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Sole
| | Veröffentlicht am Dienstag, 16. Dezember 2003 - 18:59 Uhr: | |
In Berlin sollte die FDP eigentlich 15 Mandate haben - sie hat aber nur 14. Was ist mit dem 15. ? |

C.-J. Dickow
| | Veröffentlicht am Dienstag, 16. Dezember 2003 - 22:52 Uhr: | |
Ein Abgeordneter hat während der Möllemann-Diskussion die Fraktion verlassen, wobei ich nicht weiß, ob dies wegen Möllemanns Äußerungen oder der Reaktion darauf geschah. |

Fragender
| | Veröffentlicht am Sonntag, 31. Oktober 2004 - 14:21 Uhr: | |
... und nun sinds nach Matzens Abgang nur noch 13. Spielt die Berliner FDP 10 kleine Negerlein, wer ist der nächste? |

Sole
| | Veröffentlicht am Donnerstag, 18. November 2004 - 23:58 Uhr: | |
Als nächstes wechselt wohl einer von der PDS zu den Grünen oder von der CDU zu den yogischen Fliegern. So groß sind die Unterschiede in Berlin auch nicht bei den Parteien. |

Thomas Frings
| | Veröffentlicht am Freitag, 26. November 2004 - 12:12 Uhr: | |
"Ein Abgeordneter hat während der Möllemann-Diskussion die Fraktion verlassen, wobei ich nicht weiß, ob dies wegen Möllemanns Äußerungen oder der Reaktion darauf geschah." Wegen Möllemann die Partei verlassen? Wenig glaubwürdig, vor der Machtergreifung in der FDP stand er nie, offensichtlich ein vorgeschobenes Argument. Man muß halt stärker auf zuverlässiges Personal achten, zwei Deserteure bei 15 Abgeordneten sind eindeutig zu viel, zumal die FDP in den letzten Jahren keinen nennenswerte Kursänderung vorgenommen hat. Selbst bei der Wende 1982 sind prozentual weniger MdBs ausgetreten (4 von 53, davon legten drei das Mandat nieder). |

C.-J. Dickow
| | Veröffentlicht am Freitag, 26. November 2004 - 17:34 Uhr: | |
@Thomas Frings Der Abgang von Matz war 2001 sicherlich nicht vorhersehbar, über den anderen Aussteiger (der sich im Gegensatz zu Matz ja auch keiner anderen Partei angeschlossen hat), kann ich nichts sagen, den kannte ich vorher schon nicht. |

C.-J. Dickow
| | Veröffentlicht am Freitag, 26. November 2004 - 17:37 Uhr: | |
Für eine Partei, die sieben Jahre nicht im Parlament war, ist es im Übrigen durchaus schwer vorher eine Prognose zu wagen, wie sich ihre neuen Mandatsträger dort schlagen werden (nicht nur was die Treue angeht, sondern auch die Qualität betreffend), weil sich die früheren Abgeordneten regelmäßig beruflich neu orientiert haben und nicht mehr zur Verfügung stehen, man also auf Newcomer setzen muß, die keinerlei politische Erfahrung haben. In einer gewachsenen Fraktion, in der vielleicht 20% ausgewechselt werden, tut man sich da schon deshalb leichter, weil die erfahreneren Abgeordneten die Neulinge bei der Arbeit anleiten können. Die CDU in Hamurg, die zwar nicht neu ist, aber über 30 neue Mitglieder ohne parlamentarische Erfahrung in ihrer Fraktion hat, merkt diese Schwierigkeiten übrigens auch gerade. Die Eingewöhnung in normale Fraktionsarbeit mit all' ihren Facetten fällt da doch vielen Neu-Abgeordneten schwer. |

John Rawls
| | Veröffentlicht am Samstag, 27. November 2004 - 13:10 Uhr: | |
Dr. Wolfgang Jungnickel ist derjenige Gesuchte, der schon vor Matz die Fraktion verlassen hatte. Er ist Tierarzt, studierte nebenher noch Kunstgeschichte, Archäologie, Völkerkunde und Jura, und üist inzwischen übrigens Leiter der renommierten Simon-Pfeifenberger-Stiftung für Internationale Kontakte, Wohltätigkeit, Kultur, Kunst und Bildung (oder so ähnlich). M.W. ist er am 22.10.2002 aus der FDP ausgetreten und hat zwei Tage später auch die Fraktion verlassen. Ich weiß das deshalb noch gut, weil es kurz nach meinem Austritt war. Damals tobte der Höhepunkte der gegenseitigen Anschuldigungen Westerwelle vs. Möllemann. "Ursache für den Austritt ist die so genannte Antisemitismusdebatte", hieß es damals in einem Schreiben Jungnickels, die er keineswegs auf die Person Möllemann beschränkt wissen wollte, auch wenn er auf dessen Polemik gegen den Zentralrat der Juden und die israelische Regierung verwies. Jungnickel selbst ist jüdischer Herkunft und innerhalb der eigentlich vergleichsweise linksliberalen Berliner FDP, in der es aber einen kleinen, aber fast schon militanten nationalliberalen Flügel gibt, mehrfach für seine Arbeitsschwerpunkte (Kulturpolitik als Form der Aussöhnung) angefeindet worden: "irrelevante Gutmenschenpolitik" (so etwa von Stahl). Zugegebenerweise war der politische Werdegang nicht so geradlinig, wie sich das manche Parteisoldaten wünschen. Schon von 1971 bis 1975 saß er im Abgeordnetenhaus, damals noch für die CDU, und forderte die Einrichtung eines Umweltausschusses. Als Student war übrigens schon mal bei der FDP, zu der er 1977 zurückkehrte. Dennoch und deshalb reagiere ich nun auch etwas pikiert auf Formulierungen wie "Man muß halt stärker auf zuverlässiges Personal achten", denn der schon im Vorfeld der Wahl erhobene Vorwurf, der sei eigentlich nicht liberal (jedenfalls "nicht richtig" FDP), sondern halt "nur" Jude (vulgo: und deswegen darf man ja nicht gegen seine Kandidatur sein, nicht wahr, böse political correctness), das hat schon arg getroffen. Dabei könnte sich jede Partei, und eine liberale allzumal, mit so einem bewundernswertem feingeistigen Menschen schmücken. |

The Joker
| | Veröffentlicht am Dienstag, 18. Januar 2005 - 15:48 Uhr: | |
Den Berliner FDP-Landesverband würde ich nicht gerade als "linksliberal" bezeichnen. 1996 erhielt von Stahl bei der Wahl zum Landeschef immerhin über ein Drittel der Stimmen: http://www.udo-leuschner.de/liberalismus/fdp33.htm |

John Rawls
| | Veröffentlicht am Dienstag, 18. Januar 2005 - 16:14 Uhr: | |
>>>der eigentlich vergleichsweise linksliberalen Berliner FDP, in der es aber einen kleinen, aber fast schon militanten nationalliberalen Flügel gibt (Eigenzitat) Die Einschätzung halte ich schon für angemessen. Man sollte aber auch erwähnen, dass kaum ein Landesverband irgendeiner Partei sich schon ao häufig diverser Übernahmeversuche erwehren musste. |

C.-J. Dickow Unregistrierter Gast
| | Veröffentlicht am Mittwoch, 27. Juli 2011 - 15:47 Uhr: | |
Frage zum Wahlergebnis 1985: In der Wahlergebnisübersicht steht für die Abgeordnetenhauswahl 1985 in der Zeile "DP" ein Ergebnis von 4,5%. Das kann ich mir kaum vorstellen, zumal die Summe auch ohne dieses Ergebnis 100% ergibt. Ist das von irgendwoher verrutscht? |

Kjartan Unregistrierter Gast
| | Veröffentlicht am Montag, 15. August 2011 - 10:01 Uhr: | |
Mein Wahltipp: SPD 33% CDU 19% Grüne 20% Linke 13% FDP 3% (Einzug in Bezirksparlamente) Piraten 4% (Einzug in Bezirksparlamente) NPD 3% (Einzug in Bezirksparlamente) Sonstige 5% |
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