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ullego (Unregistrierter Gast)
| | Veröffentlicht am Samstag, 17. März 2007 - 23:36 Uhr: | |
Ich frage mich nur welche Koalition die SPD anstreben wird?! |

Ralf Arnemann
| | Veröffentlicht am Montag, 19. März 2007 - 10:04 Uhr: | |
@PNK: > Meine Frage: wozu dann überhaupt noch auf > Umfragen schauen. Da stimme ich grundsätzlich zu. Wobei man vielleicht noch den Trends etwas Aufmerksamkeit schenken kann, den behaupteten Absolutwerten wohl eher nicht. > solange es nur die eine gibt, ist das die > beste Umfrage. Logisch richtig, und trotzdem kann sie grottenschlecht sein. > Sie ist jedenfalls ganz bestimmt genauer als > eine Befragung des individuellen Bauchgefühls > plus Sympathiefaktor! Nicht umbedingt. Die Glaubwürdigkeit der Umfrageinstitute ist generell nicht so überaus hoch, bei einigen sehr zweifelhaft. Und wenn da ein Institut sein Bauchgefühl in eine "Prognose" gießt, die im wesentlichen den Interessen des Auftraggebers entspricht, dann traue ich meinem eigenen Bauchgefühl mehr. |

Christoph Spehr (Unregistrierter Gast)
| | Veröffentlicht am Dienstag, 20. März 2007 - 00:35 Uhr: | |
Hallo, was haltet ihr von der Vorwahlstudie von Lothar Probst zu Bremen? http://idw-online.de/pages/de/news200870 |

(Unregistrierter Gast)
| | Veröffentlicht am Dienstag, 20. März 2007 - 08:52 Uhr: | |
Solange solche Umfragen nicht die real steigende Quote der Nichtwähler berücksichtigen, sind sie nichts als bloße Manipulation. siehe dazu http://www.wahlprognosen-info.de/ "Zwischen dem, was wir an Rohergebnissen erhalten und dem, was wir als Prognose publizieren, liegt manchmal eine Differenz von zehn oder elf Prozent." Noelle-Neumann zur Geschichte der geehrten Frau Noelle-Neumann siehe auch: DEMOSKOPIE NACH ALLENSBACHER ART "Dr. Goebbels wollte Dr. Noelle schließlich zu seiner Adjutantin machen, woran sie eine Krankheit hinderte. Aber das nur nebenbei - wir sind in der traurigen Wirklichkeit des Jahres 1986, als vermehrte Arbeitslosigkeit den Kanzler Kohl bedrängte. Also bedurfte es wieder einmal einer "willensmäßigen Beeinflussung" der öffentlichen Meinung, eines "zuverlässigen Systems der Massenbefragung". Vertrauliches Angebot aus Allensbach an die Industrie: "Jetzt, ein Jahr vor der Bundestagswahl 1987, besteht die Aussicht, dass Arbeitslosigkeit zu einem Schwerpunktthema des Wahlkampfes wird." Dem sei entgegenzutreten: "Es geht dabei zunächst darum, das demagogische Potential der Arbeitslosigkeit zu entschärfen ..." Und zwar mit demoskopischen Mitteln: "Die geplante Untersuchung soll den Block der Arbeitslosen segmentieren." Segment heißt Teilstück. Zu deutsch: Der große Block der Arbeitslosen sollte so lange zerteilt werden, bis nur noch leicht fassbare Einheiten übrig blieben, gegen die Allensbach zugleich ein umfassendes, aber differenziertes Diffamierungsangebot vorlegen konnte. Und so wurde an Noelles Institut eifrig segmentiert: Arbeitslos gemeldete Hausfrauen? Die suchen doch in Wirklichkeit keine Arbeit. Zudem: "Die Hausfrauenrolle vermindert die psychologische Belastung der Arbeitslosigkeit für Frauen oder hebt sie sogar ganz auf." Ein anderes Segment speziell bei Dauerarbeitslosen: die gesinnungsmäßig auffällig Hervorgetretenen. Dauerarbeitslose sind extremistisch, protestantisch, atheistisch und treiben sich nachts herum. Als demoskopisch besonders leicht zu bewältigendes Segment unter den Arbeitslosen erwiesen sich für das Allensbach-Angebot die "freiwillig Arbeitslosen". Elisabeth Noelle gab ihre Zahl mit 700.000 an, damals fast ein Drittel: "Alkoholiker, Drogensüchtige, jugendliche Sektenmitglieder" und sonstige Personen, die "nicht einsatzfähig sind". So war das Forschungsprogramm abgesteckt und das Ergebnis bekannt, bevor man zu forschen begann: "Wir schlagen vom Allensbacher Institut aus vor, dieses Forschungsprojekt durchzuführen, weil die Erkenntnisse der Untersuchung auch verhindern sollen, dass das Thema im zweiten Halbjahr 1986 in der Wahlkampfagitation den Zündstoff liefert." Natürlich fand Elisabeth Noelle, wie sie mir im August 1986 am Telefon mitteilte, eine Reihe von Verbänden und Großunternehmen, die für ihr Arbeitslosendiffamierungsprojekt zahlten. Namen wollte sie nicht nennen. Ja, gewiss, sie habe ihr Projekt vorher mit Helmut Kohl abgesprochen. "Aber er hat keinen Einfluss darauf genommen", versicherte sie mir." http://www.freitag.de/2007/01/07010801.php |

Tim Spier
| | Veröffentlicht am Dienstag, 20. März 2007 - 09:38 Uhr: | |
Ich denke, dass die Lebensgeschichte von Frau Noelle-Neumann in diesem Thread nichts zur Sache tut. Die Analyse von Herrn Probst finde ich sehr interessant, auch wenn ich mich natürlich mehr auf neue empirische Erkenntnisse freuen würde. Die Bevölkerungsumfragen, die der Argumentation teilweise zugrunde gelegt werden, sind aus dem Jahr 2003. Aussagen wie sinngemäß "FDP, Linke und Rechtsparteien haben eine Chance, in die Bürgerschaft einzuziehen" finde ich überdies ein wenig zu vage, als dass ich sie als neue Erkenntnis werten würde. Aber insbesondere die Hintergrundberichte zur Situation der Parteien sind sehr spannend, als Nicht-Bremer kommt man nicht häufig an solche Infos. |

(Unregistrierter Gast)
| | Veröffentlicht am Dienstag, 20. März 2007 - 12:37 Uhr: | |
natürlich tut die Biografie der Frau Noelle-Neumann Wesentliches zur Sache, da sie ein Licht auf Methoden und Funktion von Demoskopie wirft, sowie auf die Einstellung einer ihrer führenden Vertreter. Angesichts von Wahlbeteiligungen unter 50 % Prozent, ob das auf auf Landesebene oder auf kommunaler Ebene (dort sogar unter 40 % bzw 30 %), Ergebnisse von Umfragen ernst zu nehmen, halte ich für recht realitätsfremd |

Tim Spier
| | Veröffentlicht am Dienstag, 20. März 2007 - 13:16 Uhr: | |
@Anonymus: Die Lebensgeschichte von Frau Noelle ist sicherlich sehr spannend, aber hier off-topic. Und auch die vermeintliche Erkenntnis, dass man wegen Frau Noelle keiner Umfrage trauen dürfe, ist so allgemein, dass sie hier vom Thema "Umfragen in Bremen" nun wirklich ablenkt. Sonst könntest Du / könnten Sie hier in jeden Thread schreiben, dass wir uns über Unsinn unterhalten. |

Fenech (Unregistrierter Gast)
| | Veröffentlicht am Mittwoch, 21. März 2007 - 14:50 Uhr: | |
Die Analyse von Probst finde ich auch sehr interressant und gut aufgemacht, auch wenn die meisten Einschätzungen und Prognosen nichts wirklich neues darstellen. Sehr interessant sind die aufgelisteten Wahlergebnisse der letzten Jahre inkl. Europawahlen etc., hieran lässt sich gut erkennen, welchles Potential und welche Kernwählerschaft die jeweiligen Parteien haben. So war mir nicht mehr bewusst, dass die CDU in Bremen mal amtliche 37,nochwas Prozent erzielt hat und teilweise nur knapp hinter der SPD lag. Würde die CDU ihr Potential komplett ausschöpfen,könnte sie also durchaus die SPD überholen. Dies ist momentan aber nicht möglich.Interessant auch die Wechsel von CDU zu Grünen in Schwachhausen. Dies sagt doch viel über die Entwicklung beider Parteien aus, die anscheinend teilweise um eine ähnliche Klientel buhlen, was früher kaum denkbar wäre. Insgesamt kann man aus diesen Infos aber noch wenig Schlüsse auf den Wahlausgang ziehen. |

outlast (Unregistrierter Gast)
| | Veröffentlicht am Dienstag, 17. April 2007 - 20:12 Uhr: | |
Das es keine Wahlumfragen gibt, ist eher unwahrscheinlich. Eher die Nichtveröffentlichung - wird schon seine Gründe haben. Es gibt eine, die wurde aber von der CDU gefakt. Die haben wirklich Angst die Macht zu verlieren. Deshalb auch das Festhalten an der großen Koa. Es gibt eine Vorwahlanalyse. http://www.uni-bremen.de/campus/campuspress/service/vorwahlanalyse.pdf |

Ralf Arnemann
| | Veröffentlicht am Donnerstag, 19. April 2007 - 09:24 Uhr: | |
@outlast: > Das es keine Wahlumfragen gibt, ist eher > unwahrscheinlich. Das sehe ich nicht so. Solche Wahlumfragen kosten Geld, und da muß man jemanden finden, der dafür zahlt. Und die Bremer Wahl ist letztlich ziemlich uninteressant, und die Unsicherheit einer Prognose ist ziemlich groß - wer soll denn das finanzieren? > Es gibt eine, die wurde aber von der CDU gefakt. Welche? Wieso "gefakt"? Gibt es Belege dafür? > Die haben wirklich Angst die Macht zu verlieren. Wie jede Partei halt - aber wegen der Bremenwahl dürfte sich die CDU nicht besonders beunruhigen. Wenn überhaupt, könnte die SPD nervös sein. Nicht aus Angst vor Machtverlust, sondern wegen eines möglichen Erfolgs der Linken. > Es gibt eine Vorwahlanalyse. Siehe oben im Beitrag von Christoph Spehr. |

ullego (Unregistrierter Gast)
| | Veröffentlicht am Donnerstag, 19. April 2007 - 11:28 Uhr: | |
Die SPD wird, denke ich mal, knapp unter 40% bleiben und die CDU durch die GAL ersetzen! Die spannende Frage ist, wer reinkommt und wer nicht! Allerdings bin ich mir trozdem sich, dass es für rot-grün reichen wir, ich frage mich eben nur wer alles reinkommt, um zu wissen ob rot-grün eine knappe oder eine deutliche Mehrheit haben wird. Was glauben sie den wer reinkommt und wer nicht? |

Zach (Unregistrierter Gast)
| | Veröffentlicht am Donnerstag, 19. April 2007 - 16:07 Uhr: | |
@Ralf Arnemann Auch wenn die Umfragen teuer sind, Bremen ist die einzige Wahl dieses Jahr. Da scheint mir das geringe Interesse doch merkwürdig. Allerdings ist Bremen schon länger nur wenig brauchbar als Stimmungsbild, dafür sind wohl lokale Themen zu stark im Vordergrund. Angeblich soll das ZDF eine Umfrage haben? Weiß da evtl jemand was? |

AeD (Unregistrierter Gast)
| | Veröffentlicht am Donnerstag, 19. April 2007 - 16:21 Uhr: | |
@zach "Angeblich soll das ZDF eine Umfrage haben? Weiß da evtl jemand was?" Die erscheint wahrscheinlich morgen im Politbarometer. |

Tim Spier
| | Veröffentlicht am Freitag, 20. April 2007 - 09:47 Uhr: | |
Wird aber auch Zeit, ich platze vor Neugier, wie die Stimmungslage in Bremen vor den Wahlen ist. |

Matthias Cantow
| | Veröffentlicht am Freitag, 20. April 2007 - 12:22 Uhr: | |
Das neue ZDF-Politbarometer heute abend wird keine Bremen-Umfrage veröffentlichen. Zur Bürgerschaftswahl 2007 in Bremen wird es nach ZDF-Angaben am 4. Mai eine Sendung (dann mit einer Umfrage der Forschungsgruppe Wahlen) geben. |

ullego (Unregistrierter Gast)
| | Veröffentlicht am Freitag, 20. April 2007 - 17:38 Uhr: | |
Wird aber auch wirklich Zeit so kurz vor der Wahl, weil ich mit dem Feiern von tollen Ergebinssen der SPD oder den Grünen nicht bis zum Wahltag warten möchte, sondern mich mit Vorfreude darauf einstellen möchte. Ich würde mich erlich gesagt auch freuen, wenn die CDU unter 25% bliebe und die FDP drausen bleiben würde. Aber am wichtigsten sind mir immer noch, dass die DVU drausen bleibt und es für rot-grün reicht. |

PNK (Unregistrierter Gast)
| | Veröffentlicht am Freitag, 20. April 2007 - 17:59 Uhr: | |
Dann mal Prost! Aber: warum sollte die SPD aus der großen Koalition raus in rot-grün? Sie gefährdet sich dann doch nur im Hinblick auf den Machterhalt in Bremen in den nächsten Jahren. Wichtig aus SPD-Sicht ist trotzdem hinsichtlich der Koalitionsverhandlungen, dass es für Rot-Grün reichen würde und natürlich, dass die SPD stärkste Partei ist. Zweiteres halte ich für sehr wahrscheinlich, ersteres nur, wenn nicht mehr als 4 Parteien insgesamt über 5% kommen. Halte ich für unwahrscheinlich. |

ullego (Unregistrierter Gast)
| | Veröffentlicht am Freitag, 20. April 2007 - 19:27 Uhr: | |
Ich halte es auch für sehr wahrscheinlich, dass es rot-grün reicht, wenn außer SPD; CDU und den Grünen auch die FDP, die Linke, die DVU und Bremen muss leben reinkommten. |

PNK (Unregistrierter Gast)
| | Veröffentlicht am Freitag, 20. April 2007 - 21:00 Uhr: | |
Also eigentlich muss ich dann ja mein "Dann mal Prost!" zurücknehmen, denn an Ihrer Aussage gemessen "...am wichtigsten sind mir immer noch, dass die DVU drausen bleibt und es für rot-grün reicht." wird es für sie ein eher trauriger Abend. |

ullego (Unregistrierter Gast)
| | Veröffentlicht am Samstag, 21. April 2007 - 00:45 Uhr: | |
Ich habe mich, glaube ich zu unklar ausgedrückt, das aller Wichtigste ist es für mich natürlich, dass die DVU drausen bleibt, auch wenn ich es leider nicht für sehr wahrscheinlich halte. Ansonsten bin ich erst mal froh, wenn es rechnerisch für rot-grün reicht und die SPD die Wahl hat.Ich berufe mich jetzt auf eine angebliche Umfrage, die in SPD-Kreisen kusiert soll. Dass ergebe SPD 35%(34 Mandate); CDU 28%(27 Mandate); Grüne 15%(14 Mandate); Linke 5%(4 Mandate); FDP um 5%(4 Mandate); andere Pateien nicht in der Bürgerschaft. Also hätte rot-grün 50% und der CDU, FDP und Linke 38%. Ich habe auch mein absolutes Wunschergebnis gemeint und ich wo von ich ausgehe, mit dem von dem ich ausgehe, dass es eintreten wird, wäre ich nämlich auch zufrieden. Ich sage nur, dass ich hoffe, dass es rechnerisch für rot-grün reichen wird, ob die Bremer SPD dann auch wirklichrot-grün macht ist deren Entscheidung. Es gibt in SPD Kreisen aber auch Hinweise auf rot-grün und ich glaube nicht, dass die Bremer SPD dadurch wirklich ihre Stellung als Regierungspatei gepfärden würde. |

PNK (Unregistrierter Gast)
| | Veröffentlicht am Samstag, 21. April 2007 - 01:15 Uhr: | |
Aber warum diesmal rot-grün? Schauen Sie: SH, HH, Nieders., NRW, Hessen- was haben diese westdeutschen Bundesländer gemeinsam? Und Gegenfrage: RLP, Bremen, Brandenburg, MV. Warum wird die SPD hier ihre Macht auf absehbare Zeit nicht verlieren (Ausnahme evtl. RLP 2011, wenn König Kurt wegen Kanzlerschaft ab 2009 nicht mehr antritt)? Auch ich bin nachwievor Fan von rot-grün, aber unsere Mitbürger derzeit nun mal nicht. Wenn sie wieder rot-grün wollen geht das mittelfristig nur in Ländern, in denen die SPD jetzt in der Opposition sitzt oder zumindest Juniorpartner ist und maximal 4 Parteien reinkommen und natürlich auf alle Fälle die Grünen (was Ostdtld. ausschließt). Sie können sich nun aussuchen: Hamburg 2008 (eher sehr unwahrscheinlich, es sei denn FDP packt es wieder nicht), Niedersachsen 2008 (naja, wohl noch unwahrscheinlicher), Hessen 2008 (kommt auf die Fehltritte Kochs an, aber beim Vergleich der Spitzkandidaten fällt mir der Glaube an einen SPD-Erfolg doch schwer), Saarland 2009 (auf gar keinen Fall) und NRW 2010 (wohl am realistischsten). Aber am ehesten tippe ich auf einen Bruch der Koalition in Berlin und somit rot-grün. Aber rechnerisch, da gebe ich Ihnen recht, könnte es in Bremen langen. Rot-grün kommt nur in Betracht, wenn die CDU extrem schlecht abschneidet. Aber dann wird die SPD so von ihrem Vorsprung berauscht sein, dass sie die Zeit einfrieren möchte und auf 100 Jahre auf große Koalition machen will (vgl. Beck rot-gelb). Wenn die CDU da mitspielt! Die Frage ist dann m.E. also nicht: wer in der SPD will rot-grün, sondern wer in der CDU will in die Opposition? Spannend!!! |

Thomas Frings
| | Veröffentlicht am Samstag, 21. April 2007 - 09:50 Uhr: | |
Für den langfristigen Machterhalt wäre es für die SPD besser, die große Koalition fortzusetzen. Scherf und Perschau haben die Sonderhilfe des Bundes von knapp 9 Mrd. Euro (gezahlt von 1994 bis 2004) verpraßt und eine neue zusätzliche Geldspritze neben dem Länderfinanzausgleich ist nicht zu erwarten. Nach dem Berlin-Urteil dürften die anhängigen Klagen von Bremen und dem Saarland chancenlos sein. Es wird nun also finanziell wirklich eng für Bremen. Solange die CDU mit im Senat sitzt, kann sie von diesen Schwierigkeiten nicht profitieren. Säße sie hingegen wieder ein paar Jahre in der Opposition, könnte sie ihre Mitverantwortung vergessen machen. 1995 hätte die CDU ja selbst im knallroten Bremen fast die Wende geschafft - CDU, AfB und FDP hatten sogar 665 Stimmen mehr als SPD und Grüne. Die Stimmen waren nur ungünstig verteilt. Hätte die FDP in Bremen-Stadt 5600 Stimmen mehr und die CDU 5600 weniger bekommen, wäre es zum Machtwechsel gekommen. |

ullego (Unregistrierter Gast)
| | Veröffentlicht am Samstag, 21. April 2007 - 10:30 Uhr: | |
Da muss ich Ihnen schon recht geben, aber ich glaube die Bremer sind nicht so blöd, wie die Leute bei uns in Hamburg waren/sind diese Regierung zuerst mit CDU,FDP,Schill und dann pur schwarz zuwählen. Diese Regierung lebt ja nur von von Beusts Charisma, sonst würde die CDU wieder bei 30% rumdümpeln und die SPD wieder die Regierungspatei sein und ich traue Naumann zu die SPD auf 35% zu heben und dann würde das auch reichen um den Senat wieder zu gewinnen, weil die Grünen in Hamburg sowieso mindestens 12% erreichen werden, es sind natürlich auch locker 14% drin. Die CDU wird sich eben wieder nur auf die von Beust stützen können, weil der Senat eine absolut katastrophale Bilanz hat. Dieses Mal hat die SPD im Gegensatz zum letzten Mal auch einen guten Kandidaten. Und die FDP wird nur reinkommen, wenn von Beust sie reinholt, was er letztes Mal auch nicht getan hat. Schwarz-gelb liegt auch normalerweise immer nur 3,% vor rot-grün. |

ullego (Unregistrierter Gast)
| | Veröffentlicht am Samstag, 21. April 2007 - 10:59 Uhr: | |
@ PNK Wieso sollte es SPD/Grüne in Hamburg( Naumann ist deutlich besser als Mirow und dieses Mal hat die SPD auch bessere Wahlkampfthemen als letztes Mal) und die CDU wird sicherlich nicht noch einmal 47% kriegen, sondern zwischen 40-45%; SPD 31-35%; Grüne 12-17%; FDP 3-5%(wenn die FDP reinkommt verliert die CDU ca.2%); LINKE 3-4%; Sonstige 3-7%. |

Ralf Arnemann
| | Veröffentlicht am Montag, 23. April 2007 - 11:26 Uhr: | |
@ullego: Man bekommt ja als Süddeutscher nicht alles mit, was in den Stadtstaaten so läuft. Aber aus Bremen gibt es eigentlich durchweg negative Nachrichten, in Hamburg scheint es dagegen gemischt bis positiv zu laufen. Es scheint mir daher eher ideologische Vorurteil zu sein zu behaupten, die Hamburger wären politisch blöder als die Bremer gewesen. |
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