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Rechtsruck bei Landtagswahlen?

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1-25c0725 06.09.04, 21:13h 
26-50Martin Jurgeit25 08.09.04, 16:04h 
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Ralf Arnemann
Veröffentlicht am Mittwoch, 08. September 2004 - 17:43 Uhr:   

@Martin:
> wenn ich von meinem Chef gefordert hätte, dass ich mehr Geld
> erhielte, wie die auf gleicher Position eingesetzten Kollegen.
So formuliert wäre das auch eine sehr merkwürdige Forderung - denn als Bewerber kennst Du ja die Kollegen überhaupt nicht und kannst deren Gehalt nicht beurteilen.

Üblich ist doch, daß man eine Gehaltsvorstellung hat, die sich an der eigenen Qualifikation orientiert. Und je nach Marktlage wird man sich dann irgendwo einigen. Der Chef wird seinerseits darauf achten, daß die Lohnunterschiede nicht zu groß werden (das heißt ja im Zweifelsfall, daß er einige Leute zu teuer eingekauft hat). Aber völlig gleiche Positionen gibt es ja gar nicht mehr so häufig.

Ich weiß nicht, wieviele Arbeitnehmer ihr Gehalt selber aushandeln. Es sind aber schon recht viele (in den Ballungsgebieten sind die Tarife höchstens untere Grenzen, fast alle kriegen mehr), und die Tendenz ist zunehmend.

Ich will an dieser Stelle auch gar nicht groß über Vor- und Nachteile spekulieren.
Ich kann es mir auch gut vorstellen, daß auch in Zukunft Berufsverbände oder Gewerkschaften über Empfehlungen o. ä. faktisch dafür sorgen, daß die normalen Verhandlungen meist bei den empfohlenen Konditionen landen.

Entscheidend ist für mich, daß kein Gewerkschaftsfunktionär legitimiert sein darf, für Nicht-Mitglieder etwas zu verhandeln.
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Martin Jurgeit
Veröffentlicht am Mittwoch, 08. September 2004 - 18:24 Uhr:   

@Ralf Arnemann:
Es tut mir wirklich leid, aber ich habe wirklich das Gefühl, dass du in der letzten Zeit nicht wirklich viele Bewerbungsgespäche hinter dich gebracht hast. Ich habe da doch einige Erfahrungen sammeln müssen und muss dir leider bezüglich eines Großteils deiner Postings hier absolute Unkenntnis der tatsächlichen Welt vorhalten. Ich möchte mich jetzt schon dafür entschuldigen, wenn das etwas hart rüber kommt. Aber solche Aussagen wie "in den Ballungsgebieten sind die Tarife höchstens untere Grenzen, fast alle kriegen mehr" sind natürlich der Witz schlechthin. Das war vielleicht Ende der 90-er mal so (und selbst das würde ich bezweifeln), ist aber von der heutigen Realität weit entfernt.
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Ralf Arnemann
Veröffentlicht am Donnerstag, 09. September 2004 - 16:05 Uhr:   

@Martin:
> aber ich habe wirklich das Gefühl, dass du in der letzten Zeit
> nicht wirklich viele Bewerbungsgespäche hinter dich gebracht hast.
Mein letztes eigenes Bewerbungsgespräch ist in der Tat einige Jahre her.
Aber umgekehrt habe ich einige hundert Bewerber erlebt ...
Ich kann hier natürlich nicht in Details gehen, und keiner von uns beiden kann seine jeweiligen Erfahrungen für repräsentativ halten - aber ich glaube schon, daß meine Aussage fundiert ist.
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Soziologe
Veröffentlicht am Samstag, 11. September 2004 - 09:06 Uhr:   

Forschungsgruppe Wahlen (10.09.04) sieht NPD bei 9% und SPD bei 11%. Spannend wird aus soziologischer Sicht das Wahlverhalten der unterschiedlichen Millieus.
Im Saarland hatte die NPD bei den Arbeitern 10%, bei einem Gesamtergebnis von 4% (Quelle: Forschungsgruppe Wahlen).
Ich vermute in Sachsen werden sich (nicht nur bezogen auf die NPD) ähnlich extreme Unterschiede zeigen.
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J.B.K.
Veröffentlicht am Samstag, 11. September 2004 - 15:39 Uhr:   

Woher hat die NPD eigentlich das Geld für ihren massiven Wahlkampf? Bei der DVU ists klar da kommen die Millionen vom Boß Frey persönlich, aber mich würde schon interessieren wie die NPD die kaum Wahlkampfkostenerstattung erhält einen so massiven Wahlkampf führen kann.
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Immanuel Goldstein
Veröffentlicht am Samstag, 11. September 2004 - 16:12 Uhr:   

@ J.B.K.
Gute Frage. Vielleicht ungewollte Hilfe vom Verfassungsschutzämtern?
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Bernhard Nowak
Veröffentlicht am Sonntag, 12. September 2004 - 14:38 Uhr:   

Auch ich habe diese Frage gestern im Freundeskreis diskutiert. Auch wir können nur sagen: bei der DVU ist es Frey, bei der NPD scheint es mehrere unbekannte Sponsoren zu geben.
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Sole
Veröffentlicht am Montag, 13. September 2004 - 12:54 Uhr:   

"Woher hat die NPD eigentlich das Geld für ihren massiven Wahlkampf?"

Viel mehr als ein paar zehn-Tausend Euro braucht man nicht für die Art Wahlkampf, die die NPD betreibt.
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Thomas Frings
Veröffentlicht am Montag, 13. September 2004 - 14:11 Uhr:   

"Viel mehr als ein paar zehn-Tausend Euro braucht man nicht für die Art Wahlkampf, die die NPD betreibt."

Richtig. Frey kann so einen Wahlkampf nicht führen, da die Partei kaum Mitglieder hat, die offizielle Mitgliederzahl ist jedenfalls weit übertrieben. Die "Mitglieder" sollen ja auch großteils nur Abonnenten seiner Nationalzeitung sein.
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Sole
Veröffentlicht am Montag, 13. September 2004 - 14:38 Uhr:   

Frey vermeidet nicht ohne Grund, irgendwo "Mitglieder" zeigen zu müssen.

Einzige Ausnahme: die jährliche zentrale Veranstaltung in Bayern.
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Immanuel Goldstein
Veröffentlicht am Montag, 13. September 2004 - 14:42 Uhr:   

@ Sole
Gibt es die Veranstaltung überhaupt noch (die Nibelungenhalle glaube ich wird abgerissen)?
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Imperator rex
Veröffentlicht am Montag, 13. September 2004 - 16:54 Uhr:   

Rechtsextreme sind schon seit Jahren nicht mehr in Passau aufgetreten. Die Nibelungenhalle einzig für die CSU reserviert. Inzwischen ist diese aber abgerissen. Daher vermute ich, daß diese Veranstaltung in München stattfindet.
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Immanuel Goldstein
Veröffentlicht am Montag, 13. September 2004 - 16:59 Uhr:   

@ imperator rex
Wohne in München. Keine DVU-Veranstaltungen hier.
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Hartmann von der Tann
Veröffentlicht am Dienstag, 14. September 2004 - 01:40 Uhr:   

Meiner Meinung nach brauch man die DVU überhaupt nicht ernst nehmen. Die sind einfach ne Geldmaschine für Herrn Frey. Ich spreche diesem Verein jede politische Motivation ab. Die nutzen populistische Sprüche, um an die Wahlkampfkostenerstattung zu kommen. Ist ja auch toll: Einfach ein paar tausend Plakte in der Landschaft aufhängen und schon fließt Geld. Dumm das ich selber nicht auf die Idee gekommen bin. Wär ein netter Nebenverdienst.
Reps sind meiner Meinung nach ebenfalls nicht gefährlich. Sind ein bißchen rechter als die CSU, mein Gott was solls. Sind in ihrem Kern schon noch von bürgerlichen Vorstellungen geprägt..
Die NPD hingegen sollte man aber wirklich ernst nehmen. Die verfolgen eine konsequente Blut und Boden Ideologie. Vorallem haben sie aus ihren Fehlern gelernt und nun kapiert wie man Strukturen aufbaut. Sollten Sie in Sachsen in den Landtag einziehen glaube ich nicht, dass sie sich dort durch Peinlichkeiten und Skandale selbst wieder rauskegeln. Sie werden die ihnen dort zur Verfügung stehenden Resourcen nutzen und ihre politische Basis weiter ausbauen. Wer wie ich momentan Wahlkampf macht (KW in NRW) und mit vielen Leuten spricht, kann leicht erkennen, dass es auch bei vielen Leuten im Westen rechte bis sehr sehr rechte Vorstellung absolut vorhanden sind und nur darauf warten aktiviert und in Wählerstimmen umgesetzt werden können. Wer weiß was für "Grausamkeiten" und Reformen Deutschland noch vor sich hat, kann sich vorstellen das die jetzige Unruhe nur der Anfang einer Umwälzung des vorhandenen Parteienspektrums sein wird. Das Ende der linken "Volks"partei können wir gerade beobachten, dass auch die CDU, sobald sie direkt für "Grausamkeiten" verantwortlich gemacht wird, ihren Abstieg erleben wird, läßt sich wohl nicht vermeiden.
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Immanuel Goldstein
Veröffentlicht am Dienstag, 14. September 2004 - 10:35 Uhr:   

@ von der Tann
Sie erkennen gut welches Gefahrenpotential in der NPD steckt.
Doch noch ist nicht das "Ende der linken "Volks"partei" in Sicht.
Die SPD ist letztlich als älteste Partei die deutsche Identifikationpartei. Weder Verbote (im Kaiserreich und unter den Nazis) noch linke Konkurrenz noch irgendwelchen eigenen Inhalte konnten sie bisher endgültig zu Fall bringen. Ich bin kein Anhänger der SPD, doch muss man vor ihrem historischen Überlebenswillen Respekt haben.
Sie haben Recht, wenn sie feststellen, dass das vorhandene Parteienspektrum sich in einer Umwälzung befindet (allerdings schon seit Anfang der 80er' Jahre mit Auftreten der Grünen, und seit 1990 das Wirken der PDS). Lässt sich nur hoffen, dass der (an sich nicht schlechte) Substanzverlust der Volksparteien nicht dem Pack von NPD oder ähnlichem dauerhaft nützen sollte.
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Uwe
Veröffentlicht am Dienstag, 14. September 2004 - 11:10 Uhr:   

Sole:
Viel mehr als ein paar zehn-Tausend Euro braucht man nicht für die Art Wahlkampf, die die NPD betreibt.

Der Wahlkampf der NPD ist diesmal in Sachsen schon aufwendig. Schon die zweite Postwurfsendung an alle Haushalte. Flugzeug mit Banner am Tag der Sachsen. Das sind schon ein paar mehr als ein "paar zehn-Tausend", auch wenn sie die Verteilung der Postwurfsendungen an alle Haushalte vielleicht zum Teil duch Mitglieder bewerkstelligen.

Uwe
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Sole
Veröffentlicht am Dienstag, 14. September 2004 - 11:31 Uhr:   

Mit den richtigen Beziehungen ist das alles sehr billig zu haben.

Und diese Beziehungen hat die NPD Sachsen.
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alberto
Veröffentlicht am Dienstag, 14. September 2004 - 12:20 Uhr:   

smile
Die NPDS

Quote:

Immanuel Goldstein Sie haben Recht, wenn sie feststellen, dass das vorhandene Parteienspektrum sich in einer Umwälzung befindet (allerdings schon seit Anfang der 80er' Jahre mit Auftreten der Grünen, und seit 1990 das Wirken der PDS). Lässt sich nur hoffen, dass der (an sich nicht schlechte) Substanzverlust der Volksparteien nicht dem Pack von NPD oder ähnlichem dauerhaft nützen sollte.


sind nicht ungefährlich und mögen lästig sein, aber es ist gut, das es das alles gibt, was es gibt. Denn im Untergrund wären sie noch gefährlicher und daß die »Volksparteien« die integrieren ohne deren dubiosen Positionen zu bedienen, ist unwahrscheinlich. Allen Parteien ist jedoch gemein, daß sie das Volk draußen lassen beim passiven Wahlrecht. Das ist der Grund, weshalb das Interesse an »Politik« ganz und gar verschwindet und mit ihm die Akzeptanz. Ohne Akzeptanz wird jedoch der Zwang beim Vollzug der inflationären Vielfalt von Gesetzen immer dringlicher, was die unheivolle Spirale weiter antreibt. Sie zu stoppen, wäre nur durch ein neues Wahlrecht möglich, das den Artikel 137 GG anwendet; es ist der wichtigste. Demokratie ohne Akzeptanz kann es nicht geben.

WahlRechtReform
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Bernd aus Bayern
Veröffentlicht am Dienstag, 14. September 2004 - 15:31 Uhr:   

Sole schrieb:

Mit den richtigen Beziehungen ist das alles sehr billig zu haben.

Und diese Beziehungen hat die NPD Sachsen.

Das glaub ich allerdings auch. Der Druckereibesitzer, der sich zwar
nicht offen zur NPD bekennt, oft nicht mal Mitglied ist, aber die
Plakate und Prospekte zum Selbstkostenpreis druckt.

Alte Leute, die ihr Geld lieber der NPD geben, als den Enkeln oder
Kindern, nach dem Motto "Mitnehmen kann ich eh nix".

Oder arbeitslose Jugendliche die für ein Handgeld plakatieren und
Wurfsendungen austragen.

uvm.
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Hartmann von der Tann
Veröffentlicht am Dienstag, 14. September 2004 - 17:25 Uhr:   

Ich meinte mit "Ende" der Volksparteien nicht, dass die SPD demnächst gänzlich verschwinden wird. Nein ich meine damit, dass es den klassischen Volksparteien nicht mehr gelingen wird dauerhafte Ergebnisse von 35%-50,1% zu erzielen. Ihre 20% wird die SPD auch zukünftig erreichen können. Es ist ja auch klar, wer sich die Mitgliederentwicklung der CDU/SPD anschaut wird feststellen, dass sie allein von den Mitgliedern nicht mehr in den Massen verankert sind. Nur über diese feste Verankerungen kann man aber dauerhaft hohe Ergebnisse erzielen. Wenn man die Nichtwähler hinzuzieht ergibt sich prozentual ein noch viel erschreckenderes Bild.Ich glaube auch nicht, dass es der SPD gelingen wird ihre ins Nichtwählertum abgewanderten Exanhänger zurückzugewinnen. Die Enttäuschung und Frustration ist riesengroß. Diese Leute bergen das Potenzial, sobald sie von wem auch immer reaktiviert werden, dass jetzige Parteienspektrum gehörig durcheinander zuwirbeln. Sollte es daher der NPD gelingen ein Zugpferd, quasi eine Person die die NPD charismatisch verkaufen kann, hervorzubringen, dann wird der Spaß erst richtig los gehen. Momentan hat die NPD derartig nichts zubieten und trotzdem geht es für sie nach oben.
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Thomas Frings
Veröffentlicht am Dienstag, 14. September 2004 - 21:21 Uhr:   

"Der Druckereibesitzer, der sich zwar
nicht offen zur NPD bekennt, oft nicht mal Mitglied ist, aber die
Plakate und Prospekte zum Selbstkostenpreis druckt."

Interessant ist in dem Zusammenhang, daß die 1 auf der NPD-Liste als Beruf Verlagsleiter angibt und bei zwei weiteren als Beruf Verlagsangestellter steht.
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The Joker
Veröffentlicht am Dienstag, 14. September 2004 - 21:42 Uhr:   

Die hohen Werte für DVU & NPD haben sich die Systemparteien von CDU bis PDS) selbst zuzuschreiben. Wenn deren Politiker nur noch von "Alternativlosigkeiten" (auch PDS-Liebich auf Landesparteitagen, jaja!) sabbeln, sind gerade rechtsextreme Parteien dankbar über diese Steilvorlagen, um sich als die "wahre Alternative" hinzustellen (was natürlich nicht stimmt: wenn DVU und/oder NPD mitregieren würden, wären sie rasch entzaubert - siehe Österreich oder Hamburg).
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Sole
Veröffentlicht am Dienstag, 14. September 2004 - 22:20 Uhr:   

Thomas: Der arbeitet beim Verlag der NPD und ist ein aus dem Westen versetzter langjährig geschulter Kader.

Ein Unterschied zu den Müllmännern von der DVU.
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Junge von der Straße (Unregistrierter Gast)
Veröffentlicht am Samstag, 12. Januar 2008 - 00:17 Uhr:   

Also irgendwie versteh ich nicht das überlegen welche Partei man wählen soll!? Wir sind uns denk ich alle einich das keine der ganzen aufgestellten Partein über 50% kommen werden. Das heißt ohne zustümmung für veränderungen von Bund und der gegen Partei passiert nix. Dann wird sinnlos debatiert, ein Glas Sekt getrunken und man trifft sich später wider da es zu keinem Kompromiss kam. Dann treffen sich die Partein wider und debatieren und finden vielleicht ein Kompromiss. Das was die Partein machen wollen und was gemacht wird sind zwei verschiedene paar Schuhe. Seit dem ich wahl berechtigt bin und die Politik verfolge, geht es dem Volk immer schlechter. Abeitslosigkeit, höhere Kriminalität, Steuer erhöungen usw. Wozu dann noch Wählen?
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Good Entity (Unregistrierter Gast)
Veröffentlicht am Samstag, 12. Januar 2008 - 16:42 Uhr:   

Und Du meinst, dass das besser wird, wenn eine Partei keine Zustimmung von anderen mehr benötigt und dann nicht mehr soviel debattiert, verhandelt, Gläser Sekt getrunken und Kompromisse geschlossen werden müssen?

Das ist von 1933 bis 1945 und später nochmals in der DDR schon in zwei sehr unterschiedlichen Ausformungen ausprobiert worden. War beides ein ziemlicher Misserfolg.

Dann schon lieber wählen und debattieren.
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SaaleMAX (Unregistrierter Gast)
Veröffentlicht am Samstag, 12. Januar 2008 - 18:02 Uhr:   

Demokratie ist GUT und WICHTIG !

Wenn sie denn funktioniert....alle 4 Jahre Wählen halte ich für etwas gewagt, zumal man eh nur aus 4 Varianten von Kohlsuppe oder wahlweise Hühnerbrühe wählen kann.....der Geschmack ist imemr der selbe..es geht auf Kürzungen beim Volk, hinaus!!!

Viel besser fände ich ein Muster ähnlich der Schweiz, wo über wichtige Volksfragen wie...Auslandseinsätze der BW, GesundheitsUNreform, oder aber Euro Einführung ein Referendung abgehalten werden würde.

Meiner Meinung nach liegt einigen Parlamentariern ihre Brieftasche mehr am Herzen als Ihre Wähler!
Siehe Nebenjobs/Posten und ich rede nicht von 400 Euro Minijobs...,Auusagen im Wahlkreis vor der Wahl vs.späteres Abstimmungsverhalten im Bundesttag...usw.

Eine sehr "vorzeigbare" DEMOKRATIE.
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Jung von der Strae (Unregistrierter Gast)
Veröffentlicht am Donnerstag, 17. Januar 2008 - 21:54 Uhr:   

Nun, ich rede nicht von Diktatur oder Demokratie. Was bringt uns eine Politik in der man nur auf der Stelle tritt, man denkt es geht voran, aber es passiert nichts. Die Politiker sind doch viel mehr mit sich selbst beschäftigt als das sie bemerken würden wie schlecht es einem Menschen gehen kann der sich nicht eimal eine warme Mahlzeit am Tag leisten kann. Als Bundesbeamter hält man lieber seinen Mund, sagt ja wenn der Vorgesetzte ja sagt. Ansonsten wird man "da oben" ganz schnell abgesägt. Und warum seine Stellung für ein paar Wörter verlieren so lang der Rubel rollt?
Wo ist der Wohlstand für alle?
Ich erinner mich an Aussagen:"Arbeit muß sich wieder lohnen!" Ja, richtig geben wir den Langzeitarbeitslosen einfach weniger Geld, nennen wir`s mal Harz 4.
"Rentner bekommen immer weniger Geld!" Ja ähh, lass uns dem Volk erzählen das sie eine zusatz Rente brauch die wir steuerlich vergünstigen! So bekommen wir Geld in den Rententopf und können 10 euro mehr dem Rentner geben oder die Lücke schließen bei Rentnern die ergänzende Sozialhife bezien. Ach ja da gbts noch ein Haken! Die Leute die ihre Lebens Unterhalt aus der normalen Rente nicht absichern können bekommen Sozialhilfe es sei denn sie haben eine Rista-Rente dann gibts nichts oder das gegebenfalls fehlende diferenzial. Die die nie in eine Rista-Rente einbezahlt haben das selbe! Es sei den man hat in seinem Leben 3 Renten laufen und kommt so oder so nicht bei seiner normalen Rente ins schwimmen. Diese Leute haben auch genug Geld dafür über. Es gibt viele Beispiele dieser Art!
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Good Entity (Unregistrierter Gast)
Veröffentlicht am Freitag, 18. Januar 2008 - 21:30 Uhr:   

Was bringt uns eine Politik in der man nur auf der Stelle tritt, man denkt es geht voran, aber es passiert nichts.

Warum so nörgelig? Wenn die Politik das schafft, können wir doch halbwegs zufrieden sein. SaaleMax meint doch sogar, jede Maßnahme ginge auf Kürzungen hinaus. Immerhin hat er noch ungekürzte warme Mahlzeiten wie Kohlsuppe oder Hühnerbrühe, hört sich doch gut an. Dann wählen wir doch am besten eine Partei, die uns definitiv verspricht, überhaupt nichts mehr zu tun. - Dazu fällt mir immer der Politiker ein, der in seiner Wahlkampfrede ankündigte:

Heute stehen wir noch am Abgrund, aber morgen sind wir schon einen großen Schritt weiter ... .

Im Übrigen redest Du schon von Diktatur oder Demokratie, wenn Du Wahlen für sinnlos hältst. In Kenia ist übrigens selbst echte Kohlsuppe oder Hühnerbrühe schon sehr knapp, da kann auch jede beliebige Regierung nicht helfen, da muss sich jeder selbst drum kümmern. Rista-Rente is auch nich. Die Leute wählen trotzdem und haben überhaupt keine Möge, beim Stimmenauszählen beschissen zu werden, siehe gängige Nachrichten.
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Junge von der Straße (Unregistrierter Gast)
Veröffentlicht am Sonntag, 20. Januar 2008 - 21:07 Uhr:   

Was interesiert mich Kenia? Wir müssen doch erstmal zusehn das unser Volk mit dem Arsch an die Wand kommt. Ich halte auch Wahlen nicht für sinnlos, ich hab nur keine lust alles hinzunehmen was unsere Politiker machen. Ich bin für mehr Volksabstimmung und nicht für lehre Versprechungen. Und wenn Sie meinen das wir uns glücklich schätzen können nur Kohlsuppe oder Hünersuppe zu essen verachten Sie sich entweder selbst oder verhetzen das deutsche Volk.
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Frau am Fenster (Unregistrierter Gast)
Veröffentlicht am Sonntag, 30. März 2008 - 20:59 Uhr:   

Ach das deutsche Volk kann man gar nicht verhetzen. Das ist so menschenfreundlich, so wird das nie was

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