Themen Themen Profil Profil Hilfe/Anleitungen Hilfe Teilnehmerliste Teilnehmerliste [Wahlrecht.de Startseite]
Suche Letzte 1|3|7 Tage Suche Suche Verzeichnis Verzeichnis  

Archiv bis 27. Oktober 2009

Wahlrecht.de Forum » Tagesgeschehen » Bundestagswahl 2009 » Die neue Regierung! » Archiv bis 27. Oktober 2009 « Zurück Weiter »

Autor Beitrag
 Link zu diesem Beitrag

Mitleser
Unregistrierter Gast
Veröffentlicht am Sonntag, 25. Oktober 2009 - 13:42 Uhr:   

@Norddeutscher
Brüderle wurde am 22. Juni 1945 in Berlin geboren, zu der Zeit war das alles sowjetische Besatzungszone, erst ab Juli kamen die Amerikaner in die Stadt.
 Link zu diesem Beitrag

Norddeutscher
Unregistrierter Gast
Veröffentlicht am Sonntag, 25. Oktober 2009 - 14:13 Uhr:   

@mma

Und in noch einem Punkt liegst Du falsch: Auch Philipp Rösler wurde nicht in Westdeutschland geboren, sondern in Vietnam.

@Mitleser
Unter der Prämisse ist auch Schäuble nicht in "Westdeutschland" geboren, da es 1942 noch überhaupt keine Teilung gab.
 Link zu diesem Beitrag

Norddeutscher
Unregistrierter Gast
Veröffentlicht am Sonntag, 25. Oktober 2009 - 14:50 Uhr:   

Das ist übrigens das erste Mal seit dem Kabinett Kohl V (Kanther und Töpfer), daß der Bundesregierung zwei Minister angehören, die nicht im heutigen Geltungsbereich des Grundgesetzes geboren wurden, wobei die Geburtsorte von Kanther (Schweidnitz) und Töpfer (Waldenburg) zu deren Geburtszeit deutsch waren. Und Ursula von der Leyen und Philipp Rösler sind nach Carlo Schmid (1896 in Perpignan geboren), Kai-Uwe von Hassel (1913 in Gare/Tansania geboren), Christian Schwarz-Schilling (1930 in Innsbruck geboren), Hans Klein (1931 in Mährisch Schönberg geboren), Rainer Offergeld (1937 in Genua geboren), Herta Däubler-Gmelin (1943 in Bratislava geboren), die Bundesminister Nr. 7 und 8 deren Geburtsort zum Zeitpunkt der Geburt nicht zu Deutschland gehörte.

Rösler scheint mir aber der erste "echte" Migrant im Ministerrang zu sein.
 Link zu diesem Beitrag

Florian das Original
Unregistrierter Gast
Veröffentlicht am Sonntag, 25. Oktober 2009 - 14:59 Uhr:   

@ Norddeutscher:

Und auch 2009 gibt es keine Teilung mehr.
Deshalb ist die Frage, ob Brüderle nun 1945 im West- oder im Ostteil Berlins geboren wurde, wohl ohnehin etwas anachronistisch.

Denn Brüderles Politik wird identisch sein, ganz egal, ob seine Geburtsklinik nun ein paar Kilometer weiter im Westen oder im Osten steht.

Wenn man hier überhaupt eine sinnvolle Unterscheidung machen will, dann wohl dahin gehend, ob jemand eine "DDR-Sozialisation" hat, d.h. etliche seine frühen Jahre in der DDR verbracht hat.

Und da gibt es zumindest ein Kabinettsmitglied, das dieses Kriterium erfüllt, nämlich die Kanzlerin selbst.

Im übrigen kann man sich schon die Frage stellen, ob es im Jahr 2009ff eigentlich noch eine eigentstängide Zuständigkeit für "Aufbau Ost" braucht.
Und sofern man diese Frage bejaht, ob diese Zuständigkeit im Verkehrsministerium wirklich richtig angesiedelt ist.
Denn sofern vom Bund in Ostdeutschland noch eine spezielle Aufbau-Arbeit geleistet werden muss, dann ist das mittlerweile wohl nicht mehr in erster Linie im Bereich der Verkehrs-Infrastruktur.
Sondern eher in Bereichen wie z.B. Gewerbe-Ansiedlung. Und das ist im Wirtschaftsministerium sicher besser aufgehoben als im Verkehrsministerium.
 Link zu diesem Beitrag

Norddeutscher
Unregistrierter Gast
Veröffentlicht am Sonntag, 25. Oktober 2009 - 15:03 Uhr:   

@ Florian das Original

Sag das nicht mir, sondern mma, von dem stammte nämlich der Satz "Das Wirtschaftsministerium würde passen. Brüderle als gebürtiger Berliner ist das einzige nicht in Westdeutschland geborene Kabinettsmitglied." Ich wollte nur hinterfragen, ob das überhaupt stimmt. Was die Sozialisation angeht, hast Du natürlich vollkommen recht (wobei ich als Schleswig-Holsteiner mich einem Mecklenburger deutlich näher fühle, als einem Bayern - für mich wäre die Frage, ob jemand an der Küste oder in Bayern sozialisiert ist nicht unwichtiger als Ost oder West).
 Link zu diesem Beitrag

zigzag
Registriertes Mitglied
Veröffentlicht am Sonntag, 25. Oktober 2009 - 15:06 Uhr:   

Wie ich gerade sehe hat Florian das gerade erwähnt. Entscheidend ist weniger wo man geboren wurde, sondern eher wo man aufgewachsen ist und sozialisiert wurde.

Brüderle wuchs seit 1948 (ca. ab 3 Jahre) in Landau in der Pfalz auf und Philipp Rösler seit dem 9. Monat in Hamburg, Bückeburg und Hannover.
Merkel wurde zwar 1954 in Hamburg geboren, jedoch siedelte sie mit ihren Eltern schon einige Wochen nach der Geburt in die DDR über.

(Beitrag nachträglich am 25., Oktober. 2009 von zigzag editiert)
 Link zu diesem Beitrag

Florian das Original
Unregistrierter Gast
Veröffentlicht am Sonntag, 25. Oktober 2009 - 18:13 Uhr:   

Norddeutscher:

"Rösler scheint mir aber der erste "echte" Migrant im Ministerrang zu sein."

Ja, glaube ich auch.
Und wer hätte das geglaubt, wenn man ihm das vor 20 Jahren erzählt hätte:
Dass es im Jahr 2009 eine (wohlgemerkt: schwarz-gelbe) Regierung gibt, mit einer weiblichen, ostdeutschen, protestantischen und geschiedenen Kanzlerin, einem schwulen Vizekanzler und einem vietnamesisch-stämmigen Gesundheitsminister -
und ist es nicht phantastisch, dass eine solche Konstellation mittlerweile als so normal angesehen wird, dass sie kaum noch thematisiert wird?

(Und ist es nicht ebenso verwunderlich, dass mittlerweile die Union und die FDP für "Farbe" im Parlament sorgen müssen, weil die Grünen nicht einmal Cem Özdemir auf einen sicheren Listenplatz stellen wollten?
Irgendwie wirkt angesichts dieser schwarz-gelben
Umwälzungen das grüne Beharren auf der Frauenquote - die letztlich ja Özdemirs Nominierung behindert hat - schon irgendwie anachronistisch).

Ansonsten:
Interessante Aufzählung.
Hohe Politiker mit innereuropäischem) "Mirgrationshintergrund" gibt es m.W. noch ein paar mehr.
Zum Beispiel Joschka Fischer (Eltern stammen aus Ungarn) und Horst Köhler (dessen Eltern stammen aus Rumänien, er selbst ist im Generalgouvernement geboren).
 Link zu diesem Beitrag

Mitleser
Unregistrierter Gast
Veröffentlicht am Sonntag, 25. Oktober 2009 - 19:34 Uhr:   

Nach anderen Informationen (Sächsische und Mitteldeutsche Zeitung) ist für den Aufbau Ost nun Innenminister Thomas de Maizière zuständig. Die Zuteilung zum Bundesministerium des Innern wirkt ein wenig befremdlich, ist aber vermutlich der Ost-Erfahrung von de Maizière geschuldet, der seit der Wende im Osten arbeitet.

Ob ein Minister der richtige Mann für eine Aufgabe ist, wird man wie immer erst an seinen Taten und den Ergebnissen erkennen, auch eine Person mit westdeutscher Sozialisation (und ohne Wohnsitz im Osten, wie es bei Brüderle der Fall gewesen wäre) könnte den "Aufbau Ost" voranbringen. Es ist erfahrungsgemäß aber unwahrscheinlicher, dass sich jemand mit vollem Einsatz um eine Region kümmert, mit der ihn nichts verbindet. In ein paar Jahren wissen wir mehr.
 Link zu diesem Beitrag

Good Entity
Unregistrierter Gast
Veröffentlicht am Sonntag, 25. Oktober 2009 - 19:57 Uhr:   

@Florian das Original:

mit einer weiblichen, ostdeutschen, protestantischen und geschiedenen Kanzlerin, einem schwulen Vizekanzler und einem vietnamesisch-stämmigen Gesundheitsminister -

Thematisch könnte man jetzt noch einen behinderten, im Rollstuhl sitzenden Finanzminister und eine berufstätige Mutter von sieben minderjährigen (oder sind schon welche volljährig?) Kindern als Familienministerin ergänzen. Der Umstand, dass Du diese "früher" für höchste Ämter undenkbaren Eigenschaften (sicher aufgrund jahrelanger Gewöhnung) nicht einmal erwähnst, unterstreicht erst recht Deinen Hinweis auf die in den letzten zwanzig, dreißig Jahren eingetretene Normalität.

Ach ja, und bei Thomas de Maizière hätten wir ja auch noch einen wenn auch einige Generationen zurück liegenden Migrationshintergrund zu bieten.
 Link zu diesem Beitrag

Bernhard Nowak
Registriertes Mitglied
Veröffentlicht am Sonntag, 25. Oktober 2009 - 20:06 Uhr:   

Für mich ist die schlimmste Besetzung die des Ministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit. Man mag von Frau Wieczorek-Zeul halten, was man will, sie ist eine sehr engagierte Entwicklungshilfepolitikerin und -ministerin gewesen. Dass eine Partei, die die Abschaffung dieses Ministeriums gefordert hat, dieses noch mit eigenem Personal besetzt mit der - hanebüchenen - Begründung, dann werde dem Außenminister der eigenen Partei nicht durch das Entwicklungsministerium durch eine "Nebenaußenpolitik" in die Quere gekommen, zeigt, wie gering dieses Ministerium wirklich geschätzt wird. "Nebenaußenpolitik" droht Herrn Westerwelle doch nicht durch Herrn Niebel, der ein loyaler Westerwelle-Generalsekretär war, sondern viel eher durch den neuen Verteidigungsminister zu Guttenberg, eine fachlich gute Besetzung, wie ich finde. Aber für diese "Besetzung" - was hat Herr Niebel mit Entwicklungshilfe zu tun gehabt und hat er dafür überhaupt Interesse, wenn er die Abschaffung des Ministeriums gefordert haben soll - und vor allem für die Begründung dieser Besetzung habe ich kein Verständnis. Offenbar scheint es nur um Macht und Pöstchen zu gehen. Kriegt die CSU 3 Ministerien, muss die FDP dann unbedingt 5 Ministerien bekommen. Sparwillen hätte sich dadurch gezeigt, das Ministerium - wenn man es schon gering schätzt - konsequent abzuschaffen oder mit einem überzeugten Entwicklungspolitiker zu besetzen. Aber so kann man eigentlich noch nicht mal mehr wundern.
 Link zu diesem Beitrag

mma
Registriertes Mitglied
Veröffentlicht am Montag, 26. Oktober 2009 - 10:48 Uhr:   

Na gut, dann schauen wir mal daran, wo die Kabinettsmitglieder und Staatsminister aufgewachsen sind:

immerhin 10 dieser 19 Personen in der Nähe des Rheins:
Schäuble (Südbaden), Brüderle (Landau), Böhmer (Mainz), Jung (Rheingau), Hintze (Bad Honnef), Westerwelle (Bad Honnef), Röttgen (Königswinter), de Maiziere (Bonn), Schavan (Jüchen), Pofalla (Weeze).

Und allein der Rhein-Sieg-Kreis ist dreimal so stark vertreten wie das Beitrittsgebiet.
Wenn das Adenauer noch erleben könnte!
Korrekturen sind auch hier wieder herzlich willkommen
 Link zu diesem Beitrag

Thomas Frings
Registriertes Mitglied
Veröffentlicht am Montag, 26. Oktober 2009 - 12:02 Uhr:   

@mma
Staatsminister sind nichts weiter als parlamentarische Staatssekretäre im Kanzleramt oder AA. Die haben in aller Regel zu sagen.

Mit der regionalen Zuordnung ist es oft schwierig, z.B. bei Merkel: geboren in Hamburg, aufgewachsen in Brandenburg, wohnhaft in Berlin, Wahlkreis in Mecklenburg-Vorpommern. Wir müssen hier doch nicht die Marotte von "Mitdenker" am Leben halten.

Grob kann man sagen, daß der Osten zahlenmäßig recht schwach, der Westen und Nordwesten etwa entsprechend seines Bevölkerungsanteils und Süden überproportional vertreten ist. Nur sind die einzelnen Posten halt von unterschiedlichem Gewicht, insgesamt kann ich keine augenfällige Schlagseite erkennen.

Daß Posten an Politiker gehen, die bisher nicht auf diesem Politikfeld aufgefallen sind, ist nicht ungewöhnlich, da gab es auch schon bei Schmidt, Kohl oder Schröder genug Beispiele.


"Wenn das Adenauer noch erleben könnte!"
Adenauer wäre entsetzt über dieses Kabinett und der Koalitionsvertrag würde ihn in manchen Punkten sicher erschaudern lassen.
 Link zu diesem Beitrag

mma
Registriertes Mitglied
Veröffentlicht am Montag, 26. Oktober 2009 - 14:21 Uhr:   

("Wir müssen hier doch nicht die Marotte von "Mitdenker" am Leben halten.")

Habe ich auch nicht vor.
Trotzdem würde ich fragen, die These von der "Berliner Republik", die ganz anders als die "Bonner" sei, vielleicht noch mal überdacht werden muss. Vielleicht spielte weniger der Ortswechsel 1999 eine Rolle als der Wechsel 1998 von der katholisch-rheinisch-südwestdeutsch-bayerisch geprägten schwarz-gelben Regierung preußisch-protestantisch-großstädtischen Rot-Grün-Regierung - und jetzt schlägt das Pendel zurück.
 Link zu diesem Beitrag

Florian das Original
Unregistrierter Gast
Veröffentlicht am Montag, 26. Oktober 2009 - 15:36 Uhr:   

mma:

ja, das dürfte der entscheidende Punkt sein.
Es macht halt einen Unterschied, ob z.B. (wie zur Zeit) 60% der Bayern und Baden-Württemberger eine Regierungspartei gewählt haben oder 30% (wie 2002).
 Link zu diesem Beitrag

Ratinger Linke
Unregistrierter Gast
Veröffentlicht am Montag, 26. Oktober 2009 - 16:30 Uhr:   

Für die 60% bzw. 30% muss man aber schon in Bayern recht großzügig runden, und für Baden-Württemberg stimmt es gar nicht.

Generell ist es aber eine interessante wahltaktische Herausforderung für Lokalpatrioten, dass sie bei regionalisierten Wahlen mit Koalitionsregierung stets für eine zu erwartende Regierungspartei stimmen müssen. Insofern ist der Drang vieler Wähler, mit ihrer Wahl bei den Siegern sein zu wollen, nicht nur psychologisch, sondern auch rein rational erklärbar.
 Link zu diesem Beitrag

Marco
Registriertes Mitglied
Veröffentlicht am Montag, 26. Oktober 2009 - 17:11 Uhr:   

Im Gesundheitsministerium sind auf jeden Fall mit Rösler (36) als Minister und mit Daniel Bahr (32) als Staatssekretär zwei junge Politiker vertreten. Vielleicht kommt da dann auch mal ein wenig Bewegung rein.
 Link zu diesem Beitrag

Florian das Original
Unregistrierter Gast
Veröffentlicht am Montag, 26. Oktober 2009 - 19:29 Uhr:   

"Für die 60% bzw. 30% muss man aber schon in Bayern recht großzügig runden, und für Baden-Württemberg stimmt es gar nicht."

Ok, ich hatte aus der hohlen Hand heraus geschätzt.
Aber einmal genauer dargestellt:

2002 waren 39% der Abgeordneten aus BW und BY Teil der rot-grünen Regierung.
2009 sind 64% der Abgeordneten aus BW und BY Teil der schwarz-gelben Regierung
 Link zu diesem Beitrag

SaaleMAX
Registriertes Mitglied
Veröffentlicht am Montag, 26. Oktober 2009 - 19:34 Uhr:   

Fakt ist was "HINTEN rauskommt" sagte einmal ein bekannter, gewichtiger deutscher Politiker!

Die Herkunft sowie die Lieblingsspeise und ob er/sie bei offenem oder geschlossen Fenster schläft erscheint mir dann eher marginal, drittrangig für die Politik.

Zumindest scheint in Reihen der Union erheblicher Personalmangel zu bestehen, wenn man deren Minister das "Bäumchen wechsle dich" Spiel darbieten lässt.
Aber in der heuteigen Zeit muß man eben auf jedem politischem Feld Profi und flexibel sein, egal ob Wirtschaft oder Verteidigung oder Gesundheit.
Jeder ist scheinbar ersetzbar und austauschbar geworden und hat keine eigene Profession mehr.

Was wäre passiert hätte man früher Genscher ins Bauministerium geschickt oder in die Gesundheit bzw Justiz und Blüm als Finanzminster etabliert...olallal..

Zumindest müssen alle Minister die jetzt wechseln "dürfen" ihren JOB vorher ausgezeichnet gut gemacht haben......!

((Aber auch NUR fast so gut wie Günther Oettinger.Aber das ist ein anderer Thread.))

Naja heute ist Alles möglich...denn "Wess Brot ich ess, des Lied ich pfeif" egal wann und wo.
 Link zu diesem Beitrag

Ratinger Linke
Unregistrierter Gast
Veröffentlicht am Montag, 26. Oktober 2009 - 20:17 Uhr:   

@Florian das Original:
"2009 sind 64% der Abgeordneten aus BW und BY Teil der schwarz-gelben Regierung"

Teil der Regierung sind nur einige davon, der Rest ist immer noch Teil der Legislative (auch wenn hier manchmal schon das Selbstverständnis zu wünschen übrig lässt).

Nebenbei bemerkt komm ich nur auf 63,4 %. Und nach Wählern sind es nur 55,4 % (wegen Überhang und relativ hohem Anteil für Kleinparteien). Wenn man deine ursprüngliche Aussage wörtlich nimmt, müsste man auch noch die Nichtwähler abziehen.
 Link zu diesem Beitrag

Ralf Arnemann
Registriertes Mitglied
Veröffentlicht am Dienstag, 27. Oktober 2009 - 10:11 Uhr:   

> und ist es nicht phantastisch, dass eine
> solche Konstellation mittlerweile als so
> normal angesehen wird, dass sie kaum noch
> thematisiert wird?
Das hat wohl eher damit zu tun, daß die Medien keine Lust haben, die ungeliebte schwarz-gelbe Regierung für irgendetwas zu loben.

Wenn rot/grün (oder rot/rot/grün) eine solche Kabinettsliste präsentiert hätte, hätte das eine Riesenberichterstattung gegeben mit großer Betonung, wie fortschrittlich und modern diese Regierung wäre. Und daß das alleine schon der halbe Regierungserfolg wäre.

Hätten umgekehrt Union und FDP zwei altbackene Machos wie Schröder/Fischer an die Regierungsspitze gesetzt, wären jetzt einige negative Kommentare fällig.

Admin Admin Logout Logout   Vorige Seite Vorige Seite Nächste Seite Nächste Seite