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Stoiber-Fan
| | Veröffentlicht am Mittwoch, 21. Mai 2003 - 18:40 Uhr: | |
Sollte in Bremen rot-grün eine Minderheit werden, wird das wohl wieder nur mit Schill möglich sein (oder doch ohne ihn möglich? siehe Sachsen-Anhalt, aber dieses Land ist wiederrum kein urbanes Gebiet. Wir spekulieren bis Sonntag einfach weiter.). Bei J.B.K. drängt sich langsam der Verdacht auf, daß es sich um den echten J.B.K. handelt :-) ... ZDF ... Zugang zu "nichtveröffentlichten" ... Vielen Dank für diese Infos. Hier sind die Daten sicher gut aufgehoben. Nur weiter so. |

Ralf Arnemann
| | Veröffentlicht am Mittwoch, 21. Mai 2003 - 18:53 Uhr: | |
@Thomas Frings: > Das hat er nicht gesagt. In der Tat. Und ich hatte nun wirklich gedacht, die erste Fehlformulierung klargestellt zu haben ... > Außerdem sind selbst Wähler von rechtsextremen Parteien nicht > durchweg alle REchtsextremisten. Richtig. > Daß 20% der Hamburger latent rechtsextrem sind halte ich aber für > gut möglich. Nun ja, mit "latent" kann man ziemlich viel reinpacken. Ich würde das anders formulieren. Es gibt einen gewissen Teil der Wähler, die sind generell ziemlich mit den politischen Verhältnissen unzufrieden. Wobei man durchaus bei manchen unterstellen kann, daß sie sowieso selten mit irgendetwas zufrieden sind. Viele dieser Leute sind im Prinzip eher unpolitisch und überhaupt nicht in links-rechts-Kategorien (von -extrem ganz zu schweigen) einzusortieren, da kommt eher die Einschätzung "die Parteien sind doch eh alle gleich". Da geht es pauschal gegen "die da oben". Und die Hauptwahlabsicht dieser Wähler ist es, den Laden aufzumischen. Sei es, daß man die jeweilige Opposition wählt (dann verschwindet dieses Potential unauffällig unter den "normalen Wählern). Oder sei es, daß sich gerade eine Alternative anbietet, die mit großen Sprüchen, aber auch einem organisatorisch starken Auftritt die Gewähr zu bieten scheint, daß man die Etablierten mal so richtig erschrecken kann. Und dieses Protestwählerpotential hat durchaus teilweise eine Zeit lang grün gewählt, oder links- bzw. rechtsaußen, oder eben Populisten à la Schill oder Möllemann. Und das bedeutet eben noch nicht, daß die Grünen oder Schill oder Möllemann deswegen nun links- oder rechtsextrem sind, weil diese Wähler auch links- oder rechtsextreme Parteien nicht verschmähen würden - wenn sie denn Wirkung versprechen. |

tobinz
| | Veröffentlicht am Mittwoch, 21. Mai 2003 - 18:58 Uhr: | |
Ich finde es schon interessant, dass hier mittlerweile ernsthaft über eine rechnerische Mehrheit gegen rot-grün nachgedacht wird. Bisher galt Bremen ja immer als klares rotes Pflaster. Würde die CDU mit FDP und Schill tatsächlich eine strategische Mehrheit zustande bringen, wäre ich mir über den Fortbestand der groKO auch nicht mehr zu sicher. Jedenfalls dürfte es dann sehr harte Verhandlungen geben, denn man hätte dann ja auch andere Optionen. Ich selbst glaube aber noch nicht an den totalen CDU-Triumph in Bremen, dazu ist Scherff zu beliebt. Es wird sicher knapp werden. |

Sascha Völkening
| | Veröffentlicht am Donnerstag, 22. Mai 2003 - 00:13 Uhr: | |
Eine nichtveröffentlichente Telefonumfrage, hahaha, das ist sehr witzig. Da kann ich mir auch meine eigenen Werte ausdenken. Ich glaube, dass es eher deinen Wunschdenken oder eine Umfrage unter deinen Freunden entspricht. Ich halte mich da lieber an den veröffentlichten Werten. |

Stoiber-Fan
| | Veröffentlicht am Donnerstag, 22. Mai 2003 - 04:47 Uhr: | |
Wieso sollte er hier Zahlen erfinden? Am Sonntag werden wir sehen ob die Zahlen erfunden sind, denn wenn bereits über 5% am Telefon sagen, daß sie Schill wählen düfte am Sonntag ein großer Wahlsieg von Schill anstehen. Wenn er unter 5% liegt waren die Zahlen wohl erfunden. |

...
| | Veröffentlicht am Donnerstag, 22. Mai 2003 - 14:26 Uhr: | |
Artikel auf Focus Online: Dramatischer Umschwung in Bremen http://news.focus.msn.de/G/GN/gn.htm?snr=120479&streamsnr=7 (Infratest Dimap - noch nicht bestätigt): CDU: 33% SPD: >40% Grüne: 14% FDP: 4,5% 2 Szenarien: SPD-Wähler bleiben jetzt erst recht zu Hause (siegessichere Große Koalition) --> CDU gewinnt dazu CDU-Wähler resignieren --> SPD gewinnt Angeblich ist ein Brief von Herrn Scherf an die Bremer Haushalte an dem plötzlichen Stimmungsumschwung Schuld... Aber dass der so krass ausfallen soll. Halte die Umfrage für unglaubwürdig, auch da die SPD mit >40% angegeben wird, die FDP jedoch auf genau 4,5% festgenagelt wird. Obwohl gerade bei den kleinen Parteien ein genauer Wert schwieriger festzulegen ist. --> Es gibt ja doch noch Wahlkampf in Bremen. Und der wird von den Medien gemacht. |

Stoiber-Fan
| | Veröffentlicht am Donnerstag, 22. Mai 2003 - 14:47 Uhr: | |
Scherf pokert hoch und es scheint zu funktionieren, aber auch bei dieser Umfrage ist Schill dick dabei! |

m.g.s.
| | Veröffentlicht am Donnerstag, 22. Mai 2003 - 15:01 Uhr: | |
Ich glaube eher das folgende: Mit dem Artikel (ob die Umfrage so existiert oder nicht, der Focus selbst spricht ja von unveroeffentlicheten Zahlen) sollen die CDU-Waehler, von denen ja vielleicht der eine oder andere denkt, er braucht nicht zur Wahl zu gehen, weil er am Ende noch rot-gruen unterstuetzt, wenn die CDU vor der SPD liegt; die CDU-Waehler also sollen an die Urne gebracht werden, damit nicht ploetzlich die CDU als der Verlierer dasteht und die SPD sagt, mit Verlierern wollen wir nicht. Da die CDU ja sowieso nicht wirklich nah an der alleinigen (oder schwarz-gelben) Machtuebernahme dran ist, sehe ich hier auch keinen Resignationseffekt. Im Uebrigen wird doch nicht ausgerechnet der Focus eine Meldung verbreiten, die negative Folgen fuer die CDU hat (jedenfalls wird er nicht die Intention haben). Ich nehme also an, dieser kleine Aufschrecker soll verhindern, dass der ja auch hier schon diskutierte Trick, "CDU waehlen hilft rotgruen" (bzw. die Verbreitung dieser These), sein Ziel erreicht. Es ist ja auch wirklich keinesfalls ausgemacht, dass die CDU staerkste Kraft in Bremen wird oder ueberhaupt ein Kopf-an-Kopf-Rennen stattfindet (wenngleich natuerlich die Wahrscheinlichkeit besteht). Gibt es hier denn jemand aus Bremen, der den Scherf-Brief kennt oder seine Wirkung (wird ja wohl in Bremen diskutiert werden)? |

Ralf Arnemann
| | Veröffentlicht am Donnerstag, 22. Mai 2003 - 15:10 Uhr: | |
Ob der Focus wirklich solche Taktiken vorhat? Ich kann mir das nicht vorstellen - denn so dreimal über die Bande manipulieren ist doch in der Endwirkung gar nicht mehr kalkulierbar. CDU-Wähler sind eigentlich staatstragend brave Wähler (vor allem in einer Diaspora wie Bremen). Wenn die nicht aktiv verschreckt werden (wie z. B. während der Kohl-Affäre), dann gehen die auch zur Urne. Grund zur Resignation haben die eigentlich in Bremen auch nicht. Und wenn jemand wirklich wegen der These "Zuviel CDU führt zu rot/grün" ins Zweifeln gerät, dann bleibt er nicht zu Hause, sondern wählt FDP - das ist aus CDU-Sicht auf jeden Fall unschädlich. Schwankungen wird es m. E. nur bei der SPD geben - und dort könnten sie heftig und wahlentscheidend sein. Ob die nun wegen Scherf kommen oder wegen Schröder wegbleiben oder zu anderen Parteien wechseln, da kann viel passieren. Und wenn nun jemand mit manipulierten Umfragezahlen etwas bewegen wollte - dann muß er auf die SPD-Sympathisanten abzielen. Und da sehe ich bei diesen Focus-Zahlen keinen Gag. |

Cram
| | Veröffentlicht am Donnerstag, 22. Mai 2003 - 19:11 Uhr: | |
"Laut streng vertraulichen Umfragen von Infratest Dimap und der Forschungsgruppe Wahlen sackte die CDU deutlich in der Gunst der Wähler ab" - wenn es tatsaelich so streng vertraulich waer wuerde es dann in der Zeitung stehen> bei solchen Behauptungen sollte man immer vorsichtig sein und die Veroeffentlichung der Zahlen abwarten. Ich denke jedenfalls das schlechte Umfragewerte fuer die CDU in der jetzigen Situation ihr eine Mobilisierung erleichternd wuerde (siehe Niedersachsen wo die Prognosen auch z.T. recht knapp waren). Ich sehe keinen Grund weshalb die CDU in Bremen verlieren sollte, noch das die SPD gewinnen sollte (wobei 40% waeren weniger als bisher). Die Zahlen fuer die Gruenen halte ich fuer deutlich ueberzogen, gerade weil sie in Bremen nicht Leihstimmen von der SPD erwarten kann. Die FDP hat meiner Einschaetzung nach gute Chancen auf den Wiedereinzug. Fazit> ich halte an meiner Prognose (Rot-Schwarz) fest wobei die SPD Federn lassen muss. |

Aufklärer
| | Veröffentlicht am Donnerstag, 22. Mai 2003 - 19:32 Uhr: | |
Ich verweise nur auf www.welt.de. Beide Forschungsinstitute dementieren die Zahlen. War wohl eine Ente. |

Arne
| | Veröffentlicht am Donnerstag, 22. Mai 2003 - 22:03 Uhr: | |
Das wäre ja furchtbar...ich halte die Zahlen durchaus für realistisch. Naja, mehr als hoffen das es nicht so kommt kann man ja leider nicht. Leider ist unser großer Umarmer Scherf in HB sehr beliebt...obwohl er selber am kleinen Aufschwung in Bremen wohl am wenigsten beteiligt war. Er moderiert, aber die Hauptarbeit machen die CDU Minister Perschau, Hattig und Böse. |

Ralf Arnemann
| | Veröffentlicht am Freitag, 23. Mai 2003 - 10:58 Uhr: | |
Die Dementis der Institute in der WELT sind zwar recht entschieden formuliert, lassen aber noch Raum für Spekulationen. Es wird im wesentlichen darauf hingewiesen, daß sie diese Zahlen nicht veröffentlich hätten - was wohl eindeutig wahr ist, FOCUS hat das ja auch nicht behauptet. Umgekehrt glaube ich eigentlich nicht, daß ein Journalist so etwas völlig frei erfindet (obwohl auch das vorkommt). Dimap spricht davon, daß sie derzeit eine Erhebung laufen haben, das könnten also Zwischenergebnisse sein, die noch nicht offiziell abgesegnet wurden. Oder aber die Daten sind aus einer Auftragsumfrage, und der Auftraggeber hat sich gegen eine Veröffentlichung entschieden (das ist ja gerade bei Parteiaufträgen nicht unüblich, wenn die Ergebnnise nicht gefallen). Wahrscheinlich ist ein entscheidend großer Teil der Bremer Wähler noch heute unentschlossen, wen er wählt und vor allem ob er wählen soll.Daher können die Umfragen nur sehr begrenzt aussagekräftig sein. |

Konstantinopel
| | Veröffentlicht am Freitag, 23. Mai 2003 - 12:54 Uhr: | |
Es ist richtig, dass die Erhebungen momentan noch laufen. Von Montag bis Freitag werden von beiden Instituten unmittelbar vor dem Urnengang sogenannte Vorwahlumfragen durchgeführt, welche auch in die Prognosen am Wahltag und in die Wahlanalyse mit einfließen. Die Prognosen am Wahlabend beruhen aber dennoch zu einem Großteil auf den Exit-Polls. Sowohl Infratest dimap als auch die FGW fragen noch heute (Freitag) nach der Wahlabsicht und anderen Indikatoren. Es ist richtig, dass beide Institute schon am Mittwoch-Abend tausend Befragte vorzuweisen haben und somit repräsentative und belastbare Zwischentrends erstellen können. Insofern stimmen die Focus-Informationen. Aber nur für die Ergebnisse bis zum Mittwochabend. Der Donnerstag zeigt aber schon wieder in eine ganz andere Richtung, die sich eher dem Bundestrend annähern, der momentan so aussieht: SPD 27%, CDU/CSU 48%; Grüne 11%; FDP 6,5%; PDS 4%; sonstige 3,5%. (Ergebnisse bis Donnerstag-Abend). |

Ralf Arnemann
| | Veröffentlicht am Freitag, 23. Mai 2003 - 13:34 Uhr: | |
@Konstantinopel: Der Wähler mag ja launisch sein - aber von Mittwoch abend bis Donnerstag abend so drastische Veränderungen? Da fehlt mir der Glaube ... Daß diese Angaben nun wirklich geheime Infratest-Interna sind, ist auch nicht leicht vorstellbar. |

Schwarzer Grat
| | Veröffentlicht am Freitag, 23. Mai 2003 - 13:47 Uhr: | |
Ich glaube nicht, dass Konstantinopel meinte, dass diese Zahlen jetzt auch so auf Bremen zutreffen, sondern nur, dass die Tendenz nach seinen Informationen am Donnerstag eher wieder in die Richtung zeigte, dass die SPD eher schlechter und die Union eher besser dasteht. |

Nimreem
| | Veröffentlicht am Freitag, 23. Mai 2003 - 14:54 Uhr: | |
@ Stoiber-Fan, wieso ist bei dieser Umfrage Schill dick dabei? Wenn die SPD 41% bekommt (>40% ist ja nach oben offen, aber - ohne Kommastellen - mindestens 41%), bleiben 7,5%. Diese könnten aber z.B. auch an die PDS (oder sonst wen) gehen. Gibt es Anhaltspunkte, dass ein grosser Teil dieses Rests auf PRO geht? Zu FOCUS: Sicher ist dieses Magazin CDU-lastig, aber dass der FOCUS stumpf falsche Umfragewerte präsentiert, um der CDU zu nutzen (und dann wäre es ja noch offen, ob dies der CDU nutzt), finde ich nun doch zu verschwörerisch gedacht. Letztlich soll der FOCUS verkauft werden und da wird präsentiert, was man hat. Die Ausrichtung wird in der Kommentierung sichtbar, aber nicht in bewussten Falschmeldungen. Was natürlich nicht heissen soll, dass es keine Falschmeldungen im FOCUS geben kann, aber eben - wie ich denke - nicht mit dieser Intention. |

m.g.s.
| | Veröffentlicht am Freitag, 23. Mai 2003 - 15:14 Uhr: | |
Auch ich gehe nicht davon aus, dass der Focus falsche Zahlen verbreitet. Ich habe aber spekuliert (und bitte das auch als nichts anderes aufzufassen), warum er die Zahlen veroeffentlicht, wenn infratest oder der Auftraggeber sie anscheinend gar nicht veroeffentlichen wollte. Vielleicht war es ja wirklich ein bisschen sehr um die Ecke gedacht, aber so sicher bin ich mir da nicht... |

Nimreem
| | Veröffentlicht am Freitag, 23. Mai 2003 - 15:21 Uhr: | |
Wenn man Schill kategorisieren will, dann ist er sicher rechtspopulistisch - nicht rechtsextrem. Ein Haider halt, in klein. Und es ist auch richtig, dass Schill für "innere Sicherheit" steht. Erfolglos zwar, aber das ist halt sein Hauptthema. @ tobinz, manche diskutieren hier halt über manchen Unsinn. Eine Mehrheit gegen rotgrün in Bremen lässt sich aus keiner Umfrage herauslesen. Also strickt man sich seine eigene Umfrage oder berechnet irgendetwas (wie Stoiber-Fan am 20. Mai) und wenn selbst das nicht das gewünschte Ergebnis liefert, weist man darauf hin, dass man ja auch ältere Zahlen nehmen kann. Lustig das. ;) |

Thomas Frings
| | Veröffentlicht am Freitag, 23. Mai 2003 - 15:23 Uhr: | |
Ich weiß nicht was die ganze Diskussion soll. Das ganze ist doch typische Journalisten-Hysterie. Die einzige Umfrage die zählt ist übermorgen. |

Sole
| | Veröffentlicht am Freitag, 23. Mai 2003 - 17:11 Uhr: | |
Die Frage, ob Schill rechtsextrem ist ist sekundär. Die Frage ist, ob ein Schill-Wähler nicht prinzipiell bereit wäre, auch eine rechtsextreme Partei wie die DVU bei ausreichenden Chancen zu wählen. Was den Wähler nicht automatisch zum Rechtsextremisten macht. |

Ralf Arnemann
| | Veröffentlicht am Freitag, 23. Mai 2003 - 17:53 Uhr: | |
@m.g.s.: > Ich habe aber spekuliert (und bitte das auch als nichts anderes > aufzufassen), warum er die Zahlen veroeffentlicht, wenn infratest oder > der Auftraggeber sie anscheinend gar nicht veroeffentlichen wollte. Eben weil der Auftraggeber sie geheim halten wollte (falls die Vermutung überhaupt stimmt). Interne Zahlen zu veröffentlichen, die nicht veröffentlich werden sollten - das ist für Journalisten immer eine innere Sahnetorte. Insbesondere, wenn die Konkurrenz diese Info nicht hat.Da ist die Frage, wems an der Urne nützt nicht nur schwer zu beantworten, sondern für die Redaktion völlig unwichtig. |

Stoiber-Fan
| | Veröffentlicht am Freitag, 23. Mai 2003 - 18:21 Uhr: | |
@ Nimreem Meine unsichere persönliche Einschätzung ist, daß PDS und DVU (vielleicht deutlich) abgeben müssen, dann bleibt außer Schill bei den Sonstigen nicht mehr viel übrig. |

c07
| | Veröffentlicht am Samstag, 24. Mai 2003 - 06:28 Uhr: | |
Mitte-Rechts: > Schill, der aber für Recht und Ordnung steht Für Ordnung steht er, aber das mit dem Recht wär mir neu. Ähnliches gilt auch für andere angebliche "Law-and-Order-Männer" (insbesondere Beckstein). Recht braucht immer Beweise, während Ordnung vor allem auf Verdacht basiert (wenn es nicht sogar nur Ausgrenzung von Fremdartigem ist). Natürlich kann eine strenge Ordnung einen Sicherheitsgewinn bringen, aber der Preis dafür ist häufig gerade das Recht. Und mafiöse Strukturen können sich sehr gut mit einer gefestigten Ordnung vertragen. |

c07
| | Veröffentlicht am Samstag, 24. Mai 2003 - 06:30 Uhr: | |
Ellipse: > Obwohl gerade bei den kleinen Parteien ein genauer Wert > schwieriger festzulegen ist. Das ist nicht richtig. Nur die relative Abweichung ist da höher. Hintergrund ist aber wohl, dass suggeriert werden soll, die FDP wär knapp unterhalb von 5%, während der Wert für die SPD wahrscheinlich einfach ein bisschen spektakulärer ausschauen soll. |
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