Themen Themen Profil Profil Hilfe/Anleitungen Hilfe Teilnehmerliste Teilnehmerliste [Wahlrecht.de Startseite]
Suche Letzte 1|3|7 Tage Suche Suche Verzeichnis Verzeichnis  

Wahlumfragen Schweiz - Umfragen Natio...

Wahlrecht.de Forum » Umfragen » Wahlumfragen aus dem Ausland » Wahlumfragen Schweiz - Umfragen Nationalratswahlen « Zurück Weiter »

Autor Beitrag
 Link zu diesem Beitrag

Ruedi
Veröffentlicht am Freitag, 24. Januar 2003 - 22:44 Uhr:   

Umfrage vom 24.01.2003 (Befragung vom 27.12.2002-15.01.2003)durch gfs im Auftrag von SRG Idée Suisse:

(in Klammern Wahlen 1999/Umfrage Oktober 2002):

SVP 26 % (22.5%/25%)
SPS 23 % (22.5%/23%)
FDP 19 % (19.9%/20%)
CVP 15 % (15.9%/14%)
GPS 4 % ( 5.0%/-)
LPS 2 % ( 2.3%/-)
PdA 2 % ( 1.0%/-)
 Link zu diesem Beitrag

Thomas Frings
Veröffentlicht am Donnerstag, 06. Februar 2003 - 13:36 Uhr:   

In der Schweiz verändert sich ja nicht allzu viel. Selbst der Aufstieg der SVP ist bei genauerem Hinsehen nicht ganz so dramatisch. Denn der Gewinn der letzten Jahre hat neben einem tatsächlichen Rechtsruck eines Teils der bürgerlichen Wähler doch vor allem zwei wichtige Ursachen: Erstens tritt die SVP neuerdings in Kantonen auf, in denen sie bis vor wenigen Jahren nicht existierte, besonders erfolgreich in St. Gallen und Luzern. Zweitens und z.T. mit dem ersten Punkt zusammenhängend hat sie auch stark auf Kosten anderer rechtskonservativer Gruppierungen gewonnem, FPS und Schweizer Demokraten sind ja praktisch verschwunden.
Im europäischen Vergleich ist das Wahlverhalten in der Schweiz sehr stabil, was man auch daran sieht, daß das linke Lager seit Jahrzehnten konstant knapp 30% der Stimmen bekommt.
 Link zu diesem Beitrag

Ruedi Lais
Veröffentlicht am Donnerstag, 06. Februar 2003 - 15:45 Uhr:   

Stabilität: Ein grosser Teil dieser Stabilität rührt davon, dass die Wahlen immer noch 26 einzelnen kantonalen Wahlen entsprechen.
Die Bewegungen in den einzelnen Kantonen sind zwar zT. gross, gehen aber in verschiedene Richtungen.
Es ist interessant zu beobachten, wie sich der Wahlkampf immer mehr zentralisiert. Gründe hiefür: Schwund der Pressevielfalt, Professionalisierung der Wahlwerbung, Personalisierung der Politik auf wenige Leaders. Die kleinen Parteien scheinen immer weniger mithalten zu können, wenn sie nicht regionalen Charakter haben.
 Link zu diesem Beitrag

Ruedi Lais
Veröffentlicht am Donnerstag, 27. März 2003 - 14:36 Uhr:   

Umfrage vom 20.03.2003 (Befragung vom 27.12.2002-15.01.2003)durch gfs im Auftrag von SRG Idée Suisse:

(in Klammern Wahlen 1999/Umfrage Oktober 2002/Umfrage Januar 2003):

SVP 24.6% (22.5%/25.2%/26.0%)
SPS 24.2% (22.2%/23.3%/23.4%)
FDP 20.6% (19.9%/19.9%/18.9%)
CVP 15.1% (15.9%/14.0%/15.4%)
GPS 5.2% ( 5.0%/ 4.5%/ 3.7%)
LPS 2.0% ( 2.3%/ 2.8%/ 2.1%)
EVP 1.5% ( 1.8%/ 1.2%/ 1.5%)

Unter der neuen Präsidentin (SR Ch. Langenberger) konnte die FDP zulegen. Die SVP geht erstmals zurück. Ihr stärkstes Thema, die Ausländer- und Asylpolitik, wird von der steigenden Arbeitslosigkeit verdrängt. (Ende November 2002 hatte die Volksabstimmung über die SVP-Asylinitiative stattgefunden, 49.9% Ja)

Link: http://www.polittrends.ch/wahlbarometer

Ruedi
 Link zu diesem Beitrag

Ruedi Lais
Veröffentlicht am Donnerstag, 27. März 2003 - 14:38 Uhr:   

Umfrage vom 20.03.2003 (Befragung vom 24.02.2003-08.03.2003)durch gfs im Auftrag von SRG Idée Suisse:

(in Klammern Wahlen 1999/Umfrage Oktober 2002/Umfrage Januar 2003):

SVP 24.6% (22.5%/25.2%/26.0%)
SPS 24.2% (22.2%/23.3%/23.4%)
FDP 20.6% (19.9%/19.9%/18.9%)
CVP 15.1% (15.9%/14.0%/15.4%)
GPS 5.2% ( 5.0%/ 4.5%/ 3.7%)
LPS 2.0% ( 2.3%/ 2.8%/ 2.1%)
EVP 1.5% ( 1.8%/ 1.2%/ 1.5%)

Unter der neuen Präsidentin (SR Ch. Langenberger) konnte die FDP zulegen. Die SVP geht erstmals zurück. Ihr stärkstes Thema, die Ausländer- und Asylpolitik, wird von der steigenden Arbeitslosigkeit verdrängt. (Ende November 2002 hatte die Volksabstimmung über die SVP-Asylinitiative stattgefunden, 49.9% Ja)

Link: http://www.polittrends.ch/wahlbarometer

Ruedi
 Link zu diesem Beitrag

Martinus
Veröffentlicht am Montag, 31. März 2003 - 17:43 Uhr:   

Merkwürdig - normalerweise hängen doch oft Ausländer- und Arbeitsmarktfragen im Wahlkampf eng zusammen.
Na ja, die Schweiz ist zuweit weg, als daß ich das kompetent beurteilen könnte. Aber es stimmt, die Zahlen deuten auf ein sehr stabiles Parteiensystem hin.
 Link zu diesem Beitrag

Philipp Waelchli
Veröffentlicht am Montag, 31. März 2003 - 23:56 Uhr:   

2-3% Verschiebung unter den Parteien sind in der Schweiz schon viel. In Sachen Arbeitslosigkeit ist im übrigen die SVP kaum zuständig, da sie in der Wahrnehmung breiter Kreise ein strikt neoliberales Wirtschaftskonzept vertritt, das eher mit Jobkilling statt mit Arbeitsbeschaffung assoziiert wird. Für Arbeitsbeschaffung stehen viel eher SP und FDP. In der Ausländerfrage scheint zur Zeit die Luft raus zu sein.
Im übrigen sollte man diese Umfragen nicht allzu ernst nehmen, denn bis zu den Wahlen kann noch eine Menge geschehen.
 Link zu diesem Beitrag

alberto
Veröffentlicht am Dienstag, 01. April 2003 - 07:04 Uhr:   

smile
Die Propaganda

Quote:

Von Philipp Waelchli am Montag, den 31. März 2003 - 23:56 Uhr:   In Sachen Arbeitslosigkeit ist im übrigen die SVP kaum zuständig, da sie in der Wahrnehmung breiter Kreise ein strikt neoliberales Wirtschaftskonzept vertritt, das eher mit Jobkilling statt mit Arbeitsbeschaffung assoziiert wird. Für Arbeitsbeschaffung stehen viel eher SP und FDP.


Der Steinzeitfunktionäre gehört doch woh eher auf die Straße, nachdem sich die überall isoliert haben.
Die Qualifizierungsmafia in Aktion
Inkompotente Arbeitsmarkt„politik“


search:
     Gewaltenteilung, 137 GG
--
     Wer das nicht verändert, wird gar nichts verändern
     Wer das nicht kapiert hat, hat gar nichts kapiert

WahlRechtReform
 Link zu diesem Beitrag

Thomas Frings
Veröffentlicht am Dienstag, 01. April 2003 - 12:01 Uhr:   

Die Prozentzahlen sagen in der Schweiz recht wenig über die Mandatszahlen aus. Durch die Einteilung in 26 Wahlkreise höchst unterschiedlicher Größe (Zürich 34 Sitze; Innerrhoden, Glarus, Uri, Ob- und Nidwalden nur je ein Sitz), ebenfalls sehr verschiedener Wahlbeteiligung sowie Listen- und Unterlistenverbindungen, die ebenso kantonal unterschiedlich sind (nur die Linken sind meistens geschlossen in einer Listenverbindung) kann man die Sitzverteilung kaum zuverlässig voraussagen- selbst wenn man die nationalen Stimmenanteile exakt prognostizieren könnte. Außerdemm können die Wähler ja auch -von Kleinstkantonen mit nur einem Sitz abgesehen- die Stimmen panaschieren, was in Umfragen wohl nur schwer zu erfassen ist. Ich habe allerdings keine Ahnung wieviel Prozent der Wähler tatsächlich panaschieren.
 Link zu diesem Beitrag

Philipp Waelchli
Veröffentlicht am Mittwoch, 02. April 2003 - 10:31 Uhr:   

Tja, die Bemerkung von Thomas Frings trifft natürlich völlig zu: Das Wahlsystem macht exakte Prognosen unmöglich. Zudem kommen immer auch lokale Themen ins Spiel, nicht bloss nationale, was wiederum gewisse Verzerrungen gegenüber den Umfragen ergibt. Zumindest in den kleinen Kantonen sind allerdings ziemlich gute Prognosen möglich: In der Regel erhalten die stärksten Parteien je einen Sitz. Dies gilt bis ca. 4 Sitze, falls nicht Sonderfaktoren eine Rolle spielen.

Und hier noch eine Anmerkung für "alberto", der hier anscheinend lieber den Hugo spielt: In der Schweiz gibt es Wählbarkeitsbeschränkungen für Staatsangestellte, und zwar auf allen Ebenen der Politik. Hingegen sind übderdurchschnittlich viele Juristen im nationalen Parlament vertreten, ausserdem Funktionäre privatrechtlicher Verbände (Arbeitnehmer- und Arbeitgeberverbände gleichermassen) und dann vor allem Inhaber von Verwaltungsratsmandaten.
In der Schweiz war und ist es möglich, dass eine Hilfsassistentin mit 12,5% Anstellungsgrad an einer Universität ein Parlamentsmandat nicht antreten durfte, weil sie "Staatsangestellte" war.
Ich möchte also dringend darum bitten, den Schweiz-Thread vor unpassender ideologischer Propaganda zu verschonen!
 Link zu diesem Beitrag

alberto
Veröffentlicht am Mittwoch, 02. April 2003 - 20:37 Uhr:   

smile
Ob die Schweizer am deutschen Wesen genesen sollen

Quote:

Von Philipp Waelchli am Mittwoch, den 02. April 2003 - 10:31 Uhr:  Und hier noch eine Anmerkung für "alberto", der hier anscheinend lieber den Hugo spielt: In der Schweiz gibt es Wählbarkeitsbeschränkungen für Staatsangestellte, und zwar auf allen Ebenen der Politik. Hingegen sind übderdurchschnittlich viele Juristen im nationalen Parlament vertreten, ausserdem Funktionäre privatrechtlicher Verbände (Arbeitnehmer- und Arbeitgeberverbände gleichermassen) und dann vor allem Inhaber von Verwaltungsratsmandaten. In der Schweiz war und ist es möglich, dass eine Hilfsassistentin mit 12,5% Anstellungsgrad an einer Universität ein Parlamentsmandat nicht antreten durfte, weil sie "Staatsangestellte" war. Ich möchte also dringend darum bitten, den Schweiz-Thread vor unpassender ideologischer Propaganda zu verschonen!


in eine solche Diskussion hatte ich hier nicht eintreten wollen und kehre lieber vor der eigenen Tür. Bis sie uns um Hilfe angehen, vertraue ich darauf, daß sie gegen die Despoten in ihrem Lande immer noch einen Pfeil im Köcher haben.


search:
     Gewaltenteilung, 137 GG
--
     Wer das nicht verändert, wird gar nichts verändern
     Wer das nicht kapiert hat, hat gar nichts kapiert

Keine Wahl bei der Wahl?
 Link zu diesem Beitrag

alberto
Veröffentlicht am Mittwoch, 02. April 2003 - 22:45 Uhr:   

Die 98%igen sind immer suspekt. Und so hoch war der Prozentsatz der Ödies bei den Neuzugängen in die gesetz- &  verfassunggebende (!) Versammlung.

Der Raubzug durch die öffentlichen Krippen begann aber schon vor 30 Jahren. a
 Link zu diesem Beitrag

Ruedi
Veröffentlicht am Freitag, 09. Mai 2003 - 11:14 Uhr:   

Umfrage von Mitte April 2003 (Befragung vom 31.03.2003-17.04.2003)durch gfs im Auftrag von SRG Idée Suisse:

(in Klammern Wahlen 1999/Umfrage Oktober 2002/Umfrage Januar 2003/Umfrage März 2003):

SVP 25.3% (22.5%/25.2%/26.0%/24.6%)
SPS 24.2% (22.2%/23.3%/23.4%/24.2%)
FDP 19.2% (19.9%/19.9%/18.9%/20.6%)
CVP 14.3% (15.9%/14.0%/15.4%/15.1%)
GPS 5.2% ( 5.0%/ 4.5%/ 3.7%/ 5.2%)
LPS 2.2% ( 2.3%/ 2.8%/ 2.1%/ 2.0%)
EVP 1.9% ( 1.8%/ 1.2%/ 1.5%/ 1.5%)

Der Umfrage-Zeitraum lag etwas ungünstig, weil am 29.3. und 6.4. in 5 Kantonen, darunter dem bevölkerungsreichsten Zürich, Parlamentswahlen stattfanden. Diese ergaben z.T. starke Zuwächse bei SP und SVP und einen Rückgang bei FDP. Erfahrungsgemäss setzt dieser Frühlings-Wahltermin (verstärkt durch Medien-Analysen) den Trend für die nationalen Wahlen im Herbst.

Ruedi

Beitrag verfassen
Beitrag:
Fett Kursiv Unterstrichen Erstelle Link Clipart einfügen

Benutzername: Hinweis:
Dies ist ein öffentlicher Bereich. Wenn Sie kein registrierter Benutzer sind, geben Sie lediglich Ihren Namen in das "Benutzername"-Eingabefeld ein und lassen das "Kennwort"-Eingabefeld leer. Die Angabe Ihrer E-Mail-Adresse ist freiwillig.
Kennwort:
E-Mail:
Optionen: HTML-Code anzeigen
URLs innerhalb des Beitrags aktivieren
Auswahl:

Admin Admin Logout Logout   Vorige Seite Vorige Seite Nächste Seite Nächste Seite