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Beitrag |

Andreas Büchner
| | Veröffentlicht am Donnerstag, 07. September 2000 - 13:35 Uhr: | |
Am 6.9.2000 veröffentlichte der ORB (bzw. Märkische Allgemeine am 7.9.2000) die neuesten Umfragewerte von infratest dimap für potentielle Landtagswahlen Brandenburg. Die Zahlen für die Sonntagsfrage lauten: SPD 44 %, CDU 25 %, PDS 21 %, Grüne 3%, FDP 3%, Sonstige (einschl. DVU) 4 % Gleichzeitig wurden mehrere Fragen anlälich des 10jährigen Bestehens Brandenburgs gestellt. Genauere Infos beim ORB und MAZ bzw. Infratest dimap. |

Walther
| | Veröffentlicht am Freitag, 13. August 2004 - 15:56 Uhr: | |
Zur LTW in Brandenburg gibt es eine neue Umfrage (veröffentlicht in der Märkischen Allgemeinen). Die Ergebnisse sind erschreckend: PDS - 35 CDU - 28 SPD - 24 DVU - 7 Grü - 3 Unter diesen Umständen wäre eine PDS/SPD/Koalition aus Sicht der SPD so etwas wie politischer Selbstmord. Es deutet viel auf eine "große" Koalition von CDU und SPD unter Ministerpräsident Schönbohm. |

Marek Meyer
| | Veröffentlicht am Freitag, 13. August 2004 - 17:06 Uhr: | |
Dazu müsste die SPD bereit sein, als Juniorpartner eine große Koalition einzugehen. Vorausgesetzt das Ergebnis fiele wirklich so ähnlich aus (woran ich nicht glaube), warum sollte die SPD dann darauf eingehen? Das wäre für sie auch nicht viel besser als eine rot-rote Koalition. Falls die Sozialdemokraten nur dritte Kraft würden, müssten die beiden stärksten Fraktionen die Verantwortung für das Land übernehmen, in welcher Form auch immer. |

Michael
| | Veröffentlicht am Freitag, 13. August 2004 - 17:31 Uhr: | |
Finde ich erstaunlich, dass die CDU so relativ schwach abschneidet. Rot-Rot wird es mMn nur geben, wenn SPD > PDS. Da das offenbar wenig wahrscheinlich ist, glaube ich an CDU/SPD egal wer mehr hat. |

JBK
| | Veröffentlicht am Freitag, 13. August 2004 - 17:32 Uhr: | |
NACHVOLLZIEHBARE Quelle? |

Dagobert09
| | Veröffentlicht am Freitag, 13. August 2004 - 17:37 Uhr: | |
Diese Umfragen sind für mich absolut nicht reprädentativ, da in ihnen nicht nach anderen Parteien oder Gruppierungen wie zum Beispiel nach der AUB gefragt wird. Und die ist für mich ein starker Anwärter für einen zweistelligen Einzug in den Landtag- bei dem Programm und den Köpfen!!! Schaut ruhig einmal nach bei: www.AUB-Brandenburg.de |

Matthias Cantow
| | Veröffentlicht am Freitag, 13. August 2004 - 17:41 Uhr: | |
Im Webangebot der Märkischen Allgemeinen wird in einem Artikel von heute nur die Infratest-Umfrage vom 11. August genannt, wenn es eine aktuellere gäbe, müsste die eigentlich auch erwähnt werden. |

Liberaldemokrat
| | Veröffentlicht am Samstag, 14. August 2004 - 00:29 Uhr: | |
Und von welchem Institut soll die sein? Und was ist dem Ergebnis der FDP, die wird wohl kaum bei nur 2% liegen, also dafür müsste sie so viel Mist bauen wie die in HH. Wenn ich mich jetzt nicht verrechnet habe kommen alle genannten Parteien auf 97%. Es sollen also nur 3% für FDP und alle anderen?? Ich glaub nicht das die Umfrage realistisch ist, noch das sie so veröffentlich wurde. |

Sole
| | Veröffentlicht am Sonntag, 15. August 2004 - 15:36 Uhr: | |
35 % erscheinen mir doch arg viel. Ob sich die Hartzproteste tatsächlich bis Ende September auswirken ist aber eher schwer vorhersagen. Eine Marginalisierung der kleinen Parteien kann Effekt dieser Wahl werden. Die Umfrage sieht mir aber sehr nach einem Scherz aus. PDS und DVU deutlich über bisher angenommenen Werten, beide "Kleine" marginal, dafür dann nur unwesentlich später ein Beitrag, dessen Autor das Frageverfahren zu kennen angibt und für eine ÖDP-gestützte Freie-Wähler-Gruppe schill-ähnliche Vorhersagen macht. Alles eher unwahrscheinlich |

monnemer
| | Veröffentlicht am Montag, 16. August 2004 - 16:54 Uhr: | |
35% för de PDS??? Iwwalegt dochemol! Des letztschti mol hatte se 23,3%. Und schon damols war de Stimmung für de PDS rischtisch gut. Des einzische Ergebbnis, dass isch realisdisch find, is des vonna CDU. Des wär a kleenes Plus geggeiwwa 1999, wo de Bundestrend denne ja och schon geholwe hätt. Awwa dass de SPD in ihrm ehemalische ostdeutsche Stammland Brandeburg nochemol so einbresche dud, ist doch escht unwahrscheinlisch. Des letzschti Mol hatte se 39,3% und wor schon abgschlachded wodde, isch glaub minus 14,8%. Also die Umfrar is Kääß! |

J.B.K.
| | Veröffentlicht am Dienstag, 17. August 2004 - 12:14 Uhr: | |
Die Umfrage existiert nicht. Da versucht wohl eher jemand Stimmung für die PDS zu machen. |

Sole
| | Veröffentlicht am Dienstag, 17. August 2004 - 12:49 Uhr: | |
Gerade das lese ich aus diesem Beitrag nicht. |

Wolf
| | Veröffentlicht am Mittwoch, 25. August 2004 - 13:02 Uhr: | |
Die aktuelle Umfrage des Stern: stern.de - 24.8.2004 - 18:36 URL: http://www.stern.de/politik/deutschland/index.html?id=528836 Beginn des Artikels Brandenburg-Umfrage PDS in Brandenburg stärkste Kraft Hamburg - Die PDS könnte bei der Landtagswahl in Brandenburg am 19. September mit deutlichem Abstand stärkste Kraft werden. Laut einer Forsa-Umfrage im Auftrag des stern und RTL würden 36 Prozent der Brandenburger PDS wählen. Das sind 13 Prozentpunkte mehr als bei der vorherigen Landtagswahl im September 1999. Im Gegensatz dazu verliert die SPD 12 Prozentpunkte und kommt nur noch auf 27 Prozent. Stimmen verliert auch die CDU: Sie erhält 22 Prozent, ein Minus von 5 Prozentpunkten. Grüne (4 Prozent), FDP (3 Prozent) und DVU (4 Prozent) schaffen die 5-Prozent-Hürde nicht. Die sonstigen Parteien bekommen 4 Prozent. Könnten die Brandenburger ihren Ministerpräsidenten selbst wählen, zeigt sich ein anderes Stimmungsbild. 59 Prozent der Wahlberechtigten entscheiden sich für den amtierenden SPD-Ministerpräsidenten Matthias Platzeck. Nur 12 Prozent sprechen sich für die PDS-Kandidatin Dagmar Enkelmann aus. 13 Prozent erreicht Brandenburgs Innenminister und CDU-Kandidat Jörg Schönbohm. 16 Prozent sagen "keinen davon". Datenbasis für die politische Stimmung in Brandenburg und die Ministerpräsidentenpräferenzen: 1009 repräsentativ ausgewählte Wahlberechtigte in Brandenburg vom 16. bis 20. August, statistische Fehlertoleranz: +/- 3 Prozentpunkte, Auftraggeber: stern und RTL. Quelle Forsa. |

Koch for Kanzler
| | Veröffentlicht am Mittwoch, 25. August 2004 - 13:33 Uhr: | |
Also so ein Ergebnis fände ich schon ziemlich heftig. |

Eisenhüttenstadt
| | Veröffentlicht am Mittwoch, 25. August 2004 - 15:58 Uhr: | |
@Dagobert09 die beiden Bürgervereinigungen werden keine Chancen haben, denn 1. gibt es 2 landesweite Listen, die sich gegenseitig die Stimmen klauen werden. 2. machen nicht mal alle mit. z.B. die BVFO die bei der Kommunalwahl hier über 13% holte aber keine Ambitionen auf Landespolitik macht. Ich halte diese beiden Listen für absolut überflüssig. Sie hatten bei der Kommunalwahl RELATIV gute Ergebnisse, bei den ABSOLUTEN Zahlen sieht das bei der Wahlbeteiligung schon ganz anders aus. Das sind nur irgendwelche Provinzkönige die was für ihr Ego tun müssen. Das schlimme daran ist, das sie dadurch Bü90/Grüne und FDP wohl noch Stimmen abnehmen werden, wo wir diese beioden Parteien doch so dringend im Landtag brauchen. zur Sternumfrage: Diese ist durchaus realistisch, wenn ich mich hier umschaue. Die Menschen sind Dank schlechter Aufklärung total aufgescheucht durch Hartz IV! Wenn man/frau sie dann fragt was sich an ihrer persönlichen (finanziellen) Situation ändern wird, wissen sie das gar nicht! Die PDS kann das leider sehr gut ausnutzen, dabei ist doch die PDS (SED) durch über 40 Jahre Misswirtschaft Schuld an unserer schlechten Situation im Osten!!!!! Ich hoffe vor allem die Grünen schaffen es, die haben die richtigen Ansätze um die "Großen" in BB mal zu vernünftiger Politik zu bewegen! |

Nordlicht
| | Veröffentlicht am Mittwoch, 25. August 2004 - 16:21 Uhr: | |
Die Grünen haben sich doch in Brandenburg selbst ins aus gesetzt, lange zerstritten und jetzt setzen sie auch noch einen Berliner an die Spitze ihrer Landesliste... Ich glaube nicht, dass die Grünen, es schaffen werden... |

Eisenhüttenstadt
| | Veröffentlicht am Mittwoch, 25. August 2004 - 16:38 Uhr: | |
@Nordlicht Sie haben keinen Berliner an der Spitze! Der Berliner von dem Du redest ist Wolfgang Wieland und der ist auf Platz 2. Er ist der einzige Berliner auf der Liste und außerdem weit über Berlin hinaus angesehen. Er sit ein Mitbegründer der Alternativen Liste in Berlin und war sogar schon Justizsenator dort. Außerdem wird die Fusion Berlins mit Brandenburg auf längere Sicht irgendwann kommen, und dann ist es egal ob jemand aus Berlin oder Brandenburg kommt! Jörg Schönbohm von der CDU kam vor 5 Jahren auch aus Berlin und hat sie von 17 auf 27 Prozent gehievt. Wer die Grünen kennt, weiß, dass sie die ungeraden Plätze (1,3,5 usw) immer den Frauen geben und die geraden (2,4,6 usw.) den Männern! Cornelia Behm ist Spitzenkandidatin. Sie sitzt im Moment im Bundestag für Brandenburg. Wenn sie in den Landtag einziehen sollte, würde Roland Vogt für sie in den Bundestag nachrücken. |

Liberaldemokrat
| | Veröffentlicht am Mittwoch, 25. August 2004 - 17:05 Uhr: | |
Wieland doch nicht Spitzenkandidat? Traurig, aber nicht mein Problem. Ich hoffe doch sehr das die PDS unter 30% bleibt und die DVU unter 5%. Ein Landtag aus SPD, CDU, PDS, FDP und GRÜNE täte Brandenburg sicherlich gut. |

Uwe
| | Veröffentlicht am Mittwoch, 25. August 2004 - 19:22 Uhr: | |
" Die Grünen haben sich doch in Brandenburg selbst ins aus gesetzt, lange zerstritten und jetzt setzen sie auch noch einen Berliner an die Spitze ihrer Landesliste... " Möglicher Weise kann man mit dem im "Speckgürtel" was holen. Da wohnen doch viele nur "aus Versehen" in Brandenburg. Uwe |

Eisenhüttenstadt
| | Veröffentlicht am Mittwoch, 25. August 2004 - 19:50 Uhr: | |
@liberaldemokrat "Ich hoffe doch sehr das die PDS unter 30% bleibt und die DVU unter 5%. Ein Landtag aus SPD, CDU, PDS, FDP und GRÜNE täte Brandenburg sicherlich gut!" Dem ist nichts hinzuzufügen; seh ich genauso @Uwe "Möglicher Weise kann man mit dem im "Speckgürtel" was holen. Da wohnen doch viele nur "aus Versehen" in Brandenburg." Genau! Deswegen haben die Grünen mMn damit einen guten Schachzug gemacht: Cornelia Behm die sich schon im Bundestag für den ländlichen Raum einsetzt und Wolfgang Wieland für den Speckgürtel, wo ihn viele kennen. Die beiden ergänzen sich. |
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