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zigzag
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| | Veröffentlicht am Samstag, 24. August 2013 - 20:09 Uhr: | |
Dass die Linke nicht extra aufgeführt ist (bzw. wahrscheinlich auch nicht explizit abgefragt wird im Gegensatz zu BIG) verwundert mich auch. Eine Umfrage vom März 2009 sah die Linke fast gleichauf mit der Union. Data 4 U SPD: 55,5% Grüne: 23,3% Union: 10,1% Linke: 9,4% FDP: 0,9% Sonstige: 0,7% http://www.zeit.de/online/2009/12/deutsc-tuerken-migranten-bundestagswahl-spd-oezdemir PDF http://www.data4u-online.de/downloads/pressemitteilung-data4u-0309.pdf |

Baumbart Unregistrierter Gast
| | Veröffentlicht am Dienstag, 27. August 2013 - 11:20 Uhr: | |
Hallo, eine Frage hätte ich da noch. Was passiert eigentlich mit den Stimmen die eine Partei wählen die die 5% Hürde nicht schafft? Gibt es dafür auch irgendwelche "Ausgleichsmandate" oder so? |

Matthias Cantow
Moderator
| | Veröffentlicht am Dienstag, 27. August 2013 - 11:28 Uhr: | |
Nein, die Stimmen verfallen vor der Sitzzuteilung – allein für die staatliche Parteienfinanzierung können sie eine Rolle spielen (in Abhängigkeit vom Ergebnis der Partei). |

Bernhard Nowak
Registriertes Mitglied
| | Veröffentlicht am Donnerstag, 29. August 2013 - 21:50 Uhr: | |
Für alle, die noch unentschlossen sind: der Wahl-o-mat zur Bundestagswahl ist online: www.wahl-o-mat.de Ich selber habe jedoch Probleme mit mancher aus meiner Sicht zu undifferenzierter Fragestellung, die mir häufig nur die Wahl lässt, den "Neutral"-Button zu drücken. |

Thomas Frings
Registriertes Mitglied
| | Veröffentlicht am Donnerstag, 29. August 2013 - 23:17 Uhr: | |
Interessant ist immer auch die Nähe der Parteien im Wahlomat zueinander. Unter den etablierten Parteien haben Grüne und Linkspartei mit Abstand die größte Übereinstimmung. Dann folgen SPD/Grüne, SPD/Linke und Union/FDP. |

Ratinger Linke
Registriertes Mitglied
| | Veröffentlicht am Donnerstag, 29. August 2013 - 23:38 Uhr: | |
Kommt drauf an; die Nähe ist immer relativ zum Benutzer. Bei mir hat die Linke Gleichstand mit der ÖDP (nur getoppt von Frauen, PSG, Violetten und Nichtwählern); die SPD ist hinter FDP vor Freien Wählern, Rentnern, Union und BüSo ganz unten. Aber es sind halt wie immer hauptsächlich irrelevante Themen, von denen man die meisten kaum eindeutig beantworten kann. Trotzdem ganz interessant, wenn man sich die genauen Antworten durchliest (aber auch nur dann). Und ich find keinerlei Angaben zur Auswertungsmethodik. |

Bernhard Nowak
Registriertes Mitglied
| | Veröffentlicht am Freitag, 30. August 2013 - 00:35 Uhr: | |
Für mich ganz typisch für die Schwächen des Wahl-o-maten: Frage 4: "Kann Deutschland im Euro bleiben?" Ich habe angeklickt zur Auswertung: alle Bundestagsparteien sowie Piraten, ÖDP und AfD. Antwort ÖDP: "Ja. Aber Austrittsmöglichkeit für Südländer muss ermöglicht werden, wenn der Euro zu stark ist". Wird als "Ja" gewertet. M.E. ist aber hier die Antwort ein "Ja, aber", also: "Neutral" richtig. Neutral heißt: man stimmt einer Aussage nur unter Bedingungen zu. Antwort AfD: "Deutschland kann "unter den jetzigen Bedingungen" nicht im Euro bleiben. Ansonsten identische Antwort wie ÖDP. Wird als "Nein" gewertet. Für mich ebenfalls - wegen der Bedingung - "neutral". Die Position der AfD ist ja nicht, dass Deutschland auf jeden Fall aus dem Euro soll, sondern dass der Euro-Austritt Deutschlands - wenn die Haftungsunion nicht beendet wird - "kein Tabu" sein kann. Den Euro "unter jetzigen Bedingungen" lehnt die AfD ab. Dann muss aber die Frage auch lauten: "Kann Deutschland "unter den jetzigen Bedingungen" im Euro bleiben? Dann wäre korrekt, wenn die AfD-Antwort als "Nein", die ÖDP-Antwort als "Neutral" gewertet würde. So, wie die Fragestellung aber formuliert ist, sehe ich die AfD-Antwort als "Neutral" und die ÖDP-Antwort ebenfalls als "Neutral" an; ich kann - bei dieser Fragestellung - die AFD-Antwort nicht als "Nein", die ÖDP-Antwort aber doch auch nicht als "Ja" durchgehen lassen. So verfälscht m.E. der Wahl-o-mat sogar die gegebene Antwort der Parteien. Und dann kann die gegebene Orientierung ja nicht immer die Meinung des Wählers zutreffend wiedergeben. |

Thomas Frings
Registriertes Mitglied
| | Veröffentlicht am Freitag, 30. August 2013 - 00:40 Uhr: | |
@RL Ich habe die Positionen der Parteien direkt miteinander verglichen und nicht mein persönliches Ergebnis genommen. "Und ich find keinerlei Angaben zur Auswertungsmethodik." Ich habe zum Test mal 100% nach Grünen-Parteilinie geantwortet (was nur in 9 Fällen meine eigene Meinung ist). Die Methode ist offensichtlich 1 Punkt bei Übereinstimmung und ein halber Punkt, wenn man selbst oder die Partei neutral antwortet und der jeweils andere Ja oder Nein sagt, das auf 100% skaliert. So gemessen ist die Übereinstimmung der etablierten Parteien ungewichtet: Linke/Grüne 88,2 SPD/Grüne 73,7 SPD/Linke 72,4 Union/FDP 69,7 SPD/FDP 60,5 Union/SPD 53,9 FDP/Grüne 52,6 FDP/Linke 46,1 Union/Grüne 38,2 Union/Linke 26,3 Unter Einbezug auch von AfD, Piraten und NPD ergeben sich folgende Übereinstimmungen: Piraten/Grüne 85,5 Piraten/Linke 84,2 AfD/Union 77,6 AfD/FDP 71,1 Piraten/SPD 67,1 Piraten/FDP 53,9 NPD/Linke 51,3 AfD/SPD 50 NPD/Piraten 48,7 NPD/AfD 47,4 NPD/SPD 44,7 NPD/Grüne 42,1 AfD/Grüne 42,1 NPD/Union 40,8 AfD/Piraten 40,8 NPD/FDP 36,8 Piraten/Union 36,8 AfD/Linke 30,3 Dass die Piraten weit links stehen, ist keine Neuigkeit. Die Linkspartei hat unter den etablierten Parteien die größte Übereinstimmung mit der NPD, übrigens auch mehr als die AfD. Das überrascht nicht, auch nicht, dass die AfD mit Union und FDP am meisten übereinstimmt. Natürlich ist der Wahlomat von begrenzter Aussagekraft, aber die Tendenzen stimmen sicher insgesamt. Das einzige, was seltsam anmutet, ist, dass sich SPD und FDP deutlich näher sein sollen als Union und SPD. |

Björn
Registriertes Mitglied
| | Veröffentlicht am Freitag, 30. August 2013 - 08:57 Uhr: | |
"Dass die Piraten weit links stehen, ist keine Neuigkeit. Die Linkspartei hat unter den etablierten Parteien die größte Übereinstimmung mit der NPD, übrigens auch mehr als die AfD. Das überrascht nicht, auch nicht, dass die AfD mit Union und FDP am meisten übereinstimmt." Wirklich? Interessant... komischerweise war bei mir im Selbstversuch die Linke an der Spitze (was ich natürlich nicht wählen werde), darunter Grüne und auf dem letzten Platz waren die NPD, zweitletzter Platz die AfD. Müsste bei größter Übereinstimmung dann nicht die NPD quasi weiter vorn gelistet sein, wenn die Linke auf 1 rangiert? Wie wirkt sich die Schwerpunktsetzung aus? |

Ralf Lang
Registriertes Mitglied
| | Veröffentlicht am Freitag, 30. August 2013 - 13:56 Uhr: | |
Offenbar ist der Wahlomat für solche Betrachtungen nicht geeignet. Man kann an Übereinstimmungen nur herausbekommen, was man hineindefiniert hat. Siehe Beitrag Nowak. |

Jan W.
Registriertes Mitglied
| | Veröffentlicht am Freitag, 30. August 2013 - 14:54 Uhr: | |
@Björn Stellen Sie sich vor, sie geben in Ihr Navi eine Adresse in Stadt A ein, das Navi antwortet, mit einer Route und sagt Ihnen, dass A 200km entfernt ist. Dann suchen Sie einen Weg nach Stadt B, und die ist laut Navi 180km entfernt. Daraus kann man NICHT ableiten, dass A und B 20km VONEINANDER entfernt sind - schließlich können die errechneten Routen in ganz verschiedene Richtungen führen. Befindet man sich jedoch in A und sucht die Route nach B, kann man sich auf die Entfernung verlassen. Die Kilometer kann man hier als an 100 fehlende Prozentpunkte interpretieren, das sich-in-A-befinden entspricht Thomas Frings 100%-auf-Grüner-Parteilinie-antworten. Gibt man eigene Antworten, so ist immer der dritte Standort im Spiel, der die Interpretation verzerrt. Erreicht bei mir Partei X 80% und Y 90% (20% bzw. 10% Andersantworten), so kann es sein, dass Y mit mir in allen Punkten, in denen X mit mir übereinstimmt, ebenfalls übereinstimmt und darüber hinaus noch in 10% weiteren Punkten, während ich bei den restlichen Fragen (10%) eine Meinung habe, die vom gemeinsamen X-Y-Standpunkt verschieden ist. Die Parteien würden zu 90% übereinstimmen. Umgekehrt kann es auch so sein, dass die beiden Parteien eine Übereinstimmung von nur 70% (miteinander und mit mir) haben, von den übrigen Fragen stimme ich mit 10 Prozentpunkten mit X überein, mit 20 mit Y. |

Hanseat Unregistrierter Gast
| | Veröffentlicht am Freitag, 30. August 2013 - 14:59 Uhr: | |
Was mich überrascht hat: Obwohl ich bei den Euro-Fragen bei keiner Frage mit der AfD übereinstimme (und sie deshalb auch nicht wählen werde), liegt sie bei mir hinter der FDP auf Platz zwei (weitere Reihenfolge: CDU/CSU, SPD, Grüne, Piraten, Linke, NPD). |

gut genug?
Unregistrierter Gast
| | Veröffentlicht am Freitag, 30. August 2013 - 15:05 Uhr: | |
als Auslandsdeutscher und erst seit 24 Jahren aus Deutschland weggezogen, also wahlberechtigt, finde ich den Wahl -o- mat oberflächlich und die Fragen sehr verkürzt. Wenn das die Vertrautheit der Volkvertreter mit den angesprochenen Themen wiedergibt, dann gibt es nur eine relevante Frage beim Wahl -o- mat, nämlich ob eine Partei bundesweiten Volksabstimmungen zustimmt oder nicht. Der Souverän, das Volk, weiss vieles besser. Zuletzt wurde dieser Punkt im Herbst 1989 gemacht, von einem Teil des deutschen Volkes-ohne Parteien. Gerade die €-Frage ist für einen Expat typisch, da sie Europa für diese Wahl auf den € verkürzt, was wiederum die Vertrautheit der BPB und wahrscheinlich auch der Parteien mit Europa widerspiegelt. Dabei ist es offenbar der Mangel an(con-)föderalen und demokratischen Strukturen in der Europäischen Union, der das Problem ist. Und nach Herrn Gauck ist Europa die Zukunft Deutschlands! |

nicht gut genug?
Unregistrierter Gast
| | Veröffentlicht am Freitag, 30. August 2013 - 15:09 Uhr: | |
die dumme Software versteht keine Sonderzeichen: Das blank war ein Euro als Euro-frage etc. |

Jan W.
Registriertes Mitglied
| | Veröffentlicht am Freitag, 30. August 2013 - 15:12 Uhr: | |
@Hanseat Gerade Parteien, die sich auf wenige Themen beschränken, neigen dazu den Rest mit gefälligen Antworten aufzufüllen, die zumindest nach dem JA/NEIN/NEUTRAL-Schema nicht anecken. Hierzu auch folgende Hinweise der BPB: http://www.bpb.de/politik/wahlen/wahl-o-mat/167421/npd-im-wahl-o-mat |

Thomas Frings
Registriertes Mitglied
| | Veröffentlicht am Freitag, 30. August 2013 - 15:44 Uhr: | |
"Offenbar ist der Wahlomat für solche Betrachtungen nicht geeignet. Man kann an Übereinstimmungen nur herausbekommen, was man hineindefiniert hat. Siehe Beitrag Nowak." Nein. Oft genug in der Politik muss man eben Ja oder Nein sagen. Das gilt auch, was den Euro angeht. Die Rettungsschirme sind keine Zwangsläufigkeit wegen des Euros, da kann die Politik noch so oft das Gegenteil behaupten. Wenn z. B. das an sich unbedeutende Griechenland pleite ginge, wäre das außer für die Griechen kein großes Problem, wenn sich denn die EZB an geltendes Recht halten würde. Tut sie aber nicht und finanziert den Staat mehr oder weniger direkt aus der Notenpresse. Diese Art der Umverteilung durch verschärfte Inflation und extrem geringe, oft negative Realverzinsung ist einzig durch einen Austritt aus dem Euro zu beenden, wie auch immer das genau geschehen soll. Beeinflussen tut der Wahlomat vor allem durch die Auswahl der Themen, weniger durch die Fragestellungen. Die rezeptfreie "Pille danach" ist z. B. für die große Mehrheit der Bürger vollkommen unwichtig, erst recht das Adoptionsrecht für Homos, nichtmal ein Promill lebt überhaupt in einer Homo-"Ehe". Law&Order-Themen fehlen ganz, wahrscheinlich, weil dann die NPD besser abschneiden würde und die Linksparteien schlechter. Wenn man die Linksparteien nach oben bringen will, bringt man bevorzugt "soziale" Themen. "Wirklich? Interessant... komischerweise war bei mir im Selbstversuch die Linke an der Spitze (was ich natürlich nicht wählen werde), darunter Grüne und auf dem letzten Platz waren die NPD, zweitletzter Platz die AfD. Müsste bei größter Übereinstimmung dann nicht die NPD quasi weiter vorn gelistet sein, wenn die Linke auf 1 rangiert?" Die Platzierung sagt da nicht viel. Aussagekräftig sind die Prozentzahlen. |

Björn
Registriertes Mitglied
| | Veröffentlicht am Freitag, 30. August 2013 - 15:58 Uhr: | |
Ich habe mal eine Frage zum Erhalt des Wahlbenachrichtigungsscheins. Ein Freund von mir hat heute die deutsche Staatsbürgerschaft bekommen (vorher Bürger eines EU-Mitgliedlandes). Da die Wahlbenachrichtigungsscheine ja schon verschickt worden sind ist die Frage, ob er schon zugelassen ist oder gibt es da einen Stichtag, ab dem man nicht mehr zugelassen wird als Wähler? Wenn zugelassen, muss er sich dann an die Stadt oder wen wenden? |

Thomas Frings
Registriertes Mitglied
| | Veröffentlicht am Freitag, 30. August 2013 - 16:01 Uhr: | |
"Gerade die €-Frage ist für einen Expat typisch, da sie Europa für diese Wahl auf den € verkürzt, was wiederum die Vertrautheit der BPB und wahrscheinlich auch der Parteien mit Europa widerspiegelt. Dabei ist es offenbar der Mangel an(con-)föderalen und demokratischen Strukturen in der Europäischen Union, der das Problem ist." Wer den Euro nicht will, will in der Regel auch kein föderales Europa. Wesentliche Änderungen an europäischen Verträgen gab es mehrere Jahre nicht und auch keine nennenswerten politischen Diskussionen in diese Richtung. |

Ralf Lang
Registriertes Mitglied
| | Veröffentlicht am Freitag, 30. August 2013 - 16:01 Uhr: | |
Er müsste erst mal rausfinden, ob er im Wählerregister verzeichnet ist. Der Kreiswahlleiter kann ihm da Auskunft geben. |

Jan W.
Registriertes Mitglied
| | Veröffentlicht am Freitag, 30. August 2013 - 16:16 Uhr: | |
@T.F. Also eine "Homo-Ehe" gibt es nicht, nur eingetragene Lebenspartnerschaften - und die sind aufgrund immer noch vorhandener Gleichstellungsdefizite natürlich nicht so attraktiv. Vollkommen klar, dass sich anteilig weniger Paare verpartnern lassen als Paare heiraten. Und natürlich kann man eLP auch nicht mit dem hohen Bestand der in vergangenen Jahrzehnten geschlossenen Ehen vergleichen. Betroffen sind übrigens auch unverpartnerte Schwule und Lesben - da kommt man dann schon auf einige Millionen. Und gerade von einer Änderung absolut unbetroffene Heterosexuelle sind teilweise sehr leidenschaftlich in die Debatte involviert ... @Björn Stadtverwaltung/Landratsamt/Kreishaus anrufen, zum Wahlamt durchstellen lassen - evtl. persönlich vorbeigehen. Falls Direktwahl oder Mitnahme der Briefwahlunterlagen möglich, alles OK. Ansonsten zur Fristwahrung vor dem Wochenende beachten: http://www.bundeswahlleiter.de/de/bundestagswahlen/BTW_BUND_13/terminkalender_btw13/index.html So., 01.09.2013 (21. Tag vor der Wahl) Letzter Tag für die Benachrichtigung der Wahlberechtigten über ihre Eintragung ins Wählerverzeichnis Stellung eines Antrags auf Eintragung in das Wählerverzeichnis durch Wahlberechtigte, die nur auf Antrag eingetragen werden |
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