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The Joker
| | Veröffentlicht am Dienstag, 20. April 2004 - 18:32 Uhr: | |
Auf http://pollingreport.com/wh04gen.htm sind viele aktuelle & zurückliegende Umfragen zur anstehenden Präsidentschaftswahlen vermerkt. |

André
| | Veröffentlicht am Donnerstag, 22. April 2004 - 19:40 Uhr: | |
Auf http://dcpoliticalreport.com/2004/polls04.htm sind die Umfragewn nach Staaten aufgeschlüsselt und es gibt einen Überblick über den Stand der aktuellen Electoral-Votes. |

Thomas Frings
| | Veröffentlicht am Freitag, 23. April 2004 - 13:04 Uhr: | |
@Andre Die Wahlmännerstimmen werden ähnlich verteilt sein wie beim letzten mal. Überraschend finde ich, daß Kerry Michigan sicher haben soll. Die umstrittenen Staaten scheinen außer Michigan und Minnesota dieselben zu sein wie 2000. Von den Staaten ohne Umfrage werden alle außer Vermont und Hawaii sicher an Bush gehen, für diesen sieht es daher leider besser aus. |

André
| | Veröffentlicht am Freitag, 23. April 2004 - 19:46 Uhr: | |
@ Thomas Kerry muss sich auf die Too close too Call Staaten wie z.B. Florida (27), New Mexiko 5), Ohio (20), Iowa (7), Washington (11), Oregon (7), Arkansas (6), Wisconsin (10) konzentrieren. Auch in Pennsylvania (21) und in Colorado (9) hat er noch Möglichkeiten. In Colorado scheint es ja einen "Senat Take Over" für die Demokraten zu geben. |

André
| | Veröffentlicht am Sonntag, 30. Mai 2004 - 19:54 Uhr: | |
Zur Zeit sieht es so aus : Quelle: http://www.dcpoliticalreport.com/CurrentPolls.htm Kerry kommt auf 226 Electoral Votes (aus den veröffentlichten Umfragen) Zusätzlich wird er wahrscheinlich die "Too close to Call" Staaten Missouri (11 EV), Pennsylvania (21 EV), Nevada (5 EV), Iowa (7 EV) gewinnen. Er kommt damit auf 270 Electoral Votes und hat damit die Mehrheit. Zusätzlich wird er in Hawaii (4 EV), Washington D.C. (3 EV) und Delaware (3 EV) gewinnen und somit zusätzlich 10 Stimmen erhalten. Kerry führt auch in Florida (27 EV) und würde somit auf insgesamt 307 Stimmen kommen. Es sieht also nicht schlecht aus für John F. Kerry |

Torsten Schoeneberg
| | Veröffentlicht am Sonntag, 30. Mai 2004 - 20:30 Uhr: | |
Nicht schlecht, aber auch noch nicht sonderlich gut. Ich schätze, Florida und Pennsylvania werden Indikatorstaaten: wer die gewinnt, wird Präsident. |

Bernhard Nowak
| | Veröffentlicht am Sonntag, 30. Mai 2004 - 21:26 Uhr: | |
Ich denke, es ist wirklich die Frage, wieviel Prozent Nader Kerry abnimmt und ob es erneut Unregelmäßigkeiten oder bösartig gesagt Fälschungen - vgl. etwa die Feststellungen von Elmar Theweßen: Die Bush-Bilanz, Droemer-Knaur, 2004 - im Wahlregister einiger Staaten - Florida, Texas etc. - geben wird. Obwohl ich ihn nicht ausstehen kann, tippe ich, dass Bush auch diese Wahl "gewinnen" wird. |

André
| | Veröffentlicht am Sonntag, 30. Mai 2004 - 23:31 Uhr: | |
Ich tippe das Kerry die Wahl gewinnt bzw. schon gewonnen hat. |

André
| | Veröffentlicht am Sonntag, 30. Mai 2004 - 23:41 Uhr: | |
Wenn Senator John McCain Vizepräsidentschaftskandidat von Kerry würde, wäre dass die Katastrophe für Bush. In dieser Situation würden auch noch Arizona und einige weitere Staaten im Süden an Kerry fallen. Auch wenn Senator Edwards Vizepräsidentschaftskandidat würde könnten Staaten wie North Carolina, South Caroline Virginia und West Virginia oder auch Arkansas an Kerry fallen. Es wird also auch auf den Vize bzw. "running mate" ankommen. Übrigens könnte auch der Gouverneur von New Mexico Bill Richardson als Kerrys Vize kandidieren und so den gesamten Südwesten sichern und zusätzlich die Stimmen der latainamerikanischen Einwanderer. Richardson hat außerdem auch aus seiner Zeit als UNO Botschafter viel Internationale Erfahrung. Diese Erfahrung hat Kerry ja auch, nicht so wie der derzeitige Amtsinhaber der vor seiner Wahl bisher nur in Mexiko war. :-) kleines Zitat: George Bush Sen. zu Senator Ted Kennedy: "Bitte sein sie nicht so streng mit meinem Jungen, Senator." |

Bernhard Nowak
| | Veröffentlicht am Dienstag, 01. Juni 2004 - 19:41 Uhr: | |
Ein interessanter Artikel zu den Wahlchancen von Bush und Kerry in Spiegel-Online. Sie erscheinen einmal wöchentlich als Bush-Wahlmesser. Anbei der Link zum heutigen Artikel: http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,302232,00.html |

André
| | Veröffentlicht am Dienstag, 01. Juni 2004 - 22:08 Uhr: | |
Ja, der Bush-Messer ist immer wieder gut und übrigens auch sehr ausgewogen. vor ein paar Wochen war er immer deutlich über 50 % für Bush, ist dann aber deutlich gesunken. Der absolute Renner könnte aber eine Nominierung vom NBC Super-Star (eigentlich schon Mega-Star)Tom Brokaw zum Vizepräsidentschaftskandidaten der Demokraten sein. Darüber wurde vor kurzem im Wallstreet-Journal spekuliert. Im Moment richtet sich das ganze Interesse in den USA auf die Frage "Wer wird Kerrys running mate?". |

Marc K.
| | Veröffentlicht am Freitag, 04. Juni 2004 - 18:20 Uhr: | |
Man sollte Präsident Bush nicht unterschätzen. Er hat noch zahlreiche Trümpe im Ärmel. Der Wirtschaftsaufschwung unterstützt seine Wiederwahlchancen. Eine mögliche Festnahme bin Ladens oder eines anderen hochrangigen Al-Quaida-Mitgliedes würde seinen Werten so viel Schwung geben, dass seine Wiederwahl sicher wäre. Kerry ist ein farbloser, hölzerner Neu-England-Patrizier, der zudem oft seine Meinung gewechselt, unterschiedlich abgestimmt hat und, nachdem Bush sich nun an die UN gewandt hat, nunmehr keinerlei Unterschiede in der Irakpolitik festzustellen sind. Im mittleren Westen und in den Südstaaten hat Kerryr keine Chance. Hier wird Bush klar punkten. Insgesamt sehe ich die Wiederwahlchancen von Bush daher als gut an. Und anders als viele Menschen in Europa die in Anti-Amerikanismus und/oder fanatischen Anti-Bushismus verfallen sind sehe ich darin keine Katastrophe. Die amerikanische Außenpolitik verfolgt ihre nationalen Interessen egal wer gerade an der Regierung ist. Und hier gibt es eben Meinungsverschiedenheiten mit anderen. Die USA sind nicht in einer Position in der sie irgendjemanden ein Veto-Recht über ihre nationale Außenpolitik zugestehen müssen. Von daher werden Kontroversen auch in Zukunft auftreten. Auf absehbare Zeit wird die von der USA geführte Koalition im Irak stark beschäftigt sein. Anlaß für Schadenfreude ist dies nicht, aber wenn Nordkorea oder Iran nicht auf einmal ihre Atomprogramme weiter hochfahren ist in den nächsten Jahren nicht mit weiteren Präventivkriegen zu rechnen. |

Bernhard Nowak
| | Veröffentlicht am Samstag, 05. Juni 2004 - 16:54 Uhr: | |
Ich stimme - wie schon oben erwähnt - mit Dir darin überein, dass ich auch glaube, dass Bush gute Chancen hat, wiedergewählt zu werden. Die Politik von Bush kann man unterschiedlich werten, der Buchmarkt überquillt ja zur Zeit von kritischen Bush-Titeln (Theweßen; Pilz), so dass meines Erachtens eine differenzierte Betrachtung zur Politik Bushs nötig ist, d.h. ein Kagan sollte ebenso zur Kenntnis genommen werden wie ein Soros. Aber zurück zum Wahlthema. Dass Bush Senior 1992 nicht wiedergewählt wurde, hängt meines Erachtens damit zusammen, dass mit Ross Perot ein Kandidat überraschend 19% der Wählerstimmen erhielt, der Washington-kritisch war (also in gewisser Tradition zu Reagan stand) und damit republikanische Stammwähler band. Der erste Clinton-Sieg 1992 war ja mit 43% nicht gerade berauschend. Außerdem haben Republikaner mehr Stammwähler als Demokraten und zudem macht Nader Kerry Konkurrenz. Ich vermute daher, dass wir ein ähnlich spannendes Rennen erleben werden wie 2000 - hoffentlich ohne ähnliche Vorkommnisse, die auf www.wahlrecht übrigens hervorragend dokumentiert worden sind (vgl. Kapitel: USA Florida. Ich gehe - auch wenn mich viele belächeln - davon aus, dass Bush die Wahlen - zumindest von der Anzahl der Staaten her - gewinnt und stimme Marc darin zu, dass Bush im Süden und potentiell auch im Westen, vermutlich auch in New-Mexico, wo 2000 Gore mit wenigen Stimmen vorne lag, gewinnen dürfte. Kerry hat dann eine Chance, wenn er seinen Wahlkampf auf Staaten konzentriert, die eng umkämpfte Schlüsselstaaten sind und einen attraktiven Vizepräsidentschaftskandidaten - etwa Edwards - benennt. Bei Wetten würde ich trotz allem aber auf Bush tippen - so unsympathisch mir dieser Präsident persönlich und politisch auch ist, aber darauf kommt es nicht an. |

Bernhard Nowak
| | Veröffentlicht am Sonntag, 27. Juni 2004 - 10:02 Uhr: | |
Nader nicht zum Präsidentschaftskandidaten der amerikanischen Grünen nominiert. Dies dürfte Kerry helfen. Mehr unter: http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,306071,00.html |

Ralf Arnemann
| | Veröffentlicht am Montag, 28. Juni 2004 - 09:52 Uhr: | |
Ob das Kerry wirklich hilft? Wenn er Pech hat, hat er dann Nader UND Cobb am Hals. Und da beim letzten Mal mit 2,7% gar nicht so viel an Nader ging (wenns auch wegen des sehr knappen Abstands wichtig war), ist da für Kerry nicht viel zu holen. |

Thomas Frings
| | Veröffentlicht am Montag, 28. Juni 2004 - 12:12 Uhr: | |
Ich glaube nicht, daß Nader diesmal die Wahl entscheidend ist. Schon beim letzten mal bekam er seine besten Ergebnisse vor allem da, wo Bush entweder weit zurücklag (z.B. Massachusetts)oder klar gewonnen hat (z.B. in Alsaka 10%). Jeder Wähler in den Schlüsselstaaten wie Ohio, Pennsylvania oder Florida weiß, daß eine Stimme für Nader Bush helfen kann. Wer das billigend in Kauf nimmt, würde Kerry vermutlich auch dann nicht wählen, wenn Nader gar nicht anträte. |

Koch for Kanzler
| | Veröffentlicht am Dienstag, 29. Juni 2004 - 17:11 Uhr: | |
@Frings Stimmt nicht 100%ig. Wäre Nader nicht angetreten, hätte Gore Florida gewonnen. |

Torsten Schoeneberg
| | Veröffentlicht am Dienstag, 29. Juni 2004 - 19:44 Uhr: | |
"Wäre Nader nicht angetreten, hätte Gore Florida gewonnen." Unter der Annahme, daß die Nader-Wähler sonst mehrheitlich weder zu Hause geblieben wären noch Republikaner gewählt hätten noch Gore dann weniger Wahlkampf in Florida betrieben hätte noch dann weniger Demokraten eben aus Angst vor dem Nader-Effekt gewählt hätten. Simpler sollte man sich das nicht machen. |

Bernhard Nowak
| | Veröffentlicht am Dienstag, 29. Juni 2004 - 22:25 Uhr: | |
Nein, ich glaube, hier hat Koch for Kanzler recht. Die Wahlforscher sind sich einig, dass Gore Florida und damit die Mehrheit an Staaten im Jahre 2000 gewonnen hätte, wäre Nader nicht angetreten. Sicherlich wären wohl zahlreiche Nader-Anhänger zu Hause geblieben, aber die wenigen, die gewählt hätten, hätten wohl Gore gewählt - und nicht Bush. Im übrigen bekommt auch Bush von der Rechten Konkurrenz wie damals 2000 bei Buchanan. Mehr dazu unter: http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,306295,00.html |

Torsten Schoeneberg
| | Veröffentlicht am Mittwoch, 30. Juni 2004 - 15:47 Uhr: | |
"Die Wahlforscher sind sich einig ..." - nun ja. Selbst wenn die Mehrheit der potentiellen Nader-Wähler theoretisch Gore gewählt hätte, bleibt immer noch die Frage, ob die Demokraten ohne Nader und ohne Angst vor dem Nader-Effekt in Florida ebenso gut mobilisert hätten. Ich glaube nicht, daß man "was wäre gewesen, wenn ..."-Fragen hier so einfach beantworten kann. Übrigens würde ich die Libertären nicht als Rechte bezeichnen; das ist arg mißverständlich. Sie sind zwar Konservative im eigentlichen Sinne des Wortes, aber die amerikanischen Konservativen haben im Gegensatz zu europäischen Konservativen eine sehr freiheitliche Tradition. Ich würde sie eher radikalliberal nennen. |

Ralf Arnemann
| | Veröffentlicht am Mittwoch, 30. Juni 2004 - 17:30 Uhr: | |
@Torsten: > Ich glaube nicht, daß man "was wäre gewesen, wenn ..."-Fragen hier > so einfach beantworten kann. Volle Zustimmung. Ich finde es generell übertrieben (und auch etwas anmaßend), daß die Demokraten die Nader-Wähler automatisch auf ihr Konto buchen. Einmal gibt es in den USA ja viele Wähler, die (nicht ganz zu Unrecht) wenig echte Unterschiede zwischen Reps und Dems sehen und entweder einen Dritten wählen (ob nun Buchanan oder Nader) oder lieber zu Hause bleiben. Zum Anderen ist die Persönlichkeitskomponente bei der Präsidentenwahl wesentlich wichtiger als Inhalte oder Parteibindung. Und sowohl Nader wie Bush sind markante Personen, Gore galt eher als blaß und vor allem als typischer Washington-Apparatschik - das hat ihn wohl letztlich die Wahl gekostet. |

Sebastian
| | Veröffentlicht am Donnerstag, 22. Juli 2004 - 14:41 Uhr: | |
Hi , ich schreibe eine arbeit über die US Wahl 2000. Ich suche noch eine Deutsche Begründung des Supreme Courts zu den Entscheidungen 9.12.00 und 12.12.00. Auch Suche ich das Frorida Wahlrecht und pasagen darin die jedem countie seine eigenen Methoden einräumt. Hoffe ihr könnt mir sagen wo ich soetwas finde Danke |

Bernhard Nowak
| | Veröffentlicht am Samstag, 04. September 2004 - 12:11 Uhr: | |
Bush in Umfragen erstmals deutlich vor Kerry Die Wähler trauen Bush vor allem mehr Kompetenz in der Bekämpfung des Terrors zu als Herausforderer Kerry. (Foto: dpa/AOL) Parteitag der Rupublikaner: Bush lässt sich feiern Washington - US-Präsident George W. Bush hat sich in einer Wählerumfrage erstmals deutlich gegen den demokratischen Präsidentschaftskandidaten John Kerry durchgesetzt. Würde jetzt gewählt, erhielte Bush 52 Prozent der Stimmen, Senator Kerry 41 Prozent, berichtet die Zeitschrift "Time". Bei den bisherigen Umfragen lagen die beiden Kandidaten immer Kopf an Kopf. Heftige Attacken gegen Kerry Die Umfrage unter 1.300 Wählern wurde während des Parteitags der Republikaner durchgeführt, der an diesem Freitag in New York zu Ende ging. Dabei hatten die Republikaner Kerry heftig angegriffen. In der Umfrage ging es darum, wem die Wähler mehr vertrauten. Bei der Bekämpfung des Terrorismus lag Bush 57 zu 36 Prozent vor Kerry, bei der Irak-Politik 53 zu 41 Prozent. Auch in der Wirtschaftspolitik, die nach Wählerangaben das wichtigste Thema des Wahlkampfs ist, vertrauen 47 Prozent Bush mehr, 45 Prozent Kerry. In den meisten Umfragen hatten die Wähler bei diesem Thema Kerry bislang den Vorzug gegeben. (ha/dpa) |

Jan
| | Veröffentlicht am Samstag, 04. September 2004 - 12:19 Uhr: | |
So ein Zwischenhoch ist normal nach der Parteitags-Show. Das sagt noch nicht viel aus für die Chancen im November. |

Michael Herkenhoff
| | Veröffentlicht am Sonntag, 05. September 2004 - 20:56 Uhr: | |
Entscheidend wird sein, wie sich Kerry in den Debatten gegen Bush behaupten kann und ob die Demokraten ihre Wähler am 02. November an die Urnen bringen können. Die Umfragen nach dem Parteitag sind an sich wenig aussagekräftig, zumal Time und Newsweek wohl jeweils die Unentschiedenden soweit als möglich auf die beiden Kandidaten aufgesplittet haben. |
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