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Gegen die "braune Front"(NPD/DVU). So...

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Weltmeister
Veröffentlicht am Mittwoch, 25. Mai 2005 - 00:45 Uhr:   

Nach dem Wahlbündnis der rechtsextremen Parteien NPD und DVU stellt sich die Frage welches Wählerpotenzial die "braune Volksfront" mobilisieren kann. In Wirklichkeit bieten diese Parteien allerdings kaum eine Alternative für rechte Demokraten (also auch enttäuschte CDU/CSU-Wähler), da sie mit ihren extremen Ansichten und populistischen Parolen vielen Wählern zu abwegig sind. Auch die Zusammenarbeit mit verurteilten Neo-Nazis dürfte viele Demokraten abschrecken.

[NPD-Zitat: "Das BRD-System ist abzuwickeln wie einst die DDR"]
[NPD-Vorsitzender Voigt: "Hitler war ein großer deutscher Staatsmann"]

Wäre es sinvoll wenn jetzt auch demokratische Rechtsparteien [DSU, Offensive D, Republikaner...] ihre Kräfte bei den kommenden Wahlen bündeln?
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Fascism Fighter
Veröffentlicht am Mittwoch, 25. Mai 2005 - 00:57 Uhr:   

Mein lieber "Weltmeister": REP, DSU, OffD sind genauso kackbraun wie NPD und DVU. Dreimal raten: Was macht man mit brauner Kacke? Einen bestimmten Knopf betätigen, so dass es kurz zisch macht - fertig!
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Carsten Heine
Veröffentlicht am Mittwoch, 25. Mai 2005 - 08:41 Uhr:   

Mit letzten Aussagen sollte man vorsichtig sein. Wer rechtskonservative zu schnell in die extreme rechte Ecke stellt, wird sie bald tatsächlich dort finden. Das wäre wohl nicht im Sinne von dir, den Truppenteilen vom extremen Lager noch leute zuzutreiben.
Ich kenne Fälle, da sind DSU-Kandidaten im Bündnis gegen Nazis mit dabei. Gibt aber sicher auch andere, da magst du recht haben.
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Hans Wallow
Veröffentlicht am Mittwoch, 25. Mai 2005 - 08:46 Uhr:   

Was ist denn von der Offensive D noch übrig, nachdem sie im Februar ihren Abgrenzungsbeschluß gegen die NPD aufgehoben hat?
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Beantworter
Veröffentlicht am Mittwoch, 25. Mai 2005 - 13:33 Uhr:   

Wo haben Sie den den Blödsinn her???
Die Offensive D hat keinerlei Abgrenzungsbeschlüsse aufgehoben. Ganz im Gegenteil, die letzten Plakate waren mit den Slogans versehen: "Protest Ja, Rechtsradikal Nein!"
Mandatsträger dürfen nicht einmal technische Fraktionen mit extremistischen Abgeordneten bilden.
Wenn die Offensive D extrem sein sollte, dann höchstens extrem anti-totalitär, gegen Extremisten von rechts UND links.
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Weltmeister
Veröffentlicht am Mittwoch, 25. Mai 2005 - 16:34 Uhr:   

Das größte Problem der Offensive D ist, dass die meisten Leute die Partei immernoch mit Ronald Schill in Verbindung bringen.
Obwohl der ursprüngliche Parteigründer längst aus der Partei ausgeschlossen wurde, lastet sein schlechter Ruf weiterhin auf ihr.
Das Programm könnte man meiner Meinung nach eher als freiheitlich und konservativ bezeichnen.

@FascismFighter: Jeder der sich auch nur 5 Minuten mit den Parteiprogrammen von NPD/DVU befasst kann feststellen, dass die anderen genannten Parteien nichts mit diesen Ideologien zu tun haben. Alle Parteien, die auf dem Boden des Grundgesetzes stehen, egal ob rechts oder links, sollten die Möglichkeit haben mitzureden bzw. ins politische Geschehen einzugreifen.
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Uschi W
Veröffentlicht am Mittwoch, 25. Mai 2005 - 16:55 Uhr:   

Die DVU lehnt Zuammenarbeit mit Stiefelnazis ab
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Bernd aus Bayern
Veröffentlicht am Mittwoch, 25. Mai 2005 - 17:01 Uhr:   

Ich verweise hier ml auf die Deutsche Partei und den GB/BHE aus den 50er Jahren. Beide waren rechts der Union, aber trotzdem demokratisch.
Übrigens war damals auch die FDP nocht ziemlich rechts, v a in Norddeutschland.
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Uschi W
Veröffentlicht am Mittwoch, 25. Mai 2005 - 17:17 Uhr:   

Ja, das wird noch lange dauern, bis das mal wieder eins wird. Die CSU hat 1990 ihre historische Chance vertan.
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Fragender
Veröffentlicht am Mittwoch, 25. Mai 2005 - 17:22 Uhr:   

@Bernd
Die FDP war nicht in "Norddeutschland", sondern in Niedersachsen, NRW und Hessen ziemlich rechts, also ziemlich genau in der Mitte der damaligen Bundesrepublik. In Hamburg, Bremen und Schleswig-Holstein war sie z.B. eigentlich immer recht linksliberal.
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The Joker
Veröffentlicht am Mittwoch, 25. Mai 2005 - 21:56 Uhr:   

@Uschi W
"Die DVU lehnt Zuammenarbeit mit Stiefelnazis ab"

Aber sie geht ein Bündnis mit der NPD ein, welche gerne Aufmärsche mit diesen Stiefelnazis veranstaltet.
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Ralf Arnemann
Veröffentlicht am Sonntag, 29. Mai 2005 - 18:12 Uhr:   

Über die genaue politische Bewertung dieser Gruppen lohnt sich nicht zu streiten: Sie alle haben Null Chancen, bei dieser Bundestagswahl auch nur eine Kandidatur hinzukriegen, geschweige denn sich mittelfristig zu etablieren.

Selbst die relativ größeren Parteien NPD/DVU im Bündnis werden nur die Kandidatur schaffen, aber bei 1-2% landen.
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Harald
Veröffentlicht am Montag, 22. August 2005 - 17:44 Uhr:   

"Wäre es sinvoll wenn jetzt auch demokratische Rechtsparteien [DSU, Offensive D, Republikaner...] ihre Kräfte bei den kommenden Wahlen bündeln?"

Als Mitglied der Republikaner meine ich: es wirtd Zeit für eine solche Bündelung. Die Schwierigkeiten beim Wahlantritt (REP: 9 Länder, Offensive eins) zeigen, daß man sich besser gegensaeitig unterstützen sollte.
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conservative
Veröffentlicht am Montag, 22. August 2005 - 18:04 Uhr:   

"Zwischen Republikanern, DVU und NPD zu unterscheiden, hiesse Scheisse nach Geschmack zu sortieren." (Gerhard Glogowski)

Dem ist nichts hinzuzufügen.
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Martinus
Veröffentlicht am Montag, 29. August 2005 - 11:01 Uhr:   

"Dem ist nichts hinzuzufügen."

Von Leuten, die sich offensichtlich konservativ einschätzen, erwarte ich eigentlich mehr Differenzierungsvermögen als von Antifa-Dumpfbratzen. Das erwarte ich eigentlich auch von niedersächsischen Regierungschefs, aber Glogowski hat während seiner aktiven Zeit ja bewiesen, daß von ihm eh nicht zuviel zu erwarten ist.

Natürlich wäre Platz für eine rechte demokratische Partei zwischen CDU und NPD. Aber seien wir uns doch klar darüber: Diese Partei hätte keine Chance auf faire öffentlichkeitswirksame Darstellung. Entweder würde sie totgeschwiegen oder mit Hetze überzogen. Ein bißchen links sein gilt als chic, v.a. wenn Toskana-Linke wie Lafontaine mit von der Partie sind, auch nur ein bißchen rechts zu sein gilt dagegen als Todsünde.
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Fragender
Veröffentlicht am Montag, 29. August 2005 - 17:06 Uhr:   

@Martinus
Da kann ich nur F.-J. Strauß zitieren: "Es darf keine demokratisch legitimierte Partei rechts der Union geben." Ich kann ihn da nur unterstützen, es ist Aufgabe der Union das Spektrum von rechts der Mitte bis zum rechten Rand des demakratischen Sprektrums so abzudecken, daß es keine Partei rechts der Union mehr geben kann, die noch demokratisch wäre - gleiches verlange ich übrigens auch von der SPD. Diese sollte endlich das Feld soweit nach links abdecken, daß alle Parteien, die noch links von ihr stehen wollen außerhalb der Diskussion sind. Dann ist in der Mitte Platz für ein bis zwei liberale Parteien (FDP und evtl. Grüne). Aber es kann meines Erachtens eigentlich nicht sein, daß Union und SPD nicht in der Lage sind, an den Rändern so integrierend zu wirken, daß es eine ausreichende Zahl an Wählern gibt, die glaubt ein Partei jenseits der linken (SPD) bzw. rechten (Unionspartien) Außengrenzen der Volksparteien wählen zu müssen. Da es sie aber sowohl links (zumindest im Osten dauerhaft, zur Zeit auch im Westen) als auch rechts (von Zeit zu Zeit) gibt, machen die beiden Volksparteien etwas falsch. Und zwar stürzen sie sich meines Erachtens zu sehr auf die Mitte, statt diese ihren potentiellen Koalitionspartnern zu überlassen und dafür die Ränder dicht zu machen.
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Weltmeister
Veröffentlicht am Montag, 29. August 2005 - 20:30 Uhr:   

@Fragender
Beide großen Volksparteien CDU und SPD haben sich in den letzten Jahren mehr und mehr auf die politische Mitte zubewegt mit dem Ziel größere Zielgruppen anzusprechen. Dadurch wurde rechts und links Platz für neue politische Gruppierungen, vermutlich weil es genug Wähler gibt die zwischen CDU und SPD keinen großen Unterschied mehr erkennen.
Vorbei sind die Zeiten wo es links die SPD gab, rechts die Union und die Liberalen in der Mitte als einzige Alternative.
Wenn FJ Strauß heute noch leben würde, dann wäre auch er meiner Ansicht nach zu rechts für die Union.
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Fragender
Veröffentlicht am Dienstag, 30. August 2005 - 17:27 Uhr:   

@Weltmeister
Genau das kritisiere ich ja an den Volksparteien, die aus meiner Sicht gerade den politischen Auftrag haben, bis an die Ränder zu reichen, um dort keinen Platz für extreme Parteien zu lassen. Wenn sie dieses vernachlässigen, tragen sie die Verantwortung für das Erstarken von Extremisten.
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(Unregistrierter Gast)
Veröffentlicht am Samstag, 28. Juli 2007 - 16:27 Uhr:   

Das, wie sich "Weltmeister" über "FJS" äußert habe ich schon zu dessen Lebzeiten gedacht, da mich seine Artikulation an die des "braunen Diktators" erinnerte, so dass ich bei Dokumentarfilmen hinsehen muss, wer von beiden da "poltert" - ohne Bild kann ich die Stimmen nicht auseinanderhalten.

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