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Wahlrecht.de Forum » Tagesgeschehen » Bundestagswahl 2005 » Schröder als Sieger?? » 076-100 « Zurück Weiter »

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Klaus
Veröffentlicht am Montag, 19. September 2005 - 01:13 Uhr:   

"Wie kann man nur von einem den ganzen Abend von einem klaren Auftrag
des Wählers sprechen, wenn man grade mal 1% besser da steht?"

Wie kann man sich als Wahlsieger aufführen, wenn man fast 4% unter dem eigenen Ziel und fast 4,5% unter dem Vorjahresergebnis liegt, für die gewollte Fortstetzung der Regierungskoalition klar keine Mehrheit mehr hat und 1% weniger hat als der politische Gegner?

"Stärkste Kraft ist eindeutig die SPD.
Die CDU ist ohne CSU ganz klar die Nummer 2 und juristisch ist da
nix dran zu rütteln."

CDU ist ja auch nur in 15 Ländern eingetreten, die SPD in 16. Natürlich muß man CDU und CSU zusammen sehen. Hat man ja auch immer, z.B. bei der Besetzung des Bundestagspräsidenten.
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partisan
Veröffentlicht am Montag, 19. September 2005 - 01:16 Uhr:   

@MAtthias: beruhig dich wieder und nimm zur kenntnis: es gibt eine klare "linke" mehrheit!
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Roland
Veröffentlicht am Montag, 19. September 2005 - 01:19 Uhr:   

Also die PDS sind keine Kommuninisten. Diesen Unterschied sollte man schon erkennen. Das sie (nur) 8.5 % der "Waehler" representieren sollten man nicht vergessen und das sind schon ein paar Stimmen.

Vieleicht nehmen "andere" die Ängste von diesen "Wählern" nicht an oder denen geht es halt eben besser. Ich kenne die Bweggründe auch nicht aber 8,5 % ist eben keine Minderheit. Ausserdem ist ein Gysi im Bundestag auf jeden Fall eine Bereicherung für die Reden. Ich finde den einfach Klasse auch wenn ich seine politischen Ansichten nicht teile.
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Juanito
Veröffentlicht am Montag, 19. September 2005 - 01:20 Uhr:   

Was klar ist, ist dass dieses Ergebnis für das "bürgerliche Lager" sehr bedenklich ist. Eine bessere Ausgangsposition konnten sich Union und FDP gar nicht wünschen, dennoch wurde eine Mehrheit klar verfehlt. Nochgravierender ist, dass bei jüngeren Wählern die "linke" Mehrheit noch weitaus deutlicher ist. Mal davon abgesehen, wer jetzt Kanzler wird, perspektivisch ist das "bürgerliche Lager" in Deutschland kaum mehr mehrheitsfähig.
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Chriz
Veröffentlicht am Montag, 19. September 2005 - 01:21 Uhr:   

Jahrelang wird die gemeinsame Fraktion CDU/CSU als ganz selbstverständlich angesehen und dann wenn es einem in den Kram passt zieht man so eine Karte aus dem Ärmel. Absolut unterste Schublade.
Ausserdem: soweit ich mich erinner wollte Schröder mit der Neuwahl eine neue Legitimation für Rot/Grün.
Wie man dann bei diesem Ergebnis noch so arrogant auftreten kann ist mir ein Rätsel.
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The Joker
Veröffentlicht am Montag, 19. September 2005 - 01:23 Uhr:   

@Roland

Vernünftiges Statement.
Die 8,7 % (VAE) sind ein guter Anfang, um diese Republik zu verändern. Der Neoliberalismus gehört auf den Scheiterhaufen der Geschichte. Das weiß Kuba, das weiß Venezuela. Auch Deutschland wird klüger!
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vollzock
Veröffentlicht am Montag, 19. September 2005 - 01:37 Uhr:   

Ein paar Anmerkungen:

1. Das Forum scheint ein wenig "bürgerlich-konservativ-rechts"-lastig zu sein.

2. Die Union stellt mit 2 (!!!!) Sitzen Vorsprung die stärkste Fraktion im Bundestag - aber wer sagt den, dass sich daraus ein Anspruch auf die Kanzlerschaft ableitet??? Es gab schon sozial-liberale Koalition bei einer Mehrheit der Union - also eindeutig gegen den "Volkswillens". Klar sollte man sehr vorsichtig sein und den Wähler respektieren - aber klar ist eins: Frau Merkel hat keine Mehrheit für ihre Politik in Deutschland! Es gibt ein starkes linkes Lager, aus dem sie keine einzige Stimme bei der Kanzlerwahl bekommt - dies dürfte bei einem Kandidaten Schröder im Bundestag ganz anders sein.

3. Zur politischen Rhetorik. Sehr starker Auftritt des Bundeskanzlers in der SPD-Zentrale - richtige Worte, richtige Haltung - absolut Staatsmann. Dann ein schwacher Auftritt in der Berliner Runde - aus Ärger über die Journalisten. Ist erklärlich, aber wenig professionell. Die Äußerung "keine Große Koalition mit Kanzlerin Merkel" war zu radikal und könnte von der Gegenseite als "Vergewaltigung des Wählerwillens" verwendet werden.

4. Zum Machtgeplänkel: Israelisches Modell wäre wohl das beste (2 Jahr e Schröder - dann Koch oder Stoiber oder ...), aber wohl kaum machbar. Deshalb wird es der Machtmensch Schröder - sollte er keinen weiteren peinlichen Fehler machen - wieder mal schaffen.

5. Kompliment an wahlrecht.de - schneller als die "Großen" beim vorläufigen amtlichen Endergebnis!!!
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roland
Veröffentlicht am Montag, 19. September 2005 - 01:38 Uhr:   

@Joker

Mir sind die Nachkommastellen eigentlicht nicht so wichtig. Ich finde es eher traurig das wir in einen Land wie Deutschland überhaupt Bedarf an solchen Parteien haben. Daran sollte man arbeiten und nicht diese Anzahl der Wähler einfach so "ignorieren" oder "mit denen reden wir nicht". Wie war da mit dem Wählerwillen?

Wichtig ist nur wie Schröder bei der Elefantenrunde auftritt? Naja
sicherlich unterste Schublade, aber ist das die Art der Diskussion für die Zukunft? Vieleicht reden wir uns in Deutschland schlechter als wir sind.
Ich hoffe jedenfalls der Wahlkampf hört morgen auf und es geht dann um Sachthemen uns um eine stabile Mehrheit. Mich nervt im Moment die FDP mit der Aussage "entweder so oder gar nicht". Sofern sich die FDP und die Grünen nicht bewegen dann ist es halt CDU/SPD unter Merkel.
Das wollte keiner der Politiker. Ich als Wähler finde das ok, egal ab unter Schröder oder Merkel (die hat die Mehrheit). Es geht mir nicht um Personen es geht um Deutschland und die Reformenen, die auch weh tun.
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Dave
Veröffentlicht am Montag, 19. September 2005 - 01:53 Uhr:   

>Wichtig ist nur wie Schröder bei der Elefantenrunde auftritt

Ich fand das zwar NUR peinlich, aber naja... "wichtig" ist es imo nicht sonderlich. Dass sich an dem Ergebnis noch gravierend etwas ändert ist unwahrscheinlich, von daher hat Schröder den Mund etwas zu voll genommen und wird wohl seinen Hut nehmen müssen.

Gruß, Dave
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nosfer
Veröffentlicht am Montag, 19. September 2005 - 01:53 Uhr:   

1. Denke das es eindeutig so aussieht, dass es eine große Koalition geben wird und sich nur die Frage stellt von welchem/r Kanzler/in diese geführt werden wird. Genau darum haben die beiden Parteien um die Deutungshoheit gekämpft welche Partei den Kanzler stellen darf.

Ich denke am Ende wird der/diejenige Kanzler der/die besser Pockern kann. Schröder hat das Problem, dass er ca. 3 Sitze weniger hat. Merkel hat aber ein anderes Problem und das sind die Konkurrenten in der eigenen Partei. Einfacher als jetzt kann man Frau Merkel nicht absägen. Die Herren Wulf/Koch/Merz haben nur auf diese Möglichkeit gewartet. Auch sind diese Kandidaten noch jung genug in 4 Jahren wieder zu kandidieren.

2. Vor ein Paar Jahren wurde Herr Schüssel in Österreich Kanzler obwohl er nur der drittstärksten Fraktion angehörte.

3.Reim formaljuristisch sind CDU und CSU zwei Parteien. Mit eigenem Fraktionsvorsitzenden usw. Trotzdem ist das Argument von der SPD an den Haaren herbeigezogen.
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Klaus
Veröffentlicht am Montag, 19. September 2005 - 02:07 Uhr:   

"Die Union stellt mit 2 (!!!!) Sitzen Vorsprung die stärkste Fraktion im Bundestag - aber wer sagt den, dass sich daraus ein Anspruch auf die Kanzlerschaft ableitet??? Es gab schon sozial-liberale Koalition bei einer Mehrheit der Union - also eindeutig gegen den "Volkswillens"."

Klar ist eigentlich bisher immer gewesen: die Regierungskoalition braucht eine absolute Mehrheit, die stärkste Regierungsfraktion (!) stellt den Kanzler.

"Klar sollte man sehr vorsichtig sein und den Wähler respektieren - aber klar ist eins: Frau Merkel hat keine Mehrheit für ihre Politik in Deutschland!"

Schröder auch nicht. Nochmal ganz langsam für seine Fans: Er hat 34,3% bekommen, nicht 74,3% (so führt er sich aber auf).

"Es gibt ein starkes linkes Lager, aus dem sie keine einzige Stimme bei der Kanzlerwahl bekommt - dies dürfte bei einem Kandidaten Schröder im Bundestag ganz anders sein."

Ja, ja, vor der Wahl wurde rot-rot-grün noch empört zurückgewiesen, und plötzlich... Gottseidank gibt es im Bundesrat eine starke schwarz-gelbe Mehrheit, die vieles stoppen kann. Und ab Frühjahr 2006 (nach der Abwahl von Beck) gäbe es möglicherweise sogar eine 2/3-Mehrheit, die alles blockieren könnte.

"Vor ein Paar Jahren wurde Herr Schüssel in Österreich Kanzler obwohl er nur der drittstärksten Fraktion angehörte."

Soweit ich weiß hatte seine Fraktion genausoviele Sitze wie die Fraktion seines Koalitionspartners.
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partisan
Veröffentlicht am Montag, 19. September 2005 - 02:09 Uhr:   

> Einfacher als jetzt kann man Frau Merkel nicht absägen.
> Die Herren Wulf/Koch/Merz haben nur auf diese Möglichkeit gewartet.

Die Herren Wulf/Koch haben aber nach dem heutigen Wahlergebnis beide in Ihren Bundesländern keine Mehrheit mehr. Die können den Mund auch zu voll nehmen...
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nosfer
Veröffentlicht am Montag, 19. September 2005 - 02:17 Uhr:   

Klar ist eigentlich bisher immer gewesen: die Regierungskoalition braucht eine absolute Mehrheit, die stärkste Regierungsfraktion (!) stellt den Kanzler.

Aber bisher gab es zwischen den Regierungsfraktionen immer einen Unterschied von mindestens 43 Sitzen (!). Daraus einen automatismus konstruieren zu wollen ist auch an den Haaren herbeigezogen.

Bk wird der der mit der Kanzlermehrheit gewählt wird. Alle anderen hier erwähnten Gepflogenheiten stehen nicht im GG.
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Hal
Veröffentlicht am Montag, 19. September 2005 - 02:22 Uhr:   

Einen wirklichen Präzedenzfall gibt es in Sachen stärkste Fraktion stellt den Kanzler ja nicht, bisher gab es immer einen ganz klar stärkeren Koalitionspartner, so dass sich die Frage nach dem junior partner kaum stellte.
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Hal
Veröffentlicht am Montag, 19. September 2005 - 02:26 Uhr:   

Entschuldige, nosfer, hatte deinen Beitrag überlesen, bestätige deine Ansicht.
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Hal
Veröffentlicht am Montag, 19. September 2005 - 02:34 Uhr:   

Und ob Schröders Machtanspruch "undemokratisch" und "wählerverachtend" ist, darüber kann man zumindest geteilter Ansicht sein, wenn man berücksichtigt, dass 51% der Wähler lieber ihn, 41% lieber Merkel gehabt hätten. Dies sind zwar keine "belastbaren" Zahlen, aber es kann doch niemand ernsthaft abstreiten, dass der "Souverän", das Volk, lieber Schröder als Merkel zum Kanzler hätte.
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saratoga
Veröffentlicht am Montag, 19. September 2005 - 02:35 Uhr:   

Hallo Leute,

wie wär's denn mit diesem Ausgang?
Schröder wird Kanzler
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RyoBerlin
Veröffentlicht am Montag, 19. September 2005 - 02:41 Uhr:   

@chicka: 3 stunden sind um!

@Juanito: was meinst Du denn bitte mit "Nochgravierender ist, dass bei jüngeren Wählern die "linke" Mehrheit noch weitaus deutlicher ist."

Achja und wie bereits gesagt wurde.. die LinksPartei ist KEINE Kommunistische Partei! Bevor man so einen Mist behauptet sollte man sich erstmal informieren!


Und hach was bin ich froh das ich die LiPa gewählt habe und nicht die weinerliche Merkel, den unverschämten Guido oder den frechen Gerhard.
Wir hatten hier auch den Eindruck als hätte er vorher was eingeworden oder was Geraucht. Stark beleidigend fand ich ihn aber nicht. Eher das kommentar von Westerwelle "bin blöd aber nicht blöder" Und die permanende Hetze gegen die LiPa aus den riegen der vermeintlich neoliberalistischen ecke...
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Dave
Veröffentlicht am Montag, 19. September 2005 - 02:45 Uhr:   

Naja, wenn es nunmal bisher so "üblich" war, bezweifel ich, dass der Bundespräsident da mitmacht...

Ich finde es auf jedenfall lächerlich, dass Schröder jetzt meint er könnte weiter Kanzler bleiben... Mag sein, dass die Wähler, sich - wie von Schröder immer propagiert - nicht für Merkel entschieden haben, aber für IHN haben sie sich auf jedenfall auch nicht entschieden.

Gruß, Dave
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Nosfer
Veröffentlicht am Montag, 19. September 2005 - 02:52 Uhr:   

@ Dave

Köhler wird den Kandidaten mit den größten Chancen Kanzler zu werden vorschlagen. Wer das ist wird sich in den nächsten Tagen oder Wochen herausstellen.

Empfehle ihnen eine Lektüre des Grundgesetzes.
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Dave
Veröffentlicht am Montag, 19. September 2005 - 02:56 Uhr:   

> Köhler wird den Kandidaten mit den größten Chancen Kanzler zu werden vorschlagen.

Nun, Schröder ist das aber momentan genausowenig wie Merkel, aber er spielt sich gerade auf, als hätte 53 Prozent und nicht knappe 35...

Gruß, Dave
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Fenris
Veröffentlicht am Montag, 19. September 2005 - 04:14 Uhr:   

Zählen wir mal die Fraktionen richtig....

CSU
CDU
SPD
Grüne
PDS-Linke
WASG-Linke
KPD? waren einige KAndidaten auf der Liste der Linken....

Ampel: Wäre drin wenn die FDP wieder sozial lieberaler werden würde
Jamaika:Warum nicht? Atomstreit und das war es...
grosse: grosse stärlke oder grosse SChwäche, Am Ende wird die SPD alles verlieren darin was sie an Arbeitern hatte.Progromm mässig machen sie keinen Unterschied,wenn Schröder für die SPD spricht.
rot rot grün: Wowarat Kanzler,Hans-Christian Ströbele, Fraktionsführer der Grünen,Lafontaine Finanzminister

jetzt wird es Zeit für Basis Abstimmungen in den PArtein und neue Vorstände zu wählen....
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alfredmayer
Veröffentlicht am Montag, 19. September 2005 - 06:42 Uhr:   

Ein derart vermessener Mensch wie Schröder soll weiterhin über unsere Zukunft bestimmen, von dem Leichtgewicht Merkel gar nicht erst zu reden ??
Eine SPD, die diesem Phantasten zuliebe eine große Koalition einzugehen bereit wäre, würde ihre Geschiche endgültig verraten.
Die Linkspartei hat die unzufriedenen SPD-Wähler aufgefangen und damit eine Schwarzgelbregierung verhindert. Wenn die SPD-Führung einen Funken Verantwortungsgefühl hat, sorgt sie für Rotrotgrün ohne Schröder.
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Görd
Veröffentlicht am Montag, 19. September 2005 - 06:49 Uhr:   

Hab gestern mit meinem Abgeordneten geredet, der meinte, man wird der FDP alles geben, was sie wollen, wenn sie Westerwelle schassen.
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Ralf Arnemann
Veröffentlicht am Montag, 19. September 2005 - 08:25 Uhr:   

@Bernhard:
> Also richtig ist, dass zahlreiche Journalisten offensichtlich
> konservativ sind und anders denken wie die Mehrheit der Bevölkerung.
Wie die Mehrheit der Bevölkerung denkt, darüber will ich jetzt nicht spekulieren (angesichts des Wahlergebnisses liegt ohnehin der Verdacht nahe, daß bei einem großen Teil gar nicht viel gedacht wird).

Aber was die Journalisten betrifft, gibt es dazu handfeste Zahlen: Die deutliche Mehrheit der deutschen Journalisten ordnet sich selber als links ein und wählt rot oder grün.

Was aber noch nichts über die Medienberichterstattung sagt, denn da zählt ja Meinung mal Reichweite.

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