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Alex24
Veröffentlicht am Dienstag, 27. August 2002 - 14:11 Uhr:   

eine frage zu den umfrageseiten,auch bei election.de :

gibt es irgendwo infos über die umfragewerte zur BTW in den einzelnen bundesländern, also umfragen rein bundesland bezogen,kenne zwar die wahlkreisseite bei election.de ,würde aber gern mal ergebnisse bundeslandweit zur BTW wissen!
hab neulich umfrage für NRW gelesen: spd 40% cdu 37% fdp 11% grüne 7%
wäre dankbar für jeden link!
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Wilko Zicht
Veröffentlicht am Dienstag, 27. August 2002 - 17:44 Uhr:   

Die genannte NRW-Umfrage stammt vom 25.8.02. Für einige andere Bundesländer findest Du Daten bei Infratest-dimap: http://www.infratest-dimap.de/politik/laendertrends/index.html

Interessant vor allem:

Saarland: Abstand zwischen CDU und SPD bei LTW 11%, bei BTW nur 2%.
MeckPom: PDS mit nur noch 14% bei BTW 6% schlechter als bei LTW.
Niedersachsen: SPD trotz Schröder bei BTW schlechter als bei LTW.
Bayern: CSU trotz Stoiber bei BTW etwas schlechter als bei LTW.
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Demokrat (Unregistrierter Gast)
Veröffentlicht am Donnerstag, 09. März 2006 - 14:47 Uhr:   

Warum gibt es eigentlich seit Jahren keine neue Umfrage für Hessen? Für Hamburg, daß deutlich kleiner ist, gibt es alle naselang neue Daten. Als im norddeutschen Exil lebender Hesse habe ich das gleiche Recht über die politische Stimmung in meinem Heimatland wie die Angehörigen anderer deutscher Stämme auch. Ich empfinde es als Affront gegenüber einem Land, in dem immerhin mit Frankfurt die deutsche Wirtschaftsmetropole liegt, daß hier offenbar systematisch versucht wird (von wem auch immer), den Stamm der Hessen bezüglich der politischen Stimmungslage in seinem Territorium im dunklen zu lassen.
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Good Entity (Unregistrierter Gast)
Veröffentlicht am Donnerstag, 09. März 2006 - 21:10 Uhr:   

Das Interesse der meisten Leser der Hamburger Morgenpost an Umfrageergebnissen aus Hessen ist jedoch vergleichsweise gering. Also wird sie keine derartigen Umfragen in Auftrag geben (und nicht kostenpflichtig veröffentlichen wollen).

Es steht aber jedem Interessierten frei, Allensbach oder Forsa oder sonstwen zu beauftragen, zu bezahlen und die Ergebnisse zu veröffentlichen, wenn er sich etwas davon verspricht, und auch wenn es die reine Neugier ist. Also selber machen oder die Frankfurter Allgemeine überreden.
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Demokrat (Unregistrierter Gast)
Veröffentlicht am Freitag, 10. März 2006 - 14:21 Uhr:   

@Good Entity
Da es in Hessen deutlich mehr Einwohner gibt als in Hamburg, muß es auch deutlich mehr Personen geben, die sich für eine Umfrage interessieren, so daß es keine wirtschaftlichen Gründe geben kann, den Hessen im Vergleich zu den Hamburgern die politische Lage in ihrem Bundesland vorzuenthalten. Ey muß sich also um politische Gründe handeln und das ist aus meiner Sicht nicht hinnehmbar. Im Übrigen: Der Hessische Rundfunk hat als Anstalt des Öffentlichen Rechts im Rahmen der von ihm zu gewährleistenden Grundversorgung aus meiner Sicht schon eine Pflicht, die Bevölkerung über die politische Lage - und dazu gehört auch die Stimmungslage der Bevölkerung, die sich in Umfragen manifestiert - zu informieren.
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Good Entity (Unregistrierter Gast)
Veröffentlicht am Freitag, 10. März 2006 - 20:35 Uhr:   

@Demokrat:
1. Wenn jemand Allensbach oder Infratest oder Gfk oder welchem Institut auch immer 25.000 Euro in die Hand drückt, bekommt er eine mehr oder weniger brauchbare, wunderschöne Umfrage zu jedem beliebigen gewünschten Thema, bei mehr Geld darf sie auch komplizierter und repräsentativer werden. Das kann auch eine Meinungsumfrage zur politischen Stimmung in Hessen sein.

Ob jemand das Geld dafür ausgibt, ist eine rein wirtschaftliche Frage.

2. Wieviel Personen sich für die Umfrage interessieren, ist völlig egal, solange diese Personen dafür nichts bezahlen wollen.

Erst indirekt wird ein Schuh draus: Die Hamburger Morgenpost glaubt, dass die Hamburger Käuferschaft ihr Blatt häufiger kauft, wenn sie die Hamburger Zahlen abdruckt. Also gibt sie das Geld für die Umfrage aus, um mit 1 Tag Vorsprung das Ergebnis vor allen anderen abdrucken zu können.

Die Frankfurter Allgemeine, die Frankfurter Rundschau, die Zeitungen in Kassel, Fulda oder Darmstadt sehen da offenbar keinen vergleichbaren Nutzen. Oder sie sehen ihn, und wir wissen nichts davon, weil wir diese Zeitungen nicht lesen, wenn wir in Hamburg wohnen.

3. Eine Pflicht, Meinungsumfragen zu veranstalten? Das fehlte gerade noch.
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Demokrat (Unregistrierter Gast)
Veröffentlicht am Samstag, 11. März 2006 - 15:37 Uhr:   

@Good Entity
Genau das was sie schreiben ist aber Unsinn. Das Hamburger Abendblatt kann (incl. Säuglinge und Demente) nur 1,7 Mio Hamburger dafür interessieren, die Umfragen zu lesen. Eine hessische Zeitung hingegen etwa das 2,5-fache an hessischen Bürgern. Wenn ich davon ausgehe (und ich habe bis zum validen Beweis des Gegenteils durch Sie keinen Anlaß daran zu zweifeln), daß der Anteil der Hamburger, die wegen einer Umfrage das Abendblatt kaufen etwa genausogroß ist, wie der Anteil der Hessen, die deswegen eine Hessische Zeitung kaufen, so muß (schon wegen der höheren absoluten Anzahl der Hessen gegenüber den Hamburgern) das kaufmännische Interesse eine Umfrage in Auftrag zu geben, in Hessen höher sein als in Hamburg. Also kann der Grund für die Verweigerung einer Umfrage kein kaufmännischer sein. QED

Was die Pflicht (nicht von privatfinanzierten Medien sondern des öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten) angeht: Die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten sind verpflichtet Grundversorgung zu betreiben. Dazu gehört in einer parlamentarischen Demokratie selbstverständlich auch die Information der Bevölkerung über die politische Stimmung im jeweiligen Bundesland. Und wie soll man das vernünftig tun, wenn es drei Jahre lang keine Umfragen gibt, die diese Stimmung messen. Klar, wenn es andere Medien gibt, die Umfragen in Auftrag geben, dann reicht es, diese zu zitieren und zu bewerten, aber wenn es diese nicht gibt, sehe ich schon eine Verpflichtung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks, weil er sonst seiner Pflicht zur Grundversorgung nicht nachkommen kann.
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Bulli (Unregistrierter Gast)
Veröffentlicht am Samstag, 11. März 2006 - 16:08 Uhr:   

@Demokrat
Wenn es keine Umfrage für Hessen gibt, dann lohnt es sich wohl kaufmännisch nicht. QED

Umfragen sind keine Grundversorgung sondern Bullshit.
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Good Entity (Unregistrierter Gast)
Veröffentlicht am Samstag, 11. März 2006 - 18:31 Uhr:   

@Demokrat: Die Leser des Hamburger Abendblattes sind fast ausschließlich Hamburger oder Bewohner des Umlandes oder sehr an Hamburger Lokalnachrichten interessierte; für eine Lokal- oder Regionalzeitung ist sie recht auflagenstark, wochentags bei fast 300.000, am Wochenende sogar bei 360.000. Deren Leser sind selbst Wahlberechtigte in Hamburg oder interessieren sich mehr oder weniger für diese lokalen Hamburger Fragen (soweit sich überhaupt jemand für Landes-/Kommunalpolitik interessiert).

Da lohnt es sich, Geld für Psephos auszugeben und mehr oder weniger regelmäßig Umfragen zu starten und zu publizieren.

Es mag schon sein, daß der Anteil der Hamburger, die wegen einer Umfrage das Abendblatt kaufen etwa genausogroß ist, wie der Anteil der Hessen, die deswegen eine Hessische Zeitung kaufen würden, nur gibt es diese eine Hessische Zeitung offenbar nicht.

Es gibt nämlich sehr viele hessische Zeitungen. Die bekannteste, die Frankfurter Allgemeine, ist jedoch gar keine Lokalzeitung, die tatsächlich vorhandenen Lokalzeitungen sind mW nicht hessenweit verbreitet und im Verhältnis zum Hamburger Abendblatt eine Nummer kleiner.

Eine politische Verschwörung der hessischen Lokalzeitungen gegen die Meinungsumfrageinstitute? Da müssten nun aber schon sehr valide Beweise kommen, damit ich das glauben kann.

Also hat Bulli recht. Und Meinungsumfragen als Teil der Grundversorgung? Wirklich nicht.
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Demokrat (Unregistrierter Gast)
Veröffentlicht am Sonntag, 12. März 2006 - 00:08 Uhr:   

@Good Entity:
Dann könnten sich doch die hessischen Regionalzeitungen mal zusammentun (müssen ja FR und FAZ nicht bei sein). In Hamburg wird eine Umfrage auch selten von einem Medium alleine in Auftrag gegeben (sondern z.B. von der Mopo und RTL gemeinsam oder von der Welt und SAT1 oder vom Abendblatt und dem NDR)

Und ich habe nicht gesagt, daß die Umfragen Teil der Grundversorgung sind, sondern die Berichterstattung über die politische Stimmung und dafür bedarf es der Umfrage als Grundlage.

Und die wenn Behauptung "Umfragen sind bullshit" stimmen würde, dann sollten wir dieses Forum lieber zumachen, oder wollen Sie über "bullshit" diskutieren?
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Inyah (Unregistrierter Gast)
Veröffentlicht am Sonntag, 12. März 2006 - 13:14 Uhr:   

Naja für einen Teil von Hessen liegt ja nunmehr eine Umfrage vor:

Frankfurt (Kommunalwahlen)
CDU 39% (->)
SPD 28% (-2)
Grüne 19% (+1)
FDP 6% (+1)
Linke 5% (+1)

Vergleich zu einer Umfrage vor 4 Wochen
Quelle: http://www.fuldainfo.de/page/include.php?path=content/articles.php&contentid=5917&PHPKITSID=cb6f2a4666d269a6d3fc14ea35e83cee
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Good Entity (Unregistrierter Gast)
Veröffentlicht am Sonntag, 12. März 2006 - 18:16 Uhr:   

Da ist ja dank Inyah die vermisste Grundversorgung samt Berichterstattung darüber. Und das aus Fuldaer Lokalinformationen! Qed!

@Demokrat: Da könnten sich doch die hessischen Regionalzeitungen mal zusammentun, sicher, aber ob sie das tun, bleibt ihnen und ihrer kaufmännischen Entscheidung überlassen. Wenn das Hamburger Abendblatt schon die Kosten mit Dritten teilt, zeigt dies doch den Kern des Problems.

Sicherlich interessieren sich viele Bundesbürger sehr für den Zustand und das Können der deutschen Fußballnationalmannschaft. Es ist okay, wenn ARD und ZDF darüber berichten, wenn es was zu berichten gibt, aber sie müssen in länderspielfreien Zeiten nicht selbst auch noch ein Testspiel arrangieren (und bezahlen), um den Zustand und das aktuelle Können herauszufinden.

Ähnlich sehe ich es für Berichte über die politische Stimmung in Hessen einerseits und das Durchführen von Meinungsumfragen dortselbst andererseits.

Abgesehen von dieser Frage sind wir aber nicht mehr so weit auseinander. Der "bullshit" war übrigens nicht von mir, den können wir gerne in den Hochlagen der Rhön liegen lassen.
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Freier Wähler (Unregistrierter Gast)
Veröffentlicht am Dienstag, 14. März 2006 - 11:32 Uhr:   

WIESBADEN Die CDU liegt vorne bei einer repräsentativen Umfrage, die der Kurier vor der Kommunalwahl beim Bonner dimap-Institut in Auftrag gegeben hat. Vom 3. bis 8. März waren 1008 Wahlberechtigte befragt worden. 19 Prozent waren unentschlossen, wen sie wählen.
Von den anderen befragten Wiesbadenern gaben 36 Prozent an, sie würden, wenn am Sonntag Kommunalwahl wäre, CDU wählen. 31 Prozent entschieden sich für die SPD, 13 Prozent für die FDP, zwölf Prozent für die Grünen und drei Prozent für die Linke Liste. Auf die drei anderen Parteien und Gruppierungen, Republikaner, Bürgerliste und Bürgerbewegung Solidarität (BüSo) entfielen laut Umfrage insgesamt fünf Prozent. Die meisten Stimmen hiervon werden laut dimap wohl auf die Bürgerliste entfallen. Näher legt sich das Institut nicht fest. Laut Reinhard Rudat, Ressortleiter Politik von dimap, stellen die Ergebnisse der so genannten Sonntagsfrage keine Prognose dar. Sie geben ein Stimmungsbild zum Zeitpunkt der Befragung wieder. Es kann sich also noch einiges bewegen.
Wiesbadener Kurier 14.3.2006
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Demokrat (Unregistrierter Gast)
Veröffentlicht am Mittwoch, 15. März 2006 - 19:55 Uhr:   

@Freier Wähler
Das ist natürlich wieder eine Unsinnsberichterstattung, denn "Von den anderen befragten Wiesbadenern gaben ... Prozent an, sie würden ... wählen" würde ja nur stimmen, wenn hier Rohdaten veröffentlicht würden, was ich nicht glaube.
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Tim Spier
Veröffentlicht am Donnerstag, 16. März 2006 - 10:43 Uhr:   

@Demokrat: naja, ich denke schon das die die Rohdaten in diesem Fall veröffentlicht haben. Denn woher sollten die Erfahrungswerte für Umfragegewichtungen bei Kommunalwahlen in Wiesbaden haben ...
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Claus (Unregistrierter Gast)
Veröffentlicht am Donnerstag, 16. März 2006 - 12:14 Uhr:   

Erfahrungswerte? Da wird der Wahlentscheid von der zurückliegenden Kommunalwahl abgefragt, eine Soll/Ist-Tabelle erstellt und dann wird frisch-fröhlich gewichtet. Dass sich viele nicht mehr daran erinnern können, wen sie bei der Kommunalwahl 2001 gewählt haben, wird dabei kaltlächelnd in Kauf genommen, es ist ja nur eine "Momentaufnahme".
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Rechtsrheinisch (Unregistrierter Gast)
Veröffentlicht am Donnerstag, 16. März 2006 - 12:16 Uhr:   

Es ist bekannt, dass die Retrospektivbefragung systematische Fehler hat.
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Claus (Unregistrierter Gast)
Veröffentlicht am Donnerstag, 16. März 2006 - 12:21 Uhr:   

Exakt. Und der Fehler wird noch stärker, wenn man ein Wahl abfragt, die in den Augen der Bevölkerung "unwichtig" ist.
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Demokrat (Unregistrierter Gast)
Veröffentlicht am Sonntag, 19. März 2006 - 13:29 Uhr:   

... als hätte der HR unsere Diskussion gelesen. Und das Umfrageergebnis erklärt natürlich auch, warum die Landesregierung kein Interesse an einer Umfrage hatte. Minus 9% gegenüber der letzten Wahl in einer Zeit in der die Bundes-CDU in Hochstimmung ist und die hessische SPD immer noch einen desolaten Eindruck macht, ist natürlich kein Ruhmesblatt für Herrn Koch.

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