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Archiv bis 19. November 2010

Wahlrecht.de Forum » Umfragen » Wahlumfragen Landtagswahlen » Wahlumfragen Baden-Württemberg » Archiv bis 19. November 2010 « Zurück Weiter »

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nowhereman
Registriertes Mitglied
Veröffentlicht am Samstag, 11. September 2010 - 12:24 Uhr:   

@ Thomas Frings

Sie haben einige meiner Äußerungen wohl so verstanden, dass ich dies als Vorteil von Grün/Rot sehe, genau das Gegenteil ist der Fall. Ich spreche am Rande von BW lebend mit vielen Leuten, denen die Staus und kaputten Straßen auf den Wecker gehen, das dürfte (klug verkauft gegen Ende eines Wahlkampfes) von CDU oder/und FDP gegen die Grünen gerichtet ein wenig helfen, wenn die weiter sagen "ich versteh nur Bahnhof S21".
Im Übrigen, mein Einwand Oberschwaben, ich hätte auch südlicher Schwarzwald (ohne Freiburg und Lörrach) oder Alb/Bodensee oder Main-Tauber sagen können, ist gerade so zu verstehen, dass man sich von Großstädtern mit städtisch-bürgerlich-nonkonformer Gesinnung abheben und dort die ländlich-(wert)konservative-katholische Gegenströmung pushen könnte. Mit Metzgers Wechsel vor einigen Jahren haben sich auch einige Menschen der ökologisch denkenden Landbevölkerung von den Grünen entfernt.
Aus Ihrer und der "Ratinger Linke" Kritik spüre ich Zweifel an Wählerverschiebungen großen Ausschlags. Aber ich sage nur mal Spöri mit seiner Scharping/Ausländerkritik in den 90-er Jahren. Da kam etwas anderes heraus, als sich zunächst andeutete - zuungunsten der SPD.
Wenn Grün den MP stellen würde, dann wäre Kretschmann erster Kandidat, er gibt einen "seriösen" Lehrer und ist somit in der Mitte akzeptabel.
Spekulationen über Sinn und Unsinn von Äußerungen der SPD zu einer Juniorpartnerrolle halte ich doch recht verfrüht, eine unklare und mal-so, mal-genau-anders-herum Haltung hält für die SPD auf den hinteren Seiten einer Zeitung einen kleinen Stammplatz frei.
Insofern halte ich auch das Nichtvernehmen der FDP bei S21 für derzeit schädlich, was aber im eigentlichen Wahlkampf ab 01/11 nicht zählt. Dann wird geholzt, man wird sehen, wer die Themen besetzt.
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Thomas Frings
Registriertes Mitglied
Veröffentlicht am Samstag, 11. September 2010 - 16:04 Uhr:   

"spreche am Rande von BW lebend mit vielen Leuten, denen die Staus und kaputten Straßen auf den Wecker gehen, das dürfte (klug verkauft gegen Ende eines Wahlkampfes) von CDU oder/und FDP gegen die Grünen gerichtet ein wenig helfen, wenn die weiter sagen "ich versteh nur Bahnhof S21"."
In Mannheim oder am Bodensee wird S21 natürlich weit weniger interessieren als im Großraum Stuttgart.

"Wenn Grün den MP stellen würde, dann wäre Kretschmann erster Kandidat, er gibt einen "seriösen" Lehrer und ist somit in der Mitte akzeptabel."
Vielleicht könnte man noch was aus seiner KBW-Vergangenheit ausgraben.

"Aus Ihrer und der "Ratinger Linke" Kritik spüre ich Zweifel an Wählerverschiebungen großen Ausschlags. Aber ich sage nur mal Spöri mit seiner Scharping/Ausländerkritik in den 90-er Jahren. Da kam etwas anderes heraus, als sich zunächst andeutete - zuungunsten der SPD."
Größere Verschiebungen halte ich durchaus für möglich, 27% für die Grünen sind aber nicht drin. Meist ist das linke Lager auch unter den Erwartungen geblieben in BW, zuletzt 1988, 1992, 1996 und 2006. Ich halte es auch durchaus für möglich, dass Reps und/oder NPD nennenswerte Ergebnisse einfahren, auch wenn sie draußen bleiben werden. Wenn die Linkspartei nicht reinkommt (was wahrscheinlich ist), reichen schon 44 oder 45% zur Mehrheit. Dass SPD und Grüne das schaffen, ist möglich, aber m.E. eher unwahrscheinlich.
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Republikaner
Unregistrierter Gast
Veröffentlicht am Samstag, 11. September 2010 - 16:14 Uhr:   

"interessant, dass hier vor allem die Konservativen und Rechtsliberalen die Aussage der SPD in Ba-Wü kritisieren."

Zumindest ich bin durchaus ein Freund der Sozialdemokratie.

Im übrigen ist es, egal wo man politisch steht, eine altbekannte Wahlkämpferweisheit, dass man nicht über mögliche Niederlagen spekuliert.
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Wahlticker
Registriertes Mitglied
Veröffentlicht am Samstag, 11. September 2010 - 16:24 Uhr:   

"Im übrigen ist es, egal wo man politisch steht, eine altbekannte Wahlkämpferweisheit, dass man nicht über mögliche Niederlagen spekuliert."

Die SPD kann auch als Juniorpartner politische Ziele erreichen. Überhaupt in BaWü in die Regierung zu kommen, wäre schon ein großer Sieg aus SPD-Sicht. Und ansonsten wirkt es auf viele Wähler abstoßend, wenn die Realität nicht anerkannt wird (ich sage nur 18%-Wahlkampf von Kanzlerkandidat Westerwelle). Und die Realität ist aktuell, dass die Grünen in den Umfragen satt vorne stehen.
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Republikaner
Unregistrierter Gast
Veröffentlicht am Samstag, 11. September 2010 - 16:32 Uhr:   

"Die SPD kann auch als Juniorpartner politische Ziele erreichen. Überhaupt in BaWü in die Regierung zu kommen, wäre schon ein großer Sieg aus SPD-Sicht."

Sehe ich anders. Wenn sich die SPD hinter den Grünen in eine Koalition einreiht, droht ihr die dauerhafte Marginalisierung.

"Und ansonsten wirkt es auf viele Wähler abstoßend, wenn die Realität nicht anerkannt wird (ich sage nur 18%-Wahlkampf von Kanzlerkandidat Westerwelle). Und die Realität ist aktuell, dass die Grünen in den Umfragen satt vorne stehen."

Umfragen sind keine Realitäten, vor allem nicht ein halbes Jahr vor der Wahl.
Wenn die Grünen im Februar 2011 immer noch klar vor der SPD liegen, kann man sich notfalls Gedanken darüber machen, wie man sich im Fall der Fälle verhält.
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Thomas Frings
Registriertes Mitglied
Veröffentlicht am Samstag, 11. September 2010 - 16:49 Uhr:   

"Und die Realität ist aktuell, dass die Grünen in den Umfragen satt vorne stehen."
Es gibt eine einzige Umfrage, die das sagt (nicht einmal die letzte Forsa-Umfrage sagt das), und das ein gutes halbes Jahr vor der Wahl. Wer da schon aufgibt, ist wirklich kein Kämpfer. Wahlkampf ist dazu da, den Wählern klar zu machen, warum man die eigene Partei und keine andere wählen sollte. Genau das tut Schmid nicht im Interview, übrigens nicht nur in diesem Punkt. Welchen Wähler soll z. B. diese Aussage zu S21 überzeugen?
Die finanziellen Konsequenzen für einen Ausstieg wären allerdings enorm. Und es macht keinen Sinn, das Projekt zu stoppen. Es ist aber nicht unumkehrbar.

"Überhaupt in BaWü in die Regierung zu kommen, wäre schon ein großer Sieg aus SPD-Sicht."
Mit ihrem letzten so definierten "Sieg" 1992 wurde die SPD nicht glücklich.
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Wahlticker
Registriertes Mitglied
Veröffentlicht am Samstag, 11. September 2010 - 23:24 Uhr:   

Okay, es ist nur eine Umfrage, das stimmt, da hab ich mich vertan. Aber aufgeben tut er doch gar nicht - er hat nur gersagt dass er das Wahlergebnis respektieren wird, und dass er erster werden will.
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Thomas Frings
Registriertes Mitglied
Veröffentlicht am Sonntag, 12. September 2010 - 10:34 Uhr:   

"Aber aufgeben tut er doch gar nicht - er hat nur gersagt dass er das Wahlergebnis respektieren wird, und dass er erster werden will."
Er müsste Profi genug sein, um die Wirkung zu bedenken. Dass man das Wahlergebnis akzeptiert, ist für Demokraten eine Selbstverständlichkeit und muss nicht ausgesprochen werden. So etwas wirkt defätistisch. Die einzig richtige Reaktion wäre gewesen, zu sagen, die Frage stelle sich gar nicht, da die SPD natürlich vor den Grünen lande, und entsprechend auch bei jedem Nachhaken des Journalisten zu reagieren.
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Lars Tietjen
Registriertes Mitglied
Veröffentlicht am Sonntag, 12. September 2010 - 15:11 Uhr:   

@Thomas Frings
Das sehe ich anders. Das Thema ist so weitgehend erledigt. Sonst würde immer und immer wieder danach gefragt werden. Einzelne aus der SPD würden was dazu sagen und Journalisten würden es sich zum Hobby machen eine Antwort zu bekommen.

Durch die Antwort ist da Ruhe.
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b.schütt
Unregistrierter Gast
Veröffentlicht am Sonntag, 12. September 2010 - 19:43 Uhr:   

Eine Aussage wie "die Frage stelle sich gar nicht, da die SPD natürlich vor den Grünen lande" wirkt doch sehr überheblich und wäre auch jederzeit angreifbar, wenn nämlich in einer Umfrage die SPD hinter den Grünen liegt.

Eine Ignorierung von Umfrageergebnissen halte ich nur für sinnvoll, wenn es wirklich ans Eingemachte geht, also wenn bspw. die FDP vor einer BTW-Wahl in Umfragen bei 4 % liegen sollte. Dann wäre jeder öffentliche Gedanke an ein solches Ergebnis demotivierend für die Parteibasis und es würde nur noch ein Schönreden der Situation helfen. Das wirkt dann auch nicht überheblich, jeder hätte für Durchhalteparolen u. ä. Verständnis.
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Thomas Frings
Registriertes Mitglied
Veröffentlicht am Sonntag, 12. September 2010 - 23:21 Uhr:   

@B. Schuett
"Eine Aussage wie "die Frage stelle sich gar nicht, da die SPD natürlich vor den Grünen lande" wirkt doch sehr überheblich und wäre auch jederzeit angreifbar, wenn nämlich in einer Umfrage die SPD hinter den Grünen liegt."
Das ist gar nicht überheblich. Wahlkampf ist dazu da, Wähler zu gewinnen. Da kann Sinnieren über mögliches Scheitern nur schaden. Einzige Ausnahme: man kann Angst vor dem Gegner schüren, dessen Sieg ganz verhängnisvoll sein soll (z. B. Anti-Strauß-Wahl 1980), aber so ist die Situation in BW nicht. Überheblich wäre das Ignorieren von einer Umfrage nur, wenn das Ziel 100% offenkundig nicht erreicht werden kann, also wenn z. B. die SPD in Bayern behauptete, sie werde sicher stärkste Partei.
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Ratinger Linke
Unregistrierter Gast
Veröffentlicht am Montag, 13. September 2010 - 00:25 Uhr:   

Das Primärziel der SPD ist es doch offenbar gar nicht, Wähler zu gewinnen, sondern der CDU welche zu nehmen. Wenn man einen Lagerwahlkampf führen will, darf man nicht gegen den potenziellen Partner Wahlkampf machen (auch sonst nicht unbedingt klug).

CDU und FDP haben schon öfter Wahlkämpfe geführt (und teils gewonnen), die vom zumindest unterschwellig verbreiteten Szenario des Scheiterns (an der 5%-Hürde) bestimmt waren. Mag sein, dass das für das Anwerben lagerfremder Wähler nicht vorteilhaft ist, aber hier ist es ja genau umgekehrt: Die SPD sieht sich als Gewinnerin, solang nur die Grünen so ausreichend gewinnen, dass der Saldo stimmt (in der rückblickenden Perspektive nicht gerade neu, wie analog auch bei der CDU). Dass sie damit längerfristig Gefahr läuft, sich zu marginalisieren, ist eine andere Sache.
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nowhereman
Registriertes Mitglied
Veröffentlicht am Montag, 13. September 2010 - 11:07 Uhr:   

Die Frage ist, ob man in BW Lagerwahlkampf seitens der SPD tatsächlich macht.
Bei der OB-Wahl in Stuttgart fühlte man sich von den Grünen (Palmer) betrogen, Vogt wollte gegen Özdemir einen Stuttgarter Wahlkreis gewinnen, was gründlich misslang.
Zumindest vor eigenen Leuten (wohl wegen der IG Metaller) spricht man nicht gerade freundlich von den Grünen.
Ob es klug ist, bei S21/K21 eine schwammige Position einzunehmen, lasse ich unkommentiert, dann braucht es aber andere Themen, um von eigenen Wählerschichten, die sonst wie 2006 bei den Stimmen fehlen werden, wahrgenommen zu werden.
Bleiben enttäuschte Liberale und bisherige Sozis zuhause und noch ein paar Konservative, kann das auch in einem Nullsummenspiel ausgehen, wenn die Linke knapp an 5% scheitert, rechnet man rein nach dem Lager.
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Ingo Zachos
Registriertes Mitglied
Veröffentlicht am Samstag, 09. Oktober 2010 - 02:33 Uhr:   

Seht und staunt.

Die Grünen in B-W weit vor CDU und SPD.
Das ist zwar nur eine Umfrage, und dazu noch eine zweifelhafte, aber derzeit bekleckern sich auch die Gründungsparteien der BRD alle nicht mit Ruhm.
Wer gewinnt's ? Die Grünen!

Sollte dieses bei einer LTW eintreten, dann ist da kein Erdbeben, sondern eine Kontinentalverschiebung!
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Lensen
Registriertes Mitglied
Veröffentlicht am Samstag, 09. Oktober 2010 - 11:19 Uhr:   

hier eine weitere Umfrage, CDU wieder vorne; knapp vor Grünen:

http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,722189,00.html

CDU 34%
Grüne 32%
SPD 19%
FDP 6%
Linke 5%
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Ingo Zachos
Registriertes Mitglied
Veröffentlicht am Samstag, 09. Oktober 2010 - 13:55 Uhr:   

Auch wenn noch (immer weniger) Zeit ist bis zur LTW, der Trend steht noch eindeutig gegen die CDU und FDP/DVP.

Auch gegen die SPD wie mir scheint.
Eiern zahlt sich eben auch nicht aus...

Und beim Verhalten von Mappus und der Regierung (Elefant im Porzellanladen) sieht das nicht gut aus.

Den eigenen Vermittler zurechtweisen.
Warum hat er ihn denn akzeptiert, wenn er nicht mal wiedersprechen darf?

So gewinnt man keine Wähler für sich.
Es wäre Zeit, mal etwas einfühlsamer zu sein.
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zigzag
Registriertes Mitglied
Veröffentlicht am Samstag, 09. Oktober 2010 - 16:10 Uhr:   

Ergänzungen zu den Umfragen:

abs Marktforschung/"Ulmer City Marketing"

Stuttgart21
dafür: 41%
dagegen: 46%

http://www.swp.de/ulm/lokales/ulm_neu_ulm/art4329,666178


TNS Forschung/"Der Spiegel"

Stuttgart21
dafür: 46%
dagegen: 43%

http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,722189,00.html
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Moritz Dürr
Registriertes Mitglied
Veröffentlicht am Freitag, 15. Oktober 2010 - 22:52 Uhr:   

@ Ingo Zachos Es wäre in der Tat nicht nur Zeit, etwas einfühlsamer zu sein, sondern auch abseits jeglichem parteipolitischen Kalküls eine Perspektive zu entwickeln, die über den heutigen Tag, sprich über die Landtagswahl hinaus weist.
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Mark Obrembalski
Registriertes Mitglied
Veröffentlicht am Freitag, 19. November 2010 - 20:23 Uhr:   

Nun endlich einmal die Umfrage eines ernstzunehmenden Instituts, des IfD Allensbach:

CDU: 38
SPD: 22
Grüne: 26
FDP: 5
Linke: 5
Sonstige: 4

Befragungszeitraum: 1.-15.10. (nicht 11.!)

http://www.ifd-allensbach.de/sonntagsfrage/wahlabsicht_bw.html
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Ratinger Linke
Registriertes Mitglied
Veröffentlicht am Freitag, 19. November 2010 - 22:39 Uhr:   

Die Frage ist, was ein "ernstzunehmendes Institut" ist. Das IfD ist jedenfalls Vorreiter der Praxis, bei der Sonntagsfrage nicht die Umfrageergebnisse, sondern die persönliche Einschätzung der Lage in einem nicht abgefragten Szenario zu veröffentlichen, und besonders stolz drauf.

TNS Forschung gehört übrigens (wie Emnid und (mehrheitlich) Infratest dimap) zu Infratest, dem deutschen Ableger von Kantar, mit 3,6 Milliarden US$ Jahresumsatz nach Nielsen der weltweit zweitgrößte Markt- und Meinungsforschungskonzern und Teil von WPP, dem Weltmarktführer im Marketingbereich. Wobei die Größe nicht relevant sein muss und die "Feldarbeit" (die eigentlichen Befragungen) häufig eh outgesourct ist.

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