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Froggy Unregistrierter Gast
| | Veröffentlicht am Montag, 24. November 2008 - 09:55 Uhr: | |
Hamburgs SPD hat sich entschieden. Die Direktkandidaten in den Wahlkreisen stehen fest. Es treten an: Wandsbek: Ingo Egloff Mitte: Johannes Kahrs Harburg/Bergedorf: Hans-Ulrich Klose Altona: Olaf Scholz Eimbüttel: Danial Ilkhanipour Nord: Christian Carstensen Wie sind ihre Chancen zu bewerten? Was sind ihre Stärken, welches ihre Schwächen? Und... Wie wird die Landesliste wohl aussehen? |

Ralf Arnemann
Registriertes Mitglied
| | Veröffentlicht am Montag, 24. November 2008 - 10:40 Uhr: | |
War es in Hamburg nicht immer so, daß die sechs Direktkandidaten der SPD gewählt werden und von der Landesliste dann keiner mehr zum Zuge kommt? |

Norddeutscher Unregistrierter Gast
| | Veröffentlicht am Dienstag, 25. November 2008 - 13:27 Uhr: | |
@ Froggy Die Landesliste ist völlig wurst. Die SPD wird zwar wahrscheinlich bei der derzeitigen bundespolitischen Lage den Wahlkreis Hamburg-Nord an die CDU (da kandidert Dauerbrenner Dirk Fischer noch mal) verlieren, aber sie hatte bisher schon ein Überhangmandat. Wenn sie noch einen zweiten Wahlkreis verlieren sollte (in Frage käme wohl nur Altona, was das politische Aus für Olaf Scholz wäre), dann schneidet sie so schlecht ab, daß sie auch über die Zweitstimmen nur vier Mandate erreichen wird. Auch dann zieht die Liste nicht. Die CDU schneidet bei der Bundestagswahl in Hamburg traditionell dermaßen schlecht ab, daß sie außer dem für sie günstig geschnittenen Wahlkreis Hamburg-Nord (das ist der Bezirk Hamburg-Nord ohne Barmbek-Uhlenhorst aber mit den Walddörfern und dem Alstertal aus dem Bezirk Wandsbek) allerhöchstens in Altona (dort hatte Echternach 1987 einmal gewonnen) eine kleine Chance hat. |

Good Entity Unregistrierter Gast
| | Veröffentlicht am Dienstag, 25. November 2008 - 16:18 Uhr: | |
Ich vermute mal, dass Froggy das in etwa weiß, wenn er schon die Namen der Direktkandidaten kennt und mit Ausnahme von Eimsbüttel alles incl. Danial sogar richtig schreibt. Und "Eimbüttel" deutet daraufhin, dass nicht alles copy & paste war. Vielleicht möchte er als Wahlkämpfer der SPD oder einer der anderen Parteien einfach unsere Einschätzung, wen man überhaupt kennt und wo noch nachzulegen wäre oder welche schon bekannten Nachteile oder Vorteile welcher Kandidaten man thematisieren könnte. Scheint mir legitim und nicht mal ein schlechter Einfall, das bei wahlrecht.de zu versuchen. Der Wegfall von Niels Annen bei den Direktkandidaten nimmt ja für zumindest zwei Seiten einiges an Wahlkampfmunition, aber auch an Mobilisierung aus dem Rennen, das verschiebt doch so manches. @Norddeutscher: Bei einem sehr anderen Zuschnitt im Bereich Mitte/Altona wäre ja sogar ein Grünes Direktmandat a la Kreuzberg zwar nicht sofort greifbar, aber zumindest mit einem attraktiven Kandidaten anpeilbar. Und die CDU hat bei dem aktuellen Zuschnitt das Pech, dass ihre großflächigen Hochburgen um Bergedorf und in Blankenese/Othmarschen sowie auf der anderen Elbseite in den Wahlkreisen mehr als ausgeglichen werden. @Ralf Arnemann: Meistens ja. |

Gast Unregistrierter Gast
| | Veröffentlicht am Mittwoch, 26. November 2008 - 09:34 Uhr: | |
„War Ilkhanipour-Wahl unrechtmäßig?“ – das Hamburger Abendblatt im Nachgang zur Wahl von Danial Ilkhanipour als Eimsbüttler SPD-Bundestagskandidat. |

Flipper Unregistrierter Gast
| | Veröffentlicht am Dienstag, 03. Februar 2009 - 12:44 Uhr: | |
Wo kann man denn sehen, wen die Parteien als Direktkandidaten in den hamburger Wahlkreisen aufstellen werden? |

Mitdenker
Registriertes Mitglied
| | Veröffentlicht am Dienstag, 03. Februar 2009 - 14:15 Uhr: | |
Die Hamburger SPD geht mit den folgenden Direktbewerbern ins Rennen: Wahlkreis 19 Mitte: Johannes Kahrs Wahlkreis 20 Altona: Olaf Scholz Wahlkreis 21 Eimbüttel: Danial Ilkhanipour Wahlkreis 22 Nord: Christian Carstensen Wahlkreis 23 Wandsbek: Ingo Egloff Wahlkreis 24 Harburg/Bergedorf: Hans-Ulrich Klose Direktbewerber nach Ländern und Wahlkreisen http://www.election.de/cgi-bin/showcand.pl?land=btw09 |

Flipper Unregistrierter Gast
| | Veröffentlicht am Donnerstag, 05. Februar 2009 - 10:45 Uhr: | |
Die SPD-Kandidaten kenne ich. Mich interessieren die Gegenkandidaten der CDU, der GAL und der Linke. Nur dann kann man beurteilen, inwieweit SPD-Direktmandate gefährdet sind. Also: wer tritt gegen Klose an? Wer knabbert Carstensen deb Vorsprung weg? Muss Egloff vielleicht zittern? |

zigzag
Registriertes Mitglied
| | Veröffentlicht am Donnerstag, 05. Februar 2009 - 16:17 Uhr: | |
"Die SPD-Kandidaten kenne ich. Mich interessieren die Gegenkandidaten der CDU, der GAL und der Linke." Einfach mal googeln. Einen (wahrscheinlichen) Namen der GAL kann ich dir aber nennen: Die Grünen wollen die Krise der Hamburger SPD ausnutzen und bei der Bundestagswahl im September einen zweiten Wahlkreis in Deutschland direkt gewinnen. Die Grünen-Spitzenpolitikerin Krista Sager soll als Direktkandidatin im Wahlkreis Hamburg-Eimsbüttel antreten, in dem sich zwei verfeindete SPD-Lager Grabenkämpfe liefern. Grünen-Kreischef Volker Bulla bestätigte der Nachrichtenagentur AP am Freitag die Pläne. http://de.news.yahoo.com/1/20090123/tde-grne-sager-will-zerstrittener-hambur-f1128fc_1.html Krista Sager wird sich Ende Februar/Anfang März in der Wahlkreisversammlung der GAL Eimsbüttel um das Grüne Direktmandat für die Bundestagswahl im September 2009 bewerben. http://www.krista-sager.de/pressespiegel/gal-fordert-direktkandidaten-zum-dreikampf-heraus-krista-sager-fuer-eimsbuettel/ |

Norddeutscher Unregistrierter Gast
| | Veröffentlicht am Donnerstag, 05. Februar 2009 - 16:24 Uhr: | |
CDU: WK 19 Hamburg-Mitte: ? WK 20 Hamburg-Altona: Marcus Weinberg WK 21 Hamburg-Eimsbüttel: Rüdiger Kruse WK 22 Hamburg-Nord: Dirk Fischer WK 23 Wandsbek: Jürgen Klimke WK 24 Harburg/Bergedorf: ? |

Norddeutscher Unregistrierter Gast
| | Veröffentlicht am Donnerstag, 05. Februar 2009 - 16:26 Uhr: | |
FDP: WK 19 Hamburg-Mitte: Lothar Hänsch WK 20 Hamburg-Altona: ? WK 21 Hamburg Eimsbüttel: Burkhardt Müller-Sönksen WK 22 Hamburg-Nord: Robert Bläsing WK 23 Hamburg-Wandsbek: Jan-Christopher Witt WK 24 Hamburg-Harburg-Bergedorf: Dr. Kurt Duwe |

Mitdenker
Registriertes Mitglied
| | Veröffentlicht am Sonntag, 08. Februar 2009 - 18:15 Uhr: | |
Die folgenden Personen vertreten Hamburg zurzeit im Bundestag: Wahlkreis 19 Mitte: Johannes Kahrs SPD Antje Blumenthal CDU Krista Sager Grüne Lukerzia Joachimsen Linke Norman Paech Linke Wahlkreis 20 Altona Olaf Scholz SPD Marcus Weinberg CDU Wahlkreis 21 Eimsbüttel Niels Annen SPD Burkhardt Möller-Sönksen FDP Wahlkreis 22 Nord Christian Carstensen SPD Dirk Fischer CDU Wahlkreis 23 Wandsbek Ortwin Runde SPD Jürgen Klimke CDU Wahlkreis 24 Harburg/Bergedorf Hans-Ulrich Klose SPD Manuel Sarrazin Grüne |

Norddeutscher Unregistrierter Gast
| | Veröffentlicht am Sonntag, 08. Februar 2009 - 19:44 Uhr: | |
@Mitdenker Luc Jochimsen vertritt nicht Hamburg im Bundestag. Sie ist meines Wissens in Hessen gewählt worden. |

Norddeutscher Unregistrierter Gast
| | Veröffentlicht am Mittwoch, 11. Februar 2009 - 00:55 Uhr: | |
@Good Entity: "Bei einem sehr anderen Zuschnitt im Bereich Mitte/Altona wäre ja sogar ein Grünes Direktmandat a la Kreuzberg zwar nicht sofort greifbar, aber zumindest mit einem attraktiven Kandidaten anpeilbar." Ein solcher Zuschnitt wäre aber kaum machbar, wenn man nicht "Flickenteppiche" produzieren will. Das Gleiche gilt für den Zuschnitt eines weiteren CDU-kompatiblen Wahlkreises. Und bei den Hochburgen in Bergedorf oder Süderelbe ist zu bedenken, daß die Stadtteile teilweise extrem klein sind. 60% in Reitbrook sind halt auch nur 180 Stimmen. Das reißt nichts raus gegen den Stadtteil Bergedorf oder Lohbrügge. |

Mitdenker
Registriertes Mitglied
| | Veröffentlicht am Mittwoch, 11. Februar 2009 - 21:01 Uhr: | |
Die Wahlkreise in Hamburg sollen sich weitgehend an den 7 Bezirken orientieren. Flickenteppiche braucht niemand. |

Mitdenker
Registriertes Mitglied
| | Veröffentlicht am Mittwoch, 11. Februar 2009 - 21:11 Uhr: | |
Lukrezia Joachimsen (Luc) wurde sie tatsächlich über die Landesliste der Linken in Thüringen gewählt. Sie war zudem im Wahlkreis 194 Erfurt aufgestellt. Das habe ich auch nie bestritten. Ich bin, aber durch ein Missverständnis auf die Idee gekommen, sie würde in Hamburg wohnen. Im Jahr 2002 war sie PDS Spitzenkandidatin auf der Landesliste Hessen. |

Norddeutscher Unregistrierter Gast
| | Veröffentlicht am Mittwoch, 11. Februar 2009 - 23:34 Uhr: | |
@ Mitdenker Hamburg hat sieben Bezirke, aber nur sechs Wahlkreise. Das zeigt schonmal, daß die Wahlkreise nicht 100%ig den Bezirken entsprechen können. Wandsbek: 411.203 Einwohner Hamburg-Nord: 280.229 Einwohner Hamburg-Mitte: 276.234 Einwohner Eimsbüttel: 247.135 Einwohner Altona: 245.511 Einwohner Harburg: 202.256 Einwohner Bergedorf: 119.185 Einwohner Das zeigt schon, daß selbst bei sieben Wahlkreisen nicht jeder Bezirk einem Wahlkreis entsprechen kann. Also muss so zugeschnitten werden, daß jeder Wahlkreis in etwa gleich groß ist. |

Norddeutscher Unregistrierter Gast
| | Veröffentlicht am Mittwoch, 11. Februar 2009 - 23:36 Uhr: | |
@ Mitdenker Auch wenn sie in Hamburg gewohnt hätte, hätte Frau Jochimsen nicht Hamburg-Mitte im Bundestag vertreten, sondern eben Erfurt, weil sie dort kandidiert hat. |

Mitdenker
Registriertes Mitglied
| | Veröffentlicht am Donnerstag, 12. Februar 2009 - 08:27 Uhr: | |
Man vertritt den Wahlkreis in dem man wohnt. Das gilt besonders dann, wenn die Wahlkreis anderswo sind. Sollte Krista Sager in Eimsbüttel antreten, so wird sie doch praktisch einen anderen Wahlkreis vertreten. In Hamburg mag das nicht so auffallen, wie anderswo. |

Mitdenker
Registriertes Mitglied
| | Veröffentlicht am Donnerstag, 12. Februar 2009 - 08:32 Uhr: | |
Ich sagte weitgehend und nicht ganz! Die Bezirk Nord, Mitte, Eimsbüttel und Altona sind wie für Bundestagswahlkreise geschaffen, ähnlich den Bezirken in Berlin. Hast Du beim Bezirk Harburg die Zahlen für Wilhelmsburg schon herausgerechnet? Hamburg könnte bald wieder einen 7 Wahlkreis erhalten. Jedenfalls sind für Hamburg mehr Einwohner ausgewiesen auf für Mecklenburg-Vorpommern, das 7 Wahlkreise hat. Man sollte den Mikrozensus im Jahr 2011 abwarten. |

Mitdenker
Registriertes Mitglied
| | Veröffentlicht am Donnerstag, 12. Februar 2009 - 08:38 Uhr: | |
Landesergebnis vom 18. September 2005 SPD 38,7 % und 6 Abgeordnete CDU 28,9 % und 4 Abgeordnete Grüne 14,9 % und 2 Abgeordnete FDP 9,0 % und 1 Abgeordneter Linke 6,1 % und 1 Abgeordneter NPD 1,0 % Tier 0,7 % Partei 0,3 % APPD 0,1 % MLPD < 0,1 % Gesamt 100,0 % und 14 Abgeordnete |

Good Entity Unregistrierter Gast
| | Veröffentlicht am Donnerstag, 12. Februar 2009 - 20:01 Uhr: | |
Man vertritt den Wahlkreis in dem man wohnt. Das gilt besonders dann, wenn die Wahlkreis anderswo sind. Das ist nun doch eine ziemlich gewagte Behauptung, die Du (@Mitdenker) da den nicht am Ort wohnenden Bewerbern entgegenhalten möchtest. Worauf stützt Du das? Warum sollte dann eine Partei in einem Wahlkreis überhaupt erwägen, einen auswärtigen Bewerber aufzustellen? |

Norddeutscher Unregistrierter Gast
| | Veröffentlicht am Samstag, 14. Februar 2009 - 16:30 Uhr: | |
@Mitdenker, natürlich sind die Zahlen für Wilhelmsburg noch nicht herausgerechnet, denn die Freie und Hansestadt Hamburg hat noch keine neuen Einwohnerzahlen herausgegeben und Wilhelmsburg gehört zudem auch weiterhin zum Wahlkreis Bergedorf-Harburg. Zudem wurden die alten Grenzen beim Zuschnitt der Wahlkreise, die ja seit der Bundestagswahl 2002 unverändert sind, zugrundegelegt. Zweitens: wenn Du Hamburg-Nord, Hamburg-Mitte, Eimsbüttel und Altona zu Bundestagswahlkreisen in ihrer damaligen Form gemacht hättest, hättest Du aber ein echtes Problem gehabt. Wandsbek ist nämlich für zwei Bundestagswahlkreise deutlich zu klein und grenzt aber nur an Hamburg-Nord und Hamburg-Mitte, so daß es einen Wahlkreis hätte geben müssen, der zerstückelt gewesen wäre, was durch den jetzigen Zuschnitt anders aussieht. Im Übrigen: Nicht wundern, daß in Harburg und Bergedorf zusammengenommen in der Summe mehr Einwohner wohnen, als es dem Durchschnitt der Wahlkreise entspricht. In Harburg (incl. Wilhelmsburg) wohnen weit überdurchschnittlich viele Ausländer, die bei der Berechnung für die Wahlkreise nicht mitzählen. |

Norddeutscher Unregistrierter Gast
| | Veröffentlicht am Samstag, 14. Februar 2009 - 16:33 Uhr: | |
@ Mitdenker: Nochmal zum siebten Wahlkreis: Den wird Hamburg so schnell nicht erhalten, da es auf die deutsche Wohnbevölkerung ankommt und da liegt Hamburg, wegen des hohen Ausländeranteils noch hinter Meckleburg-Vorpommern, wo kaum Ausländer wohnen (und wo ich, wenn ich Ausländer wäre oder auch nur fremd aussehen würde auch nicht hinziehen würde, so wie das Klima dort ist). |

Norddeutscher Unregistrierter Gast
| | Veröffentlicht am Samstag, 14. Februar 2009 - 16:41 Uhr: | |
@ Mitdenker: Du schreibst: "Man vertritt den Wahlkreis in dem man wohnt. Das gilt besonders dann, wenn die Wahlkreis anderswo sind. Sollte Krista Sager in Eimsbüttel antreten, so wird sie doch praktisch einen anderen Wahlkreis vertreten. In Hamburg mag das nicht so auffallen, wie anderswo." Das Unfug. Natürlich vertritt man im Regelfall den Wahlkreis, in dem man kandidiert, unabhängig vom Wohnort. Schließlich macht man in "seinem Wahlkreis", also dort wo man gewählt wurde oder zumindest kandidert hat, seine Bürgersprechstunde und kümmert sich um die Anliegen der dortigen Bürger. |

Matthias Cantow
Moderator
| | Veröffentlicht am Samstag, 14. Februar 2009 - 17:52 Uhr: | |
@Norddeutscher Meckleburg-Vorpommern, wo kaum Ausländer wohnen (und wo ich, wenn ich Ausländer wäre oder auch nur fremd aussehen würde auch nicht hinziehen würde, so wie das Klima dort ist). Das ist ein Klischee, welches hier nicht so stehen bleiben kann. Eine unbestritten vorhandene Ausländerfeindlichkeit in einem Teil der Bevölkerung (die gibt es aber in allen Bundesländern) kann man nicht auf ein ganzes Bundesland verallgemeinern. Und sie ist schon gar kein Grund, nicht nach Mecklenburg-Vorpommern zu ziehen. |

Mitdenker
Registriertes Mitglied
| | Veröffentlicht am Samstag, 14. Februar 2009 - 18:19 Uhr: | |
Eine Partei sollte eigentlich keine auswärtigen Bewerber aufstellen. Manchmal stellt sie, aber Prominente oder "Aufbauhelfer" auf. Der richtige Bezug ist, aber nicht gegeben. Wenn die Hamburger Linke es machen will, von mir aus. |

Good Entity Unregistrierter Gast
| | Veröffentlicht am Samstag, 14. Februar 2009 - 18:58 Uhr: | |
Norddeutscher hat mit "Klima" sicherlich die kühlen Temperaturen und die steifen Brisen an der Ostsee gemeint, die nicht jedem neu Zuziehenden gefallen ... Ich finde es übrigens beeindruckend, wie rasch Matthias Cantow auf ein Posting mit einem (unbeabsichtigten) Potential als Trollmagnet reagiert und wie er dieses entschärft. Alle Achtung. Kein Wunder, dass wir hier so wenig Probleme damit haben. Mecklenburg-Vorpommern ist ein Bundesland mit sehr vielen sympathischen Einwohnern und diversen landschaftlchen Vorzügen (um Matthias Cantows Bemühungen mal etwas zu unterstützen ) und die Überlegungen zu einem siebten Hamburger Wahlkreis von Norddeutscher sind zutreffend . |

Norddeutscher Unregistrierter Gast
| | Veröffentlicht am Samstag, 14. Februar 2009 - 19:00 Uhr: | |
Also 7,6% NPD-Wähler in Mecklenburg-Vorpommern 2006 versus 0,8% DVU-Wähler 2008 in Hamburg sprechen schon eine deutliche Sprache. Ich war oft genug in Mecklenburg-Vorpommern, ich kenne die Lage dort. Wer behauptet, die Lage sei nicht schlimmer und die Ausländerfeindlichkeit nicht erheblich größer als in Hamburg, der betreibt Vernebelung der Wahrheit. Man kann nur jedem fremd aussehenden Menschen abraten, nach Meckelnburg-Vorpommern zu ziehen. |

Norddeutscher Unregistrierter Gast
| | Veröffentlicht am Samstag, 14. Februar 2009 - 19:06 Uhr: | |
Wo stellt die Hamburger Linke "Auswärtige" auf? Das steht meines Wissens doch garnicht zur Debatte. Und außerdem ist es doch völlig normal, auch auswärtige Kandidaten aufzustellen, denn schließlich werden alle Abgeordneten sowieso als "Vertreter des gesamten Volkes" gewählt. Von den fünf oben von mir genannten FDP-Bewerbern wohnen übrigens auch nur drei in ihrem Wahlkreis. Einer wohnt dann noch in dem Bezirk, dessen Name der Wahlkreis trägt, seine Wohnung liegt aber in dem Teil des Bezirkes, der zu einem anderen Wahlkreis gehört. Wo ist das Problem? |

Matthias Cantow
Moderator
| | Veröffentlicht am Samstag, 14. Februar 2009 - 20:57 Uhr: | |
@Norddeutscher Ausländerfeindlichkeit kann man nicht ausschließlich an Wahlergebnissen rechtsextremer Parteien festmachen. Da hätte Hamburg auch keine guten Karten, 1997 ist die DVU ja nur knapp am Einzug in die Bürgerschaft gescheitert, und dass bei höherer Wahlbeteiligung, einer besseren wirtschaftlichen Lage und einem höheren Anteil an eingebürgerten und nicht eingebürgerten Ausländern – was bekanntlich ausländerfeindlichen Ressentiments am besten die Grundlage nimmt – als in MV. Die Ergebnisse der rechtspopulistischen SCHILL-Partei (die auch mit Zuwanderungs- und Ausländerthemen um Wähler warb) bei der folgenden Bürgerschaftswahl lasse ich mal außen vor. Ausländerfeindlichkeit ist nicht auf die Wähler rechtsextremer oder rechtspopulistischer Parteien begrenzt. Im letzten Jahr wurde etwa bekannt, dass der Kreisvorsitzende der Jungen Union in Hamburg-Nord eine ausländisch aussehende Studentin als „Niggerschlampe“ beschimpft und „Nicht-Arier“ als „eine Schande für das Juristentum“ bezeichnet haben soll (sein Vorsitz ruht zur Zeit noch immer). Und erst am Donnerstag musste ich mir beim Unterschriftensammeln in Hamburg innerhalb weniger Stunden zweimal ausländerfeindliche und antisemitische Ausfälle von deutlich Hamburger Dialekt sprechenden Personen anhören (für mich waren da die Gespräche beendet und ich habe diese Personen auch nicht unterschreiben lassen). Ich würde trotzdem nicht auf die Idee kommen, der Jungen Union Ausländerfeindlichkeit zu- und Hamburgern Weltoffenheit abzusprechen. Das gilt auch für Mecklenburg-Vorpommern (und ich glaube, dass ich mir da ein Urteil erlauben darf). |

Mitdenker
Registriertes Mitglied
| | Veröffentlicht am Samstag, 14. Februar 2009 - 21:52 Uhr: | |
Ich habe im Bezirk Eimsbüttel, direkt neben der Universität Hamburg, schon ein Plakat mit Krista Sager gesehen. Deshalb denke ich, dass sie dort auch antreten wird. Sie wird wohl auch das beste Wahlkreisergebnis in Hamburg erzielen. |

Norddeutscher Unregistrierter Gast
| | Veröffentlicht am Samstag, 14. Februar 2009 - 22:57 Uhr: | |
@Mitdenker Natürlich wird sie antreten, wer hat das denn bestritten? Das Plakat sagt darüber aber nichts aus, denn Krista-Sager-Plakate habe ich diese Woche auch schon in Winterhude (am Winterhuder Markt) und in Poppenbüttel (vor dem AEZ) gesehen. Die GAL wirbst wohl gerade stadtweit für eine Sager-Veranstaltung (nicht flächendeckend, sondern wohl danach, wo sie gerade genug örtliche Manpower hat). Aber natürlich wird Sager nicht das beste Wahlkreisergebnis erzielen. Es ist - trotz schlechter Umfrageergebnisse und parteiinterner Unbeliebtheit - davon auszugehen, daß Johannes Kahrs für die SPD im Wahlkreis Hamburg-Mitte das beste Erststimmenergebnis in Hamburg ezielt. |

Mitdenker
Registriertes Mitglied
| | Veröffentlicht am Donnerstag, 12. März 2009 - 20:41 Uhr: | |
Gestern Abend gab es auf Hamburg 1 eine Gesprächsrunde mit den folgenden Personen. Es ging hauptsächlich um die Große Koalition auf der Bundesebene. Die Diskutanten waren sehr erzählfreudig. Die Absetzbewegungen gegenüber den anderen Parteien waren deutlich zu erkennen. Herbert Schalthoff, Moderator Christian Carstensen, SPD Dirk Fischer, CDU Krista Sager, GAL Burkhard Möller-Sönksen, FDP |

hastala Unregistrierter Gast
| | Veröffentlicht am Freitag, 31. Juli 2009 - 17:32 Uhr: | |
Direktkandidat der MLPD: Hamburg Altona - Jürgen Bader Die Landesliste der MLPD:http://www.mlpd.de/bundestagswahl/kandidaten/hamburg/landesliste-hamburg |