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dieterhirsch
| | Veröffentlicht am Donnerstag, 24. Juli 2003 - 12:43 Uhr: | |
Ich finde einige der Links auf http://wahlrecht.de/umfragen/links.htm sehr hilfreich: z.B. Schweiz, Österreich, Niederlande. Andere sagen mit nicht, weil ich die Sprache nicht sprechen/lesen kann und dann im Dunklen tappe: - Frankreich - Portugal - Italien. Vielleicht fallen jmd. geeignetere Links oder Ergänzungen zu Ländern, die noch nicht vorkommen, ein. Würde mich freuen. Umfragen für Spanien finden sich unter: http://www.gallup.es |

björn
| | Veröffentlicht am Sonntag, 27. Juli 2003 - 20:14 Uhr: | |
Umfragen aus Dänemark lassen sich auch unter gallup.dk finden http://www.gallup.dk/dynpages/Pol_Indeks.aspx |

björn
| | Veröffentlicht am Mittwoch, 30. Juli 2003 - 12:02 Uhr: | |
Norwegens akutelles Politbarometer ist ebenfalls unter gallup zu finden: www.gallup.no dann den Link "Politikk og samfunn" anklicken, von da aus einfach den obersten Link für die aktuellste Umfragen klicken. Schön an dieser Seite, es gibt Balkendiagramme mit Gewinn- und Verlusterwartung |

STefan Müller
| | Veröffentlicht am Dienstag, 05. August 2003 - 01:24 Uhr: | |
Gelegentlich finden sich Umfrageergebnisse aus Belgien hier: http://www.ulb.ac.be/soco/cevipol/index_en.htm In Frankreich wird auf der o.g. Homepage immer nur kurz vor Wahlen die Sonntagsfrage gestellt. Rund ums Jahr finden sich dort aber die aktuellen Beliebtheitswerte der Spitzenpolitiker und Parteien ("Auf einer Skala von ... bis ..., wie viele Punkte würde ... bekommen"). Der Link zu der italienischen Seite ist wegen Klagen gegen den Anbieter zuletzt unbrauchbar. Habe aber keine Alternative gefunden. Umfragen GB: http://www.mori.com/polls/trends/index.shtml Umfragen Ungarn: http://www.gallup.hu http://www.tarki.hu/kozvelemeny/partpref/index.html Umfragen Island, seit letzter Wahl im Mai nicht aktualisiert: http://www.gallup.is bzw. http://gallup.is/main/view.jsp?branch=692657 Gelegentliche Umfragen aus Rumänien unter: http://www.curs.ro Umfragen aus Norwegen kann man auch regelmäßig auf englisch finden (Suche nach "poll"): http://195.134.48.132/newdev/cache/cacheView.asp?sUrl=%2Fdefault%2Easp Gelegentliche Umfragen zu Israel unter: http://www.haaretz.com Mehr fällt mir auch nicht ein... ;-) |

dieterhirsch
| | Veröffentlicht am Donnerstag, 07. August 2003 - 18:20 Uhr: | |
@bjoern und @stefan Vielen Dank für die Links. |

björn
| | Veröffentlicht am Mittwoch, 13. August 2003 - 14:10 Uhr: | |
Wann werden denn in Belgien die Regionalparlamente für Flandern, Vallonie, Brüssel gewählt? Ich dacht eigentlich, dass das mit den Parlamentswahlen zusammen geschieht. |

Thomas Frings
| | Veröffentlicht am Mittwoch, 13. August 2003 - 21:41 Uhr: | |
Die Wahlen sind zum ersten mal getrennt worden. Die Regionalparlamente werden nächsten Frühjahr auf fünf Jahre gewählt. |

jonkel
| | Veröffentlicht am Donnerstag, 21. August 2003 - 18:00 Uhr: | |
Wann wären dann die Wahlen in Belgien? |

Stefan Müller
| | Veröffentlicht am Montag, 25. August 2003 - 23:17 Uhr: | |
Regionalwahlen in Belgien sind vermutlich gleichzeitig mit der Europawahl. War zumindest 1999 ebenso. Und auch Luxemburg wählt sein Parlament wieder parallel zu den Europawahlen (ich meine mich zu erinnern, daß die das sogar in irgendeinem Gesetz stehen haben, daß die Parlamentswahl gleichzeitig mit der EP-Wahl stattfindet). |

Martin
| | Veröffentlicht am Mittwoch, 10. September 2003 - 21:48 Uhr: | |
Hat jemand vielleicht auch eine Seite mit Umfrageergebnisse für Griechenland? Da gibt es soweit ich weiß auch recht viele Umfrageinstitute, leider weiß ich nicht, wie die heißen... |

Andreas Uftner
| | Veröffentlicht am Sonntag, 25. Januar 2004 - 01:54 Uhr: | |
Ich hätte auch Intresse an Umfragen aus GR |

Thomas Frings
| | Veröffentlicht am Montag, 26. Januar 2004 - 13:17 Uhr: | |
Aktuelle Umfrageergebnisse auch auf Englisch kann man hier finden: http://zeus.hri.org/news/latest/ Die Prozentzahlen sind aber gar nicht so wichtig, entscheidend ist nur, wer bei der Wahl vorne liegt. Das Wahlrecht ist ja so angelegt, daß die stärkste Partei auch mit minimalem Stimmenvorsprung die absolute Mehrheit bekommt. Allenfalls wenn PASOK und ND beide schlecht abschneiden und eng beieinander liegen ist es denkbar, daß es für die größte Partei nicht zur absoluten Mehrheit reicht. |

Michail
| | Veröffentlicht am Dienstag, 27. Januar 2004 - 15:53 Uhr: | |
In griechischer Sprache werden Umfrageergebnisse regelmäßig unter www.antenna.gr und www.megatv.com veröffentlicht. In ENGLISCHER Sprache gibt es häufig Umfragen unter www.ekathimerini.com Diese Adressen sind jedoch "nur" Adressen von Zeitungen und Fernsehsendern, d.h. nicht auf Umfragen spezialisiert. Aber wenn in GR Umfragen veröffentlicht werden, dann sind sie auch sicher dort zu finden. Letzte Woche noch betrug der Vorsprung für die N.D. vor der PASOK zwischen 2,5 und 4,0 Prozentpunkten. Da jedoch inzwischen in Griechenland ein Polit-Skandal ausgebrochen ist, soweit ich weiß geht es darum, dass 10 Abgeordnete der regierenden PASOK illegal gebaute Häuser genehmigt haben, (Klientelpolitik) dürfte sich der Vorsprung der N.D. (Neue Demokratie) weiter ausgebaut haben. In einer heute veröffentlichten Umfrage zeigt sich auch, dass sich die "Schere" (eine beliebte griech. Bezeichnung für den Unterschied in den Umfragen) weiter zugunsten der N.D. öffnet, auch wenn es in dieser aktuellen Umfrage nicht um Wahlabsicht, sondern nur um den erwarteten Sieger geht. Bei der Frage des erwarteten Wahlsiegers geben nun ca. 48 % die N.D. an und etwa 27 % PASOK. Letzte Woche noch war das Ergebnis ND 46, PASOK 37 %. Was die Spitzenkandidaten betrifft, so sind die Umfragen von Institut zu Institut sehr unterschiedlich. Mal liegt Papandreou (PASOK) zwischen 2 und 6 Prozentpunkten vorne, mal liegt Karamanlis (ND) zwischen 1,5 und 3,5 Prozentpunkten vorn. |

Michail
| | Veröffentlicht am Dienstag, 27. Januar 2004 - 15:59 Uhr: | |
... noch was zu den Prozentzahlen, jetzt zu der "richtigen Sonntagsfrage", wie gesagt, noch vor Ausbruch der Skandale am 23. Januar: Die Institute geben Umfragezahlen in zwei verschiendenen Arten wieder: 1.) Werden auch Wahlenthaltungen, sichere Wahlverweigerungen und unentschlossene Wähler mit eingerechnet. Da ergab sich ungefär folgendes Bild:ND 39,5 %, PASOK 36,5 % . 2.) Werden alternativ, so wie bei uns in Deutschland, unentschlossene und Wahlverweigerer aus der Statistik herausgerechnet, somit ergab sich zum 23.01. folgendes Bild: ND 46,0 %, PASOK 42,0 %. ...hat sich aber sicher schon geändert, denn das Klima ist sehr volatil! |

Michail
| | Veröffentlicht am Dienstag, 27. Januar 2004 - 16:50 Uhr: | |
Habe eben auf http://greece.flash.gr/soon/2004/1/27/25216id/ noch eine neue "Sonntagsfrage" zur Parlamentswahl in GR gefunden (nun nach dem "Skandal). Diese ist, wie in 1.) meines vorherigen Postings angegeben wieder unter Berücksichtigung unentschlossener Wähler und Nichtwähler und hat folgendes Ergebnis (In Klammern Ergebnisse der Vorwoche): ND........41,2 (39,5) PASOK...36,2 (36,5) KKE 4,7 SYN 2,9 LAOS 1,8 DIKKI 1,3 k.A. 12,8 % |

Frederic
| | Veröffentlicht am Dienstag, 27. Januar 2004 - 21:21 Uhr: | |
Hallo Michail, danke für deine Informattionen. Wie denkst du, wird die Wahl ausgehen? Was man so bei uns in den Zeitungen liest, sind die Chancen der ND nicht schlecht... Kann es sein, daß der Abstand zu PASOK schon mal vor einiger Zeit viel größer war? |

Michail
| | Veröffentlicht am Dienstag, 27. Januar 2004 - 22:22 Uhr: | |
Hallo Frederic, also ich glaube schon, dass die ND mit Karamanlis gewinnt! Mein Tipp ist - unter jetzigen Voraussetzungen - 43 % für die ND und 40 % für PASOK. Man darf aber nicht vergessen, dass auch im April 2000 alles, auch die ersten Hochrechnungen am Wahlabend, auf einen Wahlsieg der ND hindeutete - und erst um Mitternacht kam die Wende. Von Juni 2001 bis Ende Dezember 2003 lag der Vorsprung der ND in Umfragen vor der PASOK immer zwischen 7 und 10 Prozentpunkten - konkret waren es 8 % am 16.12.2003. Aber die "Giorgakis"-Hysterie, die nun fast einen Monat andauerte, hat den 8 % - Vorsprung auf bis zu 2,5 % zusammen- schrumpfen lassen, aber das ist ja nun vorbei ! Wobei man nie wissen kann, was noch alles aus dem Hut gezaubert wird... Der Name Christos Pachtas wird auf jeden Fall lange, lange in PASOK-Ohren nachklingen... |

?
| | Veröffentlicht am Mittwoch, 28. Januar 2004 - 16:33 Uhr: | |
PASOK = SPD ??? ND = CDU ??? |

Michail
| | Veröffentlicht am Freitag, 30. Januar 2004 - 14:31 Uhr: | |
Neue Umfrage aus Griechenland, Zeitraum: 26.-27. Januar: ND: 47 % PASOK: 41 % KKE: 5 % SYN: 2,5 % DIKKI: 0,5 % LAOS: 1,0 % Bei dieser Umfrage sind Nichtwähler und Wahlenthaltung NICHT mitgezählt! P.S: Richtig getippt: PASOK = SPD ND = CDU KKE = PDS SYN = GRÜNE LAOS = DVU/Schill DIKKI = PASOK-Abspaltung |

Raul
| | Veröffentlicht am Freitag, 30. Januar 2004 - 17:26 Uhr: | |
Was hat es mit der "Giorgakis-Hysterie" und "Christos Pachtas" auf sich? |

Michail
| | Veröffentlicht am Freitag, 30. Januar 2004 - 23:22 Uhr: | |
Die "Giorgakis-Hysterie" lässt sich wie folgt erklären: Es geschah Mitte Dezember 2003. Es sind nur noch wenige Monate bis zur Wahl und der amtierende Ministerpräsident & PASOK-Vorsitzender Simitis ist derart unbeliebt, dass die öffentliche Meinung klar voraussagt: "Der wird nicht wiedergewählt". In Umfragen lag seine Partei (PASOK) von Juni 2001 bis Dezember 2003 konstant 6-8 Prozentpunkte hinter der Opposition (ND). Da war klar: PASOK braucht einen neuen Vorsitzenden sowie neuen Kandidaten für die nächste Wahl - und von dem Moment an begann die Hysterie. Jedes dahingeworfene Wort von Simits wurde in jeder Nachrichtensendung, in jeder Diskussionsrunde bis zum Geht-nicht-mehr durchgekaut, es wurde quasi von den Medien ein Wechsel herbeigeschworen. Zwischen Weihnachten `03 und Neujahr `04 stand dann der Nachfolger fest: Giorgios Papandreou, noch Außenminister, Spitzname: "Giorgakis" und eine verdammt lächerliche Figur. Und jedes Mal, wenn "Giorgakis" aus dem Fenster schaute oder seine Wohnung verließ, wurde das laufende Programm unterbrochen, Sonder-Nachrichtensendungen geschaltet, um jedes Wort LIVE aufzufangen, dass diese Person von sich gab. Und wie man es vorhersehen konnte: Er sagte nix. Gar nix. Ging wortlos weiter. Und dafür 10 x täglich auf jedem Sender "BREAKING NEWS", TOP-THEMA in jeder Nachrichtensendung und Aufmacher jeder Tageszeitung. Hierbei wurden ALLE anderen Themen, nämlich inhaltliche Vorhaben der Opposition (ND) natürlich aus dem Rampenlicht verdrängt, die großen Probleme Griechenlands überspielt und die öffentliche Meinung mit "Giorgakis-News" zugemüllt. So begab es sich, dass die PASOK-Anhänger wieder neuen Siegesmut schöpften und sich der Rückstand auf die ND von 8 auf 2,5 % reduzierte. "Christos Pachtas" ist ein stellvertretender Minister, der ein illegal gebautes Hotel genehmigte und dafür Land "verschenkte", oder besser: preisgab, das nicht ihm selbst, nicht der Partei, sondern Griechenland gehört. Ein Minister verschenkt also einem der Partei nahe gesonnenem Unternehmer fremdes Land, dabei waren noch mind. 9 PASOK-Abgeordnete beteiligt. Außerdem wollte PASOK über Nacht und Nebel ein Gesetz im Parlament verabschieden, mit eigener Regierungsmehrheit, das Straffreiheit für einen PASOK-nahen Wirtschaftskriminellen bedeuten würde, der im vergangenen Jahrzehnt tausende griechische Kleinanleger an der Börse um ihr Geld gebracht hat (Viele hatten dafür ihre Häuser beliehen)... Nun, das kam ans Licht der Öffentlichkeit und beendete vorerst die "Giorgakis-Hysterie", der Abstand zwsichen ND und PASOK beträgt wieder 6 %. Aber es steht zu befürchten, dass sich in den nächsten 5 Wochen bis zur Wahl wieder einiges tun wird. U.a. verschenkt PASOK massenweise "Einbürgerungen", und kriegt dafür im Gegenzug die Stimme, außerdem werden PASOK-Mitglieder aus aller Welt für'n Appel und 'n Ei nach Griechenland geflogen - auf Staatskosten- um ihre Partei zu wählen. Das öffentliche Fernsehen ist in PASOK-Hand, 2/3 der Privatsender sind PASOK-nah und natürlich erhält die Regierung die besseren Kommentare, Berichterstattungen und mehr Sendezeit. Am 7. März wird sich zeigen, ob das dann alles gereicht hat. |

Ex-Wähler
| | Veröffentlicht am Samstag, 31. Januar 2004 - 13:37 Uhr: | |
Da lob ich mir doch glatt das kühle, nüchterne Handeln der Medien in Deutschland zur Zeit als Schröder 1998 für die SPD und Stoiber 2002 für die Union Kanzlerkandidat werden sollte. War es das gesamte Frühjahr 02 nicht auch so, dass Stoiber und sein Kompetenz-team alles überstrahlten und die Medien jeden Köder aufnahmen ? Emotionalisiernde Personalpolitik ist eben viel effektiver als sachliche und programmatische Themenpräsentation. In diesem Sinne: Frohes Schaffen ! |
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