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Bericht aus Berlin + Umfragen

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Peter Fleming
Veröffentlicht am Freitag, 20. September 2002 - 14:55 Uhr:   

Eigentlich haben sich ja ARD und ZDF richtiger Weise vorgenommen,
in der letzten Woche vor den Wahlen keine Umfragen mehr auszustrahlen,
doch so rot gefärbt wie die Moderatoren des "Bericht aus Berlin",
Thomas Roth und Jörg Schönenborn sind, traue ich denen es gar nicht zu,
das auszuhalten.

Irgendwie habe ich das Gefühl, dass während der Sendung
Thomas Roth ankündigt, dass die "ARD zwar keine neue Umfrage
mehr veröffentlichen wollte, aber - da sich ja einiges getan hat
und es dem Umständen entsprechend angemessen ist", doch noch neue
vorbestellte, evtl. gefakte und zugunsten der SPD manipulierte Zahlen
aus dem Hut gezaubert werden. Mal seh'n...

Wie Rot gefärbt die Moderatoren sind, erkennt man daran, dass eine
Infratest-Umfrage, die die Union weit in Führung sieht,
immer erst zum Mitte bis Ende der Sendung präsentiert wird.
Während eine für die SPD günstige Umfrage hingegen
meist Top-Thema ist.
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Thomas L.
Veröffentlicht am Freitag, 20. September 2002 - 15:13 Uhr:   

Ich weiss, ganz schrecklich, diese rote Stimmungsmache. Wie zu Zeiten
des DDR-Fernsehens. Weisst Du was? Am besten, Du hälst Dich an die
Sat-1-Nachrichten, schaust möglichst viel Bayrischen Rundfunk, liest
und siehst die Einschätzungen von Herrn Schöppner - ach ja, und die
tägliche Ration Bild-Zeitung darfst Du auch nicht vergessen...
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Stoiber
Veröffentlicht am Freitag, 20. September 2002 - 15:51 Uhr:   

Aber Sat-1 und N24 benutzen auch Forsa, der Sender der wirklich offensichtlich und deutlich rote Stimmungsmache in jedem politischen Bericht macht ist RTL.
Das erkennt man schon auf der Seite von RTL.
Als die Union in Forsa-Umfragen weit vorn war, stand auf der RTL-Seite als wichtigster Indikator (an erster Stelle) die Kanzlerfrage, die Frage nach den Parteien erst an zweiter Stelle.
Dies war aber nur der Fall als die Union mindestens 42% in Umfragen hatte, sonst stand immer die Frage nach den Parteien vorn.
ZDF ist wohl eher der Union nahe, bei ARD sind einige Sendungen SPD-lastig, aber gestern habe ich noch die Nachtnachrichten auf ARD gesehen. Die haben den angeblichen Hitler-Vergleich ausführlich ausgeschlachtet, es blieb kein gutes Haar an SPD oder Kanzler und es wurde deutlich gesagt, daß sich die Wahlchancen der Union dadurch deutlich verbessert haben.
Und im bayerischen TV werden immer alle Fakten sachlich und konservativ verglichen, nach einer ausführlichen Analyse kommt man immer zum Schluß, daß die Lösung der CSU die beste ist. Dann werden immer Vertreter der bayerischen Staatsregierung mit Bürgern im TV konfrontiert (Sendung: "Das Bürgerforum"). Die bürger tragen ihre Problemchen vor und die anwesenden Politiker machen unbürokratische und sofortige Zusagen für Hilfe ("Ich werde dies morgen in der Staatskanzlei sofort bearbeiten"). Dann hackt das bayerische TV natürlich einige Wochen später nach, ob sich auch wirklich was getan hat. Nun sind die Bürger zufrieden und loben die Politiker wie toll sie sich um ihre Anliegen gekümmert haben! Tja, bei solchen tollen Politikern die sich so richtig um die belange der Bürger kümmern kann man sich in Bayern nur wohl fühlen zsammen mit dem bayerischen TV lol.
Es gibt allerding auch einige Sendungen die offene Kritik an der CSU üben (Jugendsendung: "Quer"), hier wird allerding so deutlich Kritik geübt, daß es einem nicht ernst gemeint vorkommt sondern ironisch. Und ironische Kritik gibt's für die CSU auch beim Starkbieranstich.
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Thomas L.
Veröffentlicht am Freitag, 20. September 2002 - 16:16 Uhr:   

@Stoiber:
> Und im bayerischen TV werden immer alle Fakten sachlich und
> konservativ verglichen, nach einer ausführlichen Analyse kommt man
> immer zum Schluß, daß die Lösung der CSU die beste ist.
...
> Dann werden immer Vertreter der bayerischen Staatsregierung mit
> Bürgern im TV konfrontiert (Sendung: "Das Bürgerforum").
...
> Dann hakt das bayerische TV natürlich einige Wochen später nach,
> ob sich auch wirklich was getan hat. Nun sind die Bürger zufrieden
> und loben die Politiker wie toll sie sich um ihre Anliegen
> gekümmert haben!

Ich bin jetzt nicht sicher, ob Du das ironisch meinst. Ich kenne
nämlich das "Bürgerforum", und offensichtlichere Propaganda-Gefässe
gibts wenige im deutschen Fernsehen. Die BR-"Journalisten", die da zu
Gange sind, würgen echte Kritik an den weiss-blauen Ministern immer
rechtzeitig ab, oder formulieren sie, wenn nötig, in homöopathische
Form um. Ich hab nur einmal gesehen, dass sie die Emotionen richtig
hochgehen liessen - und das war, als Renate Künast zu Gast war, und
die Bauern so richtig gegen sie vom Leder ziehen durften.

Recht hast Du mit RTL. Das RTL-Nachtjournal nennen wir Linksliberale
nur noch "Müntefering-TV". Eine Wohltat nach einem Tag voller
Däubler-Gmelin-Schnitzer oder Mobilcom-Patzer. Man sollte sich als
Linker nur nicht dazu verleiten lassen, Heiner Bremers
Schröder-freundliche Sendung für die Wirklichkeit zu halten (genauso,
wie man sich als Stoiber-Fan besser nicht auf Bild-TEDs verlässt).

Erstaunlich, nicht? Wenn man sich vorstellt, was sich die
Bürgerlichen in den 80ern alles von den TV-Privatsendern versprochen
haben. Und jetzt diese Undankbarkeit...
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Michail
Veröffentlicht am Freitag, 20. September 2002 - 18:17 Uhr:   

So links wie man nur sein kann, ist auch n-tv.

Während die Reporter bei FDP, SPD und bei den Grünen jeweils
Positives über die Veranstaltungen der jeweiligen Partei sagten,
begnügte sich die Niete, die n-tv zur CDU-Veranstaltung nach Berlin
geschickt hat damit, die Veranstaltung niederzumachen.

Wenigstens ist die politische Richtung von n-tv jetzt glasklar.
Der nächste Schritt ist nun, dass auch n-tv die drei Wochen alten
FORSA-Umfragen statt emnid übernimmt
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Peter Fleming
Veröffentlicht am Freitag, 20. September 2002 - 18:31 Uhr:   

... markant auch, dass "Im Kreuzfeuer Spezial mit E.Stoiber"
um 22.15 Uhr ausgestrahlt wurde, die Schröder-Sendung hingegen
zwischen einer quotenstarken Krimiserie und einer Champions-League
Zusammenfassung. Das sagt schon einiges aus.
Gut, das Nachtjournal nehme ich kaum noch wahr - mich ärgert es nur noch.

Interessant auch, das n-tv die Wiederholung der "Kreuzfeuer-Spezial"
Sendung, heute um 16.15 Uhr zugunsten der Gmelin-Pressekonferenz
abbrach.
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Michael
Veröffentlicht am Freitag, 20. September 2002 - 18:31 Uhr:   

@Michail

Schon Xerxes hat lieber den Boten ("die Niete") erschlagen, als die Hiobsbotschaft zu glauben. Vielleicht war die CDU-Veranstaltung tatsächlich schlecht? ;-)

Ich habe den Eindruck, je näher der Wahltag rückt, desto abwegigere Verschwörungstheorien werden aufgestellt, desto verbissener und abstruser wird argumentiert. Dieser Thread, aber auch die Diskussionen der letzten beiden Tage in den anderen Threads belegen das deutlich.

Und: Güllner statt Schöppner bei n-tv wäre sicher ein Fortschritt. Die Zahlen würden sich nicht wesentlich ändern, aber der Ton wäre neutraler und die ständige Stimmungsmache zugunsten der Union würde endlich aufhören.
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Peter Fleming
Veröffentlicht am Freitag, 20. September 2002 - 18:31 Uhr:   

Der erste Teil meines Eintrags bezog sich RTL,
der zweite auf n-tv
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Peter Fleming
Veröffentlicht am Freitag, 20. September 2002 - 18:33 Uhr:   

@ Michael:

Vielleicht gehört n-tv ja zum großten Teil RTL und CNN.
Beide wiederum gehören linksliberalen Konzernen ?!

Schonmal daran gedacht ?!
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Michael
Veröffentlicht am Freitag, 20. September 2002 - 18:39 Uhr:   

@Peter

Sicher steht CNN in den USA links von Fox, aber rechts von Fox ist dort nichts mehr. CNN ist auf Pluralismus aufgebaut (Nowak, Buchanan, Tucker Carlson) etc. arbeiten dort ebenso journalistisch wie Carville Begalla, Hunt oder Shields. Aber das weisst Du ja anscheinend viel besser...

n-tv: Ein Sender, der Aufträge an Schöppner vergibt, kann aus konservativer Sicht noch nicht verloren sein.
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Kaktus
Veröffentlicht am Freitag, 20. September 2002 - 19:03 Uhr:   

Folgende Sender halte ich eindeutig für unionsnah: N24, SAT1, PRO7.
Die öffentlich-rechtlichen sind doch eher neutral zu nennen, auch das angeblich unionsnahe ZDF.
RTL kann ich nicht beurteilen. Das Nacht-Journal schaue ich höchstens unter dem Aspekt der unfreiwilligen Komik und der eingebauten Versprecher-Garantie des Moderators. Einfach köstlich.
Der BR allerdings hat nach Ansicht eines außerhalb von Bayern geborenen, denkenden Menschen, egal was er wählen mag, mit "Journalismus" im eigentlichen Sinne nur noch sehr bedingt etwas zu tun. Den, der das nicht mehr erkennt, kann ich nicht mehr ernst nehmen.
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Thomas L.
Veröffentlicht am Freitag, 20. September 2002 - 19:12 Uhr:   

Ich muss Michael zustimmen; manche hier sehen einfach Gespenster.
Natürlich ärgert man sich ab und zu über die Berichterstattung. Dabei
ist der Grund des Ärgers meist völlig subjektiv.

Der n-tv-Mann Jacobs zum Beispiel ärgert mich oft, weil er so
Schröder-kritisch analysiert - dabei wählt er womöglich SPD? Oder
dann bringen sie einen Beitrag, von dem auch ich finde, Stoiber kommt
schlecht weg - dabei finden ja viele Zuschauer sehr sympathisch, wenn
er die rot-grüne Aussen- und Ausländerpolitik prügelt?

Peter Fleming, man könnte Deine beiden Punkte nämlich auch genau
umgekehrt interpretieren: Ich könnte mich ärgern, dass RTL Stoiber
das letzte Wort haben lässt, am Donnerstag, am nächsten zur Wahl.
Oder dass n-tv der Däubler-Gmelin-Sache soviel Platz einräumt, statt
das Thema nur pro forma zu behandeln (was mir viel lieber wäre, das
kannst Du mir glauben).

Ich bin selber Journalist und weiss, dass nicht ganze Konzerne ihre
Berichterstattung gleichschalten können. Das können nur einzelne
Redaktionen oder Nachrichten-Teams. Zum Beispiel die Bild-Zeitung
(oder die Bild-Redakteure, die derzeit den Ton angeben); oder die
Nachrichten-Abteilungen des Bayrischen oder des Westdeutschen
Rundfunks (um die krassen Beispiele zu nennen); oder das
RTL-Nachtjournal (nicht aber RTL-Punkt-Zwölf, die viel mehr Quote
machen).

Aber n-tv/RTL/CNN eine riesige linksliberale Meinungsmaschine? Noch
dazu, wenn die Amis die deutschen Sender bloss "zum grössten Teil"
besitzen? Macht euch doch nichts vor.
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Moersberg
Veröffentlicht am Freitag, 20. September 2002 - 19:59 Uhr:   

@Kaktus: Innerhalb der ARD gleicht sich das aus: WDR + BR/MDR = neutral. Also, so schlimm isses nicht.
Ich bin eigentlich nicht unglücklich mit unserer Medienlandschaft. Schau mal nach Italien!
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spiritofCC
Veröffentlicht am Samstag, 21. September 2002 - 00:40 Uhr:   

@Michael
*lol*
>Und: Güllner statt Schöppner bei n-tv wäre sicher ein Fortschritt. Die >Zahlen würden sich nicht wesentlich ändern, aber der Ton wäre
>neutraler und die ständige Stimmungsmache zugunsten der Union würde
>endlich aufhören.
*rofl*

Guellner ist das genaue Gegenteil von Schoeppner, Stimmungsmache fuer Rot. Auch wenn ich Forsa im Allgemeinen als nicht fuer unserioes halte, Guellner ist es jedoch.
Ich erinnere noch mal, Guellner ist der einzige ernstzunehmende Kommentator in der Sache, der vor Kurzem behauptet hat, Rot-Gruen wuerde gewinnen. Mittlerweile wuerde er das bestimmt nicht mehr sagen.

Volkmar Jacobs Kommentare bei n-tv sind wunderbar neutral und scharf analysiert. Auch wenn der Sender eher Richtung rot neigt, Jacobs ist absolut respektiert.

Nach der ersten Fernsehdebatte zwischen Schroeder und Stoiber haben uebrigens 1 Minute spaeter die Sueddeutsche, n-tv-online und spiegel-online jeweils auf ihrer Startseite eine Riesen-Ueberschrift: "Schroeder ist der Sieger". Oder so aehnlich.
Um Mitternacht waren diese Beitraege fuer immer von ihren Seiten geloescht. *rofl*

MfG
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Michail
Veröffentlicht am Samstag, 21. September 2002 - 11:19 Uhr:   

Volker Jacobs und Klaus-Peter Schöppner sind die einzig
guten Leute bei n-tv.
Frage mich nur, wie lange sie noch bleiben dürfen...
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JUL
Veröffentlicht am Samstag, 21. September 2002 - 13:16 Uhr:   

Volker Jabobs? Der ist doch total unionsnah!!
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Michail
Veröffentlicht am Samstag, 21. September 2002 - 14:02 Uhr:   

> Volker Jabobs? Der ist doch total unionsnah!!

==> Wie grausam !
Da ist mal einer von 100 n-tv Reportern unionsnah
und wird deswegen schon diskreditiert...
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Demokrat (Unregistrierter Gast)
Veröffentlicht am Sonntag, 19. März 2006 - 14:04 Uhr:   

@spiritofCC
Ich kann den Güllner nicht ab, muß aber zugestehen, daß er am Ende recht hatte.
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Tim Spier
Veröffentlicht am Sonntag, 19. März 2006 - 18:20 Uhr:   

@Demokrat: Eigentlich versuche ich mir Meta-Anmerkungen immer zu verkneifen, aber da ich nun schon seit einigen Tagen beobachten, wie von Dir hier viele uralte Threads durch Neueinträge in den Übersichten nach oben gebracht werden, doch folgende Bitte:

- Da es bei wahlrecht.de kein Abonnieren von Threads inkl. E-Mail-Benachrichtigung gibt, hat es wenig Sinn auf Diskussionen einzugehen, die vor vielen Jahren abgeschlossen wurden bzw. im Sande verlaufen sind. Wenn es sich nicht um Leute handelt, die immer noch hier aktiv sind, werden sie nicht auf den Neuanfang reagieren.

- Ich hingegen versuche schon seit vielen Jahren die Diskussionen auf wahlrecht.de zu verfolgen. Ich gucke mir alle Threads mit neuen Beiträgen an. Du wirst verstehen, dass es ziemlich nervig ist, wenn vier von fünf Threads mit neuen Beiträgen eigentlich uralte sind, die von Dir nach oben "gebounct" werden.

- Um Missverständnisse zu vermeiden: Ich habe überhaupt nichts dagegen, einen alten Thread zu aktivieren, wenn inhaltliches Interesse daran besteht. Aber ich kann mir beim besten Wissen nicht vorstellen, dass dies bei der großen Zahl von Uralt-Threads, die von Dir in den letzten Tagen reaktiviert wurden, tatsächlich der Fall ist.

Danke für das Verständnis!
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ein anderer demokrat (Unregistrierter Gast)
Veröffentlicht am Montag, 20. März 2006 - 10:23 Uhr:   

ich verfolge vielleicht nicht seit jahren jede diskussion hier (ich habe auch anderes zu tun), aber ich habe natürlich jetzt auch das ein oder andere mal durch das tun des demokraten in einem alten threat gestöbert- das war mal ganz lehrreich. vielleicht hat der demokrat es zu spätangestellt und wenige sachen von interesse geschrieben, aber so im nachhinein sieht man doch, wie verdammt weit sich hier z.B. 2002 der ein oder andere aus dem fenster gelehnt hat. manch einer meint hier einfach alles über die aktuelle politik zu wissen, was ja sein kann, lässt sich dann aber offensichtlich zu zukunftsprognosen bzgl. von wahlausgängen hinreißen, die zwar eintreten können, die aber letzten endes doch dem eigenen wunschdenken entsprungen sind. vielleicht sollte jeder aufpassen was man hier verkündet, dann braucht es auch keinen demokraten, der hier alte diskussionen anheizt, was ich aber bis dahin als legitim betrachte. als nicht legitim betrachte ich die wutschnaubende reaktion des tim spier, der sich diese metareaktion doch hätte verkneifen können, auch wenn er sich, in seiner speziellen situation vielleicht zurecht ärgert. Als tip an ihn: man sieht ja auch schon immer wer den letzten beitrag verfasst hat. wenn da jetzt steht "Demokrat", brauchen sie den threat ja gar nicht erst zu öffnen.
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Tim Spier
Veröffentlicht am Montag, 20. März 2006 - 11:11 Uhr:   

"als nicht legitim betrachte ich die wutschnaubende reaktion des tim spier, der sich diese metareaktion doch hätte verkneifen können, auch wenn er sich, in seiner speziellen situation vielleicht zurecht ärgert. "

Naja, eine wutschnaubende Reaktion von mir sieht dann doch ein wenig anders aus ...
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Sole (Unregistrierter Gast)
Veröffentlicht am Montag, 20. März 2006 - 14:05 Uhr:   

Ich stimme dem Beitrag von Tim vollständig zu. Es bringt keinen Gewinn, diesen Uraltstaub ohne neue Impulse neu aufzuwärmen.
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John Rawls
Veröffentlicht am Dienstag, 21. März 2006 - 16:12 Uhr:   

Ich tendiere auch dazu, dass Aufwärmen als unnötig zu betrachten, dass liegt aber daran, dass ich inzwischen die Hauptdiskutanden seit einigen Jahren gut kenne und daher inzwischen ohnehin weiß, wie ernst oder weniger ernst ich so manche dereinst sehr entschiedene Prognose nehme muss. Und wie egal so Manchem sein Geschwätz von früher ist.

Für neuere Leser dieses Forums mag es aber interessant und eine echte Orientierung sein, zwischen abwägenden Kritikern und Propagandisten unterscheiden zu können.

Ich schlage daher vor, einen ständigen Thread: "Fehleinschätzungen" zu eröffnen, wo solche Blüten vom Typ "eher wird Arminia Bielefeld deutscher Meister als dass Stoiber diese Kanzlerwahl noch verliert" gesammelt werden können. Vielleicht hilft das ja dem Einen oder Anderen auf dem Weg zur Mäßigung, ohne dass man all die abgehakten Threads reaktivieren muss.
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Good Entity (Unregistrierter Gast)
Veröffentlicht am Dienstag, 21. März 2006 - 17:26 Uhr:   

Andererseits wäre es schon ganz angenehm, wenn alle Fragen vom Typ "Was ist eigentlich die 5 % Hürde und wozu brauchen wir sie?" in einem derartigen Thread zusammengefasst wären und nicht jedesmal ein neuer eröffnet wird. Wenn jemand dazu einen alten Thread findet und die Frage vielleicht etwas spezifiziert oder auf seine Hausarbeit hinbiegt, hat er sich jedenfalls schon 'mal mehr Mühe gegeben als der Durchschnitt, was auch honoriert werden sollte.
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(Unregistrierter Gast)
Veröffentlicht am Dienstag, 21. März 2006 - 18:22 Uhr:   

Zum Nachsuchen gibts eine Suchfunktion.

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