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Jan
| | Veröffentlicht am Montag, 08. Dezember 2003 - 21:47 Uhr: | |
Kennt jemand eine Webseite, der man Detailergebnisse der russischen Duma-Wahl entnehmen kann? (Kann auch auf russisch sein) |

Wilko Zicht
| | Veröffentlicht am Montag, 08. Dezember 2003 - 21:59 Uhr: | |
http://gd2003.cikrf.ru/ |

zigzag
| | Veröffentlicht am Montag, 08. Dezember 2003 - 22:09 Uhr: | |
Gute Detailergebnisse gibt es hier auf der Seite der Wahlkomission: http://gd2003.cikrf.ru/visual_result.html Hier noch eine Wahlseite der "Moscow Times" auf englisch: http://elections.themoscowtimes.com/eng/index.shtml Zwei Seiten auf russisch: http://www.ntv.ru/index.jsp http://v2003.ru/ Und noch eine Seite auf deutsch: http://www.aktuell.ru/index.php So, ich hoffe ich konnte dir ein wenig weiter helfen. |

Jan
| | Veröffentlicht am Montag, 08. Dezember 2003 - 22:23 Uhr: | |
Vielen Dank! |

Bernhard Nowak
| | Veröffentlicht am Dienstag, 09. Dezember 2003 - 19:23 Uhr: | |
Handelt es sich bei dem russischen Wahlsystem der DUMA-Wahlen eigentlich um ein Grabenwahlsystem? Man hört ja immer, das Wahlsystem sei nach dem Vorbild des deutschen Wahlrechts - also einem Verhältniswahlrecht mit mehrheitsbildendne Elementen - zustande gekommen. Ein Grabenwahlsystem haben wir allerdings nicht. |

Ralf Arnemann
| | Veröffentlicht am Mittwoch, 10. Dezember 2003 - 10:35 Uhr: | |
So wie ich das verstanden habe, wird in Rußland im Prinzip wie in Deutschland gewählt - mit einem entscheidenden Unterschied: Es gibt keine Verrechnung der Listenmandate mit den Direktmandaten. Dieser Unterschied ist aber wohl vielen Journalisten/Kommentatoren nicht klar. |

Bernhard Nowak
| | Veröffentlicht am Donnerstag, 11. Dezember 2003 - 23:05 Uhr: | |
@Ralf: Danke !!! |

Fragender
| | Veröffentlicht am Freitag, 22. Oktober 2004 - 15:10 Uhr: | |
@Bernhard Das Erstaunliche ist, daß in Rußland die Direktmandate zur Zersplitterung des Parlaments führen. |

Juwie
| | Veröffentlicht am Samstag, 23. Oktober 2004 - 11:31 Uhr: | |
@Fragender: Eben nicht! Da es nicht wie in England (wohlgemerkt nicht GB)EINE dominante nationale Konfliktlinie gibt, kann sich kein Zweiparteiensystem herausbilden. Überhaupt gibt es wenig Konfliktlinien und nur geringe strukturelle Verankerung der Parteien vor Ort, so dass sich landesweit kein stabiles Mehrparteiensystem ausbilden könnten. Statt dessen gibt es stark lokal orientierte Repräsentationsbeziehungen ("parochiale politische Kultur"). Eine Notwendigkeit der Dumaabgeordneten, sich stabil auf nationaler Ebenen zu organisieren besteht auch nicht, da 1) die Präsidialdominanz dafür keine Prämie aussetzt, da Regierungsämter und -politik nur eingeschränkt beeinflusst werden können (landesweite politische Lager gibt es - vielleicht mit Ausnahme der Kommunisten - eh nicht, s.o.) 2) nicht wie in den USA parlamentsinterne Einflussmöglichkeiten an eine (stabile) Fraktionsmitgliedschaft gebunden sind (wobei auch in den USA die Parteien weniger Organisationen der Politikformulierung, denn als Wahlkampforganisationen und Organisationen zur Verteilung von Einflussmöglichkeiten sind). Es gibt also keine politisch strukturierende Momente. Ergebnis ist ein System, das frappierende Ähnlichkeiten mit dem England des 18. Jh. aufweist und gemeinhin als "government by corruption" bezeichnet wird. |

Vischali (Unregistrierter Gast)
| | Veröffentlicht am Freitag, 18. April 2008 - 21:14 Uhr: | |
Kann einer mir sagen wie das russische Wahlsystem funktioniert und was die Unterschiede zwischen Deutschland und Russlandwahlen sind.ich brauche eine Antwort bis Montag, weil ich einen Referat halten muss. |

juwie
| | Veröffentlicht am Samstag, 19. April 2008 - 12:16 Uhr: | |
@Vischali. Viel Spaß beim Recherchieren auf diesen Seiten oder im Netz. ;-) |