| Autor |
Beitrag |

Martin
| | Veröffentlicht am Freitag, 14. Februar 2003 - 23:59 Uhr: | |
wenigstens ein Bundesland, in dem die SPD noch vorne ist in den Umfragen... |

.
| | Veröffentlicht am Samstag, 15. Februar 2003 - 00:17 Uhr: | |
Eben - "noch" vorne und "in den Umfragen". Das gibt wieder 'ne Klatsche (dann ist die Gesundheitreform aktuell) - aber Bremen ist zu klein, da interessiert das keinen... |

Andre
| | Veröffentlicht am Samstag, 15. Februar 2003 - 00:17 Uhr: | |
Wirklich bemerkenswert und das vganze bei den schlechtesten Umfrageweterten im Bund. Hätte die Bundes SPD etwas mehr Zuspruch dann würde ich die absolute Mehrheit für die Bremen SPD für sehr gut möglich halten. |

August Bebel
| | Veröffentlicht am Samstag, 15. Februar 2003 - 09:44 Uhr: | |
Landtagswahlen sind Landtagswahlen und Bundestagswahlen sind Bundestagswahlen. Wenigstens die Bremer wissen das noch. |

Frank Schmidt
| | Veröffentlicht am Samstag, 15. Februar 2003 - 09:51 Uhr: | |
Bremen hat die CDU mit in der Regierung... da wandern Wähler statt dessen zu den Grünen ab. |

Bernhard Nowak
| | Veröffentlicht am Samstag, 15. Februar 2003 - 14:10 Uhr: | |
Außerdem scheint der Bremer Bürgermeister Scherf sehr populär zu sein, ohne jeden Tag durch populistische Schlagzeiln auf sich aufmersam machen zu müssen (wie Gabriel) und er hat Regierunserfahrung als Regierungschef und persönliche Ausstrahlung (im Gegensatz zu Böckel. Er gilt als - und ist wohl auch - sehr integer. Dies dürfte auch wichtig sein. |

Stoiber-Fan
| | Veröffentlicht am Samstag, 15. Februar 2003 - 14:25 Uhr: | |
1999 war die bundesweite Stimmung auch schlecht für die SPD, die Arbeit der Regierung in Bremen und die des Bürgermeisters wird positiv bewertet, das wird der SPD nutzen. |

Sole
| | Veröffentlicht am Samstag, 15. Februar 2003 - 16:10 Uhr: | |
Die Landtagswahl (eigentlich eine überhöhte Kommunalwahl in zwei mittleren Städten) ist gerade in bremen nicht 1:1 mit Bundes-Ereignissen verknüpfbar. |

The Joker
| | Veröffentlicht am Samstag, 15. Februar 2003 - 17:51 Uhr: | |
Deswegen sollten Bremen & Bremerhaven schleunigst mit Niedersachsen fusionieren. Nach einer Fusion Berlins & Brandenburgs wäre ein selbständiges Land Bremen (wie auch Hamburg/sollte zu Schleswig-Holstein) ein Anachronismus! |

Sole
| | Veröffentlicht am Samstag, 15. Februar 2003 - 18:01 Uhr: | |
Ich halte nichts davon, Niedersachsen zu vergrößern. Sinnvoller (aber genausowenig durchsetzbar) wäre eine Vergrößerung & Abrundung des Wirtschaftsraumes Bremen. |

J.B.K.
| | Veröffentlicht am Sonntag, 16. Februar 2003 - 13:21 Uhr: | |
Weiß jemand wie sich die 7% "Sonstige" aufschlüsseln? Wäre besonders im Hinblick auf die Schill-Partei interessant die in Bremen einen Überraschungserfolg eerreichen könnte. |

Sole
| | Veröffentlicht am Sonntag, 16. Februar 2003 - 18:22 Uhr: | |
ich nehme mal an 2-4 % PDS, 2-4 % DVU. Die Schillpartei wird vermutlich versuchen, die nicht-radikalen aber unzufriedenen Wähler anzuzapfen (ehemalige AfB-Wähler, enttäuschte CDU-Sympathisanten) und damit entweder grandios bruchlanden oder ein "kleines Hamburg" feiern können. Ich halte es nicht einmal für ausgeschlossen, dass zwei oder gar drei "sonstige" mindestens einen Abgeordneten einziehen lassen können. Realistischer ist aber, dass nur einer das Rennen macht. Mein Tip: DVU, die hat sich dort etabliert. Auf irgendeine dieser Aussagen festnageln lassen will ich mich aber nicht. Für DP und weitere sehe ich keine Chancen. |

J.B.K.
| | Veröffentlicht am Montag, 17. Februar 2003 - 16:00 Uhr: | |
Ich glaube nicht daß die DVU eine Chance hat. Die meisten DVU-Wähler werden in Bremen wie auch in Hamburg zur Schill-Partei gehen, die DVU wird doch nur gewählt wenn es keine Protestalternative gibt. Und in diesem Fall gibt es eine die in Hamburg sogar Regierungsverantwortung trägt. |

Stoiber-Fan
| | Veröffentlicht am Montag, 17. Februar 2003 - 16:41 Uhr: | |
Schafft die DVU die 5% in Bremerhaven oder nicht, das ist die Frage, in Bremen selbst wird sie nie 5% erreichen. |

Ralf Arnemann
| | Veröffentlicht am Montag, 17. Februar 2003 - 16:44 Uhr: | |
Ob nun Schill oder DVU oder sonstwer aus diesem Spektrum - oder eben gar keiner: Das wird sich alles erst in den letzten zwei Wochen Wahlkampf entscheiden. Und zwar im wesentlichen danach, ob eine dieser Gruppen durch massiven Wahlkampf Präsenz zeigen kann. Die Rahmenbedingungen (große Koalition in Bremen, Frust in Berlin) lassen ein großes Protestwählerpotential erwarten (und das erfassen die Umfragen nur sehr ungenügend). Aber ob dieses Potential auch irgendwo zum Tragen kommt, das hängt von der Mobilisierung ab. |

Sole
| | Veröffentlicht am Montag, 17. Februar 2003 - 17:32 Uhr: | |
Weitestgehend Zustimmung. Wobei ich den kleinen Sockel, der faktisch keiner Mobilisierung bedarf, bei der DVU in Bremen höher einschätze als in anderen Ländern. |

zwick
| | Veröffentlicht am Mittwoch, 19. Februar 2003 - 00:27 Uhr: | |
Bremen hat ja nun nicht eben rosige und beeindruckende Bilanzen vorzuweisen, was die Wähler ja auch einigermaßen wahrnehmen. Andererseits auch ´keine attraktiven Alternativen. Natürlich wird auch hier ein gewisser Einfluss der Bundespolitik zu spüren sein, wie in allen Landtagswahlen. Bin mal gespannt, ob es der FDP gelingt sich interessant zu machen und aus dem dreikommairgendwas-Loch herauszukommen. |

Sole
| | Veröffentlicht am Mittwoch, 19. Februar 2003 - 14:03 Uhr: | |
Womit? Die strikte Abkloppelung des Wahlkampfes der anderen vom Budnesgeschehen wird es schwer machen. |

J.B.K.
| | Veröffentlicht am Mittwoch, 19. Februar 2003 - 15:48 Uhr: | |
Die DVU wird sicher wieder eine Materialschlacht entfachen. Trotzdem dürfte Schill mit Wahlkampfauftritten die unweigerlich zu massiven Gegendemos führen werden mehr Aufmerksamkeit erzielen. Ich gebe daher Schill größere Chancen als der DVU. |

Finn
| | Veröffentlicht am Mittwoch, 26. Februar 2003 - 13:24 Uhr: | |
Ist die Umfrage zu Bremen, die neulich noch veröffentlicht war, wieder zurükgezogen worden? Wer weiß was? |

Aw
| | Veröffentlicht am Donnerstag, 27. Februar 2003 - 01:42 Uhr: | |
Gute Frage... wieso ist sie nicht mehr da??? |

Sole
| | Veröffentlicht am Donnerstag, 27. Februar 2003 - 18:41 Uhr: | |
siehe www.election.de für Erklärungen |

Aw
| | Veröffentlicht am Freitag, 28. Februar 2003 - 13:14 Uhr: | |
Also da kann ich nur einen Forumsbeitrag entdecken: "Ich glaube, du meinst nicht die Umfrage der Forschungsgruppe Wahlen (nicht etwa von Infratest dimap). Zunächst: Hier auf election.de wurde diese Umfrage sehr wohl aufgeführt, wenn auch nicht im offiziellen Umfrage-Teil - siehe folgende Meldung vom 16.2., die auf der Startseite veröffentlicht wurde (siehe "Ältere Meldungen im Archiv"): "16.02.03 - Bremen: Das Geheimnis um die Umfrage zur Bürgerschaftswahl ist gelüftet. In der von der Forschungsgruppe Wahlen für die CDU durchgeführte Erhebung wurden für die einzelnen Parteien lediglich Zielkorridore ausgewiesen. So liegt die SPD mit 39-42 Prozent klar vor der CDU, die 35-38 Prozent erwarten kann. Die GRÜNEN kämen auf 12-15 Prozent und die FDP würde an der Fünfprozenthürde scheitern." Vermutlich wurde es auch den Betreibern von wahlrecht.de auf die Dauer zu bunt, derartig vage Ergebnisse als offizielle Umfrage zu publizieren. Und offenbar hat die Redaktion von election.de gleich von Anfang an genauso gedacht - deswegen auch hier keine offizielle Veröffentlichung in Form einer Grafik." Verstehe ich das richtig, dass die Umfrage nur wegen nicht genauer Prozentzahlen, sondern "von-bis"-Zahlen hier verschwunden ist? Wenn ja, dann kann ich das nicht nachvollziehen... |

Ralf Arnemann
| | Veröffentlicht am Freitag, 28. Februar 2003 - 13:57 Uhr: | |
Wir haben ja schon mehrfach über die "Genauigkeit" von Umfragen diskutiert. Solche von-bis-Angaben sind eigentlich viel seriöser als die Scheingenauigkeit der exakten Prozentangaben. Es wäre schon ein Fehlschluß, auf die seriösere Darstellung zu verzichten (bzw. sogar die ganze Umfrage zu ignorieren), nur weil man an der gewohnten Exaktheits-Lüge festhalten möchte. |

c07
| | Veröffentlicht am Freitag, 28. Februar 2003 - 17:01 Uhr: | |
Ralf: Ich würd dir Recht geben, wenn der "Zielkorridor" die ganze Fehlerbandbreite angeben würde. Nachdem er aber offensichtlich deutlich kleiner ist, kann man das auch als Versuch interpretieren, den möglichen Fehler herunterzuspielen. Dass ein exakt angegebener Wert einen gewissen Fehler hat, wird jedem klar sein. Dass aber auch ein solcher Korridor noch einen erheblichen Fehler hat, wird kaum noch wem bewusst sein. Ein Statement von Wilko bzw. Martin dazu würd mich aber auch interessieren. Immerhin hat die letzte Forsa-Umfrage vor der Bundestagswahl auch schon Bandbreiten verwendet und steht immer noch auf wahlrecht.de. |