| Autor |
Beitrag |

(Unregistrierter Gast)
| | Veröffentlicht am Dienstag, 29. November 2005 - 21:52 Uhr: | |
Könnte vielleicht jemand die sog. Minimax-Bedingung etwas näher erläutern. Danke |

Matthias Cantow
| | Veröffentlicht am Dienstag, 29. November 2005 - 22:58 Uhr: | |
Mhm, gemeint ist wohl das hier: http://www.wahlrecht.de/verfahren/dhondt.html#fehlerminimierung Bei Wikipedia folgert man daraus: "Jede abweichende Sitzzuteilung vergibt folglich mindestens ein Mandat an jemanden, der durch weniger Stimmen legitimiert ist als jemand anders, der kein Mandat bekommt." was sehr missverständlich sein kann. Man nehme als Beispiel eine Verteilung, die mit d’Hondt bei der größsten Partei die Quotenbedingung verletzt – wo sind da bei d’Hondt die Stimmen, die das letzte Mandat mehr „legitimieren“, als das bei Hare/Niemeyer abweichend zugeteilte Mandat? |

sebu
| | Veröffentlicht am Donnerstag, 01. Dezember 2005 - 17:35 Uhr: | |
Um ganz genau zu sein, minimiert D'Hondt über alle möglichen Sitzzuteilungen das Maximum der Erfolgswerte in einer Zuteilung, für Adams ist es gerade umgekehrt. D.h. unter allen Zuteilung bietet D'Hondt gerade diejenige Zuteilung, bei der die Wähler der am besten gestellten Partei möglichst am wenigsten bevorzugt werden. |

(Unregistrierter Gast)
| | Veröffentlicht am Samstag, 03. Dezember 2005 - 15:52 Uhr: | |
@ Matthias Cantow: Nun, das bringt mich leider nicht weiter. Denn die Minimax-Bedingung ist hier nicht erläutert. |

(Unregistrierter Gast)
| | Veröffentlicht am Donnerstag, 08. Dezember 2005 - 15:36 Uhr: | |
Nehme meine letzte Aussage zurück. Der Sachverhalt ist mir jetzt klar. |

(Unregistrierter Gast)
| | Veröffentlicht am Dienstag, 13. Dezember 2005 - 19:53 Uhr: | |
Bezieht sich das sog. Minimax-Kriterium nur auf die Maximierung des minimalen Vertretungswerts (d'Hondt)? Im Prinzip kann man ja auch die Minimierung des maximalen Vertretungswerts (Adams) als Erfüllung der Minimax-Bedingung bezeichnen, oder? |

sebu
| | Veröffentlicht am Mittwoch, 14. Dezember 2005 - 14:57 Uhr: | |
Minimierung des maximalen Erfolgswerts entspricht einer Maximierung des minimalen Vertretungsgewichts - d.h. einmal ist es ein Minimax-Kriterium, das andere ein Maximin. |