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Bund - CDU und SPD zusammen bei 60 %

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Tim Spier
Veröffentlicht am Donnerstag, 13. Juli 2006 - 10:57 Uhr:   

Mal ein kleiner Anstoß für eine Diskussion: In der aktuellen Forsa-Umfrage kommen CDU und SPD zusammen gerade einmal noch auf 60 %. Ist, soweit ich zumindest die Forsa-Umfragen mir angeschaut habe, ein historischer Tiefstwert für die Volksparteien. Gleichzeitig sind alle drei "kleinen" Parteien bei mindestens 10 %.

Nach Abschluss der großen Koalition habe ich mit jemanden gewettet, dass diese "Elefantenhochzeit" das endgültige Ende der volksparteilichen Dominanz im deutschen Parteiensystem bedeutend wird. Als Marke hatten wir damals 60 % für beide zusammen bei der nächsten Bundestagswahl festgelegt.

Was meint Ihr zu dieser sicher ein wenig gewagten Prognose? Ich denke, dass sich die Volksparteien unter Umständen (Inkrafttreten der Mehrwertsteuererhöhung, Erhöhung der Gesundheitskosten für die Bürger) noch weiter an Popularität verlieren, eventuell durch einen geschickten Wahlkampf wieder ein paar Prozente zulegen, aber im Ergebnis zusammen auf nicht mehr als 60 % der abgebenen gültigen Stimmen kommen.
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covellin (Unregistrierter Gast)
Veröffentlicht am Donnerstag, 13. Juli 2006 - 11:28 Uhr:   

Es wäre zumindest traurig, wenn der Wähler diesen Schluss ziehen würde, dass beide großen Parteien gleichsam eine fatale Entwicklung genommen hätten.

Die Medien werden dies indes vor der nächsten Wahl sicherlich als Anspruch für sich empfinden, jeweils einer der beiden großen Parteien beizustehen und das Scheitern nicht CDU + SPD, sondern der Konstellation an solcher zu unterstellen.

Der Wähler wird hierauf konditioniert werden müssen. Wie hier bereits an anderer Stelle gesagt wurde, gibt es genürgend Zeitungen, welche auf der Seite dieser beiden stehen. Somit sollte das Fortbestehen der Volksparteien doch gesichert sein.

Welche Alternativen erwarten uns, sollte es ein System mit fünf etwa gleichstarken Kräften im Parlament geben? Welche Perspektive hätte das Land davon?

Welches Personal haben die "kleinen" denn vorzuweisen? Ich halte es für viel wahrscheinlicher, dass die Wahlbeteiligung als solche stark zurückgehen wird, was vor allem SPD, Grüne und Union treffen werden wird.

Zudem waren auch die anderen drei bereits in Regierungsverantwortung, so dass der Wähler rational betrachtet auch ihnen kein besseres Zeugnis ausstellen wird.

viele Grüße

covellin
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Ralf Arnemann
Veröffentlicht am Donnerstag, 13. Juli 2006 - 15:43 Uhr:   

Umfrageergebnisse sind keine Wahlergebnisse, ich messe diese Zahlen (noch dazu von FORSA) wenig Bedeutung bei.

Interessant ist aber schon, wie die Koalition sich mit einfachem Rumstümpern schon so unbeliebt macht.
Wenn sie jetzt wenigstens irgendwo eine krachende Reform vorgelegt hätten, bei der diverse Lobbies aufkreischen und ihre Klientel auf die Straße schicken.
Aber so?
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SaaleMax (Unregistrierter Gast)
Veröffentlicht am Dienstag, 18. Juli 2006 - 20:45 Uhr:   

Eine große Koalition, ist immer eine Koalition,des kleinsten gemeinsamen Nenners.
Es wird wie immer, viel versprochen und wenig gehalten.Die CDU sagte vor der Wahl...2% Mehrwertsteuererhöhung voraus, die SPD war dagegen, rausgekommen ist nun eine Anhebung von 3 Prozent, sowas nennmt man "Wähler" hinters Licht führen......die CDU warb für " Die Lohnnebenkosten müssen gesenkt werden!!!" jetzt werden Krankenkassenbeiträge erhöht, eventuell auch die Pflegeversicherung und die Entfernungspauschale radikal gekürzt, trotz Rekordspritpreise.
Im gleichem Atemzug geht es dem Deutschen Staat sooo gut, das man die Unternehmensteuern für Konzerne mal locker um über 9 Prozentpunkte senken kann.(( das schafft ja ach so viele Arbeitsplätze.......))
Unsere Regierung entpuppt sich immer mehr als Spielball der globalisierenden Wirtschaft, die vom Fressen und gefressen werden lebt!

PS. Ist auch der letzte Konzern aufgekauft,und gibt es keine Konkurrenz mehr, bricht alles zusammen!!!

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