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Stefan H.
| | Veröffentlicht am Montag, 19. September 2005 - 22:14 Uhr: | |
Der Streit ums Kanzleramt ist das Duell der grossen Verlierer! Ein nüchterner Blick auf die beinharten Facts: Veränderung der Stimmenanzahl gegenüber BTW 2002, ermittelt als (Erststimmen+Zweitstimmen)/2, d.h. jedes Kreuz zählt, natürlich für 2005 noch ohne Dresden (das wird sich erstens nicht stark und zweitens im Sinne des Rankings auswirken): A. Die Gewinner Tatsächliche Stimmenzugewinne 2005 gegenüber 2002: 1. Die Linke/PDS +1911810 2. Nichtwähler +867690 3. NPD +639602 4. FDP +264412 5. Ungültigwähler +141249 6. Familie +111129 7. Einzelbewerber +37548 8. MLPD +30830 9. BüSo +17760 10. BP +17641 B. Die Verlierer Stimmenverluste 2005 gegenüber 2002: 1. SPD -2162268 2. CSU -621131 3. CDU -538947 4. Grüne -222801 5. Tierschutz -25360 6. REP -15825 Ausgelassen blieben Parteien, die 2005 nicht kandidiert haben oder solche, deren Gewinne oder Verluste geringer als 15000 Stimmen waren. Für die beiden Blöcke, die sich vor der Wahl klar zu einer Regierungskoalition bekannt haben macht das: Team Merkel (CDU/CSU/FDP): -895.666 Team Schröder (SPD/Grüne): -2.385.069 Und ausgerechnet der grösste Looser und seine Partei reissen die Klappe auf und reklamieren die Führerschaft, gestützt auf die Stimmen von 28% der Wahlberechtigten, d.h. 21% der Bevölkerung? Wahrlich grotesk! Und ob das Totschweigen des stetigen Vormarschs der Neonazi-Partei NPD, dem verheimlichten 2. Gewinner der Wahl, auf Dauer die angemessene Methode ist, würde ich ebenfalls bezweifeln. Happy Democracy! :-) Datenquellen, jeder kann's nachrechnen: http://www.election.de/cgi-bin/tab.pl?datafile=btw05.txt und http://www.election.de/cgi-bin/tab.pl?datafile=btw02.txt |

Marc D. aus F.
| | Veröffentlicht am Montag, 19. September 2005 - 22:23 Uhr: | |
@Stephan H.: Und? Andere Zahlen sprechen eine andere Sprache. Ihr Posting ist doch quasi nur eine Fortsetzung der Sprachregelung aller Parteien ("Ich habe die Wahl gewonnen!") nur anhand von Zahlen ... |

Bob
| | Veröffentlicht am Montag, 19. September 2005 - 22:46 Uhr: | |
Welche anderen Zahlen denn? Soweit ich weiß haben wir ja nur einmal gewählt... |

Görd
| | Veröffentlicht am Dienstag, 20. September 2005 - 05:11 Uhr: | |
Es zeugt von wenig Respekt, wenn Frau Merkel sich zur Fraktionsvorsitzenden wählen lässt, wenn noch nicht einmal fest steht, wer dem nächsten Deutschen Bundestag angehört. |

Heuschrecke
| | Veröffentlicht am Dienstag, 20. September 2005 - 09:08 Uhr: | |
@Görd Es zeugt von wenig Respekt, wenn Herr Münterfering sich zum Fraktionsvorsitzenden wählen lässt, wenn noch nicht einmal fest steht, wer dem nächsten Deutschen Bundestag angehört. Quelle: http://de.news.yahoo.com/050920/3/4p1sm.html |

Tomcats
| | Veröffentlicht am Dienstag, 20. September 2005 - 09:20 Uhr: | |
Ich weiß nicht, was mich mehr erschüttert: Die Machtgeilheit von Merkel und Schröder oder die Tatsache, dass die SED mit 8,7% der Wählerstimmen in den Bundestag einzieht. |

Matthias
| | Veröffentlicht am Dienstag, 20. September 2005 - 10:04 Uhr: | |
Tomcats, da muss ich zustimmen. Man kann es sich nur schwer begreiflich machen. Im WEsten 4,9, das kann man ja noch als blinden Protest durchgehen lassen, aber das Ergebnis im Osten...*kopfschüttel* was verspricht man sich im Osten davon? DA schüttelt doch jeder im WEsten nur den KOpf und fragt sich, was die Ossis eigentlich wollen. |

Rolf A. Schneider
| | Veröffentlicht am Dienstag, 20. September 2005 - 11:39 Uhr: | |
Natürlich hat Schröder für die SPD gepunktet - ohne Schröder wäre die SPD sonstwo. Nur leider ist es kein Sieg für Schröder, da das Volk mehrheitlich nicht hinter ihm steht. Für die Demokratie und unser Land wäre es besser, wenn er nicht mehr Kanzler würde. Er ist nun ähnlich verbraucht wie damals Helmut Kohl. Wenn Menschen mit Macht nur noch selektiv wahrnehmen, werden sie zur Gefahr, da sie nur noch um ihrer selbst willen agieren. Auch der Wahlkampf und die Diskussion von Schröder, ähnlich wie Kohl: innenpolitisch gehaltlos, nur die Fehler der anderen suchend, ohne Innovationen, dafür Ablenken und bewusstes Hervorheben der Aussenpolitik. Aussenpolitik ist wichtig, aber das machten beide in vielen Dingen gut, nur jetzt brauchen wir Innenpolitik! Also, eine Schwampel ohne Schröder, Jamaika (dann sowieso ohne Schröder) - gehts auch ohne Söder? |

Pike
| | Veröffentlicht am Dienstag, 20. September 2005 - 12:03 Uhr: | |
@Tomcats "dass die SED mit 8,7% der Wählerstimmen in den Bundestag einzieht." SED???? Die Linke/PDS ist nicht SED wann kapieren die Menschen das? So eine Aussage ist einfach blöd und hirnlos. Sorry... |

Erwin Weichmann
| | Veröffentlicht am Dienstag, 20. September 2005 - 12:24 Uhr: | |
Was alle noch nicht begriffen haben: Dieses Land ist am Ende, die Einnahmen reichen hinten und vorne nicht, die sozialen Sicherungssysteme brechen zusammen. Wenn eine Partei die wirklich notwendigen Schritte verkünden würde, würde diese an der 5 % Hürde scheitern. 20 % Rentenkürzung bei Renten über 1100,- Reallohneinfrierung für die nächsten 5 Jahre erhöhte Selbstbeteiligung bei Krankheit, Abschaffung Lohnfortzahlung etc. MWst. auf 20%, einheitlich 20 % für alles; Senkung der Lohn und Einkommensteuer, Abschaffung Gewerbesteuer Wie gefällt das denn ? Aber Realität ist das! |

Fenris
| | Veröffentlicht am Dienstag, 20. September 2005 - 12:41 Uhr: | |
SED = Ost CDU zu über 75% SED= PDS zu unter25% RRechne mal aus wer damals alles das Parteibuch hatte oder zu einer der kleinen PArteianhängsel gehört hatte Mit der Aussage wäre CDU+Linke eine SSED Regierung für Deutschland... Aber da das ja damals umstände waren wo es besser war in der Partei zu sein.. DIe PDS wird ja nur als SED nachfolge PArtei gehandhabt,weil sie das PArteivormögen übernommen haben und sich geweigert haben in den Westparteien sich wiede einzugliedern. Wenn man dann den historischen Zeitrahmen sieht wie lange das schon her ist,kann man sagen das die alte SED Riege die noch in der PDS ist bald ausgestorben sein wird(überalterung) Die Ablehnnung derLinken kommt nur noch aus dem Gund des MAchterhalts der alten PArtein,und egal wo eine neue PArtei mal in den LAndtag gekommen war, wurde ie von allen etablieren PArteien angegriffen. DAs zumindest die Grünen aus Ihrer Verganenheit nichts gelernt haben ist dabei enttäuchend. Sucht mal im Archiv die Reden über die GRünen als siedas erste mal ineinen Parlament auftauschten. aber zurück zum Thema Regierung. Alle Partein solten einfach mal Ihre Ziele für die nächsten 4 Jahre offenlegen,und diejenigen welche die meisten Gemeinsamkeiten haben sollen zusammen die REgierung machen. über 50% der Wähler ist nämlich das Programm daswichtigste bei ihrer Wahl gewesen,und so kann keiner von verraten und verkauft reden |

Ralf Arnemann
| | Veröffentlicht am Dienstag, 20. September 2005 - 12:49 Uhr: | |
@Fenris: > kann man sagen das die alte SED Riege die noch in der PDS ist > bald ausgestorben sein wird(überalterung) Derzeit sind noch 80% der PDS-Mitglieder ehemalige SEDler. Das wird also noch einige Zeit dauern ... > Alle Partein solten einfach mal Ihre Ziele für die nächsten 4 Jahre > offenlegen, ... Das haben sie gemacht, das nennt man Wahlprogramm. Und wenn da bei manchen Parteien Lücken sind, dann werden sie die jetzt auch nicht mehr füllen. > über 50% der Wähler ist nämlich das Programm daswichtigste > bei ihrer Wahl gewesen, Kühne Behauptung. Meine Vermutung ist eher, daß weit über 50% nicht einen konkreten Programmpunkt der Partei nennen könnten, die sie gewählt haben. |

Tomcats
| | Veröffentlicht am Dienstag, 20. September 2005 - 13:02 Uhr: | |
@Pike Bevor Du meine Aussagen als "einfach blöd und hirnlos" betitelst, erkläre mir, wo die Wurzeln (und auch die Finanzen) der sogenannten Die Linke/PDS liegen. Die Linke/PDS war, ist und bleibt eine Ostpartei und selbst die Mitgliedschaft eines Herrn Lafontaine und der daraus resultierende Stimmenanteil in den alten Bundesländern ändert an dieser Tatsache nichts. Im Gegenteil, man erkennt, wie leicht sich ein kleiner Teil der Bürger in den westlichen Bundesländern (Saarland) blenden lassen. |

P Paul Fenech
| | Veröffentlicht am Dienstag, 20. September 2005 - 13:30 Uhr: | |
Wenn man als Herausforderer antritt muss man schon deutlich gewinnen um den Amtsinhaber aus dem Amt zu jagen. Im Falle eines quasi-Patts der Parteien sollte doch der Kanzler im Amt bleiben. |

Dave
| | Veröffentlicht am Dienstag, 20. September 2005 - 14:18 Uhr: | |
>Wenn man als Herausforderer antritt muss man schon deutlich gewinnen um den Amtsinhaber aus dem Amt zu jagen. Im Falle eines quasi-Patts der Parteien sollte doch der Kanzler im Amt bleiben. Hättest Du das auch gesagt wenn Stoiber in der letzten Legislaturperiode Kanzler gewesen wäre und die SPD jetzt einen Prozentpunkt besser abgeschnitten hätte als die CDU/CSU? |

Fenris
| | Veröffentlicht am Mittwoch, 21. September 2005 - 02:07 Uhr: | |
ich beziehe mich auf die Umfragezur Wahl warum sie eine PArtei gewählt haben. Stammwähler,Programm oder Person, inwieweit diese Umfrage die Wahrheit wiederspiegelt kann man aber nicht genau sagen |

libi
| | Veröffentlicht am Mittwoch, 21. September 2005 - 11:55 Uhr: | |
@ P Paul Fenech: Die Neuwahlen hat es doch nicht gegeben, weil Frau Merkel Herrn Schröder herausgefordert hat, sondern weil Gerhard Schröder vom Wähler eine Bestätigung seines Reformkurses haben wollte, um diesen Reformkurs dann mit seiner rot-grünen Koalition weiter fortführen zu können. Diese Bestätigung hat er nicht bekommen und auch seine rot-grüne Koalition kann nicht mehr weiterregieren: Wieso sollte er dann Kanzler bleiben??? |

Stefan H.
| | Veröffentlicht am Mittwoch, 21. September 2005 - 12:15 Uhr: | |
@Marc D. aus F.: Zahlen sprechen eben nicht verschiedene Sprachen, sondern genau eine: Mathematisch! Das ist das schöne daran, man kann klar zwischen wahr und falsch unterscheiden. Und in einer BTW einzeln abgezählte Kreuze in Kreisen neben Parteinamen sind jenseits von Physik, Chemie, etc. so ziemlich die besten Zahlen, die wir kriegen können. Deswegen wollte ich diese hervorragenden Eigenschaften von Mathematik und Wahlen nutzen, um mir eine saubere Grundlage zu schaffen im Hinblick auf die Frage: Welche Veränderungen der politischen Willensäußerung der wahlberechtigten Bevölkerung der BRD dokumentieren sich im Vergleich der BTWs 2002 und 2005? Mein Bestreben war gerade, der ideologisch gefärbten Zahlenspielerei, die mit vielen unausgesprochenen Voraussetzungen, Annahmen und Unterschlagungen arbeitet, die klare und eindeutige Sprache der Stimmabgabe bei Wahlen und der Mathematik entgegenzustellen. Meiner Meinung nach gibt es nur folgende kritische Punkte, die gegen die "Wahrheit" der aufgeführten Stimmengewinne und -verluste im Hinblick auf die Frage nach einer repräsentativen Aussage über Veränderungen im politischen Willen sprechen bzw. als Voraussetzung drinstecken: - Nicht Wahlberechtigte bleiben komplett unberücksichtigt - Die Wahlberechtigten sind insgesamt etwas mehr geworden - Bei der Methode (Erststimmen+Zweitstimmen)/2 wird bezüglich der Interpretation als politische Willensäußerung eine gleichrangige Gewichtung beider Stimmen vorausgesetzt. Das lässt sich jederzeit aufschlüsseln bzw. anders gewichten, ohne dass sich an den Grundtendenzen gar zu viel ändert. Wenn gewünscht, schlüssele ich's nochmal auf :-) - Bei der Durchschnittsbildung von Erst- und Zweitstimmen fällt durch Rundung hier und da eine halbe Stimme unter den Tisch ;-) - Rein taktisches Wählen (Stichwort: Negatives Stimmengewicht, etc.) wird als politische Willensäusserung missdeutet - Die Interpretation der ungültigen Stimmen als politische Willensäusserung muss hinterfragt werden: Ich gehe davon aus, daß insbesondere die Veränderung in der Zahl ungültiger Stimmen nicht durch plötzlich eingetretene bundesweite Deppertheit zu erklären ist, sondern als zunehmende Ablehnung des ganzen Systems, Verfahrens oder der angebotenen Alternativen - Die Interpretation der Veränderungen in der Zahl der Nichtwähler ist dagegen der schwächste Punkt, da hier sehr viele Faktoren hereinspielen. Die durch die Zahlen verdeutlichte Tendenz ist in Übereinstimmung mit der Betrachtung über mehrere Jahrzehnte im Allgemeinen und der Entwicklung seit 1998 im Besonderen. - Man könnte noch generell bestreiten, daß ein (starker) Zusammenhang zwischen Wahlverhalten und politischem Willen besteht Ansonsten sind das eben die beinharten Facts! Weitergehende politische Interpretationen sind Sache jedes/r Einzelnen bzw. der Diskussion. Meine politische Interpretation: Die angegebenen Zahlen dokumentieren unzweifelhaft einen politischen Willen, der sich von Merkel/CDU/CSU/FDP UND Schröder/SPD/Grüne absetzt! Die genannten Politiker und Parteien haben im Vergleich zu 2002 die Zustimmung von über 3 Millionen Menschen verloren! Mein Anliegen ist erstmal nur, daß diese Ohrfeige von den Betroffenen und ihren Anhängern zur Kenntnis genommen wird und nicht durch ideologische Zahlenspielchen vertuscht wird. |

Marc D. aus F.
| | Veröffentlicht am Mittwoch, 21. September 2005 - 12:31 Uhr: | |
@Stefan H.: ok, habs begriffen :-) Aber das mit der Aufschlüsselung der Erst- und Zweitstimmen wäre schon gut - schließlich entscheidet die Zweitstimme über die tatsächlichen Verhältnisse im Bundestag (wenn wir mal die 9+6 Überhangmandate außen vor lassen). Insgesamt gebe ich Ihnen Recht: Die seit 2002 im Bundestag vertretenen Parteien haben allesamt eine Ohrfeige erhalten. Großer Gewinner ist alleine die Linke und der rechte Rand. So lange niemand wieder anfängt die Zahlen zu addieren und eine relative Mehrheit für Schwarz-Gelb als Hauptargument für eine Kanzlerschaft "des Merkels" zu missbrauchen: d'accord! |

PNK
| | Veröffentlicht am Mittwoch, 21. September 2005 - 15:22 Uhr: | |
@libi: falsch. neuwahlen gab es, weil schröder sich seiner partei nicht mehr sicher war und er neuwahlen unter ganz anderen bedingungen vorbeugen wollte. das weiß jeder, sogar köhler und der wähler und ich glaube, das ist das perverse, dass nämlichjeder so tut als sei alles anders. zur unsäglichen sed debatte (nicht mehr @libi):es mag ja sein, dass manche es nicht akzeptieren können, dass sich sozialisten soweit etablieren konnten, dass schwarz gelb unmöglich wurde. das sind dann aber anhänger einer partei, die nicht nur selber einige sed-ler in den eigenen reihen hält, bzw. fdj-lerinnen zur kanzlerin machen will, sondern auch eine partei, die einen altnazi zum kanzler machte und eine kz-architekten zum bundespräsidenten. und nicht erst 15 jahre nachher! ich stelle die ungeheuerliche behauptung auf, dass die pds (auch ohne die wasg) nicht die sed ist (sonst wär sie auch gewiß verboten worden). |

laubnitz104
| | Veröffentlicht am Mittwoch, 21. September 2005 - 15:24 Uhr: | |
Stefan H. am 19. September "Bei der Methode (Erststimmen+Zweitstimmen)/2 wird bezüglich der Interpretation als politische Willensäußerung eine gleichrangige Gewichtung beider Stimmen vorausgesetzt. Das lässt sich jederzeit aufschlüsseln bzw. anders gewichten, ohne dass sich an den Grundtendenzen gar zu viel ändert. Wenn gewünscht, schlüssele ich's nochmal auf :-)" 1.) Aufschlüsselung wäre sehr nützlich. 2.) Hat sich nicht gerade etwas an der Zahl der Nichtwähler geändert? |

Stefan H.
| | Veröffentlicht am Mittwoch, 28. September 2005 - 08:29 Uhr: | |
Hier nochmal die tatsächlichen Stimmenverluste und -gewinne 2002-2005 nach Erst- und Zweitstimmen aufgeschlüsselt: 1. Erststimmen A. Gewinner 1. Die Linke/PDS +1654187 2. Nichtwähler +867690 3. NPD +750533 4. Ungültigwähler +110145 5. Einzelbewerber +75096 6. Familie +60903 7. BüSo +17409 8. MLPD +16494 B. Verlierer 1. SPD -1984108 2. FDP -551881 3. CSU -421746 4. Grüne -161441 5. Graue -69153 6. REP -17297 2. Zweitstimmen A. Gewinner 1. Die Linke/PDS +2169432 2. FDP +1080704 3. Nichtwähler +867690 4. NPD +528671 5. Ungültigwähler +172352 6. Familie +161355 7. Graue +84047 8. MLPD +45166 9. BP +26025 10. AGFG +20448 11. BueSo +18110 12. PSG +15365 B. Verlierer 1. SPD -2340428 2. CDU -1071005 3. CSU -820516 4. Grüne -284161 5. Tierschutz -49187 6. CM -15440 7. REP -14354 Ausgelassen blieben wieder Parteien, die 2005 nicht kandidiert haben oder solche, deren Gewinne oder Verluste geringer als 15000 Stimmen waren. Die grössten Verlierer der Wahl bilden also demnächst die Regierung. Immerhin hat die Christlich-sozial-demokratische Einheitspartei C-SED NOCH eine satte Mehrheit :-) Das wirtschaftliche, soziale und politische System der alten BRD ist weiter auf dem Rückzug. Ich höre sie schon in Zukunft nach dem Mehrheitswahlsystem schreien, aber dann sähe der Bundestag (nur Direktkandidaten, ohne Dresden) etwa so aus: 1. CDU/CSU 149 2. SPD 145 3. PDS 3 4. Grüne 1 Also selbst das angel-sächsische KO-System hätte keine solide Mehrheit jenseits der grossen Koalition gebracht, immerhin hätte die C-SED dann über 90% der Sitze ;-) |

M.M. B-Baden
| | Veröffentlicht am Samstag, 01. Oktober 2005 - 10:43 Uhr: | |
Wenn die CDU/CSU Fraktion mit der Koalition mit Grün und Gelb droht, dann könnte die SPD auch mit Grün und Linke drohen. Mit Verlaub; sind Gi. und La. Ausländer? und sind ihre Wähler auch dumme nicht Deutsche Wähler. Können BK G. Sch. und La. F. über eigene Schatten nicht springen und innere Größe zeigen?, Mü. als BK nominieren? |
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