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Wahlrecht.de Forum » Umfragen » Neue Wahlumfragen (etwa zur Europa- und zur Bundestagswahl) » 1251-1275 « Zurück Weiter »

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zigzag (Unregistrierter Gast)
Veröffentlicht am Dienstag, 15. November 2005 - 22:51 Uhr:   

Forsa:

Union: 32% (-2)
SPD: 33% (+1)
FDP: 12%
Linke: 9%
Grüne: 9%
Sonstige: 5% (+1)

www.stern.de


Emnid:

Union: 33% (-2)
SPD: 3%
FDP: 12% (+1)
Linke: 11% (+1)
Grüne: 9%

www.presseportal.de
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zigzag (Unregistrierter Gast)
Veröffentlicht am Dienstag, 15. November 2005 - 22:58 Uhr:   

Korrektur!!!

Die SPD hat bei Emnid 31%
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Anton (Unregistrierter Gast)
Veröffentlicht am Dienstag, 15. November 2005 - 23:21 Uhr:   

Erfreulich, erstmals seit Jahren ist die SPD in einer Umfrage vor der Union. :-)
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Wilko Zicht
Veröffentlicht am Dienstag, 15. November 2005 - 23:52 Uhr:   

... und wohl erstmals überhaupt kommen in einer "Sonntagsfrage" zur Bundestagswahl Union und SPD nicht auf mehr als doppelt so viele Stimmen wie die übrigen Über-5-Prozent-Parteien, sprich die Zweidrittelmehrheit steht auf der Kippe.
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Claus (Unregistrierter Gast)
Veröffentlicht am Mittwoch, 16. November 2005 - 11:31 Uhr:   

In den letzten Tagen wurden immer wieder die Ergebnisse einer Umfrage in Bayern kolportiert, in der die CSU bei 39 Prozent steht. Die CSU soll diese angeblich unter Verschluss halten, bestreitet aber die Umfrage in Auftrag gegeben zu haben. Eine Ente? Weiß jemand was genaueres?
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zigzag (Unregistrierter Gast)
Veröffentlicht am Donnerstag, 17. November 2005 - 19:44 Uhr:   

Deutschland-Trend von Infratest-dimap

Union: 34% (-2)
SPD: 34% (+1)
FDP: 11% (+1)
Linke: 9% (-1)
Grüne: 9% (+1)
Sonstige: 3%


Bayern-Trend von Infratest-dimap

CSU: 45% (-14)
SPD: 24% (+6)
Grüne: 10% (+1)
FDP: 11% (+7)
Linke: 3% (-1)
Sonstige: 7% (+1)

Quelle
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Bürger (Unregistrierter Gast)
Veröffentlicht am Donnerstag, 17. November 2005 - 21:32 Uhr:   

Der Bayern Trend ist doch unglaubwürdig. Warum sollte ausgerechnet eine FDP unter der linksliberalen Sabine Leutheusser-Schnarrenberger soviele Stimmen bekommen können. Die FDP hat in den letzten 25 Jahren nur bei der Wahl 1990, als sie im absoluten Stimmungshoch zur Einheit war, bei Landtagswahlen mehr als 5% erhalten (und das waren auch nur 5,2%), wieso sollte sie heute mehr als das doppelte bekommen und wieso sollten ausgerechnet CSU-Wähler zur FDP und nicht zu einer der rechtsextremen Parteien wechseln? Schon das Bundestagswahlergebnis ist völlig unerklärlich und völlig unlogisch, warum sollte sich das wiederholen. Es würde mich ja schon freuen, wenn die FDP in Bayern überhaupt mal wieder in den Landtag kommen. Nur: Die Bayern haben - so die allgemeine Lesart - bei der Bundestagswahl nicht die CSU gewählt, weil sie keine protestantische kinderlose Ostdeutsche unterstützen wollten, warum sollten sie eine protestantische kinderlose Linksliberale mit Doppelnamen besser finden?
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Hadrian Silberer (Unregistrierter Gast)
Veröffentlicht am Donnerstag, 17. November 2005 - 21:49 Uhr:   

Also zur Bundestagswahl haben sie diese Linksliberale gewählt; nämlich als Spitzenkandidaten der Liste, die in Bayern 9,5% holte. Die Ausflüchte, die Union sei nur wegen Merkel nicht gewählt worden, sind also lächerlich. Der Wahlkampf der Union war nunmal schlecht, das weiß die Union ja selbst.

Und sollte die CSU noch einmal mit Stoiber antreten, könnte sie bei ihren bürgerlichen Wählern schon einbrechen. Daß die absolute Mehrheit in Gefahr schwebt, ist allerdings wirklich unglaubwürdig.
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John Rawls (Unregistrierter Gast)
Veröffentlicht am Donnerstag, 17. November 2005 - 21:56 Uhr:   

Bayern-Umfragen kranken meist an der Tatsache, dass zum Gesamtergebnis in Bayern Erst- und Zweitstimmen zusammengezählt werden. Kaum ein Modell berücksichtigt dies auch nur annnähernd angemessen. Zudem werden systematisch kleinere Parteien und Gruppierungen (etwa freie Wähler oder ödp), die zwar in Bayern stark, im Rest von Deutschland aber nicht, unterschätzt. Unter 10% in summa gingen die "Sonstigen" nie aus den letzten Wahlen. Im Gegenzug kann sich etwa die FDP regelmäßig über Traumumfragewerte freuen, die sie aber in schöner Regelmäßigkeit sehr, sehr deutlich bei Wahlen verfehlt. Da denkt man manchmal, da hat jemand die "freien Wähler" wegen Namensähnlichkeit bei der FDP mitaddiert.

Offensichtlich lohnt es sich für die Institute nicht, für bestimmte Länder eigene Modelle zu entwickeln. Dadurch sinkt die Aussagekraft von Ländern "mit besonderer Struktur" allerdings doch recht deutlich.
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Bürger (Unregistrierter Gast)
Veröffentlicht am Donnerstag, 17. November 2005 - 23:28 Uhr:   

@John
Ich habe mir mal die früheren Umfragen angeguckt: Selbst 2002, als die FDP in bundesweiten Umfragen auch bei über 10% lag, hatte sie in Bayern höchsten 5%-Umfragen, das erklärt also nicht, werum sie jetzt plötzlich bei 11% liegen.
@Hadrian
Das von mir angeführte ist ja nicht nur eine Behauptung der CSU sondern quasi aller Medien, die erklären, Merkel sei als kinderlose Protestantin in Bayern nicht vermittelbar, wieso soll dann ausgerechnet Leutheusser-Schnarrenberger vermittelbar sein (bei der BT-Wahl kann man ja noch behaupten, die hätten eigentlich Wolfgang Gerhardt als Außenminiterkandidaten gewählt, bei einer Bayern-Umfrage passt das aber nicht mehr).
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P Fenech (Unregistrierter Gast)
Veröffentlicht am Freitag, 18. November 2005 - 02:32 Uhr:   

Die hohen Werte für die FDP kommen daher, dass sich die CSU-Wähler über Stoibers Amoklauf ärgern.Eine andere Alternative im rechten Lager gibt es ausser der FDP in Bay ja nicht, die Reps sind kaum mehr existent.
Ich glaube aber kaum dass, die meisten dieser Wähler überhaupt wissen, wer in Bayern an der Spitze der FDP steht, mit Frau Leuth.-Schnarrenberger hat dieser Umfragewert daher wohl wenig zu tun. Ausserdem würde ich sie nicht als linksliberal bezeichnen, dann wäre sie kaum in einer rein wirtschaftsliberalen Partei wie der FDP , die mit linksliberal gar nichts mehr zu tun hat.
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P Fenech (Unregistrierter Gast)
Veröffentlicht am Freitag, 18. November 2005 - 02:36 Uhr:   

Laut ntv-Videotext soll Platzeck in einer forsa-Umfrage beliebtester dt. Politiker vor Wulff sein.
Wo kann man Umfragen über Politikerwerte abrufen, auf dieser Seite findet man ja nur Parteiwerte???
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John Rawls (Unregistrierter Gast)
Veröffentlicht am Freitag, 18. November 2005 - 05:08 Uhr:   

@Bürger: Nein, in Gänze erklärt es das nicht. Allerdings dürften die neueren, "korrigierten Prognosen" wohl wieder die FDP-Rohdaten deutlich stärker aufwerten als das früher der Fall war. Da wird aus einer gemessenen 7 schon mal schnell eine berichtete 11.

"Die" Alternative im sog. "bürgerlichen" Lager stellen aber in weiten Teilen des Landes eher die freien Wähler dar, nicht die FDP. Selbst Republikaner oder ödp sind bei den letzten Wahlen immer vor oder in der Nähe von der FDP gelandet.

Überhaupt fällt es schwer, die FDP in Bayern in ein links/rechts Schema einzunorden. Die Spitzenbundespolitiker wie Leutheusser-Schnarrenberger oder Stadler sind ganz zweifelsohne atyisch für den Landesverband. Andererseits hat die FDP immer in den "eher linken" Kreisverbänden wie die Universitätsstädte und der Speckgürtel um München dick gepunktet, in den teilweise geradezu dumpf-rechten Verbänden des ländlichen Niederbayerns oder anderer benachteiligter Gebiete aber vernichtende Splittergruppenergebnisse eingefahren. Und ausgewiesene Landespolitiker gibt es mangels Erfolg ohnehin schon lang nicht mehr.

Der einzige sittliche Nährwert dieser aktuellen Umfragen dürfte sein, dass bei heutigen Wahlen der Vorsprung der CSU auf die anderen wieder auf das traditionelle Maß einer knappen, aber dank der Erststimmen wohl noch immer sicheren absoluten Mehrheit herunterschnurrt. Das alleine ist ja schon ein mittleres Beben, vorallem in der CSU-Fraktion - wo nun erstmal seit langem wieder sowas wie lokale Abwahlen, insbesondere von Listenabgeordneten vorstellbar würden. Man muss ja schon dankbar sein, wenn die 2/3-Mehrheit im Landtag Geschichte wird.
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Florian (Unregistrierter Gast)
Veröffentlicht am Freitag, 18. November 2005 - 11:45 Uhr:   

@ Bürger:
"wieso sollten ausgerechnet CSU-Wähler zur FDP und nicht zu einer der rechtsextremen Parteien wechseln? "

Nichts für ungut. Aber diese Aussage spiegelt ein vollkommen falsches Bild der CSU-Wählerschaft wieder.
Wenn die CSU in Bayern eine 2/3-Mehrheit erreichen kann, dann geht das nur durch das Ansprechen ganz breiter Bevölkerungsschichten. Eine Konzentration auf den "rechten Rand" würde ein solches Ergebnis nicht erklären.
Daher ist für die allermeisten CSU-Wähler eine rechtsextreme Partei sicherlich nicht die nächstbeste Alternative zur CSU.

Übrigens kenne ich aus meinem eigenen Bekanntenkreis einige Leute, die bei der letzten Bundestagwahl von der CSU zur FDP abgewandert sind. Das Argument "die Merkel kann es nicht" war dabei allerdings nicht das ausschlaggebende. Sondern der Grund war eher, dass man das schwarz-gelbe Lager gegenüber der Gefahr einer großen Koalition stärken wollte.
Und sicherlich war die Mobilisierung der CSU im Jahr 2002 einfach auch wegen des Stoiber-Faktors besonders hoch. Stoiber hätte da sicherlich 2005 viel retten können, wenn er sich klar für ein Superministerium in Berlin ausgesprochen hätte.
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Wilko Zicht
Veröffentlicht am Freitag, 18. November 2005 - 15:11 Uhr:   

@ John Rawls


quote:

Der einzige sittliche Nährwert dieser aktuellen Umfragen dürfte sein, dass bei heutigen Wahlen der Vorsprung der CSU auf die anderen wieder auf das traditionelle Maß einer knappen, aber dank der Erststimmen wohl noch immer sicheren absoluten Mehrheit herunterschnurrt.




Wie meinst du das? Die CSU erhält in Bayern traditionell deutlich mehr Zweit- als Erststimmen.
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zigzag (Unregistrierter Gast)
Veröffentlicht am Freitag, 18. November 2005 - 15:15 Uhr:   

@ P Fenech

Hier
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Martin_D (Unregistrierter Gast)
Veröffentlicht am Samstag, 19. November 2005 - 00:49 Uhr:   

"Übrigens kenne ich aus meinem eigenen Bekanntenkreis einige Leute, die bei der letzten Bundestagwahl von der CSU zur FDP abgewandert sind. Das Argument "die Merkel kann es nicht" war dabei allerdings nicht das ausschlaggebende. Sondern der Grund war eher, dass man das schwarz-gelbe Lager gegenüber der Gefahr einer großen Koalition stärken wollte."

So ein Verhalten ist aber doch völlig irrational !
Wenn man statt der Union die FDP wählt, trägt man doch überhaupt nichts zur Stärkung des schwarz-gelben Lagers bei(*) und kann somit die "Gefahr" der großen Koalition auf diese Weise nicht abwenden. Das einzige, was man bewirkt, ist, dass man im Falle der Pattsituation zwischen den Lagern die Union gegenüber der SPD schwächt. Genau so ist es ja gekommen und das hätten sich halbwegs intelligente Menschen auch vorher so denken können.


zu (*) : Dass es in Bundesländern mit realistischen Aussichten auf Unions - Überhangmandate ein bisschen anders aussieht, ist mir schon klar, muss aber jetzt nicht diskutiert werden.
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(Unregistrierter Gast)
Veröffentlicht am Samstag, 19. November 2005 - 02:51 Uhr:   

Wer in Bayern was gegen Rot-Grün, aber auch die CSU-Alleinherrschaft hat, darf 2008 gern die Linkspartei wählen. :D
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JohnRawls (Unregistrierter Gast)
Veröffentlicht am Samstag, 19. November 2005 - 05:33 Uhr:   

@Wilko:

>>Wie meinst du das? Die CSU erhält in Bayern >>traditionell deutlich mehr Zweit- als Erststimmen.

Berechtigter Einwand.

Nun, angesichts der überwältigen Mehrheit an Direktgewählten (nur 4 Direktmandate gab es für die SPD, der Rest alles CSU) dürfte bei den Erststimmen eine höhere Beharrungskraft des Vorergebnisses liegen als bei der Zweitstimme, die ungeachtet des tatsächlichen Wahlverfahrens immer noch als MP-Stimme gilt. Aber das grenzt an Spekulation.

Ich bin nämlich auch davon ausgegangen, dass die Erststimmen über die verschiedenen Regierungsbezirke noch wesentlich ungleicher verteilt sind als die Zweitstimen, was ebenfalls günstig für die größte Partei gewesen wäre. Allerdings hat mich mein Blick in die LTW Statistik da eines Besseren belehrt. Interessant, weil das galt eigentlich immer irgendwie als "gesetzt". Hmm, moderner Mythos Bavarian Congo.

Letztlich: für den Entscheid, welche Parteien in den Landtag einziehen, zählen halt alle Stimmen. Dadurch hätten der CSU in den letzten Jahren ja selbst beim Einzug der FDP auch 45% oder einmal sogar etwas über 43% genügt.
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JohnRawls (Unregistrierter Gast)
Veröffentlicht am Samstag, 19. November 2005 - 05:48 Uhr:   

@Martin_D
>> So ein Verhalten ist aber doch völlig irrational !

Mal abgesehen davon, dass nicht man unlogisch nicht mit irrational verwechseln sollte, ist das Verhalten keineswegs unlogisch oder gar irrational.

Mal von dieser Situation ausgegangen, die den Prognosen zu Folge gar nicht so absurd war anzunehmen:

Union 42%, FDP 7%, SPD 37%, ..., 3% Sonstige.
Das Totenglöcklein für die Zitterpartie FDP lassen wir als mögliches, zusätzliches Argument bei prognostizierten 7% mal auch zur Seite.

Dann könnte die Argumentation lauten:
Es kommt im BT zu einer möglichen schwarz/gelben Mehrheit, die ist aber nur knapp. Und es ist auf nicht alle FDP'ler Verlass, man kennt das ja.

Die FDP hat sich aber nach außen hin sehr deutlich zur Union positioniert. Wenn dieses Verhalten nun mit einem gutem Ergebnis belohnt wird, stärkt das die Kräfte in der FDP, die in Treue fest zur Union stehen, was die Koalitionsmehrheit eher sichert als eine überwältigende schwarze Übermacht mit kleinen gelben Punkten, in der die FDP vor lauter Abstiegsangst in Profilierungsgetucke verfällt.

Und, pardon, wenn das Wahlergebnis sie nicht dazu gezwungen hätte, wäre Frau Merkel sicherlich nie in eine große Koalition gegangen.
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Florian (Unregistrierter Gast)
Veröffentlicht am Samstag, 19. November 2005 - 13:07 Uhr:   

Das Argument von J. Rawls noch etwas anders formuliert:
Man kann getrost davon ausgehen, dass die überwältigende Mehrheit der FDP heutzutage (in den 70ern war das sicher noch anders) als Koalitionspräferenz Schwarz-Gelb haben.

Bei der BTW 2002 hat die FDP aber auf eine entsprechende Koalitionsaussage verzichtet.
Wähler, die Schwarz-Gelb wollten und auf Nummer Sicher gehen wollten hatten daher ein zusätzliches Motiv eher Schwarz als Gelb zu wählen.

Bei der BTW 2005 gab es eine klare Koalitionsaussage. Das hat der FDP vielleicht eine Handvoll Stimmen im linksliberalen Spektrum gekostet (wobei dieses Spektrum für die FDP mittlerweile eh kaum noch mobilisierbar sein dürfte), Ihr dafür aber viele Stimmen von Wählern gebracht, die Schwarz-Gelb wollten.

Noch was:
Gerade bei dem Teil der Bevölkerung, der sich weitere Wirtschaftsreformen gewünscht hätte, wäre eine sehr dominante Union in einer Schwarz-Gelben Koalition (oder gar eine absolute Unions-Mehrheit) sicherlich nicht die Traumvorstellung.
So schnell wie der Herz-Jesu-Flügel der Union (und speziell der CSU) nach der Wahl aus den Löcheren kam, konnte man ja gar nicht schauen.
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stopptjamaika (Unregistrierter Gast)
Veröffentlicht am Samstag, 19. November 2005 - 14:56 Uhr:   

Ich denke, dass Schwarz-Gelb in Bayer unter Stoiber unrealistisch ist. So blöd es klingen mag: Da ist selbst die Ampel realistischer. Sollte aber Beckstein oder Huber antreten ist S-G ne sichere Sache!
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sebu
Veröffentlicht am Sonntag, 20. November 2005 - 10:03 Uhr:   

Nun ja, S-G in Bayern 'ne sichere Sache - seit 1994 gibt es kein Gelb im Bayerischen Landtag! Die aktuellen Umfragen schauen zwar nicht ganz so negativ für die FDP aus, aber denke, dass das bis zur nächsten Wahl in drei Jahren vermutlich wieder ganz anders ausschauen wird - und wenn Stoiber in diesem Umfragetief bleibt, wird er vermutlich relativ flott abgelöst (auch wenn sich gerade kein Königsmörder wie 1994 bei Steibl auftut).
Oder: wie hieß es 2002 auf dem Nockherberg (da gab's Projekt 18 und so): "... und vergessen Sie nicht Herr Westerwelle, in Bayern muss die FDP zwischen die 1 und die 8 noch immer ein Komma machen ..."
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Marc K. (Unregistrierter Gast)
Veröffentlicht am Sonntag, 20. November 2005 - 12:22 Uhr:   

sebu,

was ist mit dem Fraktionsvorsitzenden Joachim Herrmann??? Er hat in den vergangenen Jahren die Fraktion sehr gut geführt, besonders auch in den schwierigen vergangenen Wochen.
Er hat sich jetzt zwar hinter Stoiber gestellt, aber auch ihn für seinen Führungsstil heftig kritisiert und einen mehr kooperativen Führungsstil (mehr Zusammenarbeit mit der Fraktion, dass heißt auch gerade mit ihm als deren Vorsitzenden) angemahnt.
Man könnte es daher auch so sagen: Stoiber könnte Ministerpräsident von Herrmanns Gnaden werden. Hermann ist als katholischer Franke durchaus eine Integrationsfigur. Er könnte auf Zuspruch bei den Beckstein-Anhägern finden (der nun ohnehin nicht mehr Ministerpräsident werden wird), ohne auf verbreitete Ablehnung bei den katholischen Altbayern zustoßen, wie der protestantische Franke Beckstein.
Mithin stünde der 49jährige auch für einen Generationswechsel.
Nachdem nun die SPD einen Generationswechsel an der Parteiführung gehabt hat - und Stoiber damit auch seinen Rückzug als designierter Wirtschaftsminister begründet hat - könnte er ja nun wieder Müntefering nachmachen und 2007 den Weg für einen Nachfolger freimachen. Wenn er dies nicht tut und es ihm nicht gelingt die Umfragesituation für die CSU deutlich zu verbessern, wird die CSU ihn ohne Zweifel aus den Weg schaffen.
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Rüdiger (Unregistrierter Gast)
Veröffentlicht am Sonntag, 20. November 2005 - 13:39 Uhr:   

Warum wird hier denn ständig diskutiert? Ich dachte das wäre ein Thread für neue Umfragen. Für eine Diskussion gibt es doch genug andere Möglichkeiten in diesem Forum.

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