...
Es gab solche Fälle - aber genauso gab es Fälle, da sind sie unter den Umfragewerten geblieben.

Fakt ist einfach, daß die Rechtsextremen ziemlich schwer zu prognostizieren sind.

> ... da sich nicht alle Wähler dazu bekennen,
> rechts zu wählen.
Richtig, aber die 4% sind ja keine Rohdaten, sondern da hat das Institut schon einen Erfahrungsfaktor draufgeschlagen.

> Dies wäre eine Katastrophr für das sowieso
> nicht besonders tolle Image von Bremen, ...
Na ja, die bisher von NPD/DVU heimgesuchten Länder haben das Image-mäßig locker weggesteckt. Kurz nach dem Wahlabend interessiert das einfach keinen mehr.

Kritischer fürs Image ist es, daß die Landespolitik seit Jahren eine einzige Katastrophe ist, völlig erfolglos und mit immer mehr Schulden.

Wenn ich z. B. vor der Wahl stünde, einen neuen Job in einer anderen Stadt anzunehmen - dann spielt das "Image" durchaus eine Rolle. Da wäre mir eine DVU im Parlament fast egal - viel wichtiger wäre die Überlegung, ob es in dieser Stadt auch künftig noch die Finanzkraft gibt, um gute Schulen oder ordentliche Infrastruktur zu haben.

Und da wäre Bremen bei mir ziemlich weit hinten auf der Liste deutscher Städte.
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mma
Veröffentlicht am Freitag, 04. Mai 2007 - 14:27 Uhr:   

@Ralf Arnemann
("Na ja, die bisher von NPD/DVU heimgesuchten Länder haben das Image-mäßig locker weggesteckt. Kurz nach dem Wahlabend interessiert das einfach keinen mehr.
Kritischer fürs Image ist es, daß die Landespolitik seit Jahren eine einzige Katastrophe ist, völlig erfolglos und mit immer mehr Schulden.
Wenn ich z. B. vor der Wahl stünde, einen neuen Job in einer anderen Stadt anzunehmen - dann spielt das "Image" durchaus eine Rolle. Da wäre mir eine DVU im Parlament fast egal - viel wichtiger wäre die Überlegung, ob es in dieser Stadt auch künftig noch die Finanzkraft gibt, um gute Schulen oder ordentliche Infrastruktur zu haben.
Und da wäre Bremen bei mir ziemlich weit hinten auf der Liste deutscher Städte.")

Tja, wenn alle Leute so dächten wie Sie, dann würde ja auch eine Partei im Parlament ausreichen.
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Ralf Arnemann
Veröffentlicht am Freitag, 04. Mai 2007 - 14:59 Uhr:   

@mma:
???
Ich sehe nun überhaupt keinen Bezug zwischen meinem Beitrag, was das "Image" einer Stadt betrifft, und der Unterstellung mit dem Wunsch nach einem Einparteiensystem.
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mma
Veröffentlicht am Freitag, 04. Mai 2007 - 15:12 Uhr:   

Ich behaupte doch nicht, dass Sie das wünschten, sondern: Wenn alle genauso dächten wie Sie, würden sie vermutlich alle dieselbe Partei wählen.

Oder allgemeiner: Beim Thema Wahlen kann man gar nicht hoch genug veranschlagen, dass die Bürger sehr verschieden denken. Allzu viele dürften sich bei ihrer Ortswahl nicht am Schuldenstand der Kommunen interessieren - und eine rechtsextremistische Fraktion kann durchaus Imageschäden anrichten.
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Good Entity (Unregistrierter Gast)
Veröffentlicht am Freitag, 04. Mai 2007 - 17:19 Uhr:   

Naja, so ganz kann ich den Sinn der Logik von mma hier allerdings auch nicht nachvollziehen, denn der Satz

Wenn alle genauso dächten wie mma, würden sie vermutlich alle dieselbe Partei wählen.

ist natürlich ebenso richtig.

Auch dem Satz

Beim Thema Wahlen kann man gar nicht hoch genug veranschlagen, dass die Bürger sehr verschieden denken.

kann ich ohne Weiteres zustimmen, übrigens nicht nur zum Thema Wahlen. Es wäre doch grauenhaft langweilig, wenn alle meine Meinung (oder die von mma oder von Ralf Arnemann oder von sonstwem) hätten. Zwar würde dann immer die von mir favorisierte Partei die Wahlen gewinnen, das wäre ja noch ganz nett. Aber wenn wir jetzt alle meine Meinung über Gastronomiebetriebe hätten, würde ich in meiner bevorzugten Kneipe bald keinen Sitzplatz mehr bekommen.
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AeD (Unregistrierter Gast)
Veröffentlicht am Freitag, 04. Mai 2007 - 17:24 Uhr:   

@Good Entity
Und man stelle sich erst die Schwierigkeiten bei der Wahl des Partners/der Partnerin vor ... ,-)
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Ralf Arnemann
Veröffentlicht am Freitag, 04. Mai 2007 - 18:53 Uhr:   

@mma:
OK, jetzt habe ich verstanden, wie es gemeint war.
Und inhaltlich hat Good Entity das schon beantwortet.

Wobei ich aber NICHT gesagt habe, daß meine Prioritäten nun für jeden Wähler typisch wären.
Sondern WENN man "Image" für ein wichtiges Wahlkriterium hält - dann ist m. E. die DVU deutlich unwichtiger als harte Fakten.
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Thymian (Unregistrierter Gast)
Veröffentlicht am Freitag, 04. Mai 2007 - 19:07 Uhr:   

Wurde denn das Wahlrecht geändert? Mich verwundern die Diskussionen über PDS, FDP und DVU hier etwas. Sofern es weiterhin die getrennten 5%hürden gibt werden doch wohl, wenn die Umfragen einigermaßen stimmen, die PDS in Bremen und wie bisher FDP und DVU über Bremerhaven einziehen. Eventuell könnte es die FDP zusätzlich in Bremen oder die PDS gar nicht schaffen, aber daß die DVU weiterhin nur in Bremerhaven vertreten sein wird behaupten die Umfragen doch recht deutlich.
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Na dann (Unregistrierter Gast)
Veröffentlicht am Samstag, 05. Mai 2007 - 01:52 Uhr:   

Nach der Umfrage sagen bereits 10 Prozent der Wahlberechtigten im Bundesland Bremen offen, dass sie erwägen, DVU zu wählen. Spitzenwerte erreicht die DVU wie immer in Bremerhaven...
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Gast (Unregistrierter Gast)
Veröffentlicht am Samstag, 05. Mai 2007 - 15:30 Uhr:   

@Na dann
Das Erfassen von Sachverhalten scheint nicht die große Stärke von DVU-Anhängern oder Parteimitgliedern zu sein. Auf die Frage von Infratest dimap, "können Sie sich prinzipiell vorstellen, bei der Bürgerschaftswahl die DVU zu wählen", stimmten ein Prozent der Befragten mit "ja, sicher" und vier Prozent mit "ja, vielleicht". Fünf Prozent antworteten mit wahrscheinlich nicht und 84 % schlossen das aus.

Die DVU sieht das auf ihrer Seite so, wie von "Na dann" hier reinkopiert: "Nach der Umfrage sagen bereits 10 Prozent der Wahlberechtigten im Bundesland Bremen offen, dass sie erwägen, DVU zu wählen."
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Fenech (Unregistrierter Gast)
Veröffentlicht am Samstag, 05. Mai 2007 - 16:15 Uhr:   

Reicht das Überspringen der 5% Hürde in der Stadt Bremen für den Einzug oder gilt diese Sonderregelung nur für Bremerhaven?

Die FDP setzt ja anscheinend vor allem auf Bremerhaven, nur hier ist Westerwelle aufgetreten.
Die PDS karrt dagegen ihr ganzes Spitzenpersonal nach Bremen, Lafontaine gleich mehrmals und sogar Gysi kommt.
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ullego (Unregistrierter Gast)
Veröffentlicht am Samstag, 05. Mai 2007 - 18:24 Uhr:   

Das gilt auch für Bremen!

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