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Torsten Schoeneberg
| | Veröffentlicht am Dienstag, 04. Oktober 2005 - 17:52 Uhr: | |
Wenn ich mich nicht verrechnet habe, würde bei Anwendung von Sainte-Lague das Wahlergebnis (Oberverteilung) genau so aussehen wie jetzt. In der Unterverteilung wären wohl die Inkonsistenz-Paradoxien wie folgt vermieden worden: Die CDU hätte in NRW auch ohne Dresden I nur 46 Sitze bekommen - d.h. der Bundeswahlleiter hätte C.J. Caesar gar nicht erst die falsche Hoffnung (übrigens eine ziemlich tragische Sache) machen können. Die CDU Saarland hätte entsprechend schon vor der Nachwahl 3 Sitze bekommen. Dieses dritte hätte dann (s.u.) an Sachsen fallen können. Ähnlich bei der FDP: in NRW stets 13 Mandate. Ohne Dresden I hätte die Thüringer FDP, mit Dresden I die Sachsener das letzte der 61 Mandate bekommen. D.h. was vermieden wird, ist, daß sich durch das Sachsener Ergebnis bei den anderen 15 Ländern untereinander etwas verschiebt, wie es jetzt bei Hare-Niemeyer für die CDU gekommen ist. Das ist ja schon etwas. Ein hohes Ergebnis in Sachsen kann (soll) natürlich weiterhin dazu führen, daß sich Mandate aus anderen Ländern nach Sachsen verschieben. Das negative Stimmgewicht durch die Gefahr eines weiteren Listenmandats für die Sachsener CDU wäre also natürlich erhalten geblieben (wenn auch etwas mehr, ca. 48.000, Zweitstimmen nötig gewesen wären). |
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