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1-25dieterhirsch25 03.10.02, 19:50h 
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Thomas Frings
Veröffentlicht am Donnerstag, 03. Oktober 2002 - 20:16 Uhr:   

Strauß hat mit Verlierer-Image 58,3% geholt. Sogar noch 0,7% mehr als bei der Bundestagswahl, bei der er Kanzlerkandidat war. Solange die Union im Bund in der Opposition bleibt muss sie sich in Bayern keine Sorgen machen. Verglichen mit Schröders Bilanz steht Stoiber doch bestens da.
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Michail
Veröffentlicht am Donnerstag, 03. Oktober 2002 - 23:00 Uhr:   

Stoibers Wiederwahl in Bayern in einem Jahr ist,
falls kein größerer Skandal dazwischenkommt, wovon ich nicht ausgehe,
schon fast ausgemachte Sache.
Die "Jetzt-erst-recht-Stoiber"-Stimmung wird Stoiber zu 58 % + x verhelfen.
Außerdem ist Stoiber kein Verlierer - er ist der erfolgreichste Ministerpräsident
Deutschlands und hat die CDU wieder auf gleicher Augenhöhe mit der SPD gebraucht.
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alberto
Veröffentlicht am Freitag, 04. Oktober 2002 - 00:00 Uhr:   

smile
Ein Mr. Showy ist der nicht

Quote:

Von dieterhirsch
     Gut, Stoiber hat in Bayern mächtig abgeräumt. Stellt sich trotzdem die Frage, ob sich die CSU in Bayern als über 50%-Kraft halten kann.
Das Verlierer-Image haftet ihm nach der Bundestagswahl jetzt an und es ist allen klar geworden, dass Stoiber als Minipräsident für Bayern taugen mag, als Kanzler aber doch ein wenig zu steif und provenziell wirkt.


Da ist was dran. Gegen wen muß er denn in Bayern antreten?
WahlRechtReform
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Ralf Arnemann
Veröffentlicht am Freitag, 04. Oktober 2002 - 11:10 Uhr:   

Eine absolute Mehrheit dürfte für die CSU kein Problem sein. Angesichts der recht hohen Ausgangsbasis bezweifele ich sogar, daß es für einen Zugewinn reicht - die Bayern neigen sehr dazu, ihre Staatspartei immer wieder auch einmal einen Dämpfer zu verpassen.

Übrigens halte ich dieses relativ intelligente Wahlverhalten für den Hauptgrund, warum Bayern trotz der langen CSU-Dominanz nicht diese Verschleißerscheinungen aufweist, wie sie z. B. in Hamburg oder NRW durch jahrzehntelange SPD-Herrschaft deutlich sind.
Die CSU kann sich zwar im Prinzip auf die Wähler verlassen - muß aber jederzeit mit heftigen Denkzetteln rechnen, wenn sie sich auf ihren Lorbeeren zu deutlich ausruht.

Wobei die bayrische SPD inzwischen so am Boden ist, daß sie als Opposition fast schon ausfällt.
Falls die FDP im Landtagswahlkampf eine halbwegs solide Positionierung schafft (ist eigentlich nicht die Stärke des dortigen Landesverbands), könnte sie ein überraschend gutes Ergebnis erzielen.
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Stoiber
Veröffentlicht am Freitag, 04. Oktober 2002 - 14:56 Uhr:   

Stimmt, die CSU erhält durchaus immer wieder Denkzettel, z.B. die Kommunalwahl anfang 2002, trotz Stoibers Nominierung hatte die CSU nur etwa 43% bei den Kommunalwahlen erreicht und in den Ballungsräumen konnte die SPD Erfolge erzielen.
Dieses niedrige Kommunalwahlergebnis für die CSU ist aber im Rahmen des üblichen, denn nicht Rot-Grün haben die anderen 57% abgeräumt, es gibt in Bayern tatsächlich eine Ersatzopposition da die SPD dort nicht taugt. Kleine bürgerliche Oppositionsparteien haben gute Chancen wenn die CSU in einer schwachen Phase ist. Die SPD kann dann kaum profitieren, gute Chancen haben dann die Freien Wählergemeinschaften (bei der letzten Landtagswahl 4%), die Rep's oder die FDP oder andere andere kleine bürgerliche Parteien wie z.B. die ÖDP.
Das Kommunalwahlergebnis auf dem Land sah ungefähr so aus, daß die hälfte der zu vergebenden Posten mit 60%-90% der Stimmen an Kandidaten der Freien Wähler gingen oder mit 50%-80% an CSU Kandidaten, die SPD hat im ländlichen Raum fast nie einen Kandidaten durchgebommen. Die eine große Kraft war die CSU und die anderen waren parteilose bzw. von Freien Wählern.
Wenn ein Kandidat von den Freien Wählern sich profiliert und einsetzt im ländlichen Raum holt dieser dann locker 80% der Stimmen bei seiner Wiederwahl.
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ich
Veröffentlicht am Samstag, 05. Oktober 2002 - 01:01 Uhr:   

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Ralf Arnemann
Veröffentlicht am Montag, 14. Oktober 2002 - 13:39 Uhr:   

@ich:
Schöne Darstellung, kann ich voll unterschreiben.

Mit "Denkzettel für die CSU" war natürlich nicht konkret die Kommunalwahl 2002 gemeint - die fiel in der Tat für diese ganz günstig aus.

Sondern damit meinte ich die vielen Beispiele für Einzelentscheidungen (vor allem bei Personenwahlen), bei denen auch die CSU-Stammwähler immer wieder bereit sind, die CSU ganz herb vor die Wand laufen zu lassen.
So ein gewisses Maß von Filz oder Amigowirtschaft wird offenbar als unvermeidlich noch toleriert. Aber insgesamt muß die CSU sowohl immer wieder nachweisbar Leistung bringen als auch auf Einhaltung von Wahlversprechen achten - sonst wird sie auch von den konservativen Stammwählern abgestraft.

Ein entsprechendes Wahlverhalten kenne ich in den übrigen Bundesländern nicht. Da scheinen die Stammwähler viel eher bereit zu sein, aus allgemeinen ideologischen Gründen "ihrer" Partei die Treue zu halten, auch wenn diese recht eklatant versagt.

Nur weil die CSU trotz ihrer hohen Mehrheiten immer wieder in Angst gehalten wird, kann sie m. E. trotz der überlangen Regierungszeit noch diese gute Regierungsbilanz vorweisen.
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ich
Veröffentlicht am Montag, 14. Oktober 2002 - 22:32 Uhr:   

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Gerhard Schröder
Veröffentlicht am Dienstag, 15. Oktober 2002 - 03:03 Uhr:   

Ich kann die Aufregung nicht verstehen! Stoiber hat in Bayern bis jetzt seine Sache gut gemacht!!! Im Gegensatz zu Gerhard Schröder in Niedersachen steht Bayern gut da und kann sich in der ganzen Welt sehen lassen!!! Warum sind alle neidisch auf Bayern? Ist das nicht unser großes Problem in Deutschland - der Neid? Warum nehmen wir nicht das gute das es ohne Zweifel in Bayern gibt und vernachlässigen die Nachteile? Wieso ist Bayern immer gleich CSU? Warum erkennt niemand die Erfolge der CSU an? Bayern war ein Agrarstaat und ist jetzt der Hightech-Staat in Deutschland! Es ist so klar, das in schwierigen wirtschaftlichen Lage gerade dort Schwierigkeiten auftreten.

Stoiber hat die Bundestagswahl verloren aber zugleich gewonnen! Er kann sich in sein geliebtes Bayern zurückziehen und warten bis Rot-Grün stolpert! Weil einig sind wir uns doch alle, das es nach 4 Jahren Rot-Grün wieder heissen wird - Welche Komission gründen wir den in diesem Jahr um die Wahl zu gewinnen?

LEIDER! Schröder ist der falsche Mann er ist einfach ein Showmensch ein Mensch ohne Ziele ohne Idologie ohne Rückrad!!!

Also ich bin für die Selbstständigkeit Bayerns! Stoiber wirds schon richtigen!

Ein Edmund Stoiber, es gibt nur ein Edmund Stoiber!
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Gerhard Schröder
Veröffentlicht am Dienstag, 15. Oktober 2002 - 03:06 Uhr:   

Ich kann die Aufregung nicht verstehen! Stoiber hat in Bayern bis jetzt seine Sache gut gemacht!!! Im Gegensatz zu Gerhard Schröder in Niedersachen steht Bayern gut da und kann sich in der ganzen Welt sehen lassen!!! Warum sind alle neidisch auf Bayern? Ist das nicht unser großes Problem in Deutschland - der Neid? Warum nehmen wir nicht das gute das es ohne Zweifel in Bayern gibt und vernachlässigen die Nachteile? Wieso ist Bayern immer gleich CSU? Warum erkennt niemand die Erfolge der CSU an? Bayern war ein Agrarstaat und ist jetzt der Hightech-Staat in Deutschland! Es ist so klar, das in schwierigen wirtschaftlichen Lage gerade dort Schwierigkeiten auftreten.

Stoiber hat die Bundestagswahl verloren aber zugleich gewonnen! Er kann sich in sein geliebtes Bayern zurückziehen und warten bis Rot-Grün stolpert! Weil einig sind wir uns doch alle, das es nach 4 Jahren Rot-Grün wieder heissen wird - Welche Komission gründen wir den in diesem Jahr um die Wahl zu gewinnen?

LEIDER! Schröder ist der falsche Mann er ist einfach ein Showmensch ein Mensch ohne Ziele ohne Idologie ohne Rückrad!!!

Also ich bin für die Selbstständigkeit Bayerns! Stoiber wirds schon richtigen!

Ein Edmund Stoiber, es gibt nur ein Edmund Stoiber!
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Nordwind
Veröffentlicht am Dienstag, 15. Oktober 2002 - 16:40 Uhr:   

Also ich bin nicht neidisch auf Bayern. Und auch wenn ich kein Schröder-Fan bin, lebe ich gern in Niedersachsen.
Es ist eben zu einfach und zudem unzulässig Bayern mit Stoiber und Niedersachsen mit Schröder gleichzusetzen.

Mein Tipp für die nächsten Landesregierungen:

Niedersachsen: FDP-Grün-Kaolition
Bayern: CSU-PDS-Koalition
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Sole
Veröffentlicht am Dienstag, 22. Oktober 2002 - 18:37 Uhr:   

lol. 2 Regionalparteien in dem einen Land und zwei Minis in dem anderen.

In Niedersachsen wird die PDS wohl ihren Abgeordneten verlieren.
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bob
Veröffentlicht am Dienstag, 22. Oktober 2002 - 22:24 Uhr:   

Zum Glück gibt's nur eine Edmund Stoiber.
Das reicht doch voll kommen.
Mal ´ne Frage an ausgebuffte CSU-Fans:
- Wen habt ihr lieber den Franz-Josef Strauss oder den Stoiber?
Das würde mich echt mal interessieren.
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Sascha
Veröffentlicht am Mittwoch, 23. Oktober 2002 - 01:40 Uhr:   

@Sole : Die PDS tritt in Niedersachsen gar nicht erst an und verliert somit auch ihren Abgeordneten, der auch nur von den Grünen zur PDS übergewechselt war. Ich fühle mich auch wohl in Niedersachsen, das einzige Problem ist nur die jetzige Landesregierung, unter Schröder paßte immer noch alles zusammen, aber die guten Leute aus der Landesregierung sind ja jetzt alle in Berlin.
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SoleSurvivor
Veröffentlicht am Mittwoch, 23. Oktober 2002 - 08:53 Uhr:   

Sascha, die PDS tritt an. Am Wochenende entscheidet sie, ob nur mit Direktkandidaten oder auch mit Liste.
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Frederic
Veröffentlicht am Mittwoch, 23. Oktober 2002 - 11:27 Uhr:   

Wen hat denn der Schröder nach Berlin aus Niedersachsen mitgenommen?
Das Kabinett besteht doch zu großen Teilen aus Recycling-Ministerpräsidenten. :)
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Nordwind
Veröffentlicht am Mittwoch, 23. Oktober 2002 - 23:14 Uhr:   

Es ist egal, ob die PDS in Niedersachsen nur mit Direktkandidaten (völlig aussichtslos) oder mit Liste (ebenfalls aussichtslos) antritt.

Ich gebe Sascha recht. Die jetzige niedersächsische Landesregierung ist schwach und wird wohl in dieser Konstellation nicht weiter regieren. Die ersten beiden schröder-Regierungen (90 - 94 rot-grün, 94 - 98 rot pur) waren nach zwölf Jahren Ernst-Albrecht-Langeweile richtig gut.
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MNEIN
Veröffentlicht am Mittwoch, 23. Oktober 2002 - 23:20 Uhr:   

Bob,

ich bin kein CSU-Fan, Stoiber scheint mir aber im Gegensatz zu Strauß redlich zu sein.
Von allen bisherigen bayrischen Ministerpräsidenten hat mir Kurt Eisner am besten gefallen.
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Thomas Frings
Veröffentlicht am Mittwoch, 23. Oktober 2002 - 23:32 Uhr:   

Aussichtslos ist das Unterfangen im Hinblick auf Mandate. 0,5% zu bekommen und damit Wahlkostenerstattung zu kriegen ist aber durchaus realistisch. Wenn die PDS eine Kampagne auf Sparflamme führt lässt sich da Geld "verdienen". Das hat sie auch schon in anderen West-Ländern gemacht. Naheliegenderweise aber nicht in Hessen, da gibt es Kostenerstattung erst ab 1,5% Stimmenanteil.
Dass eine Regierung schwach ist, ist leider keine Garantie dafür, dass sie ihre Mehrheit verliert, wie wir ja bei der Bundestagswahl wieder sehen konnten. Albrecht war übrigens 14 und nicht 12 Jahre an der Macht.
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Nordwind
Veröffentlicht am Mittwoch, 23. Oktober 2002 - 23:44 Uhr:   

Stimmt, Kohl hat sogar 16 Jahre regiert; und die meisten seiner Regierungen waren schwach.
Es gibt offensichtlich andere Kriterien, die für viele Wähler ausschlaggebend sind.

Das mit den 14 Jahren Albrecht stimmt. Von den Wählern war er nur zwölf Jahre gewählt. Die ersten beiden Jahre waren anders zustande gekommen.
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Sascha
Veröffentlicht am Mittwoch, 23. Oktober 2002 - 23:49 Uhr:   

Ich dachte, dass sich das mit der PDS-Teilnahme erledigt hatte. Jedenfalls habe ich auf der PDS Niedersachsen.Seite folgendes gefunden:

Damit tritt die PDS möglicherweise mit DirektkandidatInnen zur Landtagswahl an, nicht aber mit einer Landesliste. (Protokoll Landesparteitag).
Dann habe ich noch etwas Seltsames unter Termine gefunden : Einladung zu Landesparteitag mit dem Thema zum 26.02.2002 in Hannover, beschlossen am 21. Oktober 2002. Was ist denn da los? Denke, dass der 26. Oktober gemeint ist.
@sole : kannst du mich bitte über andere Entscheidungen aufklären.

Nun noch zu Niedersachsen in der Bundesregierung : Edelgard Bulmahn bleibt Ministerin und Peter Struck auch, vorher war es noch der Funke, für die Grünen kommt noch Jürgen Trittin dazu und noch Budneskanzler Schröder. Das ist schon ein Drittel der Regierung.
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Frederic
Veröffentlicht am Donnerstag, 24. Oktober 2002 - 00:00 Uhr:   

Und waren die tatsächlich mal Mitglieder der niedersächsischen Landesregierung?
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Sascha
Veröffentlicht am Donnerstag, 24. Oktober 2002 - 10:53 Uhr:   

@Frederic : Struck war bei Schröders Amtsantritt in Niedersachsen schon im Bund aktiv (Parlam. Geschäftsführer), die anderen Bulmahn und Funke, aber auch Trittin von 1990-1994 waren Minister unter Schröder.
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Sole
Veröffentlicht am Donnerstag, 24. Oktober 2002 - 12:48 Uhr:   

Ich dachte, dass sich das mit der PDS-Teilnahme erledigt hatte. Jedenfalls habe ich auf der PDS Niedersachsen.Seite folgendes gefunden

...

Es ist los, dass die Basis keinen Bock hat jetzt den Schwanz einzuziehen und wahlkämpfen will. Nachdem sich die Wogen um den Parteitag und die Wahlschlappe geglättet haben und der neue Parteivorstand erste Handlungen getan hat hofft man, in eine begrenzte Offensive zu gehen und 0,x % zulegen zu können. Da spielt einerseits die Überlegung eine Rolle, 2004 wieder ins Europaparlament zu wollen (und dazu braucht es halt den Westen) und andererseits die Tatsache, dass man hofft ein wenig Geld mit der Kostenerstattung reinzuholen. Außerdem werden die Direktkandidaten vermutlich dieselben sein, die zur nächsten Kommunalwahl antreten. Und auf kommunaler Ebene hat die PDS ja auch im Westen hier und da mit ein paar Fraktionen Fuß gefasst. Sicher ist das alles wenig wahrscheinlich. Aber wenn die PDS irgendeine Chance zum überleben haben will muß sie beginnen, flächendeckend Präsenz zu zeigen.
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Ralf Arnemann
Veröffentlicht am Freitag, 25. Oktober 2002 - 13:33 Uhr:   

Ich kann das nachvollziehen, daß die PDS Niedersachsen die Lage jetzt neu beurteilt.

Bei einem Wiedereinzug in den Bundestag wäre es vielleicht unschön gewesen, sich mit schlechten (deutlich unter 5%) Landtagsergebnissen das Gesicht zu zerkratzen.

Nachdem jetzt aber das Bundesergebnis so schlecht war, weiß jeder, daß die Partei Probleme hat und ein Ergebnis unter 5% schockt niemand.
Da ist es schon besser, die Vorteile einer Teilnahme abzugreifen: Finanzerstattung und höherer Bekanntheitsgrad für kommunale Kandidaten.

Wenn die Bundesregierung sich weiter so blamiert, könnte die PDS sogar ein ganz achtbares Potential an Protestwählern ziehen.

Sofern sie überhaupt ausreichend Kandidaten und Organisation für einen landesweiten Auftritt zusammenbekommen, wäre eine Kandidatur nur nützlich.
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Sole
Veröffentlicht am Freitag, 25. Oktober 2002 - 16:50 Uhr:   

Mit Kandidaten sieht es in Niedersachsen allemal besser aus als in Hessen.

Wirklich interessant wird höchstens Bremen, wo unter positiven Vorzeichen (Schlechte Bundesregierung, gezielter Oppositionswahlkampf) ein Ergebnis über 3 % möglich wäre und damit erstmals zumindest in Sichtweite der 5 % Hürde im Westen. Natürlich ist fraglich, ob selbst im Falle einer guten Entwicklung in 4-5 Jahren die PDS so gut dasteht, dass sie diese Hürde auch tatsächlich irgendwann nehmen kann.
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SoleSurvivor
Veröffentlicht am Sonntag, 27. Oktober 2002 - 05:35 Uhr:   

Siehe auch http://www.wahlrecht.de/forum/messages/40/484.html?1035693214

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