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Thomas Behm
| | Veröffentlicht am Samstag, 02. Juni 2001 - 09:48 Uhr: | |
Ich habe eine Reihe von Fragen zu den Wahlen der Weimarer Republik: 1.Nach welchem System wurde der Reichstag gewählt, welche Fraktion gab es? 2.Was bedeutet "Sitzverteilung nach Wahlzahlverfahren" (Landtagswahl in Anhalt)? 3.Was bedeutet die Methode Hagenbach-Bischoff (u.a. Bayern, Lübeck)? 4.Wieviel Sitze erhielten DVP und DNVP bei den Wahlen zur Bremer Bürgerschaft (1919-1930)? 5.Was bedeutet "Sitzverteilung nach automatischer Methode"(Landtagswahl in Oldenburg, Preußen)? 6.Nach welchem System wurden die Preußischen Provinzlandtage gewählt? 7.Was bedeutet "Wahlzahlverfahren" (Berlin)? |

Martin Fehndrich
| | Veröffentlicht am Samstag, 02. Juni 2001 - 11:44 Uhr: | |
Automatische Methode bedeutet, daß nicht die Zahl der Sitze, sondern das Verhälnis Stimmen zu Sitze festgelegt wird (siehe auch im Lexikon) http://www.wahlrecht.de/verfahren/automatischemethode.html In Weimar galt grob (d.h. abgesehen von gewissen Sperrhürden) Sainte Laguë mit automatischer Methode, für jeweils 60.000 Stimmen gab es einen Sitz und für einen verbelibenden Rest von mehr als 30.000 Stimmen. Wahlzahlverfahren beschreibt eigentlich nur einen Zwischenschritt bei Verhältniswahlsystemen, für jeweils X Stimmen gibt es einen Sitz, wobei X die vorher berechnete oder festgelegte Wahlzahl ist. Danach folgen ggfs noch Rechenschritte um weitere Sitze zu verteilen. Die Methode nach Hagenbach-Bischoff ist das Divisorverfahren mit Abrunden (auch d'Hondt oder Jefferson). Der Algorithmus wurde von Hagenbach-Bischoff nur etwas anders beschrieben. http://www.wahlrecht.de/verfahren/dhondt.html |

Matthias Cantow
| | Veröffentlicht am Samstag, 02. Juni 2001 - 11:52 Uhr: | |
Zu 4: http://www.gonschior.de/weimar/Bremen/Uebersicht_LTW.html |
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