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Sole
| | Veröffentlicht am Montag, 07. März 2005 - 19:35 Uhr: | |
Punkt, was ist schon "schon immer so". Ein mäßig witziger Einwurf. |

Martinus
| | Veröffentlicht am Dienstag, 08. März 2005 - 11:35 Uhr: | |
@ Punkt, Ich habe lang genug Geschichte studiert, mit Schwerpunkt Schleswig-Holstein. Ich brauche von Ihnen mit Sicherheit keine Belehrungen. Was Lübeck und Eutin angeht: Die gehören zwar offiziell erst seit 1937 zu Schleswig-Holstein; das hatte aber eher Anschlußcharakter an ein über Jahrhunderte gewachsenes Kerngebiet als Ähnlichkeit mit zusammengestrickten Ländern wie Nordrhein-Westfalen. Aber wenn Sie schon beim Korinthen-Ausscheiden sind, vergessen Sie doch bitte nicht den gewaltsamen Anschluß Dithmarschen 1559. |

AeD
| | Veröffentlicht am Dienstag, 08. März 2005 - 13:39 Uhr: | |
@Punkt Ebenso nicht zu vergessen die 1937 an Schleswig-Holstein abgetretenen Gemeinden des zu Mecklenburg gehörenden ehemaligen Fürstentums Ratzeburg (ich wollte auch ein paar Korinthen beisteuern .-). |

John_Rawls
| | Veröffentlicht am Dienstag, 08. März 2005 - 17:49 Uhr: | |
Tipp als Einstieg: http://www.genealogy-sh.de/history/d/geschichte.htm |

Matthias Cantow
| | Veröffentlicht am Donnerstag, 17. März 2005 - 13:41 Uhr: | |
Wahl des Ministerpräsidenten Erster Wahlgang: Simonis 34 Carstensen 33 Enthaltungen 2 |

Matthias Cantow
| | Veröffentlicht am Donnerstag, 17. März 2005 - 13:57 Uhr: | |
Zweiter Wahlgang: Simonis 34 Carstensen 34 Enthaltungen 1 |

Matthias Cantow
| | Veröffentlicht am Donnerstag, 17. März 2005 - 14:15 Uhr: | |
Dritter Wahlgang: Simonis 34 Carstensen 34 Enthaltungen 1 damit keinen neuen Ministerpräsidenten. |

Sole
| | Veröffentlicht am Donnerstag, 17. März 2005 - 15:00 Uhr: | |
Neuwahlen wären für den SSW wohl fatal. |

Marc K.
| | Veröffentlicht am Donnerstag, 17. März 2005 - 15:20 Uhr: | |
@sole, Wieso für den SSW? Wohl eher für die SPD. Dann würde ja eine 2/3-Mehrheit im Bundesrat drohen. Von daher spricht aus SPD Sicht deutlich mehr für eine große Koalition. |

Marc K.
| | Veröffentlicht am Donnerstag, 17. März 2005 - 15:25 Uhr: | |
Eine tolle Überaschung war das. War doch interessant die Wahlgänge zu verfolgen. Frau Simonis sollte nun besser zurücktreten. Das wäre auch besser für ihre Selbstachtung. Dreimal abgelehnt. Das war wohl das Ende von Rot-Grün in Schleswig-Holstein (und auch ein Signal für den Wechsel in NRW). |

Bernd aus Bayern
| | Veröffentlicht am Donnerstag, 17. März 2005 - 15:30 Uhr: | |
Ob das wirklich das Ende war? Ich warte erst mal ab. Bin gespannt, was kommt. Ich glaub eher, daß die selbstverliebte Simonis kleben bleiben wird. |

SH
| | Veröffentlicht am Donnerstag, 17. März 2005 - 15:34 Uhr: | |
@Mark K. Der SSW hatte bislang den Ruf einer sympatischen, kleinen Partei, die sich aus den schmtzigen Machtkämpfen der anderen Parteien heraushält. Damit war sie ideales Auffangbecken für Politikverdrossene. Nun sehen viele den SSW eher als ein SPD-Anhängsel, der eine abgewirtschaftete und de facto abgewählte Ministerpräsidentin nochmal retten wollte (obwohl diese vor der Wahl eine Tolerierung ausgeschlossen hatte), der seine Privilegien unredlich ausgenutzt hat (Befreiung von der 5%-Hürde) und trickst wie alle anderen Parteien auch (Änderung der Geschäftsordnung des Landtags). |

sebu_m
| | Veröffentlicht am Donnerstag, 17. März 2005 - 15:36 Uhr: | |
Wechsel hin oder her - glaube nicht, dass das Land dadurch regierbarer wird. |

Sole
| | Veröffentlicht am Donnerstag, 17. März 2005 - 15:39 Uhr: | |
Schauen wir mal. In konservativen Kreisen hat die Hetzkampagne gegen den SSW sicher einige alte Sympathien zerstört. In sozialdemokratischen Kreisen dürfte der SSW zum Sündenbock gemacht werden. Tatsächlich sind beide Großparteien beschädigt. Die CDU mit einem Spitzenkandidaten, den bei Aussicht auf Wackelstimmen die eigene Fraktion nicht vorbehaltlos unterstützt. Die SPD mit einer Ministerpräsidentin, die seit der Wahl ihren Amtsbonus fatal in das Image der Selbstverliebtheit und Machtversessenheit getauscht hat. Beide Parteien haben keine wirklich glänzenden Frontfiguren neben diesen Auslaufmodellen. |

jom
| | Veröffentlicht am Donnerstag, 17. März 2005 - 15:48 Uhr: | |
Wie geht's jetzt weiter??? |

Bernd aus Bayern
| | Veröffentlicht am Donnerstag, 17. März 2005 - 15:58 Uhr: | |
@jom: 4. Wahlgang um 16.00 Uhr. |

Matthias Cantow
| | Veröffentlicht am Donnerstag, 17. März 2005 - 16:19 Uhr: | |
Vierter Wahlgang: Simonis 34 Carstensen 34 Enthaltungen 1 |

checker
| | Veröffentlicht am Donnerstag, 17. März 2005 - 16:25 Uhr: | |
wenn es nun zu neuwahlen kommen sollte, dann müssen diese ja binnen 70 tagen anberaumt werden. treten dann alle parteien aus der ersten wahl wieder an? können neue parteien kandideren? können parteien der ersten wahl nun verzichten? müssen die kleinen parteien dann neue unterschriften sammeln? und was wird mit dem thema wahlkampfkostenrückerstattung? würde mich über sachdienliche hinweise freuen. |

John Rawls
| | Veröffentlicht am Donnerstag, 17. März 2005 - 16:25 Uhr: | |
Kasperletheater. Entschuldigung für die Wortwahl. |

Marc K.
| | Veröffentlicht am Donnerstag, 17. März 2005 - 16:26 Uhr: | |
Tja, die Frau Simonis will sich wohl keine Peinlichkeit ersparen. Ob das Theater heute noch zu Ende geht? |

m.g.s.
| | Veröffentlicht am Donnerstag, 17. März 2005 - 16:52 Uhr: | |
Kann man eigentlich beliebig viele Wahlgänge ansetzen oder ist irgendwo geregelt wann Schluss ist? Ich zitiere mal Carstensen kurz nach der Wahl: "Man kann nicht so lange wählen, bis es einem passt" |

Sole
| | Veröffentlicht am Donnerstag, 17. März 2005 - 17:34 Uhr: | |
"treten dann alle parteien aus der ersten wahl wieder an?" Soweit ich weiß wird die PDS keinen Aufwand für einen 2. Wahlkampf treiben. Das heißt, wenn überhaupt tritt sie nur an, wenn keine neuen Unterschriften nötig sind. Für die NPD, falls sie die Hürden nimmt, natürlich ein gefundenes Fressen. |

Goofy Goober
| | Veröffentlicht am Donnerstag, 17. März 2005 - 17:43 Uhr: | |
@sole Die PDS Lübeck freut sich auf einen neuen Wahlgang. Vielleicht rufst Du einfach mal dort an, bevor Du so absurde Einschätzungen von Dir gibst. Tel.: 0451/7074411 |

Ralf Arnemann
| | Veröffentlicht am Donnerstag, 17. März 2005 - 17:43 Uhr: | |
@Sole: > Tatsächlich sind beide Großparteien beschädigt. Die CDU mit einem > Spitzenkandidaten, den bei Aussicht auf Wackelstimmen die eigene > Fraktion nicht vorbehaltlos unterstützt. ??? Carstensen hat doch in allen Wahlgängen alle Stimmen der eigenen Fraktion erhalten - wo soll da eine Beschädigung sein? Für die CDU läuft es doch momentan bestens, falls nicht noch in weiteren Wahlgängen die Mehrheit kippt. |

Ralf Arnemann
| | Veröffentlicht am Donnerstag, 17. März 2005 - 17:46 Uhr: | |
@John: > Kasperletheater. Wohl wahr. Drei Wahlgänge waren völlig in Ordnung. Aber dann mit der Brechstange im Ältestenrat weitere Wahlgänge durchsetzen, um irgendwann mal die Fraktionsdisziplin zum Tragen bringen zu können - das ist erbärmlich. Wenn Simonis einen Funken Anstand hätte, wäre sie nach dem dritten Wahlgang nicht mehr angetreten und hätte einem anderen SPDler überlassen, eine neue Regierungsmehrheit zu finden. Aber ihr Sesselkleben ist ja seit dem Beckmann-Zitat "und wo bleibe dann ich" legendär. |