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Wahlumfragen aus europäischen Ländern

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Archiv bis 31. Januar 2004Ex-Wähler22 1 31.01.04, 13:37h 
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ONNED
Veröffentlicht am Montag, 02. Februar 2004 - 16:46 Uhr:   

Ich glaube, zu wissen worin die unterschiedlichen Ergebnisse der unterschiedlichen Institute begründet sind:
Von Institut zu Institut sind die Fragen unterschiedlich formuliert.

Manche Fragen: "Wen hätten's denn lieber ?"
Diese Frage, die sicherlich zum gewissen Teil auch auf Sympathie basiert, gewinnt entweder Papandreou - mit minimalen Vorsprung von max. 3 % oder geht inzwischen auch unentschieden aus.

Andere Institute fragen: "Wer wäre geeigneter/fähiger ?"
Diese, überwiegend auf Kompetenz basierende Frage, gewinnt meist
Karamanlis, ebenfalls mit knappem Vorsprung.

So lassen sich auf jeden Fall die unterschiedlichen Ergebnisse erklären.
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Nordlicht
Veröffentlicht am Dienstag, 03. Februar 2004 - 10:52 Uhr:   

Synapsimos zu den Grünen zu machen, halte ich für gewagt. Sie sind aus der KKE hervorgegangen und lange waren sie zusammen in einem Wahlbündnis. Im übrigen gehört Synapsimos zu den InitatorInnen der Euopäischen Linkspartei, in der auch die PDS ist. Die KKE ist eine stramm orthodox-kommunistische Partei, gegen die die PDS eine rechte Partei ist :-)
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Michail
Veröffentlicht am Dienstag, 03. Februar 2004 - 12:03 Uhr:   

Na OK, sagen wir mal: Synaspismos (SYN) sind wie B90/Grüne,
ohne dass sie sich Umweltschutz auf die Fahne geschrieben haben,
dafür aber deutlich mehr Vernunft und weniger Chaos als B90/Grüne.
Wobei der Synapsimos-Vorsitzende Konstantopoulos ja häufig mit
das Thema "Ökologie" propagiert. War ja auch nur ein ungefährer Vergleich -
SYN kann aber auch nie mit der PDS verglichen werden.
Doe KKE kann jedoch sehr wohl, zumindest mit Leuten wie Wagenknecht
und anderen Genossen der kommunistischen Plattform
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Thomas Frings
Veröffentlicht am Mittwoch, 04. Februar 2004 - 15:30 Uhr:   

Kennt jemand eine vernünftige Seite mit Umfragen aus Spanien? Habe bisher nur einzelne Umfragen gefunden, davon viele nicht aktuell.
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Michail
Veröffentlicht am Mittwoch, 04. Februar 2004 - 18:44 Uhr:   

Falls noch nicht geschenen, probier mal http://www.gallup.es
aus, scroll dich dort nach unten und schau ins rechte Frame
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zigzag
Veröffentlicht am Samstag, 07. Februar 2004 - 19:40 Uhr:   

Ich hab´ da auch noch schöne Umfrageseiten für Spanien und Griechenland, aber vorher noch was zur Parteieneinordnung:

SYN nennt sich selbst:
"SYNASPISMOS - COALITION OF THE LEFT OF MOVEMENTS AND ECOLOGY"

Sie sind laut broadleft.org, electionworld.org und parties-and-elections.de sozialistisch bzw. links-sozialistisch.

Die SYN-Abgeordneten im Europaparlament gehören wie die der PDS der "Vereinigten Europäischen Linken - Nordische Grüne Linke (VEL-NGL)
an.

Allerdings treten auf der SYN-Liste auch die Oikologoi Prasinoi (Ecological Greens)an die zur EFGP (European Federation of Green Parties) gehören.

So das dazu.

Umfragen gibts hier:
http://www.phantis.com/news/?newsID=20040126213306
http://www.elections.gr/elections2004/gallup2004.asp
http://www.v-prc.gr/2/prothesi/prothesi2003_gr.html

Für Spanien habe ich außer gallup.es noch folgende:
http://www.pscterrassa.org/zap_sondeig.htm
http://www.pre.gva.es/argos/demoscopia/12.htm
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Michail
Veröffentlicht am Sonntag, 08. Februar 2004 - 16:56 Uhr:   

Kurzer Umfragen-Zwischenstand aus Griechenland,
genau 4 Wochen vor der Parlamentswahl (am 07. März '04):

ND: 46,5 %
PASOK: 41,5 %
KKE: 5,5 %
SYN: 3,5 % (<- deutliche Verbesserung; bester Umfragewert seit Langem)
DIKKI: 0,5 % (<- wäre der größte Verlierer der Wahl)
LAOS: 1,5 %


Würde mich nun sehr überraschen,
wenn's für die ND nicht mehr reicht...

Noch was zur Wählerwanderung
(Quelle: http://www.v-prc.gr/2/1111/00/6_1_gr.gif)
17% der Wähler, die 2000 PASOK gewählt haben,
geben nun an, ND zu wählen.
Umgekehrt sind es nur 2 %.
Ebenfalls wollen 37 % der Wähler, die 2000 die
"linkssozialistische" DIKKI gewählt haben,
nun der ND ihre Stimme geben, 27 % der ehem.
DIKKI-Wählen werden nun die "Heimatpartei" PASOK wählen.

Auch Abwanderer der angeblich so linken SYN und KKE
geben mehrheitlich an, die ND zu wählen (19:17, bzw. 10:8)

Und was die Spitzenkandidaten betrifft:
Die ND-Anhänger favorisieren ihren Kandidaten Karamanlis
zu knapp 90 % als besseren Ministerpräsidenten.
Papandreou wird von 4 % der ND-Wähler bevorzugt.

Umgekehrt schätzen die PASOK-Wähler "ihren" Kandidaten
Papandreou "nur" zu knapp 80 % als bessren MP ein,
und knapp 9 % der PASOK-Wähler favorisieren Karamanlis.

Somit hat Karamanlis sowohl in der eigenen Partei als
auch beim direkten politischen Gegner höhere Werte
als jeweils Papandreou.

Quelle der obigen "Sonntagsfrage": http://www.kathimerini.gr/4dcgi/_w_articles_politics_100022_08/02/2004_93062
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Pro-Stoiber
Veröffentlicht am Montag, 09. Februar 2004 - 16:16 Uhr:   

> Würde mich nun sehr überraschen,
> wenn's für die ND nicht mehr reicht...

==> doch, doch!

Frag' mal den juten, alten Stoiber.
Der weiß, wie es ist, während der gesamten Wahlkampfzeit, bis drei Wochen vor der Wahl als Kanzler gefeiert zu werden, dann eine Woche vor der Wahl als Oppositionsführer,
in der 18 Uhr-Hochrechnung wieder als Kanzler und um 21 Uhr wieder als Wahlverlierer.
Ich kann leider kein Griechisch, aber ich bin sehr auf den Wahlabend gespannt und ganz sicher, dass es ein turbulenter Wahlabend wird.
Und vielleicht gibt's ja noch 'ne Flut oder 'n starkes Erdbeben.
Will ich natürlich den Menschen dort nicht wünschen, aber würde doch irgendwie in eine traurige Fortsetzungegeschichte passen...
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Thomas Frings
Veröffentlicht am Dienstag, 10. Februar 2004 - 16:16 Uhr:   

"17% der Wähler, die 2000 PASOK gewählt haben,
geben nun an, ND zu wählen.
Umgekehrt sind es nur 2 %.
Ebenfalls wollen 37 % der Wähler, die 2000 die
"linkssozialistische" DIKKI gewählt haben,
nun der ND ihre Stimme geben, 27 % der ehem.
DIKKI-Wählen werden nun die "Heimatpartei" PASOK wählen.

Auch Abwanderer der angeblich so linken SYN und KKE
geben mehrheitlich an, die ND zu wählen (19:17, bzw. 10:8)"

Um für solche Fragen valide Daten zu erhalten, müßte man schon sehr viele Leute befragen. Ein Rechenexempel: 2000 gingen etwa 75% wählen, davon wählten 5,5% KKE. Da kommt man selbst bei 5000 Befragten (wenn man dann auch noch die Fluktuaktion in der Wählerschaft bedenkt) auf weniger als 200 damalige KKE-Wähler, davon wandert wieder ein Teil ab, die Stichprobe dürfte kleiner als 100 Befragte sein. Solche Werte zu veröffentlichen ist hochgradig unseriös. Aber solche unseriösen Praktiken gibt es auch in Deutschland: Letzte Woche gab es im Spiegel eine Emnid-Umfrage zur BuPrä-Wahl mit 1000 Befragten. Da wurden dann auch noch die Ergebnisse nach Parteipräferenz aufgeschlüsselt, obwohl unter den Befragten z.B. sicher deutlich weniger als 100 FDP-Wähler waren (ich schätze mal so um die 50).
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Michail
Veröffentlicht am Dienstag, 10. Februar 2004 - 17:17 Uhr:   

Umfragen aus Griechenland sind meist sowieso nicht viel wert.
So waren es Anfang Januar 2004 etwa 40 % der Erstwähler, die
PASOK wählen wollten, nun (4.-5. Feb.) sind es "nur noch" 23 % der Erstwähler, die für PASOK stimmen.
Die ND ist in der Zeit von 18 % auf 26 % bei den Erstwählern gestiegen.
Natürlich sind solche Umfragen, teilweise auch die Sonntagsfragen
nicht nur ungenau sondern auch unseriös,
aber das ist halt Griechenland, da kann man nix machen....
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Michail
Veröffentlicht am Sonntag, 15. Februar 2004 - 10:21 Uhr:   

Neue Woche, neue Umfrage aus Griechenland,
nun genau 3 Wochen vor der Parlamentswahl:

Unter http://www.kathimerini.gr/4dcgi/_w_...5/02/2004_94078
ist diese neue Umfrage von V-PRC aufzufinden,
durchgeführt im Zeitraum vom 11. bis 12. Febraur.

Das Ergebnis ist erstaunlich stabil und wie folgt:

ND: 47 %
PASOK: 41,5 %
KKE: 5,5 %
SYN: 3,0 %
DIKKI: 0,5 %
LAOS: 1,5 %

Siegeswahrscheinlichkeit

ND: 49 %
PASOK: 27 %
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c07
Veröffentlicht am Sonntag, 15. Februar 2004 - 12:08 Uhr:   

Nochmal zu den Erstwählern: Jede normale Umfrage dazu ist genauso hochgradig unseriös, wie es oben Thomas bezüglich der KKE geschrieben hat.

Schönes Beispiel ist die Statistik zu den Jungwählern (immerhin 7 Jahrgänge, also deutlich mehr als nur die Erstwähler) bei der Landtagswahl 2001 in Baden-Württemberg:
            männlich    weiblich     Stichprobe 
CDU SPD CDU SPD (alle Jahrgänge)
Infratest 45 20 35 33 4.343
FGW 35 28 44 29 5.728
Amtlich 39,9 27,7 37,5 33,8 ~ 90.000

Dabei waren das Exit-Polls, bei denen ziemlich sicher ist, dass die Befragten tatsächlich gewählt haben und sich auch noch daran erinnern. Bei Umfragen kommen noch verschiedene andere Fehler dazu und die Zahl der Befragten ist meistens auch viel kleiner.

[Quelle (PDF, 1 MB)]
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Michail
Veröffentlicht am Sonntag, 15. Februar 2004 - 14:41 Uhr:   

@ c07: Danke für die Zahlen, sind wirklich sehr interessant,
und vor allem weiß ich jetzt, was ich grundsätzlich von den
Aufschlüsselungen der Institute nach der Wahl halten soll.
Aber ich weiß auch nicht, in wie weit die amtlichen Zahlen
der Realität entsprechen ?!

Auf jeden Fall halte ich an einem Fest: Auch wenn die Abweichungen
der Institute zum amtlichen Ergebnis meist sehr groß ist:
Die Tendenz stimmte in Ungefähr (ganz grob).
So kann auch die KKE-Tendenz in Ungefähr der Wahrheit entsprechen.
Muss ja nicht 19:7 sein, aber auch ein 13:11 würde mich sehr überraschen.

Erstaunlich ist dabei aber eine lange Konstanz der Werte bei der Wählerwanderung in Umfragen.

Wohingegen die Kurven bei der Befragung der Erstwähler von Woche zu Woche
dramatische Sprünge zu verzeichnen haben.
Anfang Januar wollten noch 46 % der Erstwähler PASOK und knapp 20 % N.D. wählen,
nun liegt die ND mit 39 % vor PASOK mit 37 %.
Hier kann man wirklich sagen, dass dieser Wert Müll ist.

Aber am Wichtigsten ist ja die Sonntagsfrage, und die bleibt konstant: http://sup.eone.gr/kath/extra/VPRC_15.jpg
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c07
Veröffentlicht am Sonntag, 15. Februar 2004 - 16:25 Uhr:   

Michail:
> Aber ich weiß auch nicht, in wie weit die amtlichen Zahlen
> der Realität entsprechen ?!

Die repräsentative Wahlstatistik umfasst normalerweise einen relativ großen Anteil der Wähler und müsste deshalb mit hoher Wahrscheinlichkeit recht gut sein, sofern nicht katastrofale Fehler bei der Wahl der Stichprobe passieren. Bei der fraglichen Landtagswahl waren es 2% aller Wähler, bei der letzten Bundestagswahl 4%. Die eigentliche Auszählung dürfte ungefähr so exakt sein wie die Auszählung der Wahl auch.

In der Regel werden aber keine Briefwähler erfasst (das war AFAIK bei der letzten Bundestagswahl erstmals in Deutschland der Fall) und es fehlen auch die ganz kleinen Stimmbezirke grundsätzlich. Das produziert natürlich schon einen gewissen systematischen Fehler.

> Erstaunlich ist dabei aber eine lange Konstanz der Werte bei der
> Wählerwanderung in Umfragen.

Die ist ganz allgemein erstaunlich, weil die Schwankungen meistens weit unter den Werten liegen, die allein aus statistischen Gründen zu erwarten wären:

http://wahlrecht.de/lexikon/studie.html

Offensichtlich bügeln die Institute die Werte glatt oder passen sie gar an Annahmen an, die nicht aus den Umfragedaten stammen.
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Michail
Veröffentlicht am Sonntag, 15. Februar 2004 - 18:24 Uhr:   

@ c07:
> Offensichtlich bügeln die Institute die Werte glatt oder passen
> sie gar an Annahmen an, die nicht aus den Umfragedaten stammen.


==> Jain!

Gerade in Griechenland ist der Vorwurf, dass Institute mit
Umfragen Meinugen bilden und beeinflussen wollen, viel stärker
und berechtigter als hierzulande, deshalb ist alles mit
größter Vorsicht zu genießen, die meisten Griechen glauben selbst
auch nicht daran.
Aber da ja meine favorisierte
Partei z.Zt ganz gut dasteht, will ich trotzdem daran glauben.

Interessant ist auch folgendes:
Die Zahlen der "Sonntagsfrage" (47 : 41,5) sind natürlich
a.Hd. der Rohdaten "gewichtet" - hierbei wurden u.a. unentschlossene
Wähler und Wahlenthaltungen herausgerechnet.
Das Institut V-PRC zumindest gibt parallel auch die ungewichteten
"Rohdaten" bekannt, und diese sind ebenfalls konstant.

Hier ein Beispiel:

ND.......31,5...32,0...32,6....32,7...32,7....33,1
PASOK..28,3...27,5...28,1....29,2...28,5....28,6

... und so wurden diese Daten gewichtet,
jeweils entsprechend der obigen Rohdaten,
jedoch mit dem Unterschied, dass Unentschlossene & Co.
herausgerechnet wurden.

ND.......46,0...46,0...46,5....47,0...47,0....47,0
PASOK..41,5...41,0...41,5....42,0...41,5....41,5


Wie auch immer, am 7.3. wird man sehen, was stimmte...

(Quelle u.a.: http://www.v-prc.gr/2/1117/00/1_1_gr.gif)
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c07
Veröffentlicht am Montag, 16. Februar 2004 - 08:19 Uhr:   

Michail:
> Das Institut V-PRC zumindest gibt parallel auch die ungewichteten
> "Rohdaten" bekannt, und diese sind ebenfalls konstant.

Das können wohl kaum wirkliche Rohdaten sein. Aber immerhin ist es schon interessant, konkretere Zahlen zu Nichtwählern &c. zu haben. Diese Zahlen fehlen bei den deutschen Instituten oder sind nur ungefähr bekannt.

Scheinbar werden jedesmal ungefähr 1200 Leute befragt, die ND hat im Schnitt 32,4% (389 Befragte), PASOK 28,4% (340 Befragte). Falls das die wahren Werte sind und sie halbwegs konstant bleiben, sollte die gewurzelte mittlere quadratische Differenz zweier Umfragen für die ND 1,9 Prozentpunkte (sqrt(2*0,324*0,676/1200)) sein, für PASOK 1,8 Prozentpunkte sein, allein wegen zufälligen statistischen Schwankungen. Tatsächlich sind es aber nur 0,2 (ND) bzw. 0,7 (PASOK). Das schaut nicht mehr nach Zufall aus.

Oder anders betrachtet sind die Wahrscheinlichkeiten, eine bestimmte Anzahl an ND-Wählern unter den 1200 Befragten zu haben, sowie die resultierenden gemessenen Prozentwerte wie folgt:
389   2,460 %   32,4 % 
390 2,455 % 32,5 %
388 2,455 % 32,3 %
391 2,442 % 32,6 %
387 2,441 % 32,2 %
392 2,419 % 32,7 %
386 2,417 % 32,2 %
393 2,387 % 32,8 %
385 2,385 % 32,1 %
394 2,347 % 32,8 %
384 2,344 % 32,0 %
395 2,299 % 32,9 %
383 2,295 % 31,9 %
396 2,243 % 33,0 %
382 2,239 % 31,8 %
397 2,181 % 33,1 %
381 2,175 % 31,8 %
398 2,112 % 33,2 %
380 2,106 % 31,7 %
399 2,038 % 33,2 %
379 2,030 % 31,6 %
400 1,959 % 33,3 %

Zusammen ergeben diese Werte erst 50,2%. Ungefähr jede zweite Ziehung müsste also noch einen größeren Fehler haben.
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Michail
Veröffentlicht am Dienstag, 17. Februar 2004 - 01:10 Uhr:   

@c07:

Vor so viel mathematischem Fachwissen
zieht der Hobby-Stochastiker und Jurist Michail
nun den Hut und auch den Kürzeren. Also: Bin überzeugt!

Auf jeden Fall geben noch täglich mindestens zwei
weitere Institute Umfragen bekannt, die ich hier
nicht im Einzeln aufführen möchte, sage aber
nur soviel: Die ND ist bei allen Umfragen vorne,
der Abstand schwankt aber von Institut zu Institut.
Mal 2.7 %, mal 2.9 %, 3.7, 4.5 oder auch 5.5 % - und
gemeint sind nicht die Abweichungen von Umfrage zu Umfrage,
sondern zwischen den, fast parallel veröffentlichten Umfragen
unterschiedlicher Institute.

Und überraschender Weise wurde die "5.5 %-Vorsprung-Umfrage"
von "VPRC" im Auftrag einer konservativen Tageszeitung durchgeführt
und das andere Institut, das der ND "nur" 2.7 % Vorsprung einräumt,
gehört gleichzeitig dem Inhaber eine linken TV-Senders in GR...
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The Joker
Veröffentlicht am Dienstag, 17. Februar 2004 - 18:33 Uhr:   

Für Norwegen gibt es seit 1995 Ergebnisse der "Sonntagsfrage": http://www.opinion.no/cgi-bin/site.pl?main=barometer&person=
Das Sentio-Institut listet einige Resultate aus den Jahren 2001 bis 2003 auf: http://www.sentio.no/index.php?page_id=5

Das schwedische TEMO-Institut listet Umfrage-Ergebnisse seit 1979 auf: http://www.temo.se/dok/proj/valjarbarometern/Tab1979_2002.xls
Das Ruab-Istitut bietet Ergebnisse ab Oktober 2001: http://www.ruab.se/opinion/partisympati2.htm
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Thomas Frings
Veröffentlicht am Montag, 08. März 2004 - 15:24 Uhr:   

In Griechenland wurde der Vorsprung für die ND richtig pronostiziert.

In Kärnten lagen die Umfragen aber ziemlich daneben. Den dümmsten Wählern Österreichs ist in negativer Hinsicht ja immer viel zuzutrauen. Aber so krass war es dann doch überraschend. Wie schon 1999 wurde die ÖVP in den Umfragen stark über- und die FPÖ unterschätzt.
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Liberaldemokrat
Unregistrierter Gast
Veröffentlicht am Mittwoch, 08. April 2009 - 20:01 Uhr:   

Lettland

SC 11,5% - russisch, gemäßigt links
JL 10,2% - rechtsliberal
ZZS 5,6% - agrarisch-grün
PCTVL 4,4% - russisch-links
SCP 3,4% - sozialliberal
TP 1,9% - konservativ
LPP/LC 1,6% - konservativ-christdemokratisch

Bei einem Anteil von 38,6% Sonstigen und Unentschlossenen lässt sich nicht so viel damit anfangen. Maximal die Reihenfolge.

Quelle: http://www.saskanascentrs.lv/index.php?text&id=75&level=1&cid=506&do=news
bzw.
http://www.saskanascentrs.lv/index.php?text&id=75&level=1&cid=506&do=news
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Interessierter
Unregistrierter Gast
Veröffentlicht am Dienstag, 30. März 2010 - 15:07 Uhr:   

Kann es sein, dass die "Hinhaltetaktik" in England, Labour mehr stimmen kostet als den Torys?
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Nachdenker
Unregistrierter Gast
Veröffentlicht am Freitag, 02. April 2010 - 23:15 Uhr:   

Kann es sein, daß sich hier jemand interessiert, der früher geglaubt hat, mitzudenken?
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Interessierter
Unregistrierter Gast
Veröffentlicht am Sonntag, 04. April 2010 - 13:47 Uhr:   

Du meinst ob ich mit dem User "Mitdenker" identisch bin?
Das muss ich verneinen! Ich war nicht dieser User. Ich habe aber ein wenig von ihn gelesen.
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Interessierter
Unregistrierter Gast
Veröffentlicht am Mittwoch, 07. April 2010 - 15:23 Uhr:   

Gibt es denn keine Umfragen im vereinten Königreich?
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zigzag
Registriertes Mitglied
Veröffentlicht am Mittwoch, 07. April 2010 - 16:29 Uhr:   

Doch, oft sogar mehrere täglich:

http://en.wikipedia.org/wiki/Opinion_polling_in_the_United_Kingdom_general_election,_2010#2010
http://ukpollingreport.co.uk/blog/
http://www2.politicalbetting.com/
http://conservativehome.blogs.com/

Hier im Forum wurden diese teilweise auch schon diskutiert:
http://www.wahlrecht.de/forum/messages/40/1744.html?1270607676

(Beitrag nachträglich am 07., April. 2010 von zigzag editiert)
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Silencio
Unregistrierter Gast
Veröffentlicht am Donnerstag, 08. April 2010 - 19:37 Uhr:   

Weiß eigentlich jemand etwas über neue Wahlumfragen aus Ungarn? Dort wird doch jetzt auch gewählt?
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zigzag
Registriertes Mitglied
Veröffentlicht am Donnerstag, 08. April 2010 - 19:45 Uhr:   

Wie sehr oft findet sich eine Übersicht aktueller Umfragen auf der Wikipediaseite in der jeweiligen Landessprache.

Für Ungarn ist dies:
http://hu.wikipedia.org/wiki/2010-es_magyarorsz%C3%A1gi_orsz%C3%A1ggy%C5%B1l%C3%A9si_v%C3%A1laszt%C3%A1sok#K.C3.B6zv.C3.A9lem.C3.A9ny-kutat.C3.A1sok

Weitere Wahlen:
http://en.wikipedia.org/wiki/Electoral_calendar_2010#Upcoming

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