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Wahlrecht.de-Administrator
Forum-Administrator
| | Veröffentlicht am Samstag, 06. September 2008 - 12:15 Uhr: | |
Aktuelle Wahlumfragen zur Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern Tabelle mit Werten der Sonntagsfrage zur Wahlabsicht bei der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern seit März 1998 |

SaaleMAX
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| | Veröffentlicht am Mittwoch, 14. Januar 2009 - 18:09 Uhr: | |
Hier der MECKLENBURG-VORPOMMERN Monitor für das Jahr 2008. In Auftrag gegen von der Staatskanzlei in Schwerin. Ab Seite 55 mit Fragen zur Wahl und Wahlabsichten, Stand 12/2008. http://service.mvnet.de/_php/download.php?datei_id=5836 |

Gast Unregistrierter Gast
| | Veröffentlicht am Mittwoch, 14. Januar 2009 - 18:33 Uhr: | |
Mehr dazu und auch zu den Kosten dieser Umfrage beim NDR. |

Mitdenker
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| | Veröffentlicht am Donnerstag, 15. Januar 2009 - 12:45 Uhr: | |
1 205 Befragte CDU 30 % SPD 27 % Linke 23 % FDP 11 % NPD 4 % Grüne 3 % Sonstige 2 % |

zigzag
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| | Veröffentlicht am Freitag, 21. Januar 2011 - 00:23 Uhr: | |
Nach über 1,5 Jahren gibt es eine aktuelle Umfrage: http://www.ostsee-zeitung.de/nachrichten/brennpunkt/index_artikel_komplett.phtml?SID=a9bec6c525353922e2ce17697d93c961¶m=news&id=3019085 |

zigzag
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| | Veröffentlicht am Freitag, 21. Januar 2011 - 00:34 Uhr: | |
Ihr seid ja fix! Allerdings habt ihr auf die Schnelle die Werte von Grünen und FDP vertauscht. (Beitrag nachträglich am 21., Januar. 2011 von zigzag editiert) |

Matthias Cantow
Moderator
| | Veröffentlicht am Freitag, 21. Januar 2011 - 01:26 Uhr: | |
Danke für die Hinweise! |

Kay Karpinsky
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| | Veröffentlicht am Freitag, 21. Januar 2011 - 12:41 Uhr: | |
Interessant ist der Vergleich der Werte für die meist ja recht ähnlichen Sachsen-Anhalt vs. Mecklenburg-Vorpommern: ......... ST . MV CDU...... 32 . 29 SPD...... 22 . 32 Linke.... 28 . 15 Grüne..... 8 .. 8 FDP....... 4 .. 6 NPD....... ? .. 5 CDU und FDP ähnlich, Grüne gleich, aber was ist mit den Roten? Gibt es tatsächlich einen Amtsbonus für Sellering (+ Schwesig) oder liegt es doch eher an der Linken und deren Personal?
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mmaneu
Registriertes Mitglied
| | Veröffentlicht am Freitag, 21. Januar 2011 - 12:50 Uhr: | |
Vermutlich hat es mit der Vergangenheit der Linkspartei als Regierungspartei 1998 bis 2006 zu tun. Da wirkt sie nicht wirklich als verheißungsvolle Alternative. |

zigzag
Registriertes Mitglied
| | Veröffentlicht am Mittwoch, 29. Juni 2011 - 15:04 Uhr: | |
Wahl: Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern 2011 Umfrageinstitut: Infratest dimap Auftraggeber: NDR Befragte: 1000 Befragungszeitraum: 24. Juni bis 28. Juni 2011 Veröffentlicht: 29.06.2011 SPD: 34% CDU: 30% LIN: 17% FDP: 4% NPD: 4% GRÜ: 8% sonstige: 3% Quellen für diese und weitere Zahlen: http://www.ndr.de/regional/mecklenburg-vorpommern/wahlumfrage113.html http://www.presseportal.de/pm/6561/2070730/ndr-umfrage-in-mecklenburg-vorpommern-spd-vorn-cdu-macht-boden-gut |

Matthias Cantow
Moderator
| | Veröffentlicht am Freitag, 19. August 2011 - 12:47 Uhr: | |
Wahlumfrage zur Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern 2011 Umfrageinstitut: Infratest dimap Auftraggeber: NDR Befragte: 1.000 Befragungszeitraum: 12.–17. August 2011 Veröffentlicht: 19.08.2011 SPD: 37,0 % CDU: 28,0 % LIN: 17,5 % GRÜ: 7,0 % NPD: 4,0 % FDP: 3,5 % Son: 3,0 % Quelle: ndr.de: SPD legt kurz vor der Landtagswahl noch mal zu |

Christian Schmidt Unregistrierter Gast
| | Veröffentlicht am Freitag, 09. September 2011 - 17:30 Uhr: | |
In MV wurden drei Umfragen veröffentlich in der vorletzen Woche vor der Wahl – je eine von der Forschungsgruppe Wahlen, Infrastest und Forsa. Die Umfragen hatten all so ziemlich dasselbe Ergebnis – SPD 34-36%, CDU 26-28%, Linke 16.5-17%, Grüne 7-8%, FDP 4-5%, Nazis 4.5-5%. Etwas größer waren da die Unterschiede zum Wahlergebnis, wobei Linke, Nazis, Grüne und SPD unterschätzt wurden (um durchschnittlich 1.6, 1.3, 0.7 und 0.7 Prozentpunkte) während die Bundesregierungsparteien stark überschätzt wurden (FDP um durchschnittlich 1.8 Prozentpunkte, CDU gar um 3.9). Mich würde mal interressieren warum. Sampling error wäre eine Erklärung (95% Konfidenzintervall bedeutet ja nichts anderes als das 1 von 20 Umfragen um mehr als eine Standardabweichung vom ‘wahren’ Ergebnis abweicht). Aber bei drei Umfragen ist die Wahrscheinlcihkeit ja doch etwas kleiner. Ein anderer möglicher Grund ist Meinungswechsel in den letzten Tagen – d.h. die Umfragen waren zur Entstehungszeit richtig, aber seit dem Ende der Erhebungsperiode haben viele Leute ihre Wahlabsicht von CDU und FDP zu Linke, Nazis, Grüne und SPD geändert. Meiner Meinung nach ist aber ein Umrechnungsfehler am wahrscheinlichsten, d.h. die Faktoren die ein Umfrageinstitut zur Umrechnung der Rohdaten in die Projektion benutzt sind falsch. Was denkt ihr? Die beste Vorhersage ist übrigens von Infratest: Gesamtabweichung bei den 6 größeren Parteien ist 8.3 Prozentpunkte (Forschungsgruppe Wahlen 10.7, Forsa 11.7). |

Wahlticker
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| | Veröffentlicht am Freitag, 09. September 2011 - 19:31 Uhr: | |
Ich vermute es hat was mit der Mobilisierung zu tun. Befragte haben bei der Umfrage wahrheitsgemäß angegeben, CDU oder FDP wählen zu wollen, sind dann am Wahltag aber doch nicht wählen gegangen. |

Ratinger Linke
Registriertes Mitglied
| | Veröffentlicht am Freitag, 09. September 2011 - 20:46 Uhr: | |
Gegen eine Stimmungsänderung in den letzten beiden Wochen spricht das Briefwahlergebnis (Briefwähleranteil ist von 12,09 auf einstweilen 15,37 Prozent gestiegen):
ung. SPD CDU Linke Grüne NPD FDP Rest 2006 Urne 2.430 30.308 28.580 16.317 3.219 7.837 9.798 3.941 Brief 1.066 29.686 30.124 20.081 4.525 3.574 8.089 3.920 Diff. -1.363 -0.622 +1.544 +3.764 +1.306 -4.263 -1.708 -0.021 2011 Urne 4.084 35.931 22.848 18.192 8.056 6.522 2.765 5.686 Brief 1.932 34.682 24.562 19.576 10.335 3.019 2.649 5.176 Diff. -2.152 -1.249 +1.714 +1.384 +2.279 -3.503 -0.116 -0.509
Die CDU liegt im normalen Bereich und ähnlich wie 2006 (wo die Umfragen aber auch schon ziemlich falsch waren). Die Änderung bei der FDP könnte man auf atypische Wähler schieben (war ja ein außergewöhnlich gutes Ergebnis); außerdem war die FDP 2006 in den Umfragen auch wirklich unterschätzt. Dass die FDP bei der Briefwahl schlecht abschneidet, ist jedenfalls nicht normal. Bei der Linken ist 2006 plausibel, dass das zum Teil eine Stimmungsänderung zu deren Lasten war. Der Hauptgrund für Umfrageergebnisse, die von den Wahlergebnissen kurz danach abweichen, sind normalerweise immer systematische Fehler (bei Landtagswahlen, wo die Datenbasis generell dünn ist, etwas weniger). Das hat aber nichts mit "Umrechnungsfehlern" zu tun. Es gibt keine Methode dafür, die man einfach richtig anwenden könnte. Die Projektionswerte werden ja einfach über den Daumen abgepeilt. Dabei fließen zwar sicher auch fundierte Erkenntnisse ein, aber letztlich sind es subjektive Lageeinschätzungen, die auch Fehleinschätzungen sein können (und bis zu einem gewissen Grad immer sind). |

Ralf Arnemann
Registriertes Mitglied
| | Veröffentlicht am Montag, 12. September 2011 - 09:54 Uhr: | |
@Christian Schmidt: > Meiner Meinung nach ist aber ein Umrechnungsfehler am wahrscheinlichsten, Kann eigentlich nicht sein, eben weil alle drei Institute ähnlich falsch liegen. Denn ihre internen Umrechnungsmethoden tauschen sie ja nicht aus. Wie schon so oft liegt hier die Vermutung nahe, daß die Institute letztlich immer etwas voneinander abschreiben. D.h. die Rohdaten werden jeweils unabhängig erfaßt, die hausinternen Berechnungen darauf angewendet - und am Ende gibt es dann noch eine "Korrektur" mit Ermessensspielraum, d.h. da wird noch angepaßt so, daß es die Institute für plausibel halten. Anders ließe sich m. E. kaum erklären, daß die Werte so eng beieinander liegen (enger, als die Fehlerquoten von Umfragen eigentlich zulassen). |

Arno Nymus
Registriertes Mitglied
| | Veröffentlicht am Montag, 12. September 2011 - 16:35 Uhr: | |
@Ralf Arnemann: Im Ergebnis stimme ich Ihnen bzw. Ratinger Linke zu, "daß die Institute letztlich immer etwas voneinander abschreiben" bzw. "Die Projektionswerte werden ja einfach über den Daumen abgepeilt.". Abweichungen in die selbe Richtung könnten aber rein theoretisch auch schlichtweg dadurch entstehen, dass die Institute unabhängig voneinander ähnliche - zusätzliche - Eingangsvariablen in ihre Berechnungen einbeziehen. Es wäre z.B. durchaus naheliegend, das letzte tatsächliche Wahlergebnis in die Verrechnung der Rohdaten einzubeziehen - naheliegend genug, dass alle drei Institute unabhängig voneinander auf diese Idee kommen könnten. Wenn alle drei Institute dieses tun, würde das potentiell einen Fehler erzeugen, der die Umfragen aller drei Institute in die selbe Richtung abweichen ließe. |

Ralf Arnemann
Registriertes Mitglied
| | Veröffentlicht am Dienstag, 13. September 2011 - 18:14 Uhr: | |
@Arno Nymus: Das ist schon richtig, die Verfahren werden so unterschiedlich gar nicht sein können. Aber was halt stutzig macht: Alleine schon bei den Rohdaten müßte die normale statistische Streuung bei 1000 Versuchspersonen dazu führen, daß bei gleichen Verfahren und gleichen Rahmenbedingungen die Prozentwerte von Umfrage zu Umfrage deutliche Unterschiede haben müßten. Eine Zeitreihe von z. B. 7, 7, 7.5, 7, 6.5 ist viel zu "glatt", um echt zu sein. Da wird künstlich geglättet - und da auch die Institute untereinander viel zu dicht beieinander liegen, wird wohl angepaßt, damit man plausibel im Feld bleibt. |

Ratinger Linke
Registriertes Mitglied
| | Veröffentlicht am Dienstag, 13. September 2011 - 19:56 Uhr: | |
Wobei man den statistischen Fehler schon dadurch reduzieren kann, dass man die Befragten gewichtet. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass das Wahlverhalten wesentlich von den Gewichtungsfaktoren abhängt; sonst erreicht man das Gegenteil, weil die Gewichtung die effektive Stichprobengröße reduziert (wobei die effektiven Stichprobengrößen schon deshalb viel kleiner als angegeben sind, weil bei den üblichen Telefonumfragen eine krasse Gewichtung nach Haushaltsgröße zwingend notwendig ist und von den Zahlen auch noch Unentschlossene, Nichtwähler und Antwortverweigerer abgehn). Außerdem bekommt man mit der Gewichtung einen systematischen Fehler, falls die Angaben der Befragten falsch sind (was insbesondere bei der Recallfrage häufig der Fall ist und wahrscheinlich auch bei der Bildung). Andererseits verringert sich der systematische Fehler durch die nicht Erreichbaren, falls die Angaben richtig sind. Die Glättung hat bei Landtagswahlumfragen dadurch ihre Grenzen, dass das meist nur einzelne Umfragen sind. Direkt vor Wahlen würd ich aber auch ansonsten davon ausgehn, dass die Institute mit der Verwendung von veralteten Zahlen eher vorsichtig sind. Prinzipiell kann man bei Landtagswahlen bloß die Abweichung zur Bundestagssonntagsfrage messen und dann mit dem größeren Datenpool dazu abgleichen. Bei kleineren Ländern hat das aber auch schnell seine Grenzen. |