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Veränderungen

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Jens Körner
Veröffentlicht am Dienstag, 28. Januar 2003 - 16:50 Uhr:   

Ich möchte die Situation verändern. Sehe bloß keine Möglichkeit hierfür, da alle gegen eine Veränderung sind.
Ich selber versuche als EB in die Kieler Ratsversammlung zu gelangen.
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C.-J. Dickow
Veröffentlicht am Samstag, 19. Juli 2003 - 19:42 Uhr:   

Wenn die Mehrheit (der Wahlberechtigten) nichts verändern möchte, dann scheinen sie ja mit der Lage zufrieden zu sein. Da gibt es nur zwei (legale) Möglichkeiten: Entweder man nörgelt herum, daß ja doch alle zu blöde sind (wie Alberto) oder man engagiert sich, um neue Mehrheiten zu schaffen (wie Sie). Da ist mir Ihr Engagement deutlich lieber.
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alberto
Veröffentlicht am Samstag, 19. Juli 2003 - 20:35 Uhr:   

search:
     Gewaltenteilung, 137 GG
--
     Wer das nicht verändert, wird gar nichts verändern
     Wer das nicht kapiert hat, hat gar nichts kapiert

smile
Bitte entscheiden Sie sich

Quote:

Von C.-J. Dickow am Samstag, den 19. Juli 2003 - 19:42 Uhr:  Wenn die Mehrheit (der Wahlberechtigten) nichts verändern möchte, dann scheinen sie ja mit der Lage zufrieden zu sein. Da gibt es nur zwei (legale) Möglichkeiten: Entweder man nörgelt herum, daß ja doch alle zu blöde sind (wie Alberto) oder man engagiert sich, um neue Mehrheiten zu schaffen (wie Sie). Da ist mir Ihr Engagement deutlich lieber.


 Wir haben noch Leberkäs: Mit oder ohne Senf?

98% der Neuzugänge werden Ödies, da kannst nix machen, weil nix anderes auf der Liste steht. Gründe ne neue Partei. Dreimal darfste raten, wer zuerst auf der Matte steht. Formal haben alle Bürger das passive Wahlrecht. Faktisch haben sie alle Berufsverbot.

Neue Mehrheiten
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C.-J. Dickow
Veröffentlicht am Sonntag, 20. Juli 2003 - 20:50 Uhr:   

Ich brauche keine neue Partei zu gründen. Von den sechs Abgeordneten "meiner" Partei in der Hamburger Bürgerschaft sind
1 selbständige Gewerbetreibende (Gastwirtin)
4 selbständige Freiberufler (Rechtsanwälte)
1 Angestellter (in einem Privattheater)
Der erste öffentlich Bedienstete (Bundeswehrsoldat) wäre bei 8% in der Bürgerschaft gewesen, der erste Angehörige des Hamburger öffentlichen Dienstes (Verwaltungsangestellter im mittleren Dienst) wäre bei ca. 14 % in der Bürgerschaft gewesen. Es geht also auch ohne Parteineugründung. Ich kann kein Berufsverbot erkennen.

Im übrigen waren von den 11 Mitgliedern der Hamburger Landesregierung, die der Bürgerschaft nicht angehören, weil ihr Mandat während der Amtszeit ruht, lediglich vier zuvor im öffentlichen Dienst gewesen, nämlich der Bausenator (Soldat), der Innensenator (Richter), der Justizsenator (Bundesanwalt) und der Schulsenator (Soldat).
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alberto
Veröffentlicht am Sonntag, 20. Juli 2003 - 22:28 Uhr:   

smile
Was da auf kommunaler Ebene funktioniert

Quote:

Im übrigen waren von den 11 Mitgliedern der HamburgerLandesregierung, die der Bürgerschaft nicht angehören, weil ihr Mandat während der Amtszeit ruht, lediglich vier zuvor im öffentlichen Dienst gewesen, nämlich der Bausenator (Soldat), der Innensenator (Richter), der Justizsenator (Bundesanwalt) und der Schulsenator (Soldat).


 das ist doch sehr erfreulich. Niemand muß also etwas befürchten, wenn der Artikel 137 GG seiner Bestimmung zugeführt und im Wahlrecht verwirklicht wird. In dem von Ihnen geschilderten Fall sichert er die bestehenden Gepflogenheiten ab. Aber die Gesetz- Handlungsbedarfs- und Straftatbestandserfinder, vor allem aber die Erfinder von Steuergesetzesmüll, die sitzen in einem sogenannten Parlament der sich selbst kontrollierenden Kontrolleure, wo gewiß die bestehende, parteiübergreifende Struktur eben nicht mehr abwählbar ist. Wir haben also keine Wahl bei der Pseudowahl.
»Die Demokratie beruht auf dem Recht jedes einzelnen, sich an der Führung der öffentlichen Angelegenheiten zu beteiligen. Sie setzt darum das Bestehen repräsentativer Institutionen auf allen Ebenen und insbesondere eines Parlaments voraus, in dem alle Teile der Gesellschaft vertreten sind und das die erforderlichen Mittel und Befugnisse besitzt, um durch seine Gesetzgebung und die Überwachung der Regierungstätigkeit den Willen des Volkes zum Ausdruck zu bringen.« Dr. Najma Heptulla, Mitglied d. Indischen Oberhauses und Präs.d. Interparlamentarischen Rates, anläßlich des 50. Geburtstags unseres Grundgesetzes
Darum gehts.

Spiessrutenlaufen oder erschossen werden?
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C.-J. Dickow
Veröffentlicht am Sonntag, 25. Januar 2004 - 00:17 Uhr:   

@ Alberto

Von einem Berufsverbot zu sprechen, ist nun wirklich hanebüchen. Die Einzigen, die Sie (und andere) daran hindern würden, in ein Parlament einzuziehen, wenn Sie überhaupt antreten würden, sind die Wähler. So ist nunmal Demokratie.
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C.-J. Dickow
Veröffentlicht am Sonntag, 25. Januar 2004 - 00:24 Uhr:   

Im Übrigen ist auch die neue Liste "meiner" Partei durchaus ausgewogen aufgestellt, man könnte sich eher die Frage stellen, ob nicht zuviele Rechtsanwälte auf der Liste stehen. Dem öffentlichen Dienst gehören jedenfalls nur drei der ersten 15 Kandidaten an - einer davon als Regierungsmitglied.
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alberto
Veröffentlicht am Sonntag, 25. Januar 2004 - 00:35 Uhr:   

smile
Das Unrechtsbewußtsein

 schärft sich. Und so soll es sein

WahlRechtReform
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alberto
Veröffentlicht am Sonntag, 25. Januar 2004 - 01:03 Uhr:   

zweiter Versuch
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Florian
Veröffentlicht am Sonntag, 25. Januar 2004 - 09:15 Uhr:   

Sehr geehrter Alberto,

Ihr Anliegen ist mir nicht unsymphatisch.

Aber der Stil, mit dem Sie dieses Anliegen in diesem Forum vortragen ist schon etwas nervig:
1. Es ist recht penetrant, wenn Sie Ihr ceterus paribus bei jeder passenden oder unpassenden Gelegenheit bringen.
2. Es ist unangenehm, wenn Sie andere Argumente schlichtweg ignorieren.
3. Es ist unhöflich, wenn Sie regelmäßig Zitate anderer Forums-Teilnehmer völlig aus dem Zusammenhang reißen und als Unterstützung für Ihre Ansichten reklamieren.

Wie gesagt:
Sachlich sehe ich das Thema durchaus ähnlich wie Sie. Die Dominanz der Beamten im Bundestag ist wirklich problematisch (wobei ich mir nicht sicher bin, ob eine Einschränkung des passiven Wahlrechts hier eine faire Lösung wäre). Aber Ihrem grundsätzlich symphatischen Anliegen erteilen Sie mit Ihrem abschreckenden Stil einen Bärendienst.

Gruß,
Florian
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alberto
Veröffentlicht am Sonntag, 25. Januar 2004 - 09:55 Uhr:   

smile
Und sogar hier sind wir uns einig

Quote:

 Wie gesagt: Sachlich sehe ich das Thema durchaus ähnlich wie Sie. Die Dominanz der Beamten im Bundestag ist wirklich problematisch (wobei ich mir nicht sicher bin, ob eine Einschränkung des passiven Wahlrechts hier eine faire Lösung wäre). Aber Ihrem grundsätzlich symphatischen Anliegen erteilen Sie mit Ihrem abschreckenden Stil einen Bärendienst.

Gruß,
Florian


 Hallo Florian

Ich hab mal versucht, mit einem 100g-Hammer ein Eisen zu schmieden, aber das ging nicht. Nimm ein Beispiel:79% halten Gersters Entlassung für falsch. Aber was wollen sie dann? Diese Anstalt ist nicht regierbar und der Kontrollrat hat ganz andere Interessen, nämlich seine Qualifizierungsmafia zu füttern. Dies und andere Mißstände ständig zu beklagen, ist sicher notwendig, aber genügt das? Wer provoziert wen? Was kommt dabei heraus?

Dies ist nicht der Ort, wo man das machen kann, da haben Sie recht, aber hat sich nicht etwa der Diensthabende des Äußersten rüderer Methoden bedient, um Aufmerksamkeit (etwa der Medien) zu provozieren; ich habs lieber unblutig. Sollte jedoch wer mich vor den Kadi zerren, wär mir das recht. a

WahlRechtReform
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anti-alberto
Veröffentlicht am Montag, 07. Juni 2004 - 15:16 Uhr:   

@ Alberno

Hör' doch endlich mal mit Deinem Geseier auf! Kaum wirst Du irgendwo widerlegt, springst Du zum nächsten Punkt und behauptest - wahrscheinlich wider besseren Wissens - die anderen Forumsteilnehmer seien Deiner Meinung. Es ist grausam ...

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