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Darth Vader (Unregistrierter Gast)
| Veröffentlicht am Donnerstag, 24. Januar 2008 - 02:46 Uhr: | |
Wieso haben mache Parteien längere Listen als überhaupt Sitze zur Verfügung stehe. Der hessische Landtag hat z.B. 110 Sitze. Auf der Landesliste der CDU stehen aber 112 Bewerber, auf der der SPD gar 146. Welchen Zweck verfolgen die Parteien hiermit? Danke für Eure Antworten |

tg
| Veröffentlicht am Donnerstag, 24. Januar 2008 - 10:21 Uhr: | |
Theoretisch kannt auch Nummer 146 der Liste noch ins Parlament nachrücken: Erst ein sehr gutes Wahlergebnis, dann viele zurücktretende Abgeordnete (oder hohe Abgeordnetensterblichkeitsrate). |

görd
| Veröffentlicht am Donnerstag, 24. Januar 2008 - 18:39 Uhr: | |
Was fürn Bombenergebnis erwartet man denn und vor allem dann noch wieviel Tode danach? Ich denke das hat andere Gründe. Man möchte so mehr Wähler erreichen, weil derren "Mann" mit auf der Liste ist oder es handelt sich einfach um Kandidaten, die bei der Reihung halt schlecht abgeschnitten haben, aber nicht auf die Kandidatur verzichten wollen (weil das dann immer schlecht aussieht). |

tg
| Veröffentlicht am Donnerstag, 24. Januar 2008 - 19:22 Uhr: | |
Na gut, ich hätte ein ;-) hinter mein Posting machen sollen, ein bißchen ironisch war's schon gemeint. Selbst bei der CSU wird es praktisch nicht passieren, daß jemand noch reinrutscht, dessen Listenplatz höher ist als die Größe des Parlaments. |

Florian (Unregistrierter Gast)
| Veröffentlicht am Donnerstag, 24. Januar 2008 - 21:37 Uhr: | |
Wobei man natürlich bedenken muss, dass viele Ersatzkandidaten dann im Ernstfall gar nicht mehr zur Verfügung stehen. Wer als Listenkandidat keinen Sitz bekommen hat, wird sich ja sicher oft beruflich neu orientieren und steht dann Jahre später für die Madatsausübung gar nicht mehr zur Verfügung. Eine ausreichend große Reserve ist also sicher vernünftig. |

Good Entity (Unregistrierter Gast)
| Veröffentlicht am Freitag, 25. Januar 2008 - 17:51 Uhr: | |
Auch aus der Sicht eines potentiellen Kandidaten macht eine aussichtslose Platzierung mitunter Sinn, etwa wenn es gedanklich eher schon um die nächste Betriebsratswahl in einem Großunternehmen geht und man dann immerhin damit wird argumentieren können, man wäre bei der letzten Landtagswahl von der SPD auf ihrer Liste nominiert worden und hätte einschlägigen Wahlkampf geführt. Aus ähnlichen Gründen findet man auch immer Direktkandidaten bei den Grünen, der FDP und der Linkspartei, die ja bei hessischen und niedersächsischen Landtagswahlen auch nicht mehr Erfolgsaussichten als ein Listenplatz 100 bei der SPD oder der CDU haben. |