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Sole
| | Veröffentlicht am Mittwoch, 31. März 2004 - 16:52 Uhr: | |
Leider weiß ich nicht, was der Titanic-Redakteur da schreibt und was da besonders an "den Ossis" wäre, kann darauf nicht eingehen. Die Grünen haben im wesentlichen in Thüringen keine soziale Basis, sie sind aber durch ihre Regierungsbeteiligung und durch eine "freundliche" Berichterstattung in den relevanten Zeitungen (die aller derselben Gruppe gehören) ständig in den Medien. Es ist eben Glückssache, ob man den Bundestrend und die Großstädte stärker wichtet, wie man die Wahlabsicht wertet. |

Mörsberg
| | Veröffentlicht am Donnerstag, 01. April 2004 - 13:53 Uhr: | |
Eine schöne Stichprobe für den Titanic-Telefonterror (Ost) liefert die Ausgabe 04/2003, zu finden unter www.titanic-magazin.de ("Archiv"). Neutraler würde man vielleicht formulieren, dass die Verweigerungsquote bei Umfragen im Osten besonders hoch ist (wie hoch sie im Westen ist, weiß keiner, es gibt eben keine Satirezeitschrift, die clever genug und willens wäre, DAS herauszufinden). Die grün-alternativen Milieus in Weimar, Jena und Erfurt würde ich durchaus als "soziale Basis" bezeichnen. Schließlich muss eine ebensolche ja nicht per definitionem flächendeckend existieren. Gerade das ist aber für Umfragen ein Problem. Und dabei ist nicht die absolute Einwohnerzahl das entscheidende Kriterium - sonst müsste da Gera dazugehören und nicht Weimar. Noch ein Problem mehr. Ich bezweifle heftig, dass sich Umfrageinstitute über kleinräumige Milieustrukturen große Gedanken machen. Und die Erfassung von Parteien im Vierbissiebenprozentbereich ist ihnen wahrscheinlich ohnehin lästig. |

UKG
| | Veröffentlicht am Donnerstag, 01. April 2004 - 14:09 Uhr: | |
Ob die Berichterstattung derzeit sehr "grünenfreundlich" ist, gerade von dem relevanten Magazin Spiegel "Windenergie" würde ich das nicht sagen, die ziehen da her, als ob Windenergie das Übel dieses Landes ist. Und der Trittin (Emissionshandel) bekommt auch sein Fett ab... Deinem letzten Satz (Sole 31.3) will ich nicht widersprechen, der scheint mir doch plausibel, weil er sich mit einer Umfrage im Raum Mannheim deckt - dort hat die CDU derzeit die strategische Mehrheit im Kommunalparlament, es gibt keien Skandale und wenn dann vom SPD-Oberbürgermeister und trotzdem würde es nach derzeitigem Stand bei der Kommunalwahl im Sommer zu einem SPD/Grünen-Sieg reichen, da würde Bundespolitik gar nicht so durchdringen, die Umfrage stand neulich im Mannheimer Morgen (in Mannheim ansässige Tageszeitung). |

Sole
| | Veröffentlicht am Freitag, 02. April 2004 - 13:55 Uhr: | |
Zwei Sachen zu Mörsberg. 1) Was ist das Grün-Alternative Milieu von Jena? Etwa das Grüppchen um den Jugendpfarrer? 2) Wenn "die Ossis" öfter Umfragen verweigern oder dort keine Wahlabsicht abgeben, vielleicht sind sie ja einfach nur etwas direkter als andere Gruppen. Zu UKW: Mit "relevanten Zeitungen" meinte ich für Thüringen TA, TLZ, OTZ, Südthüringer - das, was die Masse eben dort liest. |

SoleSurvivor IDL
| | Veröffentlicht am Dienstag, 01. Juni 2004 - 13:59 Uhr: | |
Absolute Mehrheit für Althaus in Gefahr Zwei Wochen vor der Landtagswahl steht eine neuerliche absolute Mehrheit für die CDU mehr noch als Ende April in Frage. Tausend Thüringer über 18 Jahre wurden befragt. Nach dieser Umfrage kommt die CDU nur noch auf 42 Prozent der Stimmen. Das sind immerhin drei Prozentpunkte weniger als Ende April. Jeweils ein Prozent mehr als noch vor einem Monat erhielt die SPD und kommt damit laut der Umfrage auf 24 Prozent. Die PDS ist mittlerweile bei 21 Prozent angelangt. Unverändert auf den Einzug in den Landtag hoffen dürfen die Bündnisgrünen. Sie liegen nach dieser Umfrage weiterhin bei sieben Prozent. Die FDP hingegen kommt über die drei Prozent nicht hinaus und würde nach dieser Umfrage erneut nicht in den Landtag einziehen. Alle anderen Parteien kommen zusammen auf drei Prozent der Stimmen. 31.05.2004 Thüringer Allgemeine/aproxima |

Mörsberg
| | Veröffentlicht am Dienstag, 01. Juni 2004 - 14:09 Uhr: | |
Selbst wenn man sich noch eigenmächtige Korrekturen an den aproxima-Standards erlaubt - scheint ja alles in allem auf eine lustige Konstellation hinauszulaufen. Bloß welche? CDU-SPD? CDU-GRÜNE? SPD-PDS-GRÜNE (MP Matschie)? PDS-SPD-GRÜNE (MP Ramelow)? CDU-PDS? Hauptsache, die FDP bleibt darußen, denn das würde die Situation zu sehr vereinfachen. |

monnemer
| | Veröffentlicht am Dienstag, 01. Juni 2004 - 18:14 Uhr: | |
Isch hald die Umfrach für ziemlisch unrealistisch, zumall aproxima keh wirklisch bekanndes Umfrareinschdidud ischt. Isch denk, mer sollde mol de Umfrach von derre Foschungsgrubbe Wahle neschtin Freitach abwarde. Da werd de Sach scho widder a ganz klari Sach für de CDU. |

Sole
| | Veröffentlicht am Dienstag, 01. Juni 2004 - 20:28 Uhr: | |
CDU-SPD? Wahrscheinlich, ich glaube aber immer noch an schwarz. CDU-GRÜNE? Kaum. Die wollen nicht SPD-PDS-GRÜNE (MP Matschie) Ich glaube nicht an die Grünen und auch nicht daran, dass die PDS rot-grün toleriert. PDS-SPD-GRÜNE (MP Ramelow)? Im Prinzip genauso. Matschie wählt keinen Ramelow. Man müßte vorher Matschie entmachten. CDU-PDS? Naja, zumindest sagt die Thüringer Allgemeine heute Ramelow einen guten Draht zu Althaus nach ;) |

Mörsberg
| | Veröffentlicht am Dienstag, 01. Juni 2004 - 21:18 Uhr: | |
Ich glaub für den Fall der Fälle auch an CDU-SPD. Für die Grünen wären angesichts der geringen Größe des Landesverbands die möglichen Regierungsoptionen selbstmörderisch. Thüringen ist nicht Oberösterreich, und in der Fußgängerampel kommt der, der geht, als erstes unter die Räder. Aber... > CDU-PDS? Naja, zumindest sagt die Thüringer Allgemeine heute > Ramelow einen guten Draht zu Althaus nach ... das ist dennoch meine Lieblingsvariante. Ich erspar mir das weitere Szenario, wär wahrscheinlich zu gehässig. Aber es ist nicht die Kombination, die am Schlechtesten passt. |

Bernhard Nowak
| | Veröffentlicht am Mittwoch, 02. Juni 2004 - 00:20 Uhr: | |
Falls die Union die absolute Mehrheit in Thüringen verlieren sollte - ich glaube immer noch nicht daran, hängt es meines Erachtens sehr stark davon ab, ob die PDS stärker ist als die SPD und ob die Grünen wirklich in den Landtag kommen. Sollte die PDS stärker sein als die SPD und die Grünen in den Landtag kommen, glaube ich, wird es eine große Koaliton CDU/SPD geben. Nur wenn die SPD zweitstärkste Partei in Thüringen wird, könnte ich mir - analog zu Sachsen-Anhalt 1994 - eine rot-grüne Minderheitsregierung vorstellen, die von der PDS toleriert wird, denn - anders als in Berlin - dürfte es für SPD und PDS alleine nicht reichen, vermutlich gibt es aber auch dann eine CDU/SPD-Koalition. Vorteil dieser Variante aus Sicht der SPD: Matschie könnte sein Bundestags-Überhangmandat behalten und die Kanzlermehrheit in Berlin würde nicht erneut - wie nach dem Tod der Hamburger SPD-Abgeordneten im April - schrumpfen, denn dann hätte die Berliner Koalition aus SPD und Grünen nur noch zwei Stimmen über der Kanzlermehrheit und dies ist doch sehr knapp. Auch dies dürfte die Thüringer SPD daher bedenken. Also: vermutlich entweder Fortsetzung der CDU-Alleinregierung oder Schwarz-rot. Auch eine solche Option hätte für die SPD durchaus Vorteile: eine eigene Bundesratsmehrheit von 35 Stimmen von SPD-Grün-(PDS)-regierten Bundesländern ist nicht in Sicht. Aus Sicht der SPD muss es vorrangig sein, im Bundesrat die Zweidrittelmehrheit von Union und FDP zu verhindern. Eine große Koaltion in Thüringen müßte sich bei Einsprüchen des Bundesrates gegen nicht-zustimmungspflichtige Bundesgesetze enthalten - damit würde sich die Einspruchsmehrheit von derzeit 41 Stimmen um die Stimmen Thüringens reduzieren und neben NRW müßte die Union noch Schleswig-Holstein "erobern", um die Zweidrittelmehrheit im Bundesrat zu gewinnen. Auch eine große Koalition würde unter diesem Aspekt der Bundesregierung eine größere "Atempause" bringen, da es aus Sicht der derzeitigen Mehrheitsverhältnisse egal ist, ob Thüringens Stimmen im Bundesrat lediglich durch eine große Koalition neutralisiert werden oder die Politik von rot-grün durch eine Konstellation SPD, PDS, Grüne (wie auch immer in Regierungsform realisiert) aktiv unterstützt würde. |

Sole
| | Veröffentlicht am Mittwoch, 02. Juni 2004 - 12:06 Uhr: | |
Neue Zahlen. Diese finde ich realistischer, bin aber befangen Mittwoch 2. Juni 2004, 10:09 Uhr Weitere Umfrage deutet auf große Koalition in Thüringen Hamburg (AP) Anderthalb Wochen vor der Landtagswahl in Thüringen wird eine große Koalition in dem neuen Bundesland immer wahrscheinlicher. Auch nach einer am Mittwoch veröffentlichten Forsa-Umfrage von «Stern» und RTL droht der bislang allein regierenden CDU von Ministerpräsident Dieter Althaus am 13. Juni der Verlust der absoluten Mehrheit. Wenn jetzt Landtagswahl wäre, käme sie demnach auf 43 Prozent der Stimmen gegenüber 51 Prozent bei der letzten Wahl 1999. Für die SPD würden der Erhebung unter 1.002 Wahlberechtigten zufolge 20 Prozent stimmen. Das wäre ein kleiner Zuwachs gegenüber den 18,5 Prozent bei der letzten Landtagswahl. Leicht verbessern könnte sich laut Umfrage auch die PDS, nämlich von 21,3 auf 23 Prozent. Auch die Grünen würden danach mit 6 Prozent wieder in den Landtag einziehen, nachdem sie vor fünf Jahren noch mit 1,9 Prozent gescheitert waren. Weiter außerparlamentarisch bliebe dagegen die FDP mit 3 Prozent. Nachdem der SPD-Landesvorsitzende und Spitzenkandidat Christoph Matschie erklärt hat, dass es keine wie auch immer geartete Zusammenarbeit seiner Partei mit der PDS geben werde, könnte folglich nur eine Koalition aus CDU und SPD eine Mehrheit im Landtag bilden. Nachdem bereits eine am Dienstag veröffentlichte erste Umfrage ein ähnliches Bild ergeben hatte, scheint die Möglichkeit einer neuerlichen CDU/SPD-Koalition, wie es sie bereits in den 90er Jahren in Thüringen gegeben hatte, zu wachsen. |

Mörsberg
| | Veröffentlicht am Mittwoch, 02. Juni 2004 - 13:47 Uhr: | |
> Neue Zahlen. Diese finde ich realistischer, bin aber befangen So groß sind die Unterschiede ja nicht, in vier wesentlichen Punkten stimmen die Umfragen überein: 1. CDU verliert Absolute 2. FDP draußen 3. Grüne drin 4. SPD plus PDS kleiner als CDU plus Grüne Ob die SPD vor der PDS liegt oder umgekehrt, wird am Ende wenig ausmachen. |

Ulrich
| | Veröffentlicht am Mittwoch, 02. Juni 2004 - 17:21 Uhr: | |
@Bernhard Nowak: "Vorteil dieser Variante aus Sicht der SPD: Matschie könnte sein Bundestags-Überhangmandat behalten und die Kanzlermehrheit in Berlin würde nicht erneut - wie nach dem Tod der Hamburger SPD-Abgeordneten im April - schrumpfen, denn dann hätte die Berliner Koalition aus SPD und Grünen nur noch zwei Stimmen über der Kanzlermehrheit und dies ist doch sehr knapp." --> Das verstehe ich nicht ganz. Erstens: Hat Christoph Matschie nicht gesagt, dass er auf jeden Fall in den Thüringer Landtag "umziehen" wird, egal wie das Ergebnis ausfallen wird? Das hieße doch, dass er so oder so sein Bundestagsmandat aufgeben würde! Und zweitens: Dass die Kanzlermehrheit dann auf zwei Stimmen "über den Durst" schrumpfen würde, stimmt nicht. Denn wenn die SPD jetzt auch noch Matschies Überhangmandat verlieren würde, hätte der Bundestag nur noch 601 Mitglieder, d.h. die Kanzlermehrheit läge dann bei 301 Stimmen. SPD und Grüne hätten nach Matschies Weggang zusammen noch 304 Stimmen, also DREI "über den Durst", wie auch schon derzeit (seit dem Tod von Anke Hartnagel). "Eine große Koaltion in Thüringen müßte sich bei Einsprüchen des Bundesrates gegen nicht-zustimmungspflichtige Bundesgesetze enthalten" --> Nicht nur eine große Koalition! Auch eine eventuelle schwarz-grüne thüringische Koalition müsste sich wahrscheinlich in der Regel enthalten, denn die Grünen würden ja wohl auch weiterhin die Position "ihrer" Bundesregierung unterstützen. Bleibt festzuhalten: Verliert die CDU in elf Tagen die absolute Mehrheit und schafft es die FDP als eventueller Mehrheitsbeschaffer nicht in den Landtag, sind die vier thüringischen Bundesratsstimmen so oder so futsch für den Unions-Block - egal, ob eine schwarz-rote, schwarz-grüne oder rot-rot(-grüne) Koalition gebildet wird. |

Sole
| | Veröffentlicht am Mittwoch, 02. Juni 2004 - 18:01 Uhr: | |
"Falls die Union die absolute Mehrheit in Thüringen verlieren sollte - ich glaube immer noch nicht daran, hängt es meines Erachtens sehr stark davon ab, ob die PDS stärker ist als die SPD und ob die Grünen wirklich in den Landtag kommen. Sollte die PDS stärker sein als die SPD und die Grünen in den Landtag kommen, glaube ich, wird es eine große Koaliton CDU/SPD geben." Es gibt nur zwei denkbare Fälle, die nicht CDU-SPD ergeben. Das ist CDu allein und das unglaubliche Einziehen der FDP. Schwarzgrün ist Wunschdenken, ebenso wie alle Rot-Rot-Optionen, sofern es keinen Putsch in der SPD gibt. Und nein, die SPD stellt in keinem Fall den MP. Und die Grünen halte ich immer noch für überschätzt. |

Niederbayer
| | Veröffentlicht am Mittwoch, 02. Juni 2004 - 18:54 Uhr: | |
Sollten diese Umfragen tatsächlich stimmen, würde mich dies ziemlich überraschen, besonders angesichts der bundespolitischen Lage. Gibt es in diesem Zusammenhang eigentlich Umfragen über die Popularität von Althaus? Im übrigen würde eine Niederlage für Althaus auch für Frau Merkel kein Ruhmesblatt, da dieser zu den größten Merkelanhängern gehört. Nebenbei, seit er die CSU als Landesverband der CDU bezeichnet hat, steht er bei mir- und ich denke bei vielen CSU-Symphathiesanten nicht besonder hoch im Kurs. |

Sole
| | Veröffentlicht am Mittwoch, 02. Juni 2004 - 19:22 Uhr: | |
Es ist nicht beliebt wenn man das Faktische über das Formelle erhebt. Auch in der CDU nicht. |

Bernhard Nowak
| | Veröffentlicht am Mittwoch, 02. Juni 2004 - 19:53 Uhr: | |
@Ulrich: Verliert die CDU in elf Tagen die absolute Mehrheit und schafft es die FDP als eventueller Mehrheitsbeschaffer nicht in den Landtag, sind die vier thüringischen Bundesratsstimmen so oder so futsch für den Unions-Block - egal, ob eine schwarz-rote, schwarz-grüne oder rot-rot(-grüne) Koalition gebildet wird." Du hast recht. Die Kanzlermehrheit betrüge nach wie vor 3 Stimmen auch bei einem Weggang Matschies nach Thüringen. Was zählt: die Länder, in denen die Union alleine oder zusammen mit der FDP regiert, verfügen dann nicht mehr über 41, sondern über 37 Stimmen. Dies bedeutet, dass NRW und Schleswig-Holstein von der Union - mit oder ohne FDP - gewonnen werden müssen, um die Zweidrittelmehrheit im Bundesrat zu bekommen, nämlich 47 Stimmen. Ich gehe jedoch von Regierungswechseln sowohl in diesen beiden Ländern als auch in Rheinland-Pfalz (wo ich mit absoluter Unionsmehrheit oder einer Situaton rechne, in der es für SPD und FDP dort nicht mehr zur absoluten Mehrheit reicht und sich dann Union und FDP zusammentun werden) aus, so dass sich spätestens nach den beiden Landtagswahlen in NRW und Schleswig-Holstein die Zweidrittelmehrheit für die derzeitige Bundestags-Opposition ergeben dürfte. Ein Regierungswechsel in NRW alleine reicht allerdings - bei einem entsprechenden Thüringer Landtagswahlergebnis, wie oben prognostiziert, nicht mehr aus. |

uwe
| | Veröffentlicht am Mittwoch, 02. Juni 2004 - 20:27 Uhr: | |
Wenn es zu den CDU-Wählern durchdringt, dass er eng werden könnte, könnte dies auch wieder ein Hoffnungsschimmer für die FDP sein. Althaus auf FDP-Plakaten (HH) werden wir aber wohl doch nicht sehen. |

zigzag
| | Veröffentlicht am Mittwoch, 02. Juni 2004 - 22:02 Uhr: | |
Neue Infratest-Dimap-Umfrage für Thüringen: (Veränd. zu letzen Infratest-Zahlen) CDU: 45 (-3) SPD: 21 (+-0) PDS: 21 (+1) GRÜ: 4 (+-0) FDP: 4 (+1) http://www.mdr.de/wahl/landtagswahl-thueringen/1413257.html Es hängt wohl alles von einem Einzug bzw. Nichteinzug der Grünen ab. |

McDonalds
| | Veröffentlicht am Mittwoch, 02. Juni 2004 - 22:37 Uhr: | |
Die Grünen werden nicht einziehen! |

Bernhard Nowak
| | Veröffentlicht am Mittwoch, 02. Juni 2004 - 22:38 Uhr: | |
Diese Umfrage halte ich für äußerst realistisch. Ich bezweifle nämlich stark den Einzug der Grünen in den Thüringer Landtag und nur unter dieser Voraussetzung scheint die absolute Unionsmehrheit überhaupt gefährdet zu sein. Genau damit rechne ich: einem Scheitern der Grünen an der Sperrklausel und daher meine Feststellung von weiter oben: ich glaube nicht an den Verlust der Unionsmehrheit. Allerdings glaube ich fest an einem Scheitern der FDP an der Sperrklausel. |

Koch for Kanzler
| | Veröffentlicht am Mittwoch, 02. Juni 2004 - 22:48 Uhr: | |
Der Trend ist aber schon erstaunlich! Die CDU ist bundesweit und ich etlichen Ländern in Umfragen stabil, während sie in Thüringen bei allen Instituten verliert. Die FDP wird definitiv scheitern, die PDS wird aufgrund ihrer besseren Mobilisierungsfähigkeit vor der SPD landen. Die Grünen kann ich nur sehr schwer einschätzen. Im Osten hatten sie es immer schwer, würde mich jetzt schon ein wenig wundern, wenn sie einziehen würden, aber nichts genaues weiß man nicht. Die CDU wird sicher etwas besser als in den aktuellen Umfragen abschneiden, da die Wahlbeteiligung eher gering sein wird und sie somit gerade im Osten davon profitiert, weil insbesondere die Mobilisierungsschwierigkeiten haben wird. Denke daher, dass es knapp für die CDU-Alleinregierung reichen wird. |

André
| | Veröffentlicht am Mittwoch, 02. Juni 2004 - 23:01 Uhr: | |
Wenn man die Umfragen von Aproxima (01.06.) und Forsa sowie Infratest (02.06.) zusammenfasst erhält man: CDU: 43,3% SPD: 21,6% PDS: 21,6% Grüne: 5,6 % FDP: 3,3% |

John Rawls
| | Veröffentlicht am Donnerstag, 03. Juni 2004 - 14:20 Uhr: | |
Auch wenn es dieses Jahr wohl kaum erneut dazu kommt, dass sich die FDP kurz vor der Wahl mit einem Wahlaufruf zugunsten der CDU zu Wort meldet, ist es doch denkbar, dass ein weiteres, vielleicht entscheidendes Prozentchen der derzeitigen FDP-Umfragewerte zur Union wandert. Andererseits gewichten die Prognoseinstitute den Amtsinhaber traditionell noch extra etwas höher (üblicherweise ja durchaus zu Recht), was hier u.U. das Ergebnis für die CDU besser aussehen lässt als es dann tatsächlich wird. |

Sole
| | Veröffentlicht am Donnerstag, 03. Juni 2004 - 18:21 Uhr: | |
Die CDU wird derzeit eher unterschätzt als überschätzt. |
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