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Sebastian
| | Veröffentlicht am Sonntag, 18. September 2005 - 21:23 Uhr: | |
Die Alternativen werden ja immer grausamer... Inzwischen hoffe ich als SPD-Mitglied ja schon intändig auf eine Schwampel, verrückte Welt |

A.Schmidt
| | Veröffentlicht am Sonntag, 18. September 2005 - 21:45 Uhr: | |
Benutzen wir doch nochmal die Presse- und CDU-Rhetorik vom TV-Duell: "Merkel war besser als erwartet und hat deshalb das Duell gewonnen." Heute war die SPD besser als erwartet und die CDU schlechter als erwartet. Somit hat Schröder die Wahl gewonnen. Im Übrigen sieht forsa die SPD bei den Sitzen schon vor der CDU. |

Dave
| | Veröffentlicht am Sonntag, 18. September 2005 - 21:48 Uhr: | |
Auf Forsa & Co gebe ich ehrlich gesagt nicht mehr viel nach DEM Ergebnis... Aber selbst wenn es für die SPD noch reicht, würde das nicht viel ändern. Gruß, Dave |

Juanito
| | Veröffentlicht am Sonntag, 18. September 2005 - 21:49 Uhr: | |
FGW glaubt (noch) nicht an eine stärkere SPD-Fraktion, sieht nur 1-2 Überhangmandate mehr für die Sozialdemokraten. |

A.Schmidt
| | Veröffentlicht am Sonntag, 18. September 2005 - 21:51 Uhr: | |
Wenn es für die SPD reicht, ist Schröders Anspruch auf die Kanzlerschaft begründet. Im Übrigen ist es doch nun wirklich so, dass die Wähler Merkel nicht wollen: SPD, GRÜNE und WASG (3 Parteien die Merkel nicht wollen) sind zumsammen um einiges stärker als die Parteien die Merkel wollen (FDP und Union). Was soll daran unlogisch sein? |

Fragender
| | Veröffentlicht am Sonntag, 18. September 2005 - 21:52 Uhr: | |
@A.Schmidt Das Ergebnis muß man ja wohl aber mit dem Ergebnis von 2002 vergleichen und nicht mit irgendwelchen Umfragen (von denen wir ja nun wissen, wie blind sie waren). Danach haben klar Union und SPD verloren und Linkspartei und FDP gewonnen. Eigentlich sollten Union und SPD beide kleine Brötchen backen ... |

Lesender
| | Veröffentlicht am Sonntag, 18. September 2005 - 21:56 Uhr: | |
Wenn man die Parteien, die Schröder nicht wollen, (Die Linke, CDU/CSU,FDP) zusammenrechnet, hat Schröder ebenfalls abzudanken, denn die Wähler wollen ihn nicht mehr. |

abdulaziz
| | Veröffentlicht am Sonntag, 18. September 2005 - 21:56 Uhr: | |
Klar ist Schröder Sieger. Wenn man bedenkt wie die Medien (Sender und Jornalisten) gegen die SPD propagiert haben, und eine grosse Werbung fuer die Schwarz-Gelb gemacht haben. |

Fragender
| | Veröffentlicht am Sonntag, 18. September 2005 - 21:57 Uhr: | |
@A.Schmidt zum Zweiten: Drei Parteien, die Schröder nicht wollten (Union, FDP und Linke) sind um noch mehr stärker, als die Parteien (SPD, Grüne), die Schröder wollen. Also werden beide nicht gewollt. Wenn es eine Große Koalition geben sollte, müßten meiner Meinung nach sowohl Schröder als auch Merkel sich zrückziehen, nur das wäre ehrlich. |

A.Schmidt
| | Veröffentlicht am Sonntag, 18. September 2005 - 21:58 Uhr: | |
wenn es darum geht, ob die wähler merkel als kanzlerin wollen oder nicht, dann kann man die zahlen schlecht mit 2002 vergleichen. sondern man kann die zahlen nur so deuten: SPD, GRÜNE und WASG (3 Parteien die Merkel nicht wollen) sind zumsammen um einiges stärker als die Parteien die Merkel wollen (FDP und Union). alles andere sind irgendwie zurecht gebastelter schwachsinn. |

Dave
| | Veröffentlicht am Sonntag, 18. September 2005 - 21:58 Uhr: | |
>Wenn es für die SPD reicht, ist Schröders Anspruch auf die Kanzlerschaft begründet. Meinst Du das das Auftreten von Schröder nur Pokerei war? Kann ich mir fast nicht vorstellen. Naja aber immerhin das perfekte Ergebnis: Alle Parteien haben gewonnen. - die CDU hat gewonnen, weil sie stärkste Fraktion sind - die SPD hat gewonnen, weil die CDU weniger Stimmen bekommen hat, als erwartet - FDP, Grüne und Links haben gewonnen, weil sie mehr Stimmen haben als erwartet Eigentlich müssten ja alle glücklich sein, wenn man den Kommentaren glauben kann... Gruß, Dave |

juliusmk
| | Veröffentlicht am Sonntag, 18. September 2005 - 21:59 Uhr: | |
N'Abend, n-tv berichtet gerade, dass es ein Paat zwischen Schwarz und Rot gibt aufgrund der zahlreichen Überhangmandate für die SPD. Also war die Siegessicherheit offenbar doch ein wenig mehr als nur Spinnerei - von der Art und Weise, wie Herr Schröder es verkauft hat, mal abgesehen. @Fragender: Die Abwanderung zu den "Kleinen" ist auch kein Wunder, wer will denn schon eine große Koalition - das waren auf beiden Seiten klarer Taktik-Wähler... |

Fragender
| | Veröffentlicht am Sonntag, 18. September 2005 - 22:02 Uhr: | |
@juliusmk Klar waren das auch taktische Wähler, aber deren Stimmen sind ja nicht weniger Wert, als die der 150%ig überzeugten Stammwähler. |

Fragender
| | Veröffentlicht am Sonntag, 18. September 2005 - 22:04 Uhr: | |
@A.Schmidt "sondern man kann die zahlen nur so deuten: SPD, GRÜNE und WASG (3 Parteien die Merkel nicht wollen) sind zumsammen um einiges stärker als die Parteien die Merkel wollen (FDP und Union)." Wie gesagt die Zahlen pro/contra Schröder lassen sich genauso deuten! |

juliusmk
| | Veröffentlicht am Sonntag, 18. September 2005 - 22:04 Uhr: | |
@Fragender: Meinte nur, dass das für keine der beiden "Volks"-Parteien kein Grund ist, sich zurückzuhalten, da die Taktiker ja immer noch ihre Wähler sind - eben genauso viel Wert wie die Stammwähler. ;-) |

The Joker
| | Veröffentlicht am Sonntag, 18. September 2005 - 22:08 Uhr: | |
Es kann sein, dass Dresden I über zwei Staatsämter entscheidet: Den Bundestagspräsidenten und den/die Kanzler/in einer großen Koalition... Auf ins Elbflorenz! :-D |

A.Schmidt
| | Veröffentlicht am Sonntag, 18. September 2005 - 22:13 Uhr: | |
wenn SPD und CDU die selbe anzahl an sitzen erhält, entscheidet dresden darüber wer kanzler in einer grossen koaltion wird. in diesem fall würde es wirklich nur noch darum gehen, ob schröder oder merkel. Also Frau Merkel, auf ins Elbflorenz! |

Fragender
| | Veröffentlicht am Sonntag, 18. September 2005 - 22:21 Uhr: | |
@juliusmk Es gibt "meine" oder "deine" Wähler. Gerade die taktischen Wähler entscheiden jedesmal neu, das sind keine Unions- oder SPD-Wähler, sondern Wähler, die gucken, wie sie mit ihrer Stimme das aus ihrer Sicht optimale Ergebnis erreichen können. |

Bernhard Nowak
| | Veröffentlicht am Sonntag, 18. September 2005 - 22:22 Uhr: | |
Also wenn Dresden über die Kanzlerschaft entscheidet - bei einem Sitz - sollte das Bundesverfassungsgericht einmal prüfen, ob die Bundestagswahl wirklich gültig ist! Dies wäre ja ein Alptraum! |

Sebastian
| | Veröffentlicht am Sonntag, 18. September 2005 - 22:24 Uhr: | |
Oh Gott Schröder, was habe ich gewählt? War der wirklich auf Drogen? Hätte man schon denken können. |

chicka
| | Veröffentlicht am Sonntag, 18. September 2005 - 22:26 Uhr: | |
schröder weiss schon, was wir alle noch nicht wissen... wartet doch einfach noch 3 stunden ab... ih rwerdet schon sehen... |

Fragender
| | Veröffentlicht am Sonntag, 18. September 2005 - 22:36 Uhr: | |
@juliusmk Natürlich fehlte ein "nicht" in meinem Posting: "Es gibt nicht meine oder deine Wähler". |

Dave
| | Veröffentlicht am Sonntag, 18. September 2005 - 22:42 Uhr: | |
> wartet doch einfach noch 3 stunden ab... Momentan sieht es aber eher gegenläufig aus. In den letzten Ergebnissen hat die CDU/CSU wieder etwas zugelegt, wenn auch nur minimal. Gruß, Dave PS.: Zu welchem Zeitpunkt gibt es eigentlich die definitiven Endergebnisse? |

Dirk
| | Veröffentlicht am Sonntag, 18. September 2005 - 22:44 Uhr: | |
@ B. Nowak: Das BVerfG hat sich durch die Feststellung der Unzuständigkeit im Vorfeld bezüglich der Dresden-Nachwahl - und der nicht erfolgten inhaltlichen Auseinandersetzung mit der Thematik - mit Sicherheit keinen Gefallen getan. Die Entscheidung war zwar richtig, es stellt sich aber die Frage, ob eine eventuell folgende inhaltliche Beschäftigung des Senats nicht die bereits ergangene Entscheidung vom 13.9.2005 konterkariert. Mit anderen Worten: Erst entscheidet das BVerfG, dass die Ergebnisse am 18.9.2005 verkündet werden dürfen - und damit die Wähler in Dresden I de facto einen taktischen Vorteil haben - indem es sich für unzuständig erklärt und damit die Verfassungsbeschwerden gegen die Ankündigung des Bundeswahlleiters für unzulässig erklärt ... und u. U. wird im Rahmen eines Wahlprüfungsverfahrens durch denselben Senat später festgestellt, dass dieser taktische Wahlvorteil gegen die elementaren Wahlgrundsätze des Art. 38 I GG verstößt. Wird sich wohl schwer vermitteln lassen! |

Sansiba
| | Veröffentlicht am Sonntag, 18. September 2005 - 22:46 Uhr: | |
Ich hoffe mal für Schröder, dass er wirklich was geraucht hat. Ich würd's ihm gönnen. Ansonsten war das wirklich übel. (Und das von einer SPD-Wählerin) |