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HiHi
| | Veröffentlicht am Sonntag, 18. September 2005 - 21:31 Uhr: | |
Der Bundeswahlleiter sagte, dass diese morgen früh kommen werden (vorläufiges Ergebnis ohne Dresden -logisch) |

Roland
| | Veröffentlicht am Sonntag, 18. September 2005 - 21:33 Uhr: | |
In Chemnitz hat die SPD das Direktmandat mit ca. 400 Stimmen gewonnen. Damit hat die SPD drei, die CDU 13 Direktmandate in Sachsen. |

burkhard schuett
| | Veröffentlicht am Sonntag, 18. September 2005 - 21:37 Uhr: | |
Laut Forsa SPD 223 Mandate, Union 220 Sitze ist schon wieder überholt, jetzt Pattsituation. So spannend war es in meiner Erinnerung zuletzt 1979 in Kiel (Stoltenberg, Matthiesen), obwohl von der Bedeutung her natürlich überhaupt nicht vergleichbar. Hört man den Grünen wie Künast aber genau zu, läuft es nach meiner Einschätzung auf eine 4-Parteien-Koalition (CDU/CSU/FDP/Grüne) heraus. |

muentewelle
| | Veröffentlicht am Sonntag, 18. September 2005 - 21:37 Uhr: | |
@carsten, dirk: wenn der bundestag den bundeskanzler im letzten wahlgang nur mit einfacher mehrheit wählt hat der bundespräsident ihn entweder zu ernennen oder den bundestag aufzulösen |

JG
| | Veröffentlicht am Sonntag, 18. September 2005 - 21:39 Uhr: | |
@Phillip Die FDP hat in Sachsen den mittleren Erzgebirgskreis gewonnen |

Lars Tietjen
| | Veröffentlicht am Sonntag, 18. September 2005 - 21:41 Uhr: | |
N 24; 21:17 Uhr (Forsa) SPD 34,2% --223 Mandate Union 34,8% --220 Mandate Grüne 8,2% --51 Mandate FDP 10% --63 Mandate Linkspartei 8,5% --53 Mandate Forsa sieht bei den Mandaten die SPD vorn |

Dirk
| | Veröffentlicht am Sonntag, 18. September 2005 - 21:42 Uhr: | |
@ muentewelle Das sieht unsere Verfassung aber anders: "Artikel 63 (1) Der Bundeskanzler wird auf Vorschlag des Bundespräsidenten vom Bundestage ohne Aussprache gewählt. (2) Gewählt ist, wer die Stimmen der Mehrheit der Mitglieder des Bundestages auf sich vereinigt. Der Gewählte ist vom Bundespräsidenten zu ernennen. (3) Wird der Vorgeschlagene nicht gewählt, so kann der Bundestag binnen vierzehn Tagen nach dem Wahlgange mit mehr als der Hälfte seiner Mitglieder einen Bundeskanzler wählen. (4) Kommt eine Wahl innerhalb dieser Frist nicht zustande, so findet unverzüglich ein neuer Wahlgang statt, in dem gewählt ist, wer die meisten Stimmen erhält. Vereinigt der Gewählte die Stimmen der Mehrheit der Mitglieder des Bundestages auf sich, so MUSS der Bundespräsident ihn binnen sieben Tagen nach der Wahl ernennen. Erreicht der Gewählte diese Mehrheit NICHT, so hat der Bundespräsident binnen sieben Tagen entweder ihn zu ernennen oder den Bundestag aufzulösen." |

muentewelle
| | Veröffentlicht am Sonntag, 18. September 2005 - 21:46 Uhr: | |
@Dirk: das wollte ich auch grad posten :-) ist aber fast schon off-topic, machen wir einen neuen thread auf? @Lars Tietjen: hihi "lügen-forsa"? wann kapieren die forsa-leute endlich, dass der wahlkampf vorbei ist :-) |

Dirk
| | Veröffentlicht am Sonntag, 18. September 2005 - 21:56 Uhr: | |
@ muentewelle Och, hier ist doch ganz nett, passiert ja ohnehin nicht so viel. |

Lars Tietjen
| | Veröffentlicht am Sonntag, 18. September 2005 - 22:06 Uhr: | |
Infratest Dimap 21:41 SPD 34,1%-- 222 Mandate Union 35,2%-- 222 Mandate Grüne 8,1%-- 51 Mandate FDP 10%-- 62 Mandate Linkspartei 8,6%-- 54 Mandate |

Bernhard Nowak
| | Veröffentlicht am Sonntag, 18. September 2005 - 22:14 Uhr: | |
Hochrechnung sieht SPD in Führung Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen den großen Parteien: Laut einer neuen Hochrechnung liegt die SPD jetzt vor der Union. Forsa zufolge käme die SPD auf 223 Mandate, die Union dagegen nur auf 220 Sitze. DPA CDU-Chefin Merkel: Hohe Verluste Berlin - Eine Rot-rot-grüne Koalition, die bislang von allen Parteien abgelehnt wird, hätte den Hochrechnungen zufolge eine klare Mehrheit. Eine klare Mehrheit hätte auch eine Große Koalition, die jedoch sowohl Bundeskanzler Gerhard Schröder als auch Unions-Kanzlerkandidatin Angela Merkel bislang abgelehnt haben. Schwarz-Gelb-Grün, eine Farbkombination, die jetzt überraschenderweise von CSU-Politikern ins Spiel gebracht wird, hätte ebenfalls eine klare Mehrheit. Das Forsa-Institut sieht die SPD inzwischen bereits als stärkste Fraktion im Deutschen Bundestag. In einer Hochrechnung für den Fernsehsender n-tv sagte es 223 Sitze für die SPD und nur 220 für CDU/CSU voraus. Auf die Grünen entfielen demnach 51 Sitze, auf die FDP 63 und auf die Linkspartei 53 Mandate. Damit wäre der Vorsprung der SPD-Fraktion mit drei Sitzen genau so groß wie vor drei Jahren, als die SPD 251 und die Union 248 Mandate gewinnen konnte. Nach Hochrechnung von ARD und ZDF erzielten CDU und CSU bei der Bundestagswahl mit 35,0 bis 35,3 Prozent ein schlechteres Ergebnis als 2002. Ihr Wunsch-Koalitionspartner FDP kam auf 10,0 bis 10,1 Prozent nach 7,4 Prozent 2002 und wird drittstärkste Kraft im Bundestag. Die SPD büßte um die fünf Prozentpunkte auf 34,2 Prozent ein, ihr Koalitionspartner, die Grünen, erreichten gut acht Prozent. Die in Linkspartei umbenannte PDS legte stark zu und zieht mit einem Ergebnis von 8,5 bis 8,7 Prozent in den neuen Bundestag ein. Nach einer Berechnung der ARD könnte die SPD nach dem jetzigen Hochrechnungsstand im für sie besten Fall auf so viele Überhangmandate kommen, dass sie am Ende dieselbe Zahl an Bundestagsmandate erhält wie die Union - nämlich 223. Danach käme die SPD auf zehn, die Union auf drei |

juliusmk
| | Veröffentlicht am Sonntag, 18. September 2005 - 22:14 Uhr: | |
Forsa 21:43 SPD 34,0 - 222 CDU 35,0 - 222 Grüne 8,2 - 51 FDP 10,0 - 62 Linke 8,5 - 53 |

The Joker
| | Veröffentlicht am Sonntag, 18. September 2005 - 22:19 Uhr: | |
@burkhard schuett "So spannend war es in meiner Erinnerung zuletzt 1979 in Kiel (Stoltenberg, Matthiesen)" Na ja, 2002 war der Wahlabend auch sehr spannend. Ebenso diverse Entscheidungen in Hessen (v.a. 1987). Umfragedesaster gab es u.a. 1985 im Saarland, 1989 in Westberlin, 1990 in der DDR und 2005 in Schleswig-Holstein. |

Dave
| | Veröffentlicht am Sonntag, 18. September 2005 - 22:33 Uhr: | |
ZDF 22:33 Union: 35 / 224 Sitze SPD: 34,1 / 221 Sitze Grüne: 8,2 / 51 Sitze FDP: 10 / 62 Sitze Links: 8,6 / 54 Sitze Gruß, Dave |

geben ist seliger denn nehmen
| | Veröffentlicht am Sonntag, 18. September 2005 - 22:52 Uhr: | |
Warum nicht die Kanzlerschaft in einer großen Koalition teilen? 2005 - 2007 Schröder 2007 - 2009 Merkel |

Dave
| | Veröffentlicht am Sonntag, 18. September 2005 - 22:53 Uhr: | |
Ich bezweifle, dass einer der beiden da mitmachen würde... |

Bernhard Nowak
| | Veröffentlicht am Sonntag, 18. September 2005 - 23:04 Uhr: | |
ARD-Hochrechnung 23 Uhr: Sitze: SPD: 222 Sitze Union: 224 Sitze |

Bernhard Nowak
| | Veröffentlicht am Sonntag, 18. September 2005 - 23:07 Uhr: | |
Jörg Schönbohm (ARD, Infratest-Dimap): Es kommt auf Dresden an; bis zu 3 Mandate Verschiebungen möglich! |

Achim
| | Veröffentlicht am Sonntag, 18. September 2005 - 23:15 Uhr: | |
Seh grad erst die Ergebnisse...na das ist ja ne echte Bankrotterklärung der Umfrageinstitute...da kann ich genauso meine Lampe befragen was für ein Ergebnis rauskommt...besonders die Wichtigtuer von der Forschungsgruppe Wahlen lagen krass daneben, sowohl in der Umfrage als auch in der Prognose...denen ihr Barometer steht auf Sturm glaub ich...ansonsten ist das Resultat ja schon traurig... |

Micha
| | Veröffentlicht am Sonntag, 18. September 2005 - 23:20 Uhr: | |
Forsa 23.03 Uhr Sitze: CDU 225 SPD 223 damit sehen im Moment alle Institute die CDU vorne |

Ralf Arnemann
| | Veröffentlicht am Sonntag, 18. September 2005 - 23:20 Uhr: | |
Um es mal klar zu stellen: Es gibt überhaupt kein Gesetz und keine Regel, daß nur die stärkste Partei den Bundeskanzler stellt. In einer Koalition (die zusammen über eine Kanzlermehrheit im Parlament verfügt) kann frei ausgehandelt werden, welche Person dann gemeinsam gewählt wird. Es ist daher weder die Stimmenzahl noch die Mandatezahl juristisch entscheidend. Natürlich wird sich eine klar stärkere Partei normalerweise den Vortritt in dieser Frage nicht nehmen lassen. Aber wenn Stimmenvorsprung und Mandatevorsprung an verschiedene Parteien gehen, wird der Kanzler frei verhandelt. Die endgültige Entscheidung hängt dann daran, wer besser pokert. |

Chris
| | Veröffentlicht am Sonntag, 18. September 2005 - 23:21 Uhr: | |
Klar Ralf, wahrscheinlicher ist dann aber, daß man sich nicht einigt und die Schuld auf den anderen schiebt... |

Ralf Arnemann
| | Veröffentlicht am Sonntag, 18. September 2005 - 23:27 Uhr: | |
@Chris: > wahrscheinlicher ist dann aber, daß man sich nicht einigt ... Und dann ist am Ende doch die Frage, ob nicht rot/rot/grün kommt ... Aber mal was anderes (weil der Thread Prognosen/Hochrechnungen heißt): Noch nie bei einer Wahl haben sich die Meinungsforscher so blamiert wie diesmal. Es wird sich zeigen, ob dies die Umfragengläubigkeit im Lande etwas kurieren hilft. |

Ralf Arnemann
| | Veröffentlicht am Sonntag, 18. September 2005 - 23:30 Uhr: | |
Interessant übrigens: Angela Merkel hat immerhin ihren Direktwahlkreis zum ersten Mal (und deutlich) gewonnen. |

Dave
| | Veröffentlicht am Sonntag, 18. September 2005 - 23:32 Uhr: | |
>Angela Merkel hat immerhin ihren Direktwahlkreis zum ersten Mal (und deutlich) gewonnen. Naja, sonderlich wundern tut mich das jetzt eigentlich nicht |
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