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A.Schmidt
| | Veröffentlicht am Sonntag, 11. September 2005 - 16:18 Uhr: | |
@ Good Entity: tut mir leid, aber ich kann ihnen nicht ganz folgen. woraus ziehen sie den schluss, dass ich der union von einer grossen koalition abrate? |

Good Entity
| | Veröffentlicht am Sonntag, 11. September 2005 - 23:57 Uhr: | |
@ A. Schmidt: Nun ja, einerseits im Posting 10. September 22:37 die Aussage, dass es die CDU/CSU in einer Großen Koalition zerreißen wird und andererseits am gleichen Tag 21:07 die Prognose, dass bei einer als sicher vorausgesetzten Großen Koalition (Postings davor) die SPD sich auf Dauer eine doppelte Regierungsoption schafft und außerdem die Wähler der Neuen Mitte abgräbt, weil sie dann den Linken Flügel aufgeben kann (Richtig: der würde bei einer Großen Koalition auch nicht mehr gebraucht). Wenn das kein massives Abraten an die Adresse der CDU/CSU ist, was sonst? Und andersherum gefragt: Warum sollte sie denn trotzdem eine Große Koalition anstreben, womöglich mit Gerhard Schröder als Kanzler? |

Görd
| | Veröffentlicht am Montag, 12. September 2005 - 02:42 Uhr: | |
CDU/CSU haben aber keine andere Wahl als die Große Koalition. |

A.Schmidt
| | Veröffentlicht am Montag, 12. September 2005 - 10:49 Uhr: | |
Ich wollte mit meiner Aussage vom 10. September 2005 - 22:37 Uhr lediglich darauf hinweisen, dass es auch in der Union ein vorhandenes Potential für innere Spannungen gibt. Das wird ja von vielen "Fachleuten" öfters mal "übersehen". Im Übrigen ist es absoluter Quatsch, dass jede Stimme für die SPD Rot-Rot-Grün fördert: Wer ernsthaft vor Rot-Rot-Grün warnt, ist selbst nicht besser als Gysi und Lafontaine - denn das ist reiner Populismus! Schröder und Lafontaine werden nicht wieder zusammen am Kabinettstisch sitzen. Und selbst, wenn es die SPD ohne Schröder machen wollte, müssten es auch noch die PDS und die Grünen wollen (und auch die beiden sind davon weit entfernt. Somit, Good Entity, ist jede Stimme für die SPD, eine Stimme für eine große Koalition unter Führung von Gerhard Schröder. Ansonsten gebe ich Görd Recht: Außer Schwarz-Gelb hat die CDU keine andere Möglichkeit als eine Große Koalition. |

Arne T.
| | Veröffentlicht am Montag, 12. September 2005 - 15:34 Uhr: | |
Sorry A. Schmidt, aber Deine Kommentare grenzen schon an Realitätsverlust. Die SPD liegt in den Umfragen 7 % hinter der CDU....dies ist 6 Tage vor der Wahl nicht mehr einzuholen. Also, wer die SPD wählt, der muss sich darüber im klaren sein, dass er Schröder nicht mehr bekommt! Das ist die Wahrheit....aber ok A. Schmidt, träumen ist nicht verboten... . |

John Rawls
| | Veröffentlicht am Montag, 12. September 2005 - 15:50 Uhr: | |
Das ist wiederum auch so nicht richtig. Die SPD liegt nur dann hinter der CDU, wenn man das Ergebnis der CSU einfach "mitdrauf" schlägt. Es ist aber noch völlig unklar, ob sich die CSU an einer großen Koalition beteiligen will. |

Ralf Arnemann
| | Veröffentlicht am Montag, 12. September 2005 - 16:01 Uhr: | |
@John: Natürlich würde sich die CSU beteiligen! Aus so einem Anlaß würde sie die jahrzehntelange Gemeinschaft mit der CDU nicht aufkündigen. Außerdem ist sie inhaltlich näher an der SPD als die CDU selber, wäre aber machtpolitisch noch viel weniger daran interessiert, einen SPD-Kanzler zu bekommen. Diese Kopie des Bremer Wahlkampfs: "SPD wählen, um die Führung in einer großen Koalition zu bestimmen", das ist irreal. Am Sonntag geht es nur noch um die zwei Optionen Merkel (mit gelb oder rot) oder die Option Wowereit/Gabriel (oder wer immer bei der SPD eine rot/rot/grüne Truppe führen würde). Schröders Kanzlerschaft ist beendet. |

pouy
| | Veröffentlicht am Montag, 12. September 2005 - 16:14 Uhr: | |
Am Sonntag geht es NUR um die Optionenen, ob es für schwarz-gelb reicht oder ob es zur großen Koalition kommt. Rot-Dunkelrot-Grün wird es nicht geben, auch wenn die Verzweifelten noch so sehr das Gespenst an die Wände malen... Da es für schwarz-gelb immer düsterer wird, bleibt die F.D.P. wohl in der Bedeutungslosigkeit... (und in der Union atmen sehr viele auf!) Und ist Merkel nicht willig: die Anden-Connection freut sich schon... |

m.g.s.
| | Veröffentlicht am Montag, 12. September 2005 - 16:23 Uhr: | |
Wie oft denn nun noch? Ich gehe nicht so weit zu behaupten "es gibt garantiert rot-grün-pds wenn es für schwarz-gelb nicht reicht", aber zu tun als wäre die Option nicht im Spiel ist und bleibt eine Illusion. Die Argumente (Schleswig-Holstein, Berlin...) sind oft genug vorgetragen worden. Auch aus den Beiträgen der strammen Genossenfreunde hier scheint es ja durch: "Schröder und Lafontaine werden nicht wieder zusammen am Kabinettstisch sitzen." - genau, die beiden treten ab und alles andere wird dann mal geschaut... |

Thomas Frings
| | Veröffentlicht am Montag, 12. September 2005 - 17:26 Uhr: | |
""Schröder und Lafontaine werden nicht wieder zusammen am Kabinettstisch sitzen." - genau, die beiden treten ab und alles andere wird dann mal geschaut..." Einst paßte zwischen denen ja kein Blatt Papier... |

m.g.s.
| | Veröffentlicht am Montag, 12. September 2005 - 17:45 Uhr: | |
Ja, das habe ich auch gerade woanders geschrieben, als es darum ging, wie es zum Kanzlerkandidaten Schröder überhaupt kam. Ich bin nebenbei nach wie vor der Meinung, Schröder hätte möglicherweise 1994 bereits gewonnen, aber da war der Leidensdruck in der SPD wohl noch nicht groß genug, um jemanden, der sich nicht um die Parteilinie kümmert, zum Kanzler zu machen. Wie es aussieht, schließt sich jetzt der Kreis. Einst hat sich die SPD seinem Drang ins Kanzleramt widersetzt und nun ist er derjenige, der bestimmt, wann er es verlässt; und er kümmert sich ebensowenig um die Partei, wie sie sich damals um ihn. |

Good Entity
| | Veröffentlicht am Montag, 12. September 2005 - 18:09 Uhr: | |
@Görd: Die CDU/CSU hat selbstverständlich eine andere Möglichkeit als eine Große Koalition, auch wenn es nicht für CDU/CSU/FDP reicht: Sie schließt den Koalitionsvertrag mit der SPD einfach nicht. Ich hatte A. Schmidt so verstanden, dass das auch seine Empfehlung an die CDU/CSU ist. Wenn die SPD eine Koalition mit der Linkspartei.PDS ablehnt (ihr gutes Recht), kann auch die CDU/CSU eine Koalition mit der SPD ablehnen, vor allem, wenn keine ihr passende Kanzlerschaft zu Stande kommt. Ob das eine gute Idee ist, ist eine ganz andere Frage. Was die SPD dann macht, ist schon wieder die nächste Frage. Sie hat dann zwei Bräute, wie völlig richtig von A. Schmidt gesehen: Die eine will nicht, die andere will sie nicht. Es bleibt dann der SPD überlassen, dafür eine Lösung zu finden. |

A.Schmidt
| | Veröffentlicht am Montag, 12. September 2005 - 18:51 Uhr: | |
@Good Entity: tut mir leid, aber ich finde sie liegen da absolut daneben. w enn die union stärkste partei wird, dann haben ihr die wähler das vertrauen gegeben deutschland zu regieren. die cdu muss sich dann auch verpflichtet fühlen den wählerauftrag auszuführen - soweit es in ihrer macht liegt. und deutschland dienen, wie das die möchtegern-kanzlerin immer wieder sagt. meinen sie nicht, dass es für die union-klientiel ein fatales signal wäre, wenn die sache wie von ihnen beschrieben abläuft: die cdu bekennt sich dazu, unfähig zusein eine mehrheit zu finden und überlasst das regieren den linken, die deutschland angeblich 7 jahre in den ruin geführt haben. abgesehen davbon sind die unions-spitzen doch so machtgeil, dass sie sich eine regierung auf keinen fall entgehen lassen würden, wenn es nur irgendeine möglichkeit dazu gibt. |

Schorsch
| | Veröffentlicht am Montag, 12. September 2005 - 19:12 Uhr: | |
@ A. Schmidt: Wenn die union stärkste partei wird, dann haben ihr die wähler das vertrauen gegeben deutschland zu regieren. Wenn die Union eine absolute Mehrheit erringt, ja. Aber stärkste Partei zu sein heißt noch nicht automatisch, auch eine Mehrheit auf die Beine stellen zu können - genau darauf basieren z.B. auch die "Ampel"-Planspiele. Wenn nun SPD, Grüne und die Linkspartei zusammen eine Mehrheit im Parlament erreichen, dann können sie durchaus für sich einen Wählerauftrag beanspruchen: denn schwarz/gelb ist praktisch zusammen angetreten und hat es nicht geschafft - also sind die anderen dran. Das heißt nicht, daß es so kommen muß. Es ist aber eine Variante, die denkbar ist - Machtgeilheit gibt es nicht nur in der Mitte und rechts davon. |

Görd
| | Veröffentlicht am Montag, 12. September 2005 - 20:54 Uhr: | |
Wenn die Union sich tatsächlich verweigern sollte, gibt es in meinen Augen zwei Szenarien: 1. Neuwahl des Bundestages, die Union wird brutalst abgestraft, da die ihre Unfähigkeit zum Regieren offenbar geworden ist. 2. Die SPD tritt an die FDP heran und es kommt zur einer Ampelkoalition. Die FDP hat dies zwar immer ausgeschlossen, aber wenn die Union eine Große Koalition ablehnt und man Rot-Rot-Grün verhindern will, dann wird die FDP über ihren eigenen Schatten springen. |

Jeki
| | Veröffentlicht am Dienstag, 13. September 2005 - 00:13 Uhr: | |
Die FDP hat mit der im Wahlkampf deutlich nach links gerückten SPD viel zu wenig Gemeinsamkeiten, um eine Koalition eingehen zu können. Man vergleiche doch nur einmal die ganz unterschiedlichen Vorstellungen in der Wirtschafts-, Finanz- und Arbeitsmarktpolitik. Natürlich würden viele Leute in der FDP auch mal wieder gerne an die Regierung kommen - aber doch nicht um jeden Preis. Vor allem wissen diese Leute auch, daß sie mit einer solchen Regierungsbeteiligung das Vertrauen ihrer Wähler völlig verspielen würden. Mit der Linkspartei ist meiner Meinung nach keine Regierungsbeteiligung möglich. Schauen Sie sich doch mal die Leute an, die da vor allem aus dem Westen in den Bundestag einziehen werden. Sektierer und Chaoten würde ich die nennen, neben möglicherweise ein paar bodenständigeren Gewerkschaftern. Auf jeden Fall sind diese Leute viel zu unzuverlässig und zu unerfahren, um stabile Mehrheiten bei einem wenn überhaupt doch sehr knappen Vorsprung des linken Lagers zu gewährleisten. Damit bleibt für den Fall einer Pattsituation zwischen den Lagern nur die große Koalition. Dabei ist mit größter Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, daß die CDU/CSU stärker als die SPD und somit Frau Merkel Bundeskanzlerin wird. Selbstverständlich ist hier die Fraktionsgröße von CDU und CSU zusammen entscheidend, und nicht der Vergleich zwischen SPD und CDU allein. Alle anderen Vorstellungen zeugen von Politikferne. Im übrigen haben die veröffentlichten Umfragen eine relativ große Fehlertoleranz. In der letzten Umfrage der GMS hätte beispielsweise schwarz-gelb wieder eine absolute Mehrheit von 49%. Ich glaube, das einzige, was sich sagen läßt, ist, daß das Rennen zwischen schwarz-gelb und einer großen Koalition völlig offen ist. In beiden Fällen aber müssen wir mit einer Bundeskanzlerin Merkel rechnen. Herr Schröder wird in keinem der wahrscheinlichen Szenarien eine Rolle spielen. |

Ralf Arnemann
| | Veröffentlicht am Dienstag, 13. September 2005 - 09:38 Uhr: | |
Gestern abend in der großen Runde der Parteienvorsitzenden wurde auch die große Koalition abgelehnt (laut Spiegel von beiden Seiten, ich selber habe erst kurz vor Schluß zugeschaltet und nur die Absage der CDU gehört). Dann haben wir also am Sonntag entweder schwarz/gelb, oder rot/grün (das ist natürlich extrem unwahrscheinlich) - oder irgendeine Partei muß ihre Ankündigungen vor der Wahl zurücknehmen. Es ist recht müßig jetzt hier Bewertungen auszutauschen der Art, daß man Partei X für unehrlicher/machtgeiler hält als Partei Y und deswegen das eine Dementi glaubhafter wäre als das andere. Entscheidend werden nicht die Aussagen vor der Wahl sein, sondern nur die taktischen Aussichten nach der Wahl, mit einem bestimmten Koalitionskurs (bzw. der Absage) politisch zu gewinnen oder zu verlieren. |

Grossekohlition
| | Veröffentlicht am Dienstag, 13. September 2005 - 09:59 Uhr: | |
Natürlich kommt die grosse Koalition, allen Beteuerungen zum Trotz. Wetten dass? Die Frage ist nur, unter wessen Führung. Kann die Union ihren Vorsprung halten, so dass schwarz-rot unter einer Kanzlerin Angela Merkel die Probleme unseres Landes löst, oder wird durch die Zweitstimmenkampagne der FDP die Union dermassen geschwächt, so dass eine rot-schwarze grosse Koalition (unter Schilly/Klement/?) regieren wird? Was glaubt ihr? |

pouy
| | Veröffentlicht am Dienstag, 13. September 2005 - 10:14 Uhr: | |
Wenn es - wie es im Moment aussieht - am Wahlabend nur zu einer großen Koalition reicht, dann kommt die auch. Und es ist egal, was die heute sagen. Die können uns doch nicht sofort Neuwahlen aufbrummen, wo lebt ihr denn? Die Adjutanten tauschen sich schon freudig aus, während ihre Chefs noch aufeinander losprügeln... |

Jeki
| | Veröffentlicht am Dienstag, 13. September 2005 - 10:24 Uhr: | |
Während ich die Absagen der SPD und der Grünen an eine Koalition mit der umbenannten PDS und der FDP an eine Ampel ernst nehme, halte ich die Aussagen bezüglich der großen Koalition für Wahlkampfgetöse. Wenn es nicht für schwarz-gelb reicht, werden sich weder die SPD noch die CDU einer großen Koalition unter Angela Merkel verschließen. Persönlich glaube ich dennoch, daß es nach einem spannenden Kopf-an-Kopf rennen mit einem sicheren Vorsprung für schwarz-gelb reichen wird. Die bisherige Regierung hat in den Augen der meisten Menschen in wichtigen Politikfeldern versagt und wird deshalb abgewählt werden. Die PDS hat keine Machtperspektive und tauscht vor allem Wähler mit der SPD aus. Selbst wenn die SPD stärker wird als in den letzten Monaten vermutet, und das mag sich ja nun andeuten, wird sie das vor allem zu Lasten der PDS tun. |

Good Entity
| | Veröffentlicht am Dienstag, 13. September 2005 - 19:44 Uhr: | |
@A. Schmidt: Wieso "Als stärkste Partei hat die CDU/CSU die Verpflichtung ..."? Die in den vorherigen Postings erörterte Situation betraf doch gerade die Frage, wer denn nun in einer Großen Koalition die Kanzlerschaft beansprucht (So sieht es einige Postings zurück auch @Großekohlition). Sollte dies - warum auch immer - tatsächlich Gerhard Schröder (oder Schily, Clement, Kanzlerwechsel wäre aber nicht nötig bei diesem Sieg) sein, dreht sich die Verpflichtung sofort um. Was wird er also der CDU/CSU anbieten, damit die eine Juniorpartnerschaft in der Regierung noch als attraktiv gegenüber einer Rolle als führende Oppositionspartei empfindet? Wie ich ausdrücklich schon anmerkte, habe ich arge Zweifel, dass hier eine strikte Verweigerungshaltung der CDU/CSU eine rundum gute Idee ist, auch wie richtig in Ihrem Posting angemerkt im Hinblick auf die eigene Wählerschaft. Aber das wäre einerseits eine Frage des Verkaufens dieses Verhaltens gegenüber der Öffentlichkeit und andererseits kann die SPD ebenso wie jeder andere Verhandler keinen Gegner zwingen, sich "vernünftig" zu verhalten. Ich finde es jedoch sehr krass, dass die CDU/CSU im Bedarfsfall eine rotrotgrüne Koalition selbst dann erzwingen kann, wenn die SPD das eigentlich weniger gerne haben will. Wenn eine solche rotrotgrüne Koalition wirklich so verheerend für die SPD wäre wie so oft und auch hier im Forum behauptet (mag stimmen oder nicht), wäre das trotz der erwähnten Nachteile eine nette Option für die CDU/CSU. @Görd: Wenn es zu so einer Entwicklung käme, holt die FDP keine Kartoffeln aus dem Feuer, die die CDU/CSU hineingelegt hat, wozu auch? |

Martin_D
| | Veröffentlicht am Mittwoch, 14. September 2005 - 16:13 Uhr: | |
Ich gehe davon aus, dass die überwiegende Mehrheit unserer Spitzenpolitiker auch deswegen Politiker geworden sind, weil sich ernsthaft am Wohl unseres Landes interessiert sind. (Daneben gibt es sicher auch persönliche Motive, aber eben nicht ausschließlich) Deswegen kann ich mir nicht vorstellen, dass Politiker monatelang durchs Land ziehen und von der schwersten Krise seit 1949 reden, aber dann sich aus der Verantwortung stehlen, wenn das Ergebnis nicht mit dem Wunschergebnis übereinstimmt. Fazit: Wenn es für Schwarz - Gelb tatsächlich nicht ganz reichen sollte, gibt es sicher eine große Koalition. Mit hoher Wahrscheinlichkeit heißt auch dann die Kanzlerin Angela Merkel. |

Grossekohlition
| | Veröffentlicht am Donnerstag, 15. September 2005 - 07:38 Uhr: | |
@Martin D Klar kommt die grosse Koalition. Ob die Kanzlerin dann Merkel heisst hängt vom (Miss-)erfolg der Zweitstimmenkampagne der Liberalen ab. |

pouy
| | Veröffentlicht am Donnerstag, 15. September 2005 - 09:23 Uhr: | |
Frau Merkel geht einen gefährlichen Weg. Ihre Aussagen, im Notfall neu wählen zu lassen (so lange, bis es ihr passt?), zeugt von einer ungeheuren Mißachtung der Wählerinnen und Wähler. Auch in der SPD gibt es diesbezüglich bedenkliche Stimmen. Wenn es keine Mehrheiten für das ein oder andere Lager gibt, haben die demokratischen Parteien den verdammten Auftrag und die Pflicht, Schnittmengen in der Politik und Mehrheiten zu suchen! Schröder hat mit den Neuwahlen schon viel Vertrauen in die Demokratie aufs Spiel gesetzt - die Merkel-Variante zerstört noch mehr... Ich will keinen der beiden - sondern verantwortungsbewußte Politiker(innen), die das Wohl des Landes über persönliche Befindlichkeiten stellen! |

Gerd
| | Veröffentlicht am Donnerstag, 15. September 2005 - 10:57 Uhr: | |
"Frau Merkel geht einen gefährlichen Weg. Ihre Aussagen, im Notfall neu wählen zu lassen" Solche Aussagen gibt es nicht. "Auch in der SPD gibt es diesbezüglich bedenkliche Stimmen." Welche denn? |
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