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Wahlberechtigung/Mitgliedsbeitrag/Spo...

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Rainer Hache
Registriertes Mitglied
Veröffentlicht am Donnerstag, 17. März 2011 - 01:50 Uhr:   

Hallo,
in meinen Augen ist ein Mitglied nur ein Mitglied wenn sein Mitgliedsbeitrag bezahlt wurde oder? Nun wird zu JHV ein neuer Vorstand gewählt. Haben dann nur die Mitglieder die auch bezahlt haben eine Wahlberechtigung?
Der neue Vorstand/Kanditaten sind selbst säumige Mitglieder!
Gibt es eine Regelung?
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Lars Tietjen
Registriertes Mitglied
Veröffentlicht am Donnerstag, 17. März 2011 - 09:38 Uhr:   

@Rainer Hache
Es kommt hier auf die Satzung des Vereins an.
Es ist zulässig, dass die Satzung das Stimmrecht an die Zahlung des Beitrages koppelt. Wenn dies nicht ausdrücklich in der Satzung geregelt ist haben Mitglieder mit Beitragsrückständen aber volles Stimmrecht.
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Rainer Hache
Registriertes Mitglied
Veröffentlicht am Donnerstag, 17. März 2011 - 10:05 Uhr:   

Danke erstmal für die Antwort.

ich verstehe das jetzt so das, wer einmal in einem verein seinen beitrag geleistet hat, hat auf lebenszeit stimmrecht? außer er wird bezüglich der säumigen beiträge ausgeschlossen?
Wie verhält es sich dann mit dem neuen vorstand?
in der satzung ist geregelt das nur mitglieder vorstand werden können und nur mitglieder wählen dürfen. sollte nicht wenigstens der neu vorstand ordentliches mitglied sein ohne säumniss?
Mir ist das echt ein rätsel?
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Lars Tietjen
Registriertes Mitglied
Veröffentlicht am Donnerstag, 17. März 2011 - 10:52 Uhr:   

@Rainer Hache
Es liegt in der Autonomie des Vereins diese Dinge in der Satzung zu regeln.

Wenn die Satzung keine Regelung trifft ist ein Mitglied mit Beitragsrückständen weiterhin ganz normales Mitglied. Also auch wählbar.

Beitragsrückstände können grundsätzlich ein Grund zum Ausschluss sein. (Die Satzung kann hier auch ein vereinfachtes Verfahren der Streichung solcher Mitglieder vorsehen.)
Daneben kann der Verein Beitragsrückstände auch eintreiben.

Es war nicht die Aufgabe des Gesetzgebers im BGB eine allgemeine Regelung zu treffen. Auch weil der Verlust von Mitgliedsrechten ein schwerer Eingriff ist. Dies hat man aus gutem Grund den Vereinen überlassen dies zu regeln. Man muss auch Bedenken, dass selbst durch späteren Ausschluss/Austritt die Forderung des Vereins auf Zahlung der ausstehenden Beiträge nicht erlischt.

Natürlich kann die Mitgliederversammlung Rückstände zum Grund nehmen jemanden nicht zu wählen. Ich würde im Regelfall persönlich niemanden Wählen der seinen Beitrag nicht bezahlt.

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