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Migan Unregistrierter Gast
| | Veröffentlicht am Mittwoch, 09. Mai 2012 - 13:42 Uhr: | |
"Es ist nur problematisch, wenn eine deutsche Partei mit deutschen Wählern sich beliebig als "dänisch" deklarieren kann, um der 5%-Klausel zu entgehen." Soll der SSW also künftig die Deutschen darum bitten, ihn nicht zu wählen? Darf ich als Deutscher, wenn ich das möchte, meine Stimme nicht mehr dem SSW geben? } |

Ratinger Linke
Registriertes Mitglied
| | Veröffentlicht am Mittwoch, 09. Mai 2012 - 15:27 Uhr: | |
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Arno Nymus
Registriertes Mitglied
| | Veröffentlicht am Donnerstag, 10. Mai 2012 - 10:04 Uhr: | |
Die Sitzverteilungen ohne Sperrklausel bzw. mit Sperrklausel ohne Minderheitenregelung wären wie folgt*: I) keine Sperrklausel II) Sperrklausel mit Minderheitenregelung (tatsächliches Ergebnis) III) Sperrklausel ohne Minderheitenregelung ...........I..II.III CDU.......21..22..24 SPD.......21..22..23 GRÜNE......9..10..10 FDP........6...6...6 PIRATEN....6...6...6 SSW........3...3...- LINKE......2...-...- FAMILIE....1...-...- * Die Zahlen sind ohne Berücksichtigung von Direktmandaten, da diese Zahlen die Auswirkungen auf die Proportionalität bzgl. der Sperrklausel darstellen sollen und die Verzerrung durch Überhang/Ausgleich diese Daten eher verschleiert als ergänzt. Danke an A für den Hinweis. (Beitrag nachträglich am 10., Mai. 2012 von Arno Nymus editiert) |

A Unregistrierter Gast
| | Veröffentlicht am Donnerstag, 10. Mai 2012 - 14:59 Uhr: | |
...........I..II.III CDU.......21..22..24 SPD.......21..22..23 GRÜNE......9..10..10 FDP........6...6...6 PIRATEN....6...6...6 SSW........3...3...- LINKE......2...-...- FAMILIE....1...-...- Die Angaben können nicht stimmen. Denn die CDU erhielt 22 Direktmandate. |

PNK Unregistrierter Gast
| | Veröffentlicht am Donnerstag, 10. Mai 2012 - 17:08 Uhr: | |
Was mich interessieren würde wäre, wie die Sitzverteilung nach dem alten Wahlrecht gewesen wäre, wegen dem es ja eigentlich erst diese Neuwahlen gab. Kann jemand helfen? Oder fehlen dazu Angaben oder lässt sich das gar nicht rekonstruieren? Nur so- aus Interesse |

Matthias Cantow
Moderator
| | Veröffentlicht am Donnerstag, 10. Mai 2012 - 20:07 Uhr: | |
Die Zahlen nach dem alten Wahlrecht kann ich nicht liefern, allerdings sähe die Sitzverteilung mit dem bisher verwendeten Verfahren nach d’Hondt anders aus: Die CDU (Idealanspruch 22,27 Sitze) hätte danach 23 statt 22 Sitze (Listenkandidat Jost de Jager wäre im Landtag) und zwar auf Kosten der Grünen (Idealanspruch 9,53 Sitze) mit 9 statt 10 Sitzen. Eine Dänen-Ampel-Koalition wäre damit nicht möglich. Ich gehe aber davon aus, dass diese Sitzverteilung im Wahlprüfungsverfahren vom Landesverfassungsgericht gekippt worden wäre. |

Ratinger Linke
Registriertes Mitglied
| | Veröffentlicht am Donnerstag, 10. Mai 2012 - 20:16 Uhr: | |
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Holger81 Unregistrierter Gast
| | Veröffentlicht am Donnerstag, 10. Mai 2012 - 20:18 Uhr: | |
@PNK: Durch d'Hondt hätte zunächst die CDU einen 23. Sitz (zulasten der Grünen) bekommen. Wenn man davon ausgeht, dass die CDU von den 5 weggefallenen Wahlkreisen 3-4 gewonnen hätte, wäre die CDU mit 2-3 Sitzen übergehangen, wovon ein Mandat nicht ausgeglichen worden wäre. Insgesamt hätte es 74 bzw. 76 Sitze gegeben, und die "SH-Ampel" hätte nur die Hälfte der Sitze bekommen, also knapp keine absolute Mehrheit. Die CDU wäre dank Überhang stärkste Partei, aber de Jager hätte immer noch keinen Sitz :-). Stichwort de Jager: Ich hoffe, dass es der CDU für zukünftige Wahlrechtsreformen eine Lehre ist, dass eine hohe Zahl an Wahlkreisen ihr auch schaden kann. (Andererseits ist es auch unverständlich, warum de Jager nicht für einen Wahlkreis kandidiert hat - dass die CDU (fast) überhängen könnte, war ja abzusehen...) |

Ratinger Linke
Registriertes Mitglied
| | Veröffentlicht am Donnerstag, 10. Mai 2012 - 21:38 Uhr: | |
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Gregor Kaller
Registriertes Mitglied
| | Veröffentlicht am Donnerstag, 10. Mai 2012 - 22:50 Uhr: | |
Warum hat de Jager eigentlich nicht in einem Wahlkreis kandidiert? Wollte er vielleicht gar nicht in den Landtag (so wie Röttgen in NRW)? Oder hat er sich nur verspekuliert und hatte einfach nur Pech (wie Ute Vogt, die es 2001 als SPD-Spitzenkandidatin in Baden-Württemberg auch nicht in den Landtag gschafft hat)? |

Y-Chromosome Unregistrierter Gast
| | Veröffentlicht am Freitag, 11. Mai 2012 - 19:05 Uhr: | |
wenn ich mich recht erinnere musste er für herrn "ich date eine 16-jährige" boettiger einspringen und da waren die wahlkreise schon vergeben. |

Nikolaus Krause
Registriertes Mitglied
| | Veröffentlicht am Samstag, 12. Mai 2012 - 02:47 Uhr: | |
Nein, das waren sie eben noch nicht! Das habe ich doch weiter oben ausgeführt! http://www.wahlrecht.de/cgi-bin/forum/show.cgi?tpc=40&post=65265#POST65265 Und das war eine sträfliche Dummheit von JdJ. Ich habe kein Mitleid mit ihm. |

Ralf Arnemann
Registriertes Mitglied
| | Veröffentlicht am Montag, 14. Mai 2012 - 14:42 Uhr: | |
> Nein, das waren sie eben noch nicht! Formaljuristisch nicht - aber wahrscheinlich war das parteiintern alles schon abgestimmt. Und da mag es der CDU-Führung als keine gute Idee erschienen sein einen Kandidaten vor Ort rauszukicken, der sich schon warmläuft, nur damit ein Spitzenkandidat ein Mandat bekommt, der mit Platz 1 "ohnehin abgesichert" ist. |

Nikolaus Krause
Registriertes Mitglied
| | Veröffentlicht am Montag, 14. Mai 2012 - 21:36 Uhr: | |
Bleibt immer noch die Frage offen, warum er sich nicht schon vorher, wie seine Ministerkollegen Wiegard und Schlie, um einen Wahlkreis bemüht hat! Selber schuld. |

CHeine Unregistrierter Gast
| | Veröffentlicht am Mittwoch, 13. Juni 2012 - 08:15 Uhr: | |
37 Stimmen für Albig bei 35 Sitzen der Koalition. Da wollten wohl welche ganz sicher gehen, ihren Platz im Landtag nicht gleich wieder zu verlieren? |

Nikolaus Krause
Registriertes Mitglied
| | Veröffentlicht am Mittwoch, 13. Juni 2012 - 08:58 Uhr: | |
Haha. Wer sollte das denn sein? Die Wahl eines MP ist geheim, und das Mandat niederlegen kann man nur von sich aus. Das müßte doch bekannt sein. |

Hanseat Unregistrierter Gast
| | Veröffentlicht am Mittwoch, 13. Juni 2012 - 10:07 Uhr: | |
@Niklaus Krause CHeine meinte wohl, es gab Abgeordnete der Opposition, die zur Sicherheit Albig gewählt haben, damit es bei einem Scheitern nicht zu Neuwahlen kommt und da könnte der eine oder der andere Oppositionsabgeordnete durchaussein Mandat verlieren (sei es, weil er nicht mehr aufgstellt wird, sei es, weil seine Partei Stimmen und damit Mandate verliert). |

CHeine Unregistrierter Gast
| | Veröffentlicht am Mittwoch, 13. Juni 2012 - 12:05 Uhr: | |
Genau das meinte ich. |

Good Entity Unregistrierter Gast
| | Veröffentlicht am Mittwoch, 13. Juni 2012 - 14:33 Uhr: | |
Es werden wohl zwei der Abgeordneten der Piraten gewesen sein, die hier für Albig gestimmt haben. Es war doch auch vorher "irgendwie" angekündigt worden. Vielleicht waren es auch drei oder vier Piraten, so dass niemand merkt, dass Stegner wieder gegen seinen Spitzenkandidaten gestimmt hat ....  |

Jan Wenzel
Registriertes Mitglied
| | Veröffentlicht am Mittwoch, 13. Juni 2012 - 14:41 Uhr: | |
@Good Entity Das Stegner-Gerücht hält sich aber auch hartnäckig ... ;) Ja, die Stimmen über'n Durst werden wohl Piraten gewesen sein - die haben das ja auch so angekündigt ... |