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Die F. D. P. wird mit der stärksten ...

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Martin
Veröffentlicht am Mittwoch, 11. September 2002 - 10:56 Uhr:   

Für den nach den aktuellen Umfragen möglichen Fall, dass jede der beiden großen Parteinen zusammen mit der F.D.P. eine Mehrheit hätte, wird die F.D.P. zunächst mit der stärksten Partei Koalitionsgespräche führen. Dies wäre die einzig logische Konsequenz aus der Strategie der Äquidistanz. Falls die SPD stärkste Partei ist, ist ein Scheitern dieser Koalitionsverhandlungen zwar denkbar, aber doch sehr unwahrscheinlich. Daher gehe ich davon aus, dass Stoiber nicht Kanzler wird, wenn CDU/CSU nicht mehr Stimmen bekommt wie die SPD.
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Sascha Völkening
Veröffentlicht am Mittwoch, 11. September 2002 - 11:07 Uhr:   

Ich persönlich halte eine SPD-FDP KOalition nur für dann wahrscheinlich, wenn es keine Mehrheit für Schwarz-Gelb gibt. Anders sehe ich das aber, wenn die SPD die Wahl zwischen Grünen und FDP hätte. Dann wäre ich mir nicht so sicher, dass es wieder zu Rot-Grün kommt.
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FleeMouse
Veröffentlicht am Mittwoch, 11. September 2002 - 11:19 Uhr:   

Das glaube ich nicht. Sie wird, wenn es irgendwie reicht, mit der Union koalieren. Dazu müßte aber -nach derzeitigem Umfragenstand- die PDS auch an der Grundmandatsklausel scheitern.
Ebenfalls fest überzeugt bin ich davon, dass -wenn's reicht- SPD und Grüne ihre Koalition fortführen werden (da könnte die FDP noch soviele Wahlprogramm opfern).

Die FDP käme daher bei mir nur in zwei Fällen in eine Koalition mit der SPD:
1. PDS über Grundmandate oder Überspringen der 5% drin; dann wird sich die FDP nach ausreichender Schamfrist in eine Ampel einbinden lassen (und meiner bescheidenen Ansicht nach auch müssen, wenn sie nicht als Steigbügelhalter der PDS verschrien werden möchte)

2. PDS nur mit zwei Direktmandaten vertreten; die restliche Mandatsverteilung läßt aber weder CDU/FDP noch SPD/Grüne mit Kanzelermehrheit zu, wohl aber FDP/SPD, da Mandatsanzahl CDU<=SPD und/oder Grüne<=FDP. Nur in diesem Fall kann ich mir eine einfache (ohne Grüne) sozialliberale Koalitionsbildung vorstellen.
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Thomas Frings
Veröffentlicht am Mittwoch, 11. September 2002 - 11:20 Uhr:   

Solange es zu einer einigermassen stabilen Mehrheit reicht, ist es der FDP sicher egal, wer stärkste Partei wird. Schwarz-gelb halte ich auch für wahrscheinlicher als Rot-gelb. Inhaltlich ist die FDP der Union näher und auch die Mehrheitsverhältnisse im Bundesrat legen eine bürgerliche Regierung nahe. Die FDP wird sich wohl aber alle Optionen offen halten- sie wäre ja auch blöd wenn sie das nicht täte. Denn wenn sie zwei Optionen hat kann sie natürlich viel mehr Konzessionen rausschlagen.
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Cram
Veröffentlicht am Mittwoch, 11. September 2002 - 11:21 Uhr:   

Sascha,

na, na. Die Grünen sind ein so pflegeleichter Koalitionspartner, ein besseren wird er nicht bekommen. In einer Koalition mit der FDP könnte sich Schröder auch nicht als "Genosse der Bosse" profilieren. Die höhere Wirtschaftskompetenz wird doch der FDP zugesprochen. Daher präferiert der Kanzler auch Rot-Grün (das glaube ich ihm; wenn es auch für Rot-Gelb reicht umso besser, denn dann hat er ein Druckmittel gegen die Grünen; Schröder wird folgender Satz zugesprochen: Es ist gut Optionen zu haben. Aber Optionen sind nur solange Optionen solange man sie nicht nutzt. Wenn man sie nutzt geht sie als Option verloren. Daher: Wenn es irgendwie mit den Grünen geht, wird er das machen)

Die Unterschiede zwischen SPD und FDP insbesondere in der Wirtschaftspolitik sind riesig. Selbst wenn Schröder einen Koalitionswechsel wollen würde (was er nicht will), könnte es den nur geben wenn es nicht für Rot-Grün reicht. Ansonsten würde der linke Parteiflügel einen Aufstand machen.


Was die FDP betrifft: Man weiß nie: Wenn die SPD stärkste Partei werden würde (und sie die Auswahl hätte (ich glaube nicht an ein solches Ergebnis: da müßte ja die PDS rausfliegen) könnte die FDP mit Hinweis auf die relative Wählermehrheit durchaus einen Schwenk zur SPD vollziehen. Möllemann setzt sich ja schon ganz intensiv für Rot-Gelb ein. Die FDP weigert sich eine Koalitionsaussage bzw. eine auch nur eine Präferenz zu erklären. Wer daher sicher gehen will das seine Stimme für Schwarz-Gelb abgegeben wird muß mit beiden Stimmen die Union wählen.
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FleeMouse
Veröffentlicht am Mittwoch, 11. September 2002 - 11:25 Uhr:   

Korrektur zu 2:
Es muß heißen Grüne<FDP (ohne gleich), da bei Mandatsgleichheit automatisch rot-grün fortgesetzt wird.
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Ralf Arnemann
Veröffentlicht am Mittwoch, 11. September 2002 - 12:13 Uhr:   

@FleeMouse:
Eine Ampelkoalition wird es auf keinen Fall geben, da wäre die Opposition für die FDP wesentlich attraktiver.

@Cram:
> In einer Koalition mit der FDP könnte sich Schröder auch nicht als
> "Genosse der Bosse" profilieren.
Richtig. Und richtig auch, daß er mit den Grünen einen viel gehorsameren Partner hätte.
Falls er aber wirklich vorhat, in Reformen à la Hartz einzusteigen, dann könnte er das mit rot/gelb leichter (alleine schon, weil er dann wie seinerzeit Schmidt die FDP vorschieben kann, um die eigene Partei zu unangenehmen Entscheidungen zu zwingen).

Und noch eine Überlegung könnte ihn dazu bewegen, von rot/grün Abschied zu nehmen: Falls die Grünen wie in den letzten 20 Jahren weiter verlieren (wenn auch noch im Parlament bleiben), könnte ihm diese Option schlicht zu riskant werden. Die Grünen sind auch nur noch in zwei Landesregierungen (und dort problemlos durch sozialliberal ersetzbar). Das Zusammengehen mit der FDP könnte Schröder für die mittelfristige Machtsicherung stabiler erscheinen (auch weil die Union dann völlig die Machtperspektive verlieren würde).

> Wer daher sicher gehen will das seine Stimme für Schwarz-Gelb
> abgegeben wird muß mit beiden Stimmen die Union wählen.
Falsch.
Wer die Union wählt, hat schwarz gewählt, nicht schwarz/gelb.
An der Mehrheitschance gegenüber rot/grün ändert sich dadurch nichts.
Aber eine schwache FDP wäre viel weniger bereit, sich wieder an die Union zu binden als eine starke.
Wenn die FDP nicht besonders gut abschneidet, wäre ein Wechsel zu sozial-liberal viel wahrscheinlicher.
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Sascha Völkening
Veröffentlicht am Mittwoch, 11. September 2002 - 12:18 Uhr:   

@Ralf Arnemann

Ich glaube schon, daß du über eine gestörte Wahrnehmung verfügst. Die Grünen verlieren also schon seit 20 Jahren, meinst wohl eher 20 Wahlen, und letzteres lag vor allem daran, daß die Grünen damals auf einen höheren Niveau als die FDP vor kurzem lagen. In nächster Zeit werden die Grünen wieder 20 Wahlen in Folge gewinnen und die FDP ebenso wieder alle Wahlen verlieren, angefangen mit der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern, wo es nicht für 5% reichen wird.
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Cram
Veröffentlicht am Mittwoch, 11. September 2002 - 12:27 Uhr:   

Sascha,

und wie werden die Grünen abschneiden? 2% oder 3%?. Die FDP wird dicht, hoffentlich über die 5% kommen.
Die Grünen sind nur noch der Wurmfortsatz der SPD. Sie werben ja bereits indirekt um Erststimmen für die SPD.
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Ralf Arnemann
Veröffentlicht am Mittwoch, 11. September 2002 - 12:30 Uhr:   

@Sascha:
Meine Wahrnehmung ist hoffentlich noch in Ordnung - aber das mit den "Jahren" war natürlich Käse, gemeint war "Wahlen".

Wobei das mit dem höheren Niveau vorher richtig, aber trivial ist.
Und die Prognose mit den nächsten 20 gewonnenen Wahlen doch ziemliches Wunschdenken ist.

Man beachte, daß ich im Konjunktiv geschrieben habe: Falls die Grünen weiter verlieren, dann könnte Schröder diese Option für zu riskant halten.
Man muß ja schon mal sehen, daß die Grünen derzeit fast optimale Rahmenbedingungen haben: Amtsbonus (mit entsprechender Medienpräsenz), den beliebesten deutschen Politiker als Spitzenkandidaten, dazu noch das Hochwasser mit exzellenter Terminierung im Wahlkampf ...
Die Bonusmeilen waren ein kurzer Dämpfer, aber insgesamt müßte das trotzdem für Zugewinne reichen.

Wenn es dagegen zu Verlusten kommen sollte, dann wird sich nicht nur Schröder fragen, wie die Grünen bei weniger guten Bedingungen (z. B.
ohne Fischer) abschneiden werden.
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Martin
Veröffentlicht am Mittwoch, 11. September 2002 - 12:52 Uhr:   

Meine These vom Anfang bezieht sich natürlich auf den Fall, dass es keine rot-grüne Mehrheit gibt. Dass es bei einer rot-grünen Mehrheit zur Fortsetzung dieser Koalition kommt, dürfte unstrittig sein.
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Cram
Veröffentlicht am Mittwoch, 11. September 2002 - 12:59 Uhr:   

Ralf

falsch.
Szenario 1:
PDS draußen: CDU/CSU 38%, SPD 38%, Grüne 7%, FDP 10%, Sonstige 7% (davon 4% PDS)

Ergebnis: Mehrheit Schwarz-Gelb oder Rot-Gelb möglich.

Szenario 2:
PDS draußen: CDU/CSU 40%, SPD 38%, Grüne 7%, FDP 8%, Sonstige 7%

Ergebnis: Mehrheit Schwarz-Gelb aber keine Mehrheit Rot-Gelb.
Die FDP hätte also gar keine andere Wahl als Schwarz-Gelb zu machen.

Im anderen Fall wäre das nicht sicher, denn es gibt in der FDP auch starke Befürworter von Rot-Gelb, z.B. Möllemann, der Vorsitzende des größten Landesverbandes und Freund Wolfgang Clements (Schröder hat ihn noch Anfang des Jahres in höchsten Tönen gelobt). Auf dem FDP-Wahlparteitag hat Möllemann sich nochmal Richtung Rot-Gelb geäußert.

Es ist keineswegs sicher das sich die FDP zwangsläufig für die Union entscheidet, aber: vor die Wahl gestellt Ampel oder Schwarz-Gelb wird sie Schwarz-Gelb machen, das ist ja wohl klar. In die Opposition wird sie dann nicht gehen. Die FDP wird die Chance zur Regierungsbeteiligung nutzen.
Angesichts dessen: wer Schwarz-Gelb will muß mit beiden Stimmen die Union wählen.

Wenn die FDP eine Koalitionsaussage gemacht hätte und ein bisschen weniger gaga wäre, vielleicht hätte sie sogar meine Zweitstimme bekommen (habe ihr schon in der Vergangenheit bei einer Landtagswahl die Zweitstimme gegeben um sie über 5% zu hieven; denn Grund gibt es jetzt nicht mehr; das schafft sie diesmal auch ohne mich; da kann ich meine erste Preferänz die CDU problemlos wählen (ich stimme auch mehr mit der CDU als mit der FDP überein; die FDP liegt in meiner politischen Bewertung auf Rang 2, hinter der Union).
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alberto
Veröffentlicht am Mittwoch, 11. September 2002 - 17:11 Uhr:   

Von Martin am Mittwoch, den 11. September 2002 - 10:56 Uhr:
     Falls die SPD stärkste Partei ist, ist ein Scheitern dieser Koalitionsverhandlungen zwar denkbar, aber doch sehr unwahrscheinlich.
          __________Zitatende__________

Schreckliches Szenario, siehe 1982
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förster
Veröffentlicht am Mittwoch, 11. September 2002 - 23:13 Uhr:   

grün ist am kann - europaweit. österreich geht da voran und langfristig - wenn der arbeitsmarkt sich entspannt hat - wird ökologie zum zweiten mal richtig wichtig werden. ich denke, das so etwas noch dauern kann, aber ich erwarte eine zweite ökowelle und dann werden die ökoparteien nicht mit einem sockel von 1-2 % wie 1979-98 anfangen, sondern mit 4-7% wie das heute ist.
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Volkswirt
Veröffentlicht am Mittwoch, 11. September 2002 - 23:38 Uhr:   

Es ist sehr wahrscheinlich, dass die FDP zum Königsmacher wird. Es gibt aber keinen Grund, warum die FDP mit der stärksten Partei koalieren wird. Warum auch ? Drei Gründe:
1) Die Verhandlungen mit der schwächeren Partei sind einfacher. Für die schwächere Partei gibt es wenig Alternativen, nämlich nur in die Opposition oder grosse Koalition. In beiden stellen sie nicht den Kanzler. Also wird die schwächere der grossen Parteien mehr Zugeständnisse machen und für die FDP der "bessere" Koalitionspartner sein.
2) Durchsetzen der eigenen Postion: Mit der Union kann die FDP sicher ihre Positionen besser durchsetzen, insbesondere im Bereich Steuern senken, weniger Staat und weniger Bürokratie.
3) Nur CDU/CSU/FDP können wirklich etwas bewegen, nur diese Konstellation hat eine Bundesratsmehrheit. SPD/FDP ist weit weg von einer Bundesratsmehrheit.

Ich glaube es wird schwarz-gelb werden. Knapp und eventuell obwohl die SPD stärkste Partei wird.
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Bernhard Nowak
Veröffentlicht am Donnerstag, 12. September 2002 - 00:06 Uhr:   

Wenn Union und FDP es schaffen, im Bundestag eine nummerische absolute Mehrheit der Mandate zu erzielen, wird es - davon bin ich fest überzeugt - eine Koaliton aus Union und FDP geben. Die FDP hält sich meines Erachtens aus drei Gründen die Koalitonsaussage offen: 1.) um doch mit SPD koalieren zu können, falls es mit der Union nicht reicht
2.) um die Union unter Druck setzen zu können (etwa Brüderle statt Späth als Bundeswirtschaftsminister durchzusezen)
3.) weil sich mit Westerwelle, Brüderle und Möllemann der Flügel in der FDP durchgesetzt hat, der sich zumindest eine Alternative zur Koaliton mit der Union vorstellen kann., Unter Bangemann, Lambsdorff, Kinkel und insbesondere Gerhardt war eine Zusammenarbeit oder Koalition mit der SPD nicht vorstellbar, die FDP geriet in die "babylonische Gefangenschaft" der Union mit entsprechenden miserablen Wahlergebnissen. Dies soll sich nicht wiederholen. Dennoch machen die bürgerlichen Wähler und Mitglieder der FDP rund 60-70% nach den Umfragen aus, und daher wird es - wenn es reicht - die schwarz-gelbe Koaliton geben. Alles andere halte ich - auch wenn es hart klingt - für Spiegelfechterei und Wählertäuschung.
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Michael
Veröffentlicht am Donnerstag, 12. September 2002 - 20:44 Uhr:   

Falls rechnerisch keine andere Möglichkeit übrig bleibt, werden SPD und FDP eine Koalition eingehen, keine Frage. Aber es werden sich zwei Partner finden, die schlecht zusammenfinden. Der dominante Wirtschaftsflügel der FDP und die Traditionsbataillione der SPD werden nur schwer unter einen Hut zu kriegen, no love lost. Die vergangenen vier Jahre haben gezeigt, dass zwischen SPD und Grünen, trotz gelegentlicher Differenzen, eine starke Affinität besteht, auch zwischen den handelnden Personen. Wenn es Schröder möglich ist, wird er diese Konstellation fortsetzen, nicht zuletzt, um sich Ärger in der eigenen Partei zu ersparen. Rot-Grün ist im Moment der zwangsläufige Gegenentwurf zu Schwarz-Gelb, trotz Möllemann und trotz Westerwelle. Auch Westerwelle wird im Zweifelsfall letztlich nur mit der Union koalieren können, Anderes ist in seiner Partei nicht durchsetzbar.
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thomas30
Veröffentlicht am Donnerstag, 12. September 2002 - 21:02 Uhr:   

@michael
Betrachtet man die heutige SPD und FDP scheint mir deine Analyse
sehr richtig. Aber die FDP hat sich nach 1982 gewandelt und sie ist
immer noch wandlungsfähig. Das gleiche würde ich von der SPD
behaupten und von Schröder.
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Michael
Veröffentlicht am Donnerstag, 12. September 2002 - 21:30 Uhr:   

@thomas30

Dass Schröder wandlungsfähig ist, glaube ich auch. Ich glaube allerdigns, dass die Schmerzgrenze seiner Partei, vor allem des linken Flügels, in einer Koalition mit der FDP sehr bald erreicht sein wird und viele versucht sein werden, mit einer Oppositionspartei, den Grünen, "über Bande zu spielen". Eine Koalition von SPD und FDP beinhaltet meines Erachtens ein gewaltiges Konfliktpotential.
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thomas30
Veröffentlicht am Freitag, 13. September 2002 - 09:19 Uhr:   

@michael
das magst du recht haben.
Wahrscheinlich wird die FDP auf Bundesebene von den Genossen als schlimmeres Übel angesehen als die CDU. Könnte ich mir vorstellen nach der Wende von 1982 - wenn das auch lange her ist, hat es Spuren hinter lassen.
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Bernhard Nowak
Veröffentlicht am Freitag, 13. September 2002 - 17:12 Uhr:   

Ich habe nach Unterredungen mit Leuten von der SPD-Basis das gleiche Gefühl wie Michael und Thomas - eine Koalition mit der FDP scheint schwerer durchsetzbar zu sein als eine große Koalition - vorausgesetzt, die SPD wird, wie es neue Umfragen von FWG und Infratest-Dimap anzeigen, wirklich stärkste politische Kraft. Grund sind einfach unvereinbare Differenzen in der Wirtschafts- und Sozialpolitik zwischen SPD (inbesondere derem linken Flügel) und der FDP.
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Claus
Veröffentlicht am Freitag, 13. September 2002 - 17:40 Uhr:   

Die neusten Umfragedaten von Infratest dimap und FG Wahlen stimmen mich absolut hoffnungsfroh, dass ein Koalitionspartner FDP verzichtbar bleibt. Man stelle sich nur Gerhardt, Westerwelle oder Möllemann als Außenminister vor, ein absolutes Horrorszenario! Aber glücklicherweise bleibt uns das ja (mit großer Wahrscheinlichkeit)erspart und die FDP ist für die nächste Regierungsbildung überflüssig.
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Johannes 16
Veröffentlicht am Freitag, 13. September 2002 - 19:07 Uhr:   

informier dich bitte erstma en bisschen besser, Svene!
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Eike
Veröffentlicht am Freitag, 13. September 2002 - 19:51 Uhr:   

Johannes, ignorier ihn einfach, ist besser fürs Herz, für den Magen und den Geschmack im Mund.
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dieterhirsch
Veröffentlicht am Freitag, 13. September 2002 - 20:58 Uhr:   

@eike
langsam hast du erfasst, die gröbsten Sachen easy übergehen und sich auf interessante Beiträge stürzen/stützen
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Anke
Veröffentlicht am Freitag, 13. September 2002 - 21:24 Uhr:   

Ich finde, Svene hat recht. Die FDP kann froh sein, wenn sie die 5% Hürde überspringt. Selbst beim Harald-Schmidt-Publikum schafft sie jetzt nicht mal mehr 15 %.
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Kaktus
Veröffentlicht am Samstag, 14. September 2002 - 22:28 Uhr:   

Ich habe gelesen, daß 37%!!! der FDP-Wähler noch unsicher sind, ob sie die FDP wirklich wählen sollen. Dieser Wert wird von den anderen Parteien bei weitem nicht erreicht. Der ungebremste Sturzflug der Jux-Partei in Richtung des 98er-Ergebnisses könnte sich als noch weiter fortsetzen. Wer zieht die Reißlinie des Fallschirms? Möllemann? Wie wär`s mit einer Koalitionsaussage noch vor der Wahl? Ich würde mich über weitere vier Jahre "putzmuntere Opposition" mit einem Parteivorsitzenden, dem das Format zum Vizekanzler für alle (abgesehen von den organisierten Hardcore-Neoliberalen) offensichtlich völlig abgeht, jedenfalls tierisch freuen.
Fehlender Realitätssinn und fehlende programmatische Substanz werden meiner Meinung nach, je näher der 22. rückt, bei der F.D.B. immer offensichtlicher. Anders kann ich mir den hochverdienten Absturz der Klientelpartei auf Normalmaß nicht erklären. Oder wie erklären sich diejenigen, die mich wegen meiner Analyse lynchen möchten, 7.5% bei der FGW? Zur Erinnerung: Das größenwahnsinnige Wahlziel heißt immer noch 18%! Wer glaubt eigentlich noch daran?
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Cram
Veröffentlicht am Samstag, 14. September 2002 - 22:47 Uhr:   

Kaktus,

Möllemann hat in NRW im Jahr 2000 die Strategie 8 begründet und dann 9,8% erzielt. Daraufhin entwickelte er die Strategie 18. 18 ist dabei eine symbolische Zahl. Mölli wollte die FDP in eine Position bringen in der sie der Königsmacher ist und sich zwischen Union und FDP entscheiden kann. Das ist die Rolle die die FDP von 1949-1983 eingenommen hat und deren Verlust sie nicht überwinden konnte.
Die FDP wird wohl die 1 von ihrem Wahlziel 18 streichen müssen = 8%. Vielleicht erringt sie noch 9%. Die FDP hat ihr Potenzial noch nicht ausgeschöpft, anders als SPD und Grüne. 9 ist immerhin die Quersumme von 18 und wäre im Verhältnis zu 6,2% ein Zuwachs von fast 50%.
Auch die Union hat ihr Wählerpotential noch nicht voll ausgeschöpft.
Der Auftrieb für Rot-Grün hat seinen Scheitelpunkt erreicht, ab sofort wird es wieder abwärts gehen für Rot und Grün.
Die SPD wird überschätz. In Berlin waren ihr 2002 auch 36% vorhergesagt worden, erzielt hat sie 29,7%, in Sachsen-Anhalt waren es 24-26%, erzielt hat sie 20,1%. Auch sonst wird die SPD meistens überschätzt. Die SPD hat große Schwiriegkeiten ihre Wähler zu mobilisieren. Die Unions-Wählerschaft ist zuverlässiger und leichter zu mobilisieren. Und wenn die FDP ihr Wählerpotential noch ausschöpft und die PDS rausfliegen sollte, wird es reichen für Schwarz-Gelb
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Eike
Veröffentlicht am Samstag, 14. September 2002 - 23:05 Uhr:   

@Kaktus: Auch wenn du es in deiner ideologischen Verbohrtheit bestreiten könntest: Liberale lynchen keine anders Denkenden. Aber inzwischen weiß ich nicht mehr, ob man mit dir überhaupt noch sinnvoll diskutieren kann. Bisher hatte ich zumindest ansatzweise dieses Gefühl. Es besteht doch für die Linken im Moment gar kein so großer Anlass zu Panik.
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Kaktus
Veröffentlicht am Samstag, 14. September 2002 - 23:17 Uhr:   

@Eike: Ich bin nicht ideologisch verbohrt, sondern habe Spaß an einer den Kern der Sache treffenden Polemik, den andere im Forum offensichtlich auch haben, der dir aber nicht auffällt, weil er politisch in eien andere Richtung zielt. Also: Wehleidigkeit ist kein Ausweis von Seriösität, sondern ein Zeichen für mangelnde Reflektionsfähigkeit.
Außerdem habe ich "verbohrter Linker" gerade FDP und Union gegen den schlimmen Sven verteidigt.
Wenn ich jetzt auch ein Weichei wäre, würde ich rufen: Und das ist dein Dank, Eike?
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Kaktus
Veröffentlicht am Samstag, 14. September 2002 - 23:20 Uhr:   

@Cram: Dein Irrglaube ist wohl unerschütterlich, deine irren Durchhalteparolen erschüttern mich, wohl glaube ich, du irrst dich und wirst am 22. sehr erschüttert sein.
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Cram
Veröffentlicht am Samstag, 14. September 2002 - 23:34 Uhr:   

Kaktus,

wer recht hat entscheidet nicht die Demoskopie, sondern der Wähler am 22. September. Die Chancen für Schwarz-Gelb sind etwas gesunken. Wenn die PDS wiedereinziehen sollte (wovon ich ausgehe, wenngleich ich mir wünsche das sie nicht einzieht) wird es wohl knapp nicht reichen für Schwarz-Gelb. Aber auch Rot-Grün hätte dann keine Mehrheit. Es bliebe dann nur noch die Ampel (oder wenn die FDP noch zulegt Rot-Gelb) oder die Große Koalition übrig. So oder so, es wird aus sein mit Rot-Grün, darauf wette ich.
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Volker Imhoff
Veröffentlicht am Sonntag, 15. September 2002 - 10:00 Uhr:   

Für jeden sogenannten bürgerlichen Wähler muss bei den sinkenden Werten von Stoiber klar sein, jetzt erst recht die FDP zu wählen, wenn er weder rot-grün noch eine Minderheitsregierung mit PDS im Boot haben möchte.
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Cram
Veröffentlicht am Sonntag, 15. September 2002 - 10:17 Uhr:   

Volker,

Unsinn. Wenn die PDS rausfällen sollte könnte es noch immer eine Schwarz-Gelbe Mehrheit geben, wenn nicht gibt es halt eine Große Koalition (es sei denn die FDP würde ampeln).
Du betreibst Stimmungsmache für die FDP um sie hochzupuschen und ihr den Weg zu Rot-Gelb zu ebnen. Diese Konstellation würde der FDP nicht bekommen. In der Wirtschaftspolitik sind die beiden Parteien lauf FDP-Vize Döring "Lichtjahre voneinander entfernt". Die FDP würde sich da extrem verbiegen müssen. Ist ja schließlich nicht so, dass der Schwanz mit dem Hund wendelt.
In einer großen Koalition hingegen hätte der bürgerlicher Koalitionspartner CDU/CSU einen viel größeren Einfluß als ihn die FDP in einer Koalition jemals haben könnte.
Am besten wäre natürlich Schwarz-Gelb und es besteht nach wie vor eine Chance für Schwarz-Gelb. Ohne PDS wird es für Schwarz-Gelb reichen. Mit ihr würde es wahrscheinlich knapp nicht reichen. Dann gibt es halt eine Große Koalition und die FDP darf Opposition machen.
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Moersberg
Veröffentlicht am Sonntag, 15. September 2002 - 11:19 Uhr:   

Gerade weil der Eintritt einer Pattsituation durch den Wiedereinzug der PDS sehr wahrscheinlich ist, müssten Schwarz-Gelb-Anhänger doch EIGENTLICH verstärkt zur Union tendieren, damit man in einer dann wahrscheinlichen Großen Koalition wenigstens den Kanzler stellen kann. Uneigentlich scheint genau das nicht einzutreten. Das nämlich ist der Effekt der Nicht-Koalitionsaussage der FDP, dass ihre Anhänger nicht mehr wissen, wen sie taktisch wählen sollen. Und so wird Schröder aller Wahrscheinlichkeit Kanzler bleiben, nur weiß man noch nicht so genau, ob mit Rotgrün oder mit Rotschwarz. Die Chancen der FDP auf eine weitere Runde in der Opposition steigen ständig.
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Bernhard Nowak
Veröffentlicht am Sonntag, 15. September 2002 - 13:05 Uhr:   

Genau wie Moersberg sehe ich zur Zeit das Dilemma der FDP-Wähler, die eine Koalition mit der Union auf jeden Fall haben möchten. Da sich Westerwelle - meines Erachtens unklugerweise - alles "offen" gehalten hat und die oben benannten FDP-Wähler auch mit rot-gelb rechnen müssen, müssten sie Union wählen, damit diese stärker wird als die FDP. Darauf hat ja auch Cram bereits hingewiesen. Meine Prognose ist daher auch, dass die FDP schlechter abschneiden wird, als es ihr derzeit in Umfragen prognostiziert wird, eben weil aufgrund der unsicheren Umfragesituation diese Wähler zur Union "abwandern" werden. Dies könnte sich allerdings noch ändern, wenn Beckstein morgen ein Konzept zur Zuwanderung vorstellt (FAZ-Sonntagszeitung von heute), die sehr von liberalen Positionen abweicht.
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Eike
Veröffentlicht am Sonntag, 15. September 2002 - 13:13 Uhr:   

@Kaktus: Da haben sich unsere Beiträge von 23.03 Uhr und 23.05 Uhr unterwegs getroffen. In dem Fall danke ich dir für deinen Beitrag. Ich gestehe gerne ein, dass ich leicht aufgebracht war; aber dennoch ist "Lynchen" der falsche Ausdruck.

Im Übrigen empfehle ich auch dir das Mittel "Ignorieren".

Und gegen Polemik ist prinzipiell nichts einzuwenden, nur wenn es hier ausdrücklich um sachliche Diskussionen gehen soll, sollte man sich - finde ich - mit all zu überspitzer Polemik zurückhalten.

Dass du kein Weichei bist, habe ich schon gemerkt. Wehleidig bin ich allerdings auch nicht, höchstens empfindlich, wenn es um arg falsche Wortwahl geht.

Dass ich sachliche Diskussionen auch mit (vernünftigen) anders Denkenden sehr gut führen kann, wird Bernhard N. bestätigen können.
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Stephan Glutsch
Veröffentlicht am Sonntag, 15. September 2002 - 14:12 Uhr:   

Bernhard: Ich finde auch, daß sich die FDP damit geschadet hat, vor allem aber hat sie dem bürgerlichen Lager geschadet. Der Stimmungsumschwung kommt vielleicht auch daher, daß vor kurzem Union und FDP beide in die selbe Kerbe, "Rot-Grün muß weg", gehauen haben, jetzt muß man den Eindruck haben, der FDP sei das egal.
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Bernhard Nowak
Veröffentlicht am Sonntag, 15. September 2002 - 14:23 Uhr:   

@Stepghan: sehe ich ganz genauso. Vor allem, wenn man den heutigen Beitrag in der FAZ-Sonntagszeitung: "FDP kippt Projekt 18" mal kritisch liest. Demzufolge steht Westerwelle will Westerwelle Innenminister und Vizekanzler sowohl in einer sozial-liberalen als auch in einer christliberalen Koalition werden. Bei einer schwarz-gelben Koalition wolle die FDP, so die FAZ-Sonntagszeitung, ihren traditionellen Anspruch auf das Außenministerium aufgeben (glaube ich nicht), was dann die CDU mit Schäuble beetzen könnte. "Im Gegenzug wolle die FDP von der Union verlangen, auf Späth als Wirtschafts- und Arbeitsminister zu verzichten. Dann könnte, so die Strategie der FDP, Brüderle Wirtschaftsminister werden und der bisherige Bundestagsfraktionschef Gerhardt, obgliech Außenpolitiker, Verteidigungsminister. Im Falle einer rot-gelben Koalition, die wegen 16 Jahren Partnerschaft mit der Union als "strategisch günstiger" bei der FDP gilt, solle Gerhardt Außenmminister werden un Westerwelle den Platz von Innenminister Schily einnehmen. Brüderle solle auch in einem solchen Bündnis Wirtschaftsminister werden. Der nordrhein-westfälische Landesvorsitzende Möllemann strebe kein Ministeramt an, heißt es in der FDP-Führung. Er wolle lieber Vorsitzender der FDP-Bundestagsfraktion werden." - Zitatende FAZ-Sonntagszeitung. Diese Zeitung ist ja immer gut informiert, egal wie man sonst zur FAZ steht. Und was bleibt als Eindruck? Die FDP macht es mit jedem. Daher prognostiziere ich, dass die Union stärker wird als die SPD, da viele verunsicherte FDP-Wähler Union wählen werden und andererseits Anhänger von rot-grün bei der SPD lieber grün wählen werden. Aber wir das ja nächsten Sonntag sehen. Auf jeden Fall: Westerwelles Strategie scheint mir falsch zu sein. Und noch etwas: wenn die Union Späth aufstellt als wirtschafts- und Arbeitsminister und dann Späth nicht ins Kabinett kommt, so wäre dies für mich schlichter Betrug am Wähler. Von dieser Aussage gehe ich auch nicht ab. Aber diese Personalie - Späth contra Brüderle -, vgl. auch den kopierten Spiegel-Artikel, wird noch ein schwerer Brocken für eine schwarz-gelbe Koalition.
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Claus
Veröffentlicht am Sonntag, 15. September 2002 - 14:30 Uhr:   

Habe gerade B5-Radio entnommen, dass die FDP das Ziel 18 Prozent aufgibt. Schade, damit gibt die ehemalige Dreipünktchen- und Spaßpartei ihre letzte programmatische Aussage auf. Jetzt wird es schwierig werden, überhaupt noch jemanden für den Gang an die Wahlurne zu mobilisieren. Und wer wird dann Nachfolger von "Wahlverlierer Westerwelle"? Hoffentlich nicht der rechtspopulistische Fallschirmspringer aus NRW!
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Cram
Veröffentlicht am Montag, 16. September 2002 - 01:24 Uhr:   

Bernhard,

was heißt hier Betrug. Die Verteilung der Kabinettsposten muß immer mit dem Koalitionspartner abgestimmt werden. Da kann man nicht schalten und walten wie man will. Diese Frage wird in Koalitionsverhandlungen zu klären sein. Meiner Meinung nach würde die FDP entweder auf das Außenamt oder auf das Wirtschaftsressort verzichten müssen (in der F.A.Z. steht ja das die FDP in einer Koalition mit der Union: Wirtschaft(Brüderle), Innen(Westerwelle) und Verteidigunsressort(Gerhardt) haben möchte (damit wäre sie in ihren klassischen Bereichen vertreten (Außen/Verteidigung, Wirtschaft/Finanzen, Innen/Justiz). Herr Beckstein könnte dann in Bayern bleiben und Nachfolger von Stoiber werden. Zugleich könnte Friedrich Merz Finanzminister werden. Man braucht für ihn einen Posten da nach der Wahl Frau Merkel den Fraktionsvorsitz übernehmen möchte, sehr zum Ärger von Friedrich Merz. Die Personalprobleme ließen sich bei Schwarz-Gelb also recht leicht lösen.
In einer Koalition mit der SPD würde die FDP das Außenressort beanspruchen. Zu recht, angesichts der verbalen Ausfälle von SPD-Politikern gegen die USA. Das Ressort darf der SPD nicht überlassen werden (ausgenommen die SPD würde Herrn Klose aufstellen (Vorsitzende des auswärtigen Ausschußes des Bundestages), der ist vernünftig).
Ansonsten würde sie ebenfalls Innen und Wirtschaftsressort beanspruchen. M. E. nach würde die SPD das Innenressort mit Herrn Schily jedoch nicht räumen. Die FDP müßte mit dem Justizressort Vorlieb nehmen.
Das sind nur Gedankenspielchen, da es wahrscheinlich für keine der beiden Varianten reichen wird (wenn die PDS reinkommt).
Apropo Wählertäuschung: Erinnert sich jemand noch an Jost Stollmann, den Schattenwirschaftsminister im Wahlkampf Schröders 1998?
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dieterhirsch
Veröffentlicht am Montag, 16. September 2002 - 12:57 Uhr:   

ich finde das sehr unangenehm, wenn ihre immer von Irrenanstalten und Zangsjacken usw. sprecht. ICh finde ja auch, dass Sven sich im Ton vergreift und wie ein MAntra im jeden Thread ständig das gleiche Zeug schreibt. Aber irre muss man, um so etwas zu tun, längst nicht sein, nur hartnäckig. Und er scheint damit ERfolg zu haben:
- Sven bekommt jeden Menge Reaktionen
- JEder im Forum kennt ihn
- jeder weiss, was er über cdu-fdp schreibt.

also den Tipp von EIke berücksichtigen:
Ignorieren und über das schreiben, was einem wichtig ist.
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Eike
Veröffentlicht am Montag, 16. September 2002 - 15:31 Uhr:   

dieterhirsch: Ich glaube, du möchtest mich wieder provozieren *g*. Ich hoffe, der zweite Buchstabe meines Namens ist ein groß geschriebenes "i" und kein "l", gell?
(Nur zur Klarstellung)

@Cram: Stollmann war wenigstens konsequent.
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mgs
Veröffentlicht am Montag, 16. September 2002 - 15:37 Uhr:   

Cut&Paste in einen ordentlichen Editor: Ja es ist ein grosses "I"...
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dieterhirsch
Veröffentlicht am Montag, 16. September 2002 - 15:57 Uhr:   

@Eike
Das war ein echter Tippfehler, also eine großgeschriebenes I.
Wobei ich es ganz gut finden würde, wenn Wilko hier mal was löschen könnte. ICh finde zwar, man kann hier ne Menge Einträge ignorieren, aber eine Freude ist das nicht.
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Barozzi
Veröffentlicht am Montag, 24. Januar 2005 - 15:17 Uhr:   

das glaube ich auch

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