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Minister für Minister - eine Kabinett...

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Maik (Unregistrierter Gast)
Veröffentlicht am Montag, 24. September 2007 - 18:35 Uhr:   

Am 22.09.2005 fand die Bundestagswahl statt. Wir Bürger, können unser Kabinett nicht selbst auswählen. Deshalb müssen sich die Parteien und Fraktionen zuvorderst ein Bild über die Ministeranwärter machen. Nun, nach zwei Jahren, sollten auch alle Bürger, ein klares Bild von jedem Minister haben. Man sollte sich fragen, ob welche Minister man weiter haben möchte.

Angela Merkel: Positiv auffällig, aber zuviel Außenpolitik => Ja, Sie hat Durchsetzungsvermögen.

Franz Müntefering: Kämpft an allen Fronten => Nein, außerhalb der Regierung ist er, als linker Vorkämpfer, glaubürdiger.

Wolfgang Schäuble: Negativ dauerpräsent => Nein, ist nun 65 Jahre alt, sollte bald in Pension gehen. Wie wärs mit Udo Nagel. Der weiß, was man Polizisten zumuten kann. Er war selbst mal einer. Alternativ Howekamp. Ralf Stegner ist zu eigensinnig für eine Regierungsarbeit. Die Landesminister Günther Beckstein, Busemann und Jörg Schönbohm sind, nun wahrlich, keine Alternativen.

Frank-Walter Steinmeier: Er hat endlich einen Wahlkreis, allerdings in Brandenburg, gefunden. => Nein, er hat noch zuviel Dreck aus seiner Zeit als Kanzleramtschef am Stecken. Vielleicht wäre der Posten etwas für Wolfgang Gerhardt.

Ursula von der Leyen: Positiv auffällig => Ja, sie weiß genau, was sie will.

Franz-Josef Jung: Kaum auffällig, Koch-Freund => Nein, ich möchte, das nächste Mal, einen Minister, der einmal gedient hat. Da fällt mir, zurzeit nur der NATO-General Reinhardt ein.

Wolfgang Tiefensee: Er war als Leipziger OB bekannter. => Ja, er ist ein Sympathieträger.

Ulla Schmidt: Sie ist engagiert. Sie doktert, aber zu oft an den System herun. => Nein, denn sie verliert sich z. T. in Details. Malu Dreyer, aus Rheinland-Pfalz, könnte ihre Nachfolgerin.

Peer Steinbrück: Ja, er ist ein ehrlicher sachlicher Mann.

Michael Glos: Vielleicht bald in Bayern. => Nein, denn er soll lieber nach Bayern gehen. Jürgen Rüttgers könnte sein Nachfolger werden. Allerdings sollten die Ämter der Wirtschafts- und Finanzminister, nicht ständig an die Ministerpräsidenten aus Nordrhein-Westfalen fallen.

Sigmar Gabriel: Knut-Freund. Er sollte, aber keinen Einfluss auf das Thema Elbvertiefung zwischen Cuxhaven und Hamburg nehmen. => Ja, er ist der Richtige für diesen Posten.

Annette Schavan: Bald nur noch Forschungsministerin? Sie hat sich von den Ländern beim Thema Bildungspolitik vorführen lassen. Sie wollte SPD-Landesvorsitzende in Baden-Würrtemberg werden. Nach Öttingers Schmutzkampagne hat sie die Abstimmung verloren.
=> Nein, sie hätte Bildungskompetenzen beim Bund ansiedeln müssen. Claudia Stevens aus Bayern wäre eine Alternative. Jeder, bis auf Jörg Dräger, wäre mir recht.

Brigitte Zypries: Ja, sie überlegt sich ihre Schritte genau, im Gegensatz zu Wolfgang Schäuble.

Horst Seehofer: Engagierter Minister, zurzeit im parteiinternen Wettkampf um den CSU-Vorsitz. => Fachlich ja, er ist außerdem selbst Landwirt. Praktisch nein, da er zu sehr auf Bayern fixiert ist. Nachfolger: Viele denkbar, bis auf Till Backhaus und Hans-Heinrich Ehlen.

Lothar de Maiziere: Vielleicht bald in Sachsen. Seinem Neffen Thomas, hatte er 1990, Angela Merkel empfohlen. => Nein, er soll nach Sachsen gehen. Er er profitiert wohl auch von einigen bekannten Verwandten. Als Beauftragter für die Nachrichtendienste, geht ihm einiges durch die Latten.

Bernd Neumann: Ja, er sollte einen echten Kabinettsposten bekommen.

Maria Böhmer: Ja, sie weiß, was sie erreichen will.

Hildegard Müller: Zur zeit von Hans Bernhard Beus vertreten. => Nein, sie ehrgeizig angetreten, aber an ihren Ansprüchen gescheitert.

Marianne Birthler: Sie ist engagiert. Das gleiche Dokument zweimal zu veröffentlichen, sollte ihr nicht passieren. => Ja, sie die richtige Frau für diese Arbeit.

Ulrich Wilhelm: Ja, dieser Mann hat viel Erfahrung.

Thomas Steg: Ja, auch er kann mit der Presse umgehen.
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(Unregistrierter Gast)
Veröffentlicht am Samstag, 29. September 2007 - 17:36 Uhr:   

Die Bundestagswahl fand am 18. September 2005 statt!
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Sebastian (Unregistrierter Gast)
Veröffentlicht am Samstag, 29. September 2007 - 17:44 Uhr:   

Merkwürdige Analyse!

Tiefensee zum Beispiel gerät durch die Bahnprivatisierung immer mehr unter Druck,
was tut da seine Zeit als OB zur Sache?

Und was gibt es an Steinmeiers Arbeit auszusetzten? Das er einen Wahlkreis in Brandenburg bekommt (bin selbst Brandenburger)
ist auch kein Grund zur Kritik.

Dies nur mal als Anmerkung.
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görd
Veröffentlicht am Sonntag, 30. September 2007 - 23:16 Uhr:   

Ich stelle mir auch gerade die Frage, welchen "Dreck" denn bei Herrn Steinmeier gemeint ist?
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Ralf Lang
Veröffentlicht am Montag, 01. Oktober 2007 - 08:41 Uhr:   

Vermutlich geht es da um Jamal Karsli oder wie auch immer der hieß, der damals irgendwie in Guantanamo gelandet ist. Oder war Karsli der andere, über den ein anderer gestürzt ist? Jedenfalls geht es wohl um diese BND-Guantanamo-Sache.
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görd
Veröffentlicht am Montag, 01. Oktober 2007 - 11:34 Uhr:   

In diesem Zusammenhang konnte IMHO nichts Belastendes fürn Herrn Steinmeier gefunden werden. Die Sympathiewerte für ihn sind weiter sehr hoch.
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Thomas Frings
Veröffentlicht am Montag, 01. Oktober 2007 - 12:22 Uhr:   

Solche rein subjektiven Betrachtungen gehören hier nicht hin, ich bin in den meisten Fällen übrigens ganz anderer Meinung.

Hinzu kommt sachlicher Unfug:
"Nein, sie hätte Bildungskompetenzen beim Bund ansiedeln müssen"
Selbst wenn man das für sinnvoll hält: Das GG ist eindeutig. Der Bund hat hier wenig zu melden

"Nein, ich möchte, das nächste Mal, einen Minister, der einmal gedient hat"
Jung hat gedient.

Und Tiefensee ein Sympathieträger?
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Ralf Lang
Veröffentlicht am Dienstag, 02. Oktober 2007 - 18:49 Uhr:   

Die Deutschen fertigen eben über alles und jedes gern ihre ganz privaten Listen an, die sie dann nach Gutdünken und nach den seltsamsten Kriterien sortieren können.

Das hat mir eine Journalistin auf einem Seminar bestätigt: Wo man irgendwas auf Skalen einsortieren darf, da machen die Leser mit. Im Internet besonders gern, weil es da so unkompliziert geht.

Auf meinem ganz privaten Blau-Index [0, 10] steht Angela Merkel bei 3,5, Oskar Lafontaine bei 2, Wolfgang Schäuble bei 7,3 und Lothar Bisky bei 8,2. Was ein Blau-Index eigentlich bewertet, überlege ich mir nächste Woche.

Wenn wir Minister über einen einzigen Index-Kamm scheren wollen, wird jeder sich ganz eigene Kriterien überlegen. Wenn ich Arbeitgeber bin, werde ich die Vorhaben zum Arbeitsmarkt anders bewerten als ein Arbeitsloser, ein Angestellter mit sicherem Job, ein Angestellter bei einer kränkelnden Firma oder etwa ein Beamter in der zuständigen Behörde.

Jetzt gerade fahre ich mit der Bahn. Ich werde auch am Freitag mit der Bahn fahren. Jetzt komme ich gut voran, das Personal ist freundlich und kompetent und sollte mal etwas nicht nach Plan verlaufen, hat es mir noch immer eine brauchbare Antwort gegeben. Soll ich das dem Verkehrsminister anrechnen? Oder dem Bahnchef? Was ist der Beitrag des Verkehrsministers dazu, dass ich am Freitag wegen einem Streik möglicherweise einen späteren Zug nehmen muss oder dazu, dass der Streik abgewendet wird? Wäre es eine wichtige Tat des Ministers, die Kosten der bundeseigenen Bahn gering zu halten oder wäre es wichtiger, dass er politische Betriebsstörungen abwendet und die Bahnmodernisierung vorantreibt? Ist mir Gewinn aus Bundesvermögen ein Anliegen oder, dass das Bundesvermögen Bahn möglichst den Reisenden überall komfortabel und zügig hinbringt? Und was soll ich davon halten, dass der Bahnchef offenbar jenseits all dieser Überlegungen konträr zum Minister seine eigene Politik betreibt?

Das bringt mir das Ranking vollkommen durcheinander. Vielleicht sollte ich allen Ministern eine 5 [0;10] geben?

Findet Franz das OK? Und vor allem, was sagt Wolfgang dazu? Der muss es ja wissen, denn der Wolfgang weiß bescheid...

Die Hälfte der Minister hat doch das Problem, dass sie in letzter Zeit gar nicht öffentlich vorkommen. Andere sagen zwar immer zu allem was, erzeugen aber selten ein Echo in Form von Zustimmung, Einwänden. Und wieder andere provozieren am laufenden Meter, nur um regelmäßig abzuprallen. Auf Namen verzichte ich erst mal. Und auf Noten.
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R.H. (Unregistrierter Gast)
Veröffentlicht am Donnerstag, 04. Oktober 2007 - 08:44 Uhr:   

„Auf meinem ganz privaten Blau-Index [0, 10] steht Angela Merkel bei 3,5, Oskar Lafontaine bei 2, Wolfgang Schäuble bei 7,3 und Lothar Bisky bei 8,2."
Das entspricht in etwa auch meinem Blau-Index (mit Ausnahme von Bisky).
„Was ein Blau-Index eigentlich bewertet, überlege ich mir nächste Woche.“
Bei mir sind es geschätzte Promille.

Mal im Ernst: Die Bewertung eines Politikers sollte sich daraus ergeben, wie nahe dessen Abstimmverhalten bei Sachentscheidungen der eigenen Meinung ist. Ich bin sehr interessiert an Politik, aber ich kann nicht ansatzweise nachvollziehen, wie manche Leute über Politiker reden: Ich meine Formulierungen wie „Sympathieträger“ oder „weiß, was sie will“. Auch wenn der Gelobte mit mir politisch auf einer Linie steht.

Was bei der Zypries natürlich nicht zutrifft. Google mal nach ihrer Position zu Software-Patenten und den Artikeln dazu bei heise.de und schau dir da in den Foren an, was Informatiker von der halten. Die weiß nicht mal, was ein Browser ist. Diese News habe ich aus einem Interview mit Kinderreportern erfahren. Und von Steinbrücks Äußerungen her scheint der nicht zu wissen, was Geld ist. Ich meine das nicht als Polemik, sondern wörtlich, Stichwörter: Kreditgeldschöpfung, Deckung durch Steuern. Müntefering wurde im Stern gefragt, ob er bei weiter massiv steigenden Lebensmittelkosten ALG2 anheben würde. Da hat er gesagt, wenn die Lebensmittelkosten weiter dramatisch steigen, dann müsse man mal drüber nachdenken. Zieh dir das mal rein. Es geht um Leute, die den ganzen Kram mit den Behörden mitmachen und Willen zeigen, zu arbeiten. Bei den anderen wird nämlich gekürzt! Nun fragt man sich: Sollen die, die sich absolut regelkonform verhalten, in einem der reichsten Länder der Welt nicht verhungern müssen? Sagt der Müntefering: Mussmanmaldrübernachdenken. Das heißt natürlich, dass erst mal eine Welle dieser Leute verhungern muss. Da sagst du, Threadstarter Maik: Glaubwürdig als linker Vorkämpfer.* Warum die Weichkekse beim Stern da nicht nachgehakt haben? Das ist Teil einer weltweiten Weichkeks-Epidemie!

Vor ein paar Monaten habe ich in einer angesehenen amerikanischen Zeitung was über die schwarze Hoffnung der Demokraten in den USA gelesen, Barack Obama. Und über eine Seite wurde da geschrieben von seinem Aussehen, seiner Kleidung, seiner Gestik. Und nichts über seine Ideen zum Thema verschiedene Steuern oder überhaupt zu irgend etwas anderem als seiner Erscheinung. Ach Moment, ich vergaß: Da war noch was über seine Familie.

Das ist krank.

Das ist keine Geschmacksfrage. Diese Art über Politik zu denken ist grundsätzlich falsch. Es ist bemerkenswert, mit welcher Präzision diese Art über Politik zu reden falsch und irrational ist. Und das ist ja mittlerweile verbreitet. In der Illustrierten Stern gibt es auch ständig solche schleimigen Politiker-Interviews, eingeleitet von Schwarzweiß-Fotos, die irgendwie nach Pathos und Geschichte aussehen sollen. Und dauernd diese persönlichen Fragen. Ich dachte erst, die wären nur belangloser Smalltalk, um den Interviewten in Sicherheit zu wiegen – um dann umso erbarmungsloser zu attackieren! Aber es blieb bei dem Belanglosen. Denn wenn es an Sachfragen ging, wurde auch wieder alles ultrapersonalisiert: Wie fühlen Sie sich? Was haben Sie in jener Situation gefühlt? Welche Gefühle haben Sie dazu gebracht, dem und dem solche Gefühle beizubringen, dass der sich so und so gefühlt hat und Sie schließlich so? Da soll jemand anders als der Interviewte eingelullt werden!

Und die anderen Medien sind auch nicht besser.

Hier ist mal endlich ein weniger kuschelig geführtes Interview:
http://www.cicero.de/97.php?item=1965&ress_id=4
Aber auch hier: Gefühl, Gefühl, Gefühl! Eine richtige Attacke haut auf Sachentscheidungen, die einer machte und dann wieder zurücknehmen will. Stattdessen wird alles was Oskar Lafontaine tut, mit Rachsucht begründet. Das lief noch viel dicker in einer Stern-Kolumne und in unzähligen anderen Artikeln so. Die Behauptungen sind:
1. Weil Lafontaine die Politik von Schröder (völlig andere Positionen als Lafontaine, welcher für damals typische SPD-Positionen vertrat) nicht abgenickt hat, hat er die SPD verraten.
2. Und alles weitere ist Rache an Schröder. Selbst jetzt, wo der nicht mehr da ist.
3. Die von uns vermuteten Handlungsmotive sind nicht plausibel? Das beweist nur, wie irre Lafontaine ist!

Noch in den 80ern und der ersten Hälfte der 90er hatten politische Artikel und Interviews eine völlig andere Struktur. Mit Logik und so. Ich habe mal ein Fernseh-Interview mit Willy Brandt aus den 70ern gesehen. Das war wie aus einer anderen Welt. Der Reporter hat gefragt, was Brandt bei Thema 1 und 2 und 3 ZU TUN GEDENKE. Und Brandt hat sehr kurz geantwortet. Es gab bestimmt 7 Mal als Antwort ein einfaches Ja oder Nein! Ö_Ö

VERDAMMTE ULTRAPERSONALISIERUNG!

*Sagt der Westerwelle über Münte: Ich bin nicht so links wie der. Was nur heißen kann, dass er nachts im Guidomobil durch die Straßen fährt, schlafende Obdachlose anzündet und lachend in die Flammen wichst. Guido: Du trägst keine Liebe in dir!
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PNK (Unregistrierter Gast)
Veröffentlicht am Donnerstag, 04. Oktober 2007 - 16:57 Uhr:   

Da sind wir mit einer recht wüsten Einschätzung von Ministern gestartet und landen bei drei Alt-SPD-lern, die sicher alle nicht mehr Bundesminister werden: Brandt, Schröder, Lafontaine.
Schon komischer Thread....

Ach ja, @Maik: der Posten der SPD-Landesvorsitzenden in BaWü dürfte - mit oder ohne Schmutzkampagne von Oettinger- bald frei werden....
Da könnte es Schavan ja dann "nochmal" versuchen.
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Good Entity (Unregistrierter Gast)
Veröffentlicht am Donnerstag, 04. Oktober 2007 - 18:15 Uhr:   

@PNK: . Das ist zumindest den Postenden bisher hier noch nicht aufgefallen. Vermutlich liegt das an R.H.s Teil einer weltweiten Weichkeks-Epidemie.

Ein ganz raffinierter Trick von Maik. Da soll jemand anders .... eingelullt werden! ... um dann umso erbarmungsloser zu attackieren! (auch Zitate von R.H.). Da rückt er auf Ralf Langs Blau-Index womöglich ganz nach vorn. Käme dabei allerdings auf die Bewertung an.

Und diese Auffassung von R.H. "Mal im Ernst: Die Bewertung eines Politikers sollte sich daraus ergeben, wie nahe dessen Abstimmverhalten bei Sachentscheidungen der eigenen Meinung ist." hätte ich jetzt eher bei jenen Individuen vermutet, die mit Schwarzgeld in unauffälligen Koffern herumlaufen. War das wirklich so gemeint?
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Ralf Lang
Veröffentlicht am Donnerstag, 04. Oktober 2007 - 19:05 Uhr:   

Ist ein Kanzler eigentlich ein Minister?
Natürlich finde ich es abwegig, Politiker vorrangig nach Haltungsnoten zu bewerten. Oder nach ihrem "Image".

Das ist an sich eine ziemlich irre Idee: Ich soll meine Meinung über Herrn Seehofer oder Frau Merkel danach richten, was die Kommentatoren in "den Medien" von den Personen halten. Oder danach, was sie vermuten, wie "der Bürger" das sieht. Oder sehen sollte. Oder so.

Da ist es allemal besser, man schaut nach Anspruch und Durchsetzung eines Politikers und danach, was man davon hat.
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mma
Veröffentlicht am Donnerstag, 04. Oktober 2007 - 19:27 Uhr:   

("Ich soll meine Meinung über Herrn Seehofer oder Frau Merkel danach richten, was die Kommentatoren in "den Medien" von den Personen halten. Oder danach, was sie vermuten, wie "der Bürger" das sieht. Oder sehen sollte. Oder so.")

Wird nur leider trotzdem immer wieder gemacht. Die Umfrageergebnisse, wie zufrieden etwa Grünen-Wähler mit der Arbeit von Stoiber sind, sind im Grunde ähnlich "irre", werden aber regelmäßig sorgfältig veröffentlicht und bebildert, ohne dass man erfährt, wer mit welchen Hintergedanken welche gegnerischen Politiker lobt.

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