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Europawahl

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Martin Uhl
Veröffentlicht am Freitag, 04. Juni 2004 - 11:29 Uhr:   

Wahlempfehlungenfür alle, die von rot-Grün enttäuscht sind:
Tierschutzpartei
Aubruch
DIE FRAUEn
ödp
Unabhängige Kandidaten
Denn: Vom niedriger Wahlbeteiligung haben bisher immer CDU/CSU (wie bei der letzten Europawahl) profitiert. Wer dies nicht will, sollte eine dieser oben genannten Parteien wählen. Am besten schaut man sich mal deren Homepages an. So kann man Rot-Grün am besten einen Denkzettel verpassen, ohne CDU/CSU zu nützen!
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Thomas Frings
Veröffentlicht am Freitag, 04. Juni 2004 - 11:47 Uhr:   

Vielleicht sollte man besser nachdenken, bevor man schreibt. Keine dieser Sektierertruppen von Radikalfeministinnen bis PETA-Fanatiker hat auch nur minimale Chancen. Solange sie aber unter 5% bleiben, schaden sie der Union nicht. Höchstens drückt man so FDP oder PDS auf unter 5%, und die Union bekommt noch mehr Sitze.
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Ralf Arnemann
Veröffentlicht am Freitag, 04. Juni 2004 - 13:39 Uhr:   

Die ÖDP würde ich ausdrücklich nicht als "Sektierertruppe" bezeichnen, da ist schon ein qualitativer Unterschied zu den übrigen Gruppen, die Thomas gut beschrieben hat.

Taktisch ist aber völlig richtig, daß man PDS oder FDP wählen muß, wenn man von rot/grün enttäuscht ist, aber keine Stärkung der Union will.
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Martin uhl
Veröffentlicht am Freitag, 04. Juni 2004 - 14:47 Uhr:   

eine Stärkung der FDP empfehle ich nicht, weil sie alles, was an den Grünen vernünftig ist(Atomausstieg, Ökosteuer), bekämpft. Auch ist eine stärkung der FDP kein denkzettel für CDU/CSU. Und die FDP hat meiner Meinung nach auch eins auf den "Deckel" verdient. Ich bin nicht dafür, dass sie ins Europaparlament zurückkehrt. auch wenn die vorhin von mir genannten Parteien höchstwahrscheinlich nicht die 5%-hürde passieren werden, so ist es für die Symbolik schon sinnvoll (denn dadurch kann man druck ausüben) Meine Wahlempfehlungen sind auch vor allem für diejenigen gedacht, die sich nicht mehr dazu durchringen können, Rot-Grün zu wählen! Den ich will auf jeden Fall verhindern, dass diese zu Hause bleiben! Das ist mein Ziel!
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Mörsberg
Veröffentlicht am Freitag, 04. Juni 2004 - 15:18 Uhr:   

Diese Vorstellungen vom so genannten Denkzettel - kann mir bittebitte mal jemand erklären, was das soll? Ich verstehs echt nicht.

Es findet eine Wahl statt. Da kann man sich (in Deutschland) zwischen verschiedenen Listen entscheiden, und die einen am meisten Überzeugende kreuzt man an, die Sperrklausel zwingt darüber hinaus leider auch zu taktischen Überlegungen. Lob und Tadel in Form von Fleißkärtchen oder "eins auf den Deckel" zu verteilen ist nicht Gegenstand einer Wahl.
Übrigens bin ich eh ein Befürworter positiver Motivationsanreize.

Bei einer Wahl mit klassischem STV (kein Meek) ist mal ein als aussichtslos geltender Kandidat fast gewählt worden, weil viele Leute ihn aus taktischen Erwägungen an Position eins gesezt haben.
Wenn eine Krümelpartei aus Spaß tatsächlich mal im Parlament landet, ist das Geschrei auch groß.
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Martin Uhl
Veröffentlicht am Freitag, 04. Juni 2004 - 19:32 Uhr:   

das mit dem Denkzettel stelle ich mir so vor: Wer sich noch dazu durchringen kann, rot-Grün zu wählen, der soll es ruhig tun. Wer aber von Rot-Grün die schnauze voll hat, sollte auf keinen Fall daheim bleiben, denn sonst profitieren CDU/CSU davon. Die Unionsparteien haben nämlich schon immer (wie bei der letzten Europawahl) von niedriger Wahlbeteiligung profitiert. Und die sind nicht besser für die Menschen, auch wenn sie es behaupten. Und wenn wir parteien wie Tierschutzprtei, ödp, unabhängige Kandidaten etc. (je nachdem, was einem von denen am besten gefällt), kann man meiner Meinung nach rot-Grün am besteb einen denkzettel verpassen, ohne dabei die Union zu stärken. Bei der Thüringer Landtagswahl ist es ratsam, Grün zu wählen
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Torsten Schoeneberg
Veröffentlicht am Freitag, 04. Juni 2004 - 20:52 Uhr:   

Was für ein Unfug. Eine Wahl ist dazu da, FÜR jemanden zu stimmen. Das heißt, entweder (1) man wählt eben den, der einem relativ am besten gefällt, oder (2) man stellt sich selbst auf, oder (3) man wählt ungültig, weil man keinen besser findet als alle anderen, oder (4) man bleibt zu Hause und hält bis zur nächsten Wahl die Klappe.
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Mörsberg
Veröffentlicht am Freitag, 04. Juni 2004 - 20:55 Uhr:   

Was hat die Wahl zum europäischen Parlament mit der Bundesregierung zu tun?
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Forscher
Veröffentlicht am Freitag, 04. Juni 2004 - 21:02 Uhr:   

@ Mörsberg

Frage das mal die CDU, die ja nun überhaupt keine EU-Themen aufbietet, sondern eben diese Denkzettelwahl propagiert. Da gefällt mir der Wahlkampf der FDP doch besser, der brschäftigt sich immerhin mit Europa (z.B. Bürokratie-Abbau, Volksentscheid zur EU-Verfassung etc.).
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Florian
Veröffentlicht am Samstag, 05. Juni 2004 - 01:24 Uhr:   

> die CDU, die ja nun überhaupt keine EU-Themen aufbietet

Ich möchte den CDU-Wahlkampf an dieser Stelle nicht unbedingt verteidigen. Aber man muss doch konzidieren, dass die CDU durchaus europäische Themen anspricht (EU-Beitritt der Türkei, Umgang mit dem Stabilitätspakt zum Beispiel).
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Juwie
Veröffentlicht am Samstag, 05. Juni 2004 - 12:37 Uhr:   

Für alle, die es noch nicht gemerkt haben:

Die Europawahl eignet sich denkbar schlecht für "nationale Denkzettel", da inzwischen 60% der in Deutschland geltenden Normen von der EU veranlasst worden sind. Entgegen anders lautender Parolen verfügt das Europäische Parlament bei vielen Materien auch bereits über effektive Mitentscheidungsrechte, die bei Inkrafttreten des Verfassungsvertrages nochmals deutlich ausgeweitet würden.

Für eine "zweckorientierte" Stimmabgabe spricht zudem noch die voraussichtlich geringe Wahlbeteiligung. Jede Stimme zählt gegenüber einer Bundestagswahl fast das Doppelte!

... und dann für einen "Denkzettel" verschenken? - Wer's mag ...
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c07
Veröffentlicht am Samstag, 05. Juni 2004 - 13:39 Uhr:   

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Martin Uhl
Veröffentlicht am Samstag, 05. Juni 2004 - 19:05 Uhr:   

Ich meinte lediglich, dass , auf diejenigen, die von Rot-Grün enttäuscht sind, auf keinen Fall daheimbleiben sollen, weil sie sonst womöglicher weise etwas bewirken könnten, was sie sie gar nicht bwirken wollen. Das jüngste "Unheil", das die Nichtwähler bewirkt hatten, war die Zweidrittelmehrheit der CSU in Bayern. Ein anderes Beispiel ist die DVU in Brandenburg. Sie hatte 1999 mit 5,3% den Einzug knapp geschafft bei einer Wahlbeteiligung, die nicht viel höher als 50% lag. Daher waren es hier auch die Nichtwähler, die den Enzug der DVU mitzuverantworten haben. Deshalb sollten alle Brandenburger, die dies lesen, bei der nächsten brandenburgischen Landtagswahl, die im September stattfindet!

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