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Allensbach: Umfrage 18.12.02

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Veröffentlicht am Mittwoch, 18. Dezember 2002 - 21:03 Uhr:   

CDU/CSU: 47,6 %
SPD: 26,4 %
Grüne: 10,5 %
FDP: 7,3 %
PDS: 5,0 %

... und die heutige Schlappe von Rot-Grün durch ihre bewusste Inkaufnahme eines Verfassungsbruches vor dem Bundesverfassungsgericht ist da nicht eingerechnet!!!
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S83
Veröffentlicht am Donnerstag, 19. Dezember 2002 - 15:59 Uhr:   

Prinzipiell gefällt mir die Umfrage zwar gut, aber es taucht schon wieder ein Fehler auf, den Allensbach auch vor der Bundestagswahl gemacht hat: Die F.D.P. ist mal wieder zu hoch bewertet.
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Jan
Veröffentlicht am Donnerstag, 19. Dezember 2002 - 20:27 Uhr:   

Absichtlich?
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Wolfgang
Veröffentlicht am Freitag, 20. Dezember 2002 - 15:55 Uhr:   

Eins muß man Allensbach aber zugestehen, bei den Wahlen 2002 sagten sie das Kopf an Kopfrennen der beiden Großen und 1998 den klaren Sieg der SPD am genauesten voraus.
Erschreckend ist, dass laut Allensbach die Kanzlerpartei derzeit nur noch 26,4% Zuspruch hat.
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Jan
Veröffentlicht am Freitag, 20. Dezember 2002 - 21:12 Uhr:   

Erschreckend für Allensbach? Wer glaubt denn noch an solche Zahlen?
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Wolfgang
Veröffentlicht am Freitag, 20. Dezember 2002 - 23:46 Uhr:   

Nicht erschreckend für Allensbach, sondern im allgemeinen.
Und Allensbach hatte in der Vergangenheit die besten Treffer, wie ich bereits angeführt habe.

Wolfgang
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Jan
Veröffentlicht am Samstag, 21. Dezember 2002 - 00:53 Uhr:   

Nur mußte Allensbach vor der letzten Bundestagswahl im letzten Moment seine Ergebnisse an die der anderen Institute anpassen und lag bezügl. der FDP deutlich daneben.

Die 26,4 für die SPD sind einfach unrealistisch, so tief würde die SPD noch nichtmal fallen, wenn sie als Tarnorganisation des internationalen Drogenhandels enttarnt würde ;-)
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Marc
Veröffentlicht am Sonntag, 22. Dezember 2002 - 12:05 Uhr:   

@Jan

Die SPD ist bestimmt eine Tarnorganisation des internationalen Drogenhandels. ;) Durch ihr Finanz- und Verlagsimperium hat die Struktur der SPD mafiaähnliche Züge. Die SPD-eigene DDVG hat vor einem Monat eine Millionenüberweisung zur SPD Kasse getätigt. (9 Mio. soweit ich weiss) Einsicht über das Finanzimperium der SPD:
http://www.ddvg.de/sys_files/1028905920.03/ddvg_organigramm.pdf
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Ein anderer Jan
Veröffentlicht am Sonntag, 22. Dezember 2002 - 13:23 Uhr:   

Hallo Marc
hast Du genauere Infos über den Transfer in die SPD-Kasse?
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björn
Veröffentlicht am Sonntag, 22. Dezember 2002 - 18:50 Uhr:   

Ich kann nur schwer verstehen, wie heiss die Umfragen hier genommen werden. Es ist doch noch wirklich lang hin bis zur nächsten BTW.
Na, vielleicht hat das "Politthermometer" ja auch Fieber.
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c07
Veröffentlicht am Sonntag, 22. Dezember 2002 - 19:33 Uhr:   

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Ralf Arnemann
Veröffentlicht am Sonntag, 22. Dezember 2002 - 23:00 Uhr:   

Ein Verlagsimperium à la Gruner&Jahr oder Springer hat die SPD sicherlich nicht.
Aber "lächerlich" würde ich es auch nicht nennen - die Gesamtauflage der von ihr beeinflußten Zeitungen (vor allem Lokal- / Regionalzeitungen) ist ziemlich beachtlich.

Und natürlich kumuliert sich das mit dem Einfluß, den beide große Parteien auf ihre jeweiligen Sender im öffentlich/rechtlichen Bereich haben.

Die Zahlen des Rechenschaftsberichts kann man ziemlich vergessen, weil die meisten Transaktionen innerhalb der Holdings getätigt werden, das Ganze ist schon mit Absicht intransparent gehalten.
Ob man deshalb schon von "mafia-ähnlich" sprechen muß, möchte ich bezweifeln.
Aber eine durchgehende Transparenzpflicht mit unabhängiger Nachkontrolle sollte für Parteien eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein.
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Michail
Veröffentlicht am Donnerstag, 30. Januar 2003 - 17:41 Uhr:   

Allensbach hat sich wieder erstklassig blamiert:

In der aktuellen Umfrage vom 29.01. liegt dort jetzt
die CDU auf einmal nur bei 45 % - mind. 2 % schlechter
als jedes andere Umfrageinstitut vorhersagt - und die
FDP liegt wieder bei 8,3 % - im Schnitt aller anderer
Institute liegt sie bei 6 %.
Hat Allensbach aus der Blamage der letzten Bundestagswahl
denn gar nichts gelernt ?!
8,3 % erreicht die FDP doch nicht mehr bei den FDP-Anhängern...
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Ralf Arnemann
Veröffentlicht am Freitag, 31. Januar 2003 - 13:38 Uhr:   

@Michail:
> Allensbach hat sich wieder erstklassig blamiert:
Es wird sich erst am Sonntag herausstellen, welche Institute sich blamiert haben.
Eine "Mehrheitsmeinung" bei den Instituten sagt gar nichts (alleine schon, weil die ziemlich voneinander abschreiben).
Voreilige Rückschlüsse auf die Qualität der Prognosen sind Unsinn.
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Michail
Veröffentlicht am Freitag, 31. Januar 2003 - 16:12 Uhr:   

@ Ralf:
Nein, ob sich Allensbach blamiert hat, werden wir wohl nie erfahren,
denn diese Umfrage ist nicht auf Hessen oder Niedersachsen bezogen,
sondern bundesweit und da z.Zt. keine Bundestagswahl in Aussicht ist,
bleibt das Rätsel offen.
Natürlich werden wir am Sonntag wissen, ob sich FORSA mit ihren
51 % für Koch und 48 % für Wulff blamiert hat, aber das ist
eine andere Geschichte...
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Ralf Arnemann
Veröffentlicht am Donnerstag, 06. Februar 2003 - 10:54 Uhr:   

> 8,3 % erreicht die FDP doch nicht mehr bei den FDP-Anhängern...
Das war ja nun offensichtlich eine Fehleinschätzung.

Insgesamt sieht es wohl eher so aus, daß Allensbach zuerst gemerkt hat, daß die FDP wieder im Aufwind ist.

FORSA hat inzwischen nachgezogen, und die FDP von 5% letzte Woche auf 7% diese Woche hochgesetzt.
Es ist extrem unwahrscheinlich, daß es schon bei den Rohdaten einen solchen Sprung gegeben hat.
Sondern da wurden offensichtlich die hausinternen Korrekturfaktoren nachgebessert.
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Niederbayer
Veröffentlicht am Donnerstag, 06. Februar 2003 - 19:13 Uhr:   

Aber jetzt mal ganz ehrlich: Die FDP Wahlergebnisse vor
allem in Niedersachsen beruhen doch auf der Koalitionsaussage
zu Gunsten der Union. Hätte sich die FDP diese offengelassen,
bin ich davon überzeugt, dass Wulff heute die absolute
Mehrheit hätte und die FDP zwischen vier und fünf Prozent
gelegen hätte. Fazit: Die FDP ist dort wo sie gebraucht wird
stark, aber nicht aufgrund eigener Stärke in den Landtag
eingezogen. Deshalb gehe ich jede Wette ein, dass die FDP
bei den LTW im Herbst in Bayern nicht in den Landtag kommt.
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Bernhard Nowak
Veröffentlicht am Donnerstag, 06. Februar 2003 - 21:54 Uhr:   

@Niederbayer: Das sehe ich auch so. Und deshalb sehe ich auch die "traditionellen" FDP-Politiker wie Gerhardt etc. gestärkt, die diesen Kurs immer wollten und Westerwelle zwar nicht geschwächt (d.h. er wird auf dem Parteitag im Mai im Amt bestätigt. Vermutlich gilt dies auch für Frau Pieper als Generalsekretärin), gestärkt ist aber eher der der Union (näher-)stehende FDP-Flügel.
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Ralf Arnemann
Veröffentlicht am Freitag, 07. Februar 2003 - 10:56 Uhr:   

@Niederbayer:
> Die FDP Wahlergebnisse vor allem in Niedersachsen beruhen doch auf der
> Koalitionsaussage zu Gunsten der Union.
Sie beruhen nicht darauf. Aber natürlich war das einer der wichtigen Faktoren.
Die Leute wollten einen Regierungswechsel und wenn die FDP nicht deutlich für einen solchen Wechsel gestanden wäre, hätte sie weniger Stimmen bekommen.

Und trotzdem ist das Wahlergebnis "eigene Stärke". Wer lieber Union wollte, hat schwarz gewählt. Und wer lieber mehr FDP wollte, hat gelb gewählt.
Das gilt noch mehr für Hessen, dort hat Koch ja einen ganz klaren Wahlkampf gegen die FDP geführt und um jede Zweitstimme gekämpft, um die absolute Mehrheit zu bekommen.
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Ctirad Kotoucek
Veröffentlicht am Freitag, 07. Februar 2003 - 13:57 Uhr:   

@Ralf Arnemann
Also daß Koch einen klaren Wahlkampf gegen die FDP geführt hat, daß möchte ich mal nicht so stehen lassen.
Er hat sich vor der Wahl zum einen ganz klar für eine Fortsetzung der Koalition ausgesprochen und hat dies auch noch nach der Wahl unterstrichen.
Zu anderen hat die Union eine sehr "zurückhaltende" Zweitstimmenkampagne gefahren, und das ist sicherlich kein Indiz für einen Wahlkampf "gegen" die FDP.
Die FDP hat doch auch ordentlich zugelegt.
An die absolute Mehrheit der CDU hat in Wirklichkeit kaum einer geglaubt, somit war es wichtig, daß auch die Liberalen in den Landtag einziehen.
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Thomas Frings
Veröffentlicht am Freitag, 07. Februar 2003 - 14:38 Uhr:   

Zumindest in Niedersachsen hat die FDP eindeutig und stärker als bei der letzten Wahl von taktisch wählenden Unionsanhängern profitiert. Die Kluft zwischen Erst- und Zweitstimmen ist mit 4,4 zu 8,1% schon ziemlich groß. Allgemein ist aber bei den letzten Landtagswahlen und vor allem im Bund ein deutlicher Trend zu höheren Erststimmenergebnissen der FDP erkennbar. Die Partei hat also eine stabilere Wählerbasis als vor ein paar Jahren und ist weniger als früher (vor allem während der letzten Kohl-Regierung) auf taktische Wähler angewiesen. Die Anzahl der Wähler, auf die sich die FDP verlassen kann, ist aber nach wie vor klein, ich würde mal schätzen so etwa 5-6%.
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Ralf Arnemann
Veröffentlicht am Freitag, 07. Februar 2003 - 15:43 Uhr:   

@Ctirad Kotoucek:
> Er hat sich vor der Wahl zum einen ganz klar für eine Fortsetzung der
> Koalition ausgesprochen ...
Obwohl er genau wußte, daß die FDP das noch nie mitgemacht hat und auch die FDP-Landesspitze das strikt abgelehnt hat.
Kochs "Koalitionsangebot" war eine Farce, mit der den Wählern die Angst vor einer absoluten Mehrheit nehmen wollte.

> Zu anderen hat die Union eine sehr "zurückhaltende"
> Zweitstimmenkampagne gefahren, ...
Ich fands nicht sehr zurückhaltend - aber das ist vielleicht Geschmackssache.

> Die FDP hat doch auch ordentlich zugelegt.
Vor allem im Wahlkreis 49 ;-)

> An die absolute Mehrheit der CDU hat in Wirklichkeit kaum einer
> geglaubt, ...
Das ist richtig.
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Ralf Arnemann
Veröffentlicht am Freitag, 07. Februar 2003 - 15:48 Uhr:   

@Thomas Frings:
> Zumindest in Niedersachsen hat die FDP eindeutig und stärker als bei
> der letzten Wahl von taktisch wählenden Unionsanhängern profitiert.
Sie hat von taktischen Wählern profitiert, das ist richtig.
Aber diese Wähler sind deswegen doch keine Unionsanhänger!
Sowohl Union wie FDP haben ja im wesentlichen davon profitiert, daß sie von Nichtwählern bzw. von rot/grün Wähler gewonnen haben.

> Die Kluft zwischen Erst- und Zweitstimmen ist mit 4,4 zu 8,1% schon
> ziemlich groß.
Und was heißt das?
Daß eine Reihe Wähler mit Erststimme den CDU-Kandidaten und mit der Zweitstimme FDP gewählt haben.
Und das wars auch - mehr kann man daraus nicht schließen, schon gar nicht, daß diese Wähler "eigentlich" der CDU gehören.

> Die Anzahl der Wähler, auf die sich die FDP verlassen kann, ist aber
> nach wie vor klein, ich würde mal schätzen so etwa 5-6%.Das ist richtig.
Aber das ist ein Trend bei ALLEN Parteien. Sie können sich immer weniger auf "ihre" Wähler verlassen, und es wird immer stärker taktisch gewählt.

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