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Stephan Glutsch
| | Veröffentlicht am Mittwoch, 11. September 2002 - 00:22 Uhr: | |
alberto, das gehört zwar nicht hierher, aber es gibt seit neuestem aerodynamische Berechnungen, nach denen die Hummel tatsächlich fliegen kann. Die Hummel interessiert das allerdings herzlich wenig. |

Cram
| | Veröffentlicht am Mittwoch, 11. September 2002 - 01:05 Uhr: | |
Kaktus, nach deinem erneuten Wahl(kramf)getöse sollte man doch wieder etwas sachlicher werden. Im August lag die Union 5-7% vor der SPD. Selbst bei großzügigster Rechnung der Fehlertoleranz (Union 2,3% nach unten, SPD 2,3% nach oben) hätte die Union vorne gelegen. Also war der Optimismus und die Siegeszuversicht (CDU/CSU vor SPD, gute Chancen für Schwarz-Gelb) durchaus begründet. Ich bin immer von einem knappen Wahlergebnis ausgegangen und es wird auch so kommen. Es ist möglich, dass es für Schwarz-Gelb möglicherweise knapp nicht reichen könnte, wenn die PDS einzieht(es sei den sie fliegt raus (wovon ich nicht ausgehe), dann reicht es auf jeden Fall für Schwarz-Gelb). In dem Fall würde ich eine große Koalition unter Kanzler Stoiber präferieren, wobei Schröder das nicht machen würde und es dann entweder zu eine Ampel(wenn die FDP umfallen sollte) oder Rot-Grün gestützt auf die PDS kommt. Übrigens nach dem zweiten Duell (FGW): "Wer kann eher Arbeitsplätze schaffen?" Schröder: 17% Stoiber: 37% Da liegt die Union vorn. Das begründet meine Hoffnung das sie es schaffen kann stärkste Kraft zu werden. |

Sven
| | Veröffentlicht am Mittwoch, 11. September 2002 - 12:12 Uhr: | |
Jetzt kann man nun wirklich von Wende reden. Allensbach hat neue Zahlen veröffentlicht und da liegen SPD und CDU gleichauf. Und wenn man bei Allensbach berücklichtigt, dass die Union immer eine paar Punkte mehr, bzw SPD ein paar wniger bekommt, muss der Trend schon recht heftig sein. Ich lag aus mit meiner Kalkulation voll richig. Rot-Grün bekommt die Absolute Mehrheit ,das ist jetzt sicher |

Cram
| | Veröffentlicht am Mittwoch, 11. September 2002 - 12:25 Uhr: | |
Sven, tollkühn, deine Äußerungen. Wahlen werden soweit ich weiß von den Wählern entschieden und nicht von Prognose-Fanatikern. Die Aussicht auf Rot-Grün wird die CDU-Anhänger m.E. nach voll mobilisieren. Die SPD hatte gerade in der Vergangenheit Mobilisierungsdefizite, anders als die Union. Schwarz-Gelb liegt in allen Umfragen vor Rot-Grün. Also: Träum weiter, am 22. September kommt das erwachen und das Ende der Rot-Grünen Episode. |

schwester-es
| | Veröffentlicht am Mittwoch, 11. September 2002 - 16:22 Uhr: | |
wirtschaft, steuern & arbeitsplaetze: gibt es denn keine anderen themen mehr in diesem land? |

alberto
| | Veröffentlicht am Mittwoch, 11. September 2002 - 17:31 Uhr: | |
Aber klar doch, Schwesterherz Quote:@ schwester-es wirtschaft, steuern & arbeitsplaetze: gibt es denn keine anderen themen mehr in diesem land
Wir nehmen den Schönsten. Meine Großmutter hätte gesagt:En netten Mann? En schoinen Mann? Säät'n up'n Tisch un fräät davan! WahlRechtReform |

Sven
| | Veröffentlicht am Mittwoch, 11. September 2002 - 19:24 Uhr: | |
die Bürgerlichen sind nicht mehr zu retten, wie ich das sehe. Die Irak-Krise hat die deutsche Linke zum Wahlerfolg verholfen, das ist klar. Sollte sich die Lage noch mehr zuspitzen , sehe ich auch eine absolute Mehrheit der SPD im Bereich des Möglichen |

Eike
| | Veröffentlicht am Mittwoch, 11. September 2002 - 22:39 Uhr: | |
Wann, 2018 oder 2022? |

Bernhard Nowak
| | Veröffentlicht am Donnerstag, 12. September 2002 - 00:15 Uhr: | |
Mal im Ernst: sicherlich, es wird enger. Ich glaube aber, dass alles wirklich von dem "verflixten" dritten Direktmandat der PDS abhängt. Bekommt sie es, haben wir ein "hanging parliament" mit all den in den Foren diskutierten Problemen, bekommt sie es nicht rechne ich mit einem Ergebnis, in dem Union und FDP 0,3% vor SPD und Grünen liegen. Auch bei der Unwägbarkeit der Verteilung von Überhangmandaten - Prognosen wage ich hier nicht abzugeben, ich halte dies für zu unsicher - rechne ich für diesen Fall mit einer nummerischen Mehrheit von Union und FDP. Kommt die PDS rein, wird es sicherlich eine große Koalition geben, denn Schröder kann - nach seinen mehrfachen eindeutignen Äußerungen im TV-Duell - jetzt nicht mehr mit der PDS in irgendeiner Form - auch bei der Kanzlerwahl - zusammenarbeiten. Ein Politiker ist zumindest Gefangener seiner Äußerungen, die er in den letzten 14 Tagen gemacht hat, daran erinnert sich der Wähler sehr wohl. |

Cram
| | Veröffentlicht am Donnerstag, 12. September 2002 - 00:52 Uhr: | |
Sven, es ist immer empfelenswert Wahlergebnisse dann zu kommentieren wenn sie wirklich vorliegen. Du scheinst dich in einem Rauschzustand zu befinden. Das erinnert mich irgendwie an die Spekulationsblasen am neuen Markt (die sind am Ende alle geplatzt). Nein, du wirst sehen, am 22. September ist es aus für Rot-Grün. |

alberto
| | Veröffentlicht am Donnerstag, 12. September 2002 - 09:29 Uhr: | |
 Aber der Nowak läßt uns nicht verkommen Quote:Von Bernhard Nowak am Donnerstag, den 12. September 2002 - 00:15 Uhr: Mal im Ernst: sicherlich, es wird enger. Ich glaube aber, dass alles wirklich von dem "verflixten" dritten Direktmandat der PDS abhängt. Bekommt sie es, haben wir ein "hanging parliament" mit all den in den Foren diskutierten Problemen, bekommt sie es nicht rechne ich mit einem Ergebnis, in dem Union und FDP 0,3% vor SPD und Grünen liegen.
Sie denken zu verwaltungstechnisch. Muß Demokratie bequem sein, und für wen? Das Direktmandat ist das einzig Ehrliche! WahlRechtReform |

Ralf Arnemann
| | Veröffentlicht am Donnerstag, 12. September 2002 - 10:40 Uhr: | |
@Bernhard: Im Prinzip stimme ich Dir zu: Es spitzt sich immer mehr auf die Frage zu, ob die PDS reinkommt. Nur bei der Worttreue von Schröder sind wir noch auseinander. Egal was er jetzt sagt, ich kann mir absolut nicht vorstellen, daß die SPD freiwillig einen Kanzler Stoiber mitträgt. Das würde sie auch mittelfristig in riesige Schwierigkeiten bringen: Grüne und PDS würden ihr bei jeder folgenden Wahl massiv Stimmen abnehmen und damit wäre es immer schwieriger, sich wieder von der Union zu lösen. Ein Schwenk zur PDS dagegen würde kurzfristig einen großen Wirbel verursachen - aber nach einiger Zeit würden sich die Leute genauso daran gewöhnen wie sie es bei den Koalitionen auf Landesebene gemacht haben. |

Eike
| | Veröffentlicht am Donnerstag, 12. September 2002 - 12:16 Uhr: | |
@Ralf: Denkst du wirklich, dass die SPD Stoiber so furchbar schrecklich findet? Ich fände es interessant, wenn Schröder eine knappe Mehrheit machte (ein, zwei Stimmen über der Mehrheit) und dann - wenn er plötzlich mehr Stimmen bekämen als die seiner Koalition - die Wahl nicht annehmen würde ... |

Ralf Arnemann
| | Veröffentlicht am Donnerstag, 12. September 2002 - 13:23 Uhr: | |
@Eike: > Denkst du wirklich, dass die SPD Stoiber so furchbar schrecklich findet? Die Führungsspitze nicht - aber die Parteitagsrelevanten Funktionäre des Mittelbaus sind da m. E. ziemlich dogmatisch. Und der ganze SPD-Wahlkampf war ja darauf aufgebaut, den "bösen reaktionären" Stoiber zum Buhmann zu machen. Den dann zum Kanzler zu wählen ist eine Kehrtwendung, die ist schwerer zu vermitteln als eine PDS-Kehrtwendung. > Ich fände es interessant, wenn Schröder eine knappe Mehrheit machte ??? Welches Szenario soll das sein? |

Bernhard Nowak
| | Veröffentlicht am Donnerstag, 12. September 2002 - 21:17 Uhr: | |
@Alberto: ich weiss nicht, warum Du meine Beiträge derart qualifizierst. Im anderen Forum habe ich mich nach reiflicher Überlegung für ein Verbot von Umfragen kurz vor den Wahlen ausgesprochen - dazu stehe ich, da ich bewußte Manipulationen und Wählerbeeinflussungen vermute - nicht nur bei Allensbach, sondern auch bei anderen Instituten und nicht daran glaube, dass freiwillige Selbstverpflichtungen etc. dort helfen. Ich sehe die Problematik von Verboten auch, halte es aber für wichtiger, dass die Wähler nicht manipuliert werden, was ich - wie oben erwähnt - durchaus vermute. Dies kann man anders sehen, muß es aber nicht, wie Du, kommentieren mit: wieder so einer. Hier genauso: ich denke nicht verwaltungstechnisch, sondern mache mir aufgrund der Umfragen legitime Gedanken über Umfragen, Wahlverhalten und mögliche Auswirkungen auf Sitzverteilung und Stabilität. Im übrigen halte ich tatsächlich an meiner Meinung fest, dass die PDS - man mag zu ihr stehen wie man will - wohl nicht gerade zur Stabilität im Parlament, die für die nächsten 4 Jahre notwendig ist, beiträgt. Mir graut allerdings schon davor, dass die PDS letztendlich bestimmen kann, wie die Politik in unserem Lande verläuft und letztlich Koalitionen herbeizwingen kann, die der Wähler nicht wünscht. Ich habe nie bestritten, dass Direktmandate demokratische Legitimität besitzen - obwohl hier eine echte demokratische Vertretung meines Erachtens nur durch ein mögliches absolutes Mehrheitswahlrecht dadurch erreicht wird, dass der Direktkandidat die absolute Mehrheit und nicht die relative Mehrheit bekommt. Du könntest mal ein bisschen vorurteilsfreier an meine Beiträge herangehen und sie genau lesen !!!! |

alberto
| | Veröffentlicht am Freitag, 13. September 2002 - 00:05 Uhr: | |
Übertreibungen veranschaulichen, Provokationen auch. Das muß auch legitim sein. Quote:Hier genauso: ich denke nicht verwaltungstechnisch, sondern mache mir aufgrund der Umfragen legitime Gedanken über Umfragen, Wahlverhalten und mögliche Auswirkungen auf Sitzverteilung und Stabilität.
Stabilität ist der Tod aller Demokratie. Wo sich Scheinvolksvertreter unangefochten über die Belange der Bürger hinwegsetzen können, verteilen sie unter sich alle Vorteile die es gibt zuzüglich derer die sie sich ungehindert immer neu schaffen. Demokratie ohne Risiko und ohne Wettbewerb kann es nicht geben. Der Widerstreit der Meinungen ist unverzichtbar. Versuch doch mal, Dich dem Artikel 38 GG zu nähern. Will der Stabilität? Und zu welchem Zweck? Zur ungehinderten Verabschiedung weiteren Gesetzesmülls im Land der 100.000 Gesetze? Und warum sollen {wirbeide denn einer Meinung sein? } WahlRechtReform |

Eike
| | Veröffentlicht am Freitag, 13. September 2002 - 08:33 Uhr: | |
Bernhard, schade, vor einigen Tagen war alberto kurzzeitig mal vernünftig. Jetzt lohnt es sich leider nicht mehr, mit ihm zu diskutieren. |

Moersberg
| | Veröffentlicht am Montag, 16. September 2002 - 17:28 Uhr: | |
Mandatsverteilung nach aktuellen Wahlstreet-Kursen: SPD 247 CDU/CSU 235 FDP 64 GRÜNE 52 Dazu kämen dann noch Überhangmandate, bei dieser Konstellation wahrscheinlich SPD 6 CDU 4 PDS 2 Keine Mehrheiten also für Rotgrün oder Schwarzgelb. Ich freue mich nicht wirklich darauf, aber ich sehe es irgendwie so kommen... |

Stoiber
| | Veröffentlicht am Montag, 16. September 2002 - 17:48 Uhr: | |
Rot-Grün ist mir lieber als Patt bzw. Rot-Schwarz oder Rot-Gelb. Auch Rot-Grün-Rot wäre mir lieber als eine der durch Patt erzwungenen Möglichkeiten wie Rot-Schwarz oder Rot-Gelb. |

Thomas Frings
| | Veröffentlicht am Montag, 16. September 2002 - 18:08 Uhr: | |
Ein absolutes Patt ist doch höchst unwahrscheinlich. Ich denke, eine Mehrheit von 5 Sitzen ist zum regieren ausreichend. Es könnte höchstens bei der Wahl des Kanzlers Komplikationen geben. Aber die relative Mehrheit wird der Kandidat der Koalition, egal welche es ist, erreichen. Und dann wird Rau den wohl auch ernennen. |

Stoiber
| | Veröffentlicht am Dienstag, 17. September 2002 - 16:27 Uhr: | |
Der Moderator im Politbarometer hat übrigens gesagt, daß die letzte Einschätzung der FGW keine Prognose für die BTW ist sondern die Situation der letzten Woche zeigt, also die Lage ca. 10 Tage vor der BTW. |

FleeMouse
| | Veröffentlicht am Dienstag, 17. September 2002 - 16:42 Uhr: | |
"Es könnte höchstens bei der Wahl des Kanzlers Komplikationen geben. Aber die relative Mehrheit wird der Kandidat der Koalition, egal welche es ist, erreichen. Und dann wird Rau den wohl auch ernennen." Nö, damit wäre die Koalition vor Beginn ihrer Regierungszeit wieder beendet. Das gilt für alle denkbaren Koalitionen. Keinesfalls würde sich aber der unterlegene Kandidat des ersten Wahlgangs noch einmal vorschlagen (lassen). |

Eike
| | Veröffentlicht am Dienstag, 17. September 2002 - 16:52 Uhr: | |
FleeMouse: Das glaube ich nicht. Vor allem wird sich ein SPD-Kanzlerkandidat aufstellen lassen, weil Rau ihn wohl ernennen würde (Rau kann auch nicht aus seiner Haut; soll keine Kritik am Bundespräsidenten sein). |

Claus
| | Veröffentlicht am Dienstag, 17. September 2002 - 18:28 Uhr: | |
@Stoiber: Eine Umfrage ist NIEMALS eine Prognose, sondern eine aktuelle Stimmungsmessung. Eine Prognose basiert auf der WAHLTAGSBEFRAGUNG und wird um 18 Uhr am Wahlabend veröffentlicht und anschließend von den Hochrechnungen abgelöst. Es ist unmöglich, anhand von Umfragen ein Wahlergebnis vorherzusagen, da Grundgesamtheit/Stichprobe nicht genau eingrenzbar sind (wer wählt, wer nicht?). Am Wahltag werden hingegen auschließlich WÄHLER befragt (nach Verlassen des Wahllokals, daher auch "exit-poll" genannt). Damit lässt sich dann eine Prognose ermitteln (Abweichungen kommen durch falsche Angaben zustande, aus sozialer Erwünschtheit wird z.B. nicht zugegeben, eine rechtsextreme Partei gewählt zu haben). Leider verwechseln viele Journalisten gerne die Begriffe Umfragen und Prognosen. Mensch Stoiber, Du willst doch Kanzler werden, dann müsstest Du das alles doch wissen! |

Michail
| | Veröffentlicht am Dienstag, 17. September 2002 - 18:32 Uhr: | |
@ Claus. Allein schon durch die Tatsache, dass die Ergebnisse gewichtet werden, versuchen doch die Institute & Journalisten eine Wahl vorauszusagen. - Zumindest wird dieser Eindruck erweckt. Außerdem ist es ja "Politbarometer"-Moderator Dr. Thomas Bellut, der vor Bekanntgabe der "Sonntagsfrage" in seiner Sendung immer den Satz sagt: "Wenn am nächsten Sonntag tatsächlich Bundestagswahlen wären, sähe das Ergebnis wie folgt aus...". Auch das ist nicht seriös, denn hier wird wieder versucht, eine Wahl vorauszusagen. Besser ist da schon, wenn die Institute die Werte auf den vergangenen und nicht auf den künftigen Sonntag beziehen, und wenn die Journalisten die Umfragen nicht versuchen als vorweggenommene Wahlergebnisse zu präsentieren... |
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