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Thüringen – Kommunalwahlen – erster W...

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(Unregistrierter Gast)
Veröffentlicht am Montag, 08. Mai 2006 - 12:46 Uhr:   

Bei der Kommunalwahl in Thüringen errang die WASG in Gräfenroda erstmals einen Bürgermeistersitz.
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covellin (Unregistrierter Gast)
Veröffentlicht am Montag, 08. Mai 2006 - 18:33 Uhr:   

Die Ergebnisse im einzelnen für die Bürgermeisterwahlen im Freistaat TH ( erschienen bei Wartburgkreis Online ):

CDU 28,2 % (2000: 39,5 %)
SPD 21,2 % (2000: 23,9 %)
PDS 7,4 % (2000: 8,8 %)
FDP 4,6 % (2000: 5,2 %)
GRÜNE 0,2 % (2000: 0,1 %)

FWG+S: 38,4 % (2000: 22,6 %)


Da hier die Freien Wählergemeinschaften nicht extra aufgeführt wurden, diese aber in Thüringen eine erhebliche Rolle spielen, habe ich das Zitat dahingehend ergänzt. Ebenso muss auf eine beträchtliche Zahl von parteilosen Kandidaten verwiesen werden.

Gräfenroda tut mir leid. Was ist da wohl passiert? Aber Ausnahmen bestätigen die Regel, auch den Trend einer Rückläufigkeit der PDS-Wählerzahlen bei Bürgermeisterwahlen in Thüringen.
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(Unregistrierter Gast)
Veröffentlicht am Montag, 08. Mai 2006 - 18:46 Uhr:   

Da werden wohl einfach weniger kandidiert haben oder unter WASG-Logo.

Ebenfalls bemerkenswert sind die 76 % für Wolfgang Flögel in Sömmerda (Linke.PDS) sowie Marianne Reichelt in Neuhaus am Rennweg. Rekordergebnis holte die FDP in einem Ort mit 99,5 % (Kein Gegenbewerber)
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covellin (Unregistrierter Gast)
Veröffentlicht am Montag, 08. Mai 2006 - 18:55 Uhr:   

Nee Nee, bei Wartburgkreis Online stand nicht PDS, sondern Linke, ich habe das wegen der Verständlichkeit korrigiert. Vielleicht heißen die Kommies morgen Mission : Gutmenschenfraktion : IV is ja au ne Sekte...

Ob WASG oder PDS, es waren in den Landkreisen nur 7,4 %, die Biskys Leute wählten. Und ich will nicht verhehlen, dass ich mich über diese Entwicklung freue.

Was Sömmerda angeht, nun, ich war einmal dort, trostlos. Wie gesagt, die Zahlen stehen oben.

Gräfenroda naja, und Sömmerda ( ??? ). Für den Rest gilt:

Ein schöner Tag....
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(Unregistrierter Gast)
Veröffentlicht am Montag, 08. Mai 2006 - 20:10 Uhr:   

Der Rest steckt noch in der Stichwahl. Das Wetter war allerdings in ganz Thüringen schön. Jeder holt sich eben das Ergebnis, auf das er am besten anstoßen kann. Der eine geht auf die Gesamtstatistik und der andere sucht so lange nach Details, bis er glücklich wird an einem.

Mich freuen die 99,5 % für die FDP.
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covellin (Unregistrierter Gast)
Veröffentlicht am Montag, 08. Mai 2006 - 20:57 Uhr:   

Schön, wenn Du Dich über das FDP-Ergebnis freust. Der Jenaer FDP-Oberbürgermeister ist ja nicht mehr angetreten. Nun gegen ein CDU- und ein SPD-Kandidat in die Stichwahl.

Im Landkreis Sömmerda erreichte übrigens Rüdiger Dohndorf (CDU) 52,2 % der Stimmen und ist damit gewählter Landrat.
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(Unregistrierter Gast)
Veröffentlicht am Dienstag, 09. Mai 2006 - 08:17 Uhr:   

Wenn jemand nicht mehr will, ist das seine Sache. Für eine kleine aber feine Partei wie die FDP ist es trotzdem toll, bei OB-Wahlen so stark zu sein.

Ich hab aber nichts gegen die CDU. Irgendwen braucht man als FDP ja immer zum Regieren.
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SaaleMAX (Unregistrierter Gast)
Veröffentlicht am Sonntag, 21. Mai 2006 - 20:06 Uhr:   

Zu der heutigen Stichwahl muß ich eure überschwäglichkeit einmal besänftigen.Die CDU hat klar, die meisten Landkreise wieder für sich entschieden,dort wo sie eh schon am Ruder war.Auch die Amtsinhaber der SPD konnten ihre Landkreisen (SLF,SOK,UH,ABG) wieder sichern, sowas nennt man Amtsbonus.
Bemerkenswert aber finde ich, das sich in allen kreisfreien Großstädten Thüringens, der SPD Kandidat mit Unterstützung der Linke.PDS Stimmen durchsetzen konnte.
Und das hat Signalwirkung für die Landtagswahl 2009.Alle CDU Oberbürgermeister wurden abgewählt.Und in Jena, der Wirtschaftsmetropole Thüringens, hat man nun einen SPD Oberbürgermeister und im Stadtrat die Linke.PDS mit Frau Dr.Lukin seit 2004,als Stärkste Fraktion.Das zeigt, das sich wirtschaftlicher Erfolg mit roten Parteien nicht immer wiedersprechen.Vor allem sollte das der Politik der CDU in Thüringen zu denken geben.......ohne Bürgerbeteiligung geht es nunmal nicht.Und die bisherige Devise, Gesetze durchzupeitschen ohne die Bürger zu Fragen, ist hiermit im Endstadium angekommen.
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covellin (Unregistrierter Gast)
Veröffentlicht am Sonntag, 21. Mai 2006 - 20:26 Uhr:   

Zitat:

"Frau Dr. Lukin"

erwähnst Du hier namentlich, Hut ab, oder besser nicht. Sagt mal, hat bei Euch jetzt der "Kampf um die Internetforen" begonnen?

Die CDU ist sicher viel zu ostalgisch, um in Thüringen ernst genommen zu werden, aber die einzige Partei, die das Potential und die Kompetenz besitzt, das Land zu regieren.

Weiter schreibst Du:

"Vor allem sollte das der Politik der CDU in Thüringen zu denken geben.......ohne Bürgerbeteiligung geht es nunmal nicht.Und die bisherige Devise, Gesetze durchzupeitschen ohne die Bürger zu Fragen, ist hiermit im Endstadium angekommen."

Dass es in Jena von zugezogenen rothalstuchtragenen Politikwissenschaftsstudentinnen mit Profilneurose nur so wimmelt, solltest Du dabei nicht vergessen. Daneben steht die geringe Wahlbeteiligung und der Fakt, dass steter Tropfen bekanntlich den Stein höhlt. Und Ihr gröhlt!

Die CDU hat die Wahl 2009 zwar noch nicht gewonnen, aber wenn es um unsere Zukunft geht, sind wir Thüringer sicherlich wieder auf der Seite Althaus!
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Ralf Lang (Unregistrierter Gast)
Veröffentlicht am Sonntag, 21. Mai 2006 - 20:50 Uhr:   

Ich empfehle covellin das Buch "Anleitung zum Unglücklichsein". Wenn man unbedingt Unfug glauben will, schafft man das irgendwie schon.

Die Kommunalwahlen insgesamt waren für die CDU kein Fiasko, aber doch ein Rückschritt. Linkspartei.PDS und SPD konnten Mandate hinzugewinnen. Vor allem zeichnen sich in Erfurt, Jena und Gera bei den bevorstehenden Neubesetzungen der Dezernentenstellen Kombinantionen ab, die der CDU nicht sehr zuträglich sind. Insgesamt ist die Karte Thüringens etwas bunter geworden. Für 2009 läßt sich seriös eigentlich nur vorhersagen, dass keine der Landtagsparteien gefährdet ist, in die APO zu rutschen.
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Florian (Unregistrierter Gast)
Veröffentlicht am Montag, 22. Mai 2006 - 11:17 Uhr:   

Witzige Interpretation:
"Das zeigt, das sich wirtschaftlicher Erfolg mit roten Parteien nicht immer wiedersprechen."

Das mag zwar stimmen. Aber erst einmal ist es nur so, dass eine wirtschaftlich (relativ) erfolgreiche Region IN ZUKUNFT Rot regiert wird.
Ob der wirtschaftliche Erfolg dann erhalten bleibt, steht in den Sternen und lässt sich aus dem Wahlergebnis vorerst einmal nicht herauslesen. Ursächlich zurückzuführen ist der wirtschaftliche Erfolg auf eine rote Regierungsbeteiligung hier auf jeden Fall nicht.

Empirisch lässt sich auf jeden Fall in Deutschland schon feststellen, dass wirtschaftlich erfolgreiche Regionen überdurchschnittlich häufig schwarz-(gelb) regiert sind.
Was da nun der Kausalzusammenhang ist, darüber lässt sich sicher trefflich streiten.
(Ist schwarze Politik wirtschaftlich erfolgreicher? Oder sind Wähler in wirtschaftlich schwachen Gebieten eher Rot-Wähler? Huhn oder Ei?)
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Ralf Lang (Unregistrierter Gast)
Veröffentlicht am Montag, 22. Mai 2006 - 13:08 Uhr:   

Es gibt ja mittlerweile genug rote Bürgermeister, ohne dass irgendwo das Chaos ausgebrochen wäre. Ich glaube aber, wir sollten diese allgemeinpolitische Diskussion hier nicht zu weit ausdehnen. Einen entscheidenden Anteil an der Kommunalpolitik haben ja auch die Räte und die Dezernenten. Sich an einzelnen herausgehobenen Personen festzumachen ist gut, wenn man eine Story braucht.
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covellin (Unregistrierter Gast)
Veröffentlicht am Montag, 22. Mai 2006 - 19:51 Uhr:   

@ Florian:

Richtig! Genau, Du bringst es auf den Punkt. Die Stadt Jena wurde seit 2000 von einem FDP-Bürgermeister regiert. In seine Amtzeit fällt somit auch der 3-spurige Ausbau der Jenaer Stadtautobahn samt Einhausung. Ein zukunftsorientiertes Projekt, für das die dunkelroten wohl kein Verständnis aufgebracht hätten.

Andererseits ist es ja immerhin bloß die SPD, die nun regiert.

Sicherlich stimmt es auch, dass konservative Wähler beispielweise ihre Kinder konservativer erziehen und ihnen somit den Weg zu einer anständigen Bildung ebnen. Schwarz --> PISA? Nein! PISA --> CDU/FDP? Vielleicht. Allerdings sind die ökonomischen Ziele der SED mit der Marktwirtschaft unvereinbar. Leider gibt es in Deutschland immer noch Menschen, die möglicherweise nur aus einem beleidigten Automatismus heraus diese rhetorisch nicht unbegabten Milchmädchenrechenkünstler wählen, auch und vor allem um zu demonstrieren, dass sie ihren jugendlichen Leichtsinn noch nicht verloren haben, mit welchem sie dann womöglich die Zukunft des eigenen BL verspielen.

Solange in Berlin eine Große Koalition regiert, mache ich mir jedenfalls um das Amt des Jenaer OB in der Hand eines SPD-Mannes keine Sorgen.
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(Unregistrierter Gast)
Veröffentlicht am Dienstag, 23. Mai 2006 - 20:04 Uhr:   

Nochmal kurz eine Anmerkung von mir. Ich teile meine Meinung da mit Ralf Lang.

Man sollte ,jetzt nach der Kommunalwahl eine Schlammschlacht der Lager, vermeiden.Sondern konstruktiv zusammenarbeiten.Ich denke die Linkspartei.PDS wird das auch tun, auch mit der CDU. Von welcher man ja nur Ausgrenzung gewohnt war.
Man denke denke nur an Flugblätter, die noch am Freitag vor der Stichwahl in Bad Blankenburg, eilig verteilt wurden "Wir wollen keinen PDS Bürgermeister" ........Nun sieht die Welt anders aus, und Michael Pabst,CDU (Bürgermeister Bad Bad Blankenburg und Vorsitzensder des Städte und Gemeindebundes Thüringens) muß gehen.Er verlor die Stichwahl gegen Frank Persike Linke.PDS .

Ein weiters Beispiel, das Diffamierungskampanien nichts bringen, ist die Landratswahl im Saale Orla Kreis, anfang diesen Jahres.Auch dort gewann Frank Roßner(SPD), der seit Jahren im Kreistag eng mit Linke.PDS und Unabhängigen Wählern, zusammenarbeitet, erneut.Sein Kontrahent,Gottfried Schugens(CDU)mußte sich, mit dem schlechtesten Ergebnis aller Zeiten, der CDU, im Saale Orla Kreis, geschlagen geben.Auch dort hatte man vor der Wahl einringlich in der Zeitung und per Wahlwerbung, vor dem Roten "Ungeheuer", gewarnt!Aber komischer Weise ,nimmt der Saale Orla kreis bei Industrieproduktion und Arbeitslosigkeit oberste Ränge in Thüringen ein....wie kann das nur sein??Ich sage nur, Firmen ist es wurscht, welches parteibuch ein Oberhaupt hat, es muß nur ein Industriefreundliches Klima, der Ausgeglichenheit herschen und niemanden sollten Steine in den Weh gelegt werden,d er den Schritt zur Investition wagt!Solche Leute brauchen wir, keine Lamentierer und Jammerer.

Deswegen,sage ich:Zusammenarbeiten und nicht Gegeneinander, bringt das Land und die Kommune, weiter!Alle an einem Seil....in eine Richtung!

Zum Thema Jena: Peter Röhliger(FDP) hat in Jena seit der Wende, gute Arbeit als OB geleistet...und das auch unter einer Rot-Rot-Grünen Mehrheit,seit Jahren, im Stadtrat.Das heißt sämtliche Bauprojekte der Stadt und Wirtschaftsansiedlungen wurden nicht nur vom OB, sondern vom Stadtrat genehmigt und mitgetragen. Denn, ein Oberbürgermeister ist ohne einen Stadtrat, der hinter ihm steht,ein Nichts!
Außerdem muß ich anmerken, das ein Ringen um demokratische Mehrheiten auch im Stadtrat, wo einmal CDU und SPD...ein Ziel durchsetzt, oder dann SPD und Linke.PDS, viel demokratischer ist als ein althergebrachtes Blockdenken.
Nicht auch deshalb, sind die wahren Gewinner, der Kommunalwahl in Thüringen die Freien Wähler und parteilosen Kandidaten...z.B. Suhl,Saalfeld,Rudolstadt,Königsee u.v.m

Und auch heute hat sich die CDU in Thüringen wieder "neue Freunde" gemacht..mit der Forderung von Studiengebühren auch für Einkommensschwache,aber "erst nach der Wahl 2009"..und die Familienoffensive tut ihr Übriges.
Ich wünsche dem Bürgerbegehren "Für eine bessere Familienpolitik in Thüringen" jetzt schon gutes gelingen.
Eigentlich müßte Dieter Althaus, als ehemals stellvertretender Direktor einer polytechnischen Oberschule zu SED-Zeiten,wissen, was gute Familienpolitik bedeutet....aber heut lehrt er lieber die katholische Lehre...KINDER-KÜCHE-KIRCHE.
In diesem Sinne.......
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covellin (Unregistrierter Gast)
Veröffentlicht am Dienstag, 23. Mai 2006 - 21:33 Uhr:   

Zitat:

"Und auch heute hat sich die CDU in Thüringen wieder "neue Freunde" gemacht..mit der Forderung von Studiengebühren auch für Einkommensschwache,aber "erst nach der Wahl 2009"..und die Familienoffensive tut ihr Übriges.
Ich wünsche dem Bürgerbegehren "Für eine bessere Familienpolitik in Thüringen" jetzt schon gutes gelingen.
Eigentlich müßte Dieter Althaus, als ehemals stellvertretender Direktor einer polytechnischen Oberschule zu SED-Zeiten,wissen, was gute Familienpolitik bedeutet....aber heut lehrt er lieber die katholische Lehre...KINDER-KÜCHE-KIRCHE.
In diesem Sinne.......
"


Wenn diese Aussage nicht tendentiös ist, weiß ich nicht. Sicherlich bin ich in der diplomatischen politisch korrekten Sprache nicht geübt, indes sind sauber formulierte Aussagen oftmals viel subtiler und durch ihre unterschwellige Art eben auch wirksamer als die von mir klar ausgedrückten Positionen.

Meine Meinung ist einsichtig und unmissverständlich. Wer sich hinter semantisch ausgefeilten Euphemismen, die Zahlen und andere Daten mit scheinbar nichtssagender Nonchalance in einen parteiischen Kontext setzen, versteckt, wirbt gleichzeitig für seine Position, da er den Eindruck erweckt, seine Entspannheit beruhe auf einer vernünftigen Weltanschauung, welche dann auch noch von großen Teilen der Gesellschaft getragen werde, was aber nicht so ist.

Indes habe ich dahingehend Bedenken, vor allem bezüglich der Einschätzung nicht-thüringischer Leser. Man könnte vermuten... dass!

viele Grüße

covellin
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SaaleMAX (Unregistrierter Gast)
Veröffentlicht am Mittwoch, 24. Mai 2006 - 20:18 Uhr:   

Hallo Convellin..........Das sind reine Fakten.....mehr nicht.Über die Form Ihrer Darbietung kann man gerne streiten.Da bin ich sehr offen, auch für konstruktive Kritik.
Ich bin Thüringer, und schreibe aus thüringer Sichtweise...meine eigene,persönliche Meinung.

Leider ist es nunmal so, das in unserem Bundesland seit einiger Zeit gewaltiges schiefläuft.......und mittlerweile auch fast die halbe Landesregierung irgendwann einmal einen Gerichtstermin wahrnehmen mußte.
Die Liste der Affären ist einen Roman wert.
Angefangen von den Todesschüßen von Heldrungen, wo ein Tourist erschossen wurde!Das Verfahren wurde eingestellt.Über die Spielbank Affäre....die Computer-Affäre...die Flughafen Affäre etc.
Desweitern, behauptet der derzeitige Innenminister Karl Heinz Gasser,CDU, von seinem Oppositionskollegen Heiko Gentzel (Fraktionschef der SPD im Landtag) "Er wisse, jederzeit, wann und wo er sich, mit welchen Leuten treffe".Man höre und staune.Wenn das nicht nach Stasi Methoden riecht??
Natürlich wiederief er die Verlautbarung nach dem Bekanntwerden, schleunigst.

Desweiteren lässt unser Innenminister ,auch in seiner Funktion als Rechtsanwalt einer Kanzleigemeinschaft in Hessen, massive Einschüchterungsversuche postalisch gegen Oppositionspolitiker verlautbaren.

Unser EX-Innenminister, Christian Köckert,CDU...der schonmal wegen Raserei auf der A4 geblitzt wüurde(während seiner Amtszeit und als oberster Chef der Polizei Thüringen) , versucht jetz die Wohnungen, der Wohnungsbaugesellschaft Oberhof..von seinem dortigen CDU Kollegen zu einen "Angebotssupersonderpreis" über eine Gesellschaft zu erwerben.In Fakten: das sind 330 kommunale Wohnungen zum Preis von 10.000 Euro, je Wohneinheit. Wenn das kein Schnäppchen ist??

Noch ein Fakt? Wirtschaftsstaatssekrätär Roland Riechwien,CDU, Mitglied im Aufsichtsrat der Flughafen Erfurt GmbH, behauptet,steif und fest NICHTS von manipulierten Fluggastzahlen und den damit zuvile erhalten Fördermitteln gewußt haben.....Man höre und staune.
Doch warum sitzt er dann im Aufsichtsrat, wenn er eh von nichts weiß und Ahnung hat????

Unsere Landespolitiker sind immer ein Schlagzeile wert.Das gleicht schon einem Tollhaus.Hinter vorgehaltener Hand munkelt man schon in der Faschingszeit über die Staatskanzlei Erfurt: "Die Welt ist ein Irrenhaus...und hier ist die Zentrale"..

Unsere Bürger in Thüringen, haben viel erlebt, zu DDR-Zeiten:Bonzenwirtschaft,Korruption,Fälschung und Einschüchterung.....doch was sie jetzt in unserer "freiheitlichen Rechtsstaatsdemokratie" erleben müssen kommt ihnen irgendwie erstaunlich bekannt vor.
Unser Landesregierung, ist dabei, sich ihr eigenes Grab zu schaufeln.

Und übrigens. In Thüringen wurde eine Verfassung 1993 beschlossen, unter CDU Mehrheit im Landtag, indem eine AUTOMATISCHE DIÄTENERHÖHUNG; JAHR FÜR JAHR, festgelegt wurde!

Und unser Dieter Althaus will das Landesbedienstete jetzt 42 Stunden,pro Woche arbeiten aber bitte bei gleichem Lohn.....Da fällt mir nur der Spruch ein: "Sie predigten Wasser und tranken Wein "

Und jetzt noch das Sahnehäubchen: Die Thüringer Landesregierung, kürzt das Landesblindengeld um 50%........VIVA THURINGIA, sag ich da nur.

Ich verbleibe....mit freundlichen Grüßen aus Thüringen
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Ralf Lang (Unregistrierter Gast)
Veröffentlicht am Dienstag, 13. Juni 2006 - 09:46 Uhr:   

Vielleicht sollte ich euch beide mal in Jena einladen. Es geht jedenfalls in dieser Weise hier im Forum nicht weiter.
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covellin (Unregistrierter Gast)
Veröffentlicht am Dienstag, 13. Juni 2006 - 10:07 Uhr:   

@ Ralf Lang:

hätte nix dagegen, bin ja emailtechnisch erreichbar... und gebe auch gern meine Tel.Nr. weiter, ist eh nur noch kurze Zeit gültig.
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SaaleMAX (Unregistrierter Gast)
Veröffentlicht am Mittwoch, 05. Juli 2006 - 21:28 Uhr:   

Ein Forum ist dazu da, ein FORUM über Meinungen zu bilden und verschiedene Aspekte zu sammeln. Ob allerdings Wahlrecht.de ,in dem es eigentlich um Wahlen und Wahlrecht gehen soll, der richtige Ort für unseren Diskurs ist,bezweifel ich.Da stimme ich Ralf Lang zu, der uns da in Zaum halten möchte...
Meine Schreibweise, ist mit Sicherheit zuweilen sehr direkt und Meinungstendierend....aber ich möcht damit auch Anregung zur Disskusion geben auch mal über Wege nachzudenken, die undenkbar erscheinen und nicht zeitgemäß.
Über einen Meinungsaustausch, in Jenas schöner City oder Umgebung würde ich mich sehr freuen...vielleicht bei einem Glas Wein oder Bier?
Deswegen, lassen wir der Demokratie und Meinungsfreiheit, freien Lauf.....in diesem Sinne

Grüße an Ralf Lang und Convellin
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(Unregistrierter Gast)
Veröffentlicht am Freitag, 31. August 2007 - 23:53 Uhr:   

hey

ich wollte mal fragen, weis hier jemand welche vorrausetzungen man erfüllen muss bzw. wie man überhaupt für den gemeinderat bei den kommunalwahlen in einer stadt kandidieren kann!???

mfg
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SaaleMax (Unregistrierter Gast)
Veröffentlicht am Montag, 03. September 2007 - 19:50 Uhr:   

In Thüringen ist das so geregelt:


www.wahlen.thueringen.de/wahlen/kommunalwahlen/kw_00_kwg.htm

Ab § 12 dürfte alles stehen, was Sie wissen wollten.

Grüße
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(Unregistrierter Gast)
Veröffentlicht am Donnerstag, 22. November 2007 - 17:19 Uhr:   

wie lang regiert ein Bürgermeister?
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AeD (Unregistrierter Gast)
Veröffentlicht am Donnerstag, 22. November 2007 - 18:42 Uhr:   

Das kommt drauf an, in Thüringen sind es bei hauptamtlichen Bürgermeistern laut § 25 Abs. 1 Thüringer Kommunalwahlgesetz sechs Jahre.
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SaaleMAX (Unregistrierter Gast)
Veröffentlicht am Sonntag, 20. Januar 2008 - 18:00 Uhr:   

Selbst die Stadt Sonneberg und der Landkreis Sonneberg, eher SCHWARZ als ROT müssen sich ab 2010 auf massive Kürzungen vom Land Thüringen einstellen.
Die Landesregierung vollendet ihr Streichkonzert, welches einzigartig ist, in Deutschland......aber Hauptsache private Geburtstagsfeiern von Regierungsangehörigen werden aus der Landeskasse gesponsert....also dabei bleibts.Immer nach dem sportlichen Motto, UNTEN nehmen...Oben anlegen !


http://www.freies-wort.de/nachrichten/regional/sonneberg/sonneberglokal/art2407,761015

dazu:

http://www.freies-wort.de/nachrichten/thueringen/seite3thueringenfw/art2402,742989

http://www.freies-wort.de/nachrichten/thueringen/seite3thueringenfw/art2402,746824



Sie predigen Wasser und SAUFEN Champagner und Himbeergeist!
Unsere BONZEN in Thüringen.

PS. WER VIEL HAT, kriegt noch RABBAT !!

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