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Sole
| | Veröffentlicht am Dienstag, 18. Mai 2004 - 20:21 Uhr: | |
Wie akut ist die CSU tatsächlich gefährdet, aus dem Europaparlament zu fliegen? Die Bayerische FDP-Landesvorsitzende (von der politischen Relevanz her sowas wie der General der Volksarmee von Sachsen-Anhalt) meinte auf dem Parteitag, der CSU Mut zusprechen zu müssen. Verschiebungen in der Wahlbeteiligung (viel im Osten, wenig in Bayern) und ein eher moderates CSU-Ergebnis um die 50 % könnten evtl dazu führen, dass die CSU die 5 % Hürde reißt. Alles Humbug? Oder doch reale Gefahr? Derweil sehen die Medien die PDS vor allem im Osten zugunsten der SPD profitieren, die dort bei nur noch 17 % liegen soll - ist die mögliche höhere Wahlbeteiligung in den mehrere-Wahlen-Ländern vor allem im Osten der Sargnagel der SPD? |

Marc K.
| | Veröffentlicht am Dienstag, 18. Mai 2004 - 22:10 Uhr: | |
Ich glaube, dass sich die FDP erheblich mehr sorgen machen muß ob sie überhaupt ins Europaparlament einzieht. |

c07
| | Veröffentlicht am Mittwoch, 19. Mai 2004 - 01:35 Uhr: | |
Latent gefährdet ist die CSU seit 1990 schon, aber diesmal wär es eine extreme Überraschung. 50% bei mäßiger Wahlbeteiligung reichen locker. Echt gefährdet ist sie eigentlich erst bei 40%, wenn die Wahlbeteiligung nicht total einbricht. 1994 hat sie bei 48,9% in Bayern und deutlich unterdurchschnittlicher Wahlbeteiligung (was allerdings normal ist) immer noch 6,76% bundesweit gehabt. Insbesondere wird sich die Wahlbeteiligung wohl kaum richtung Osten verschieben. Sie war da bisher schon gut 3 Punkte höher als im Westen. Ich würd eher einen umgekehrten Trend vermuten. |

Juwie
| | Veröffentlicht am Mittwoch, 19. Mai 2004 - 09:19 Uhr: | |
Eine Gefahr besteht angesichts der Sparpolitik der Regierung Stoiber eigentlich nur, wenn die bayerischen Wähler der Aufforderung ihres Ministerpräsidenten folgen und die Europawahl zur "Denkzettelwahl" machen. ;-) |

Mörsberg
| | Veröffentlicht am Mittwoch, 19. Mai 2004 - 11:14 Uhr: | |
Und außerdem nimmt der bayerische Anteil an der deutschen Gesamtbevölkerung (und den Gesamt-Wahlberechtigten) zu. Keine falschen Hoffungen, bitte! |

Sole
| | Veröffentlicht am Mittwoch, 19. Mai 2004 - 15:05 Uhr: | |
Es war nicht meine Hoffnung sondern die von Frau Schnarrenberger |

Bernd Schaller
| | Veröffentlicht am Donnerstag, 20. Mai 2004 - 11:40 Uhr: | |
Die FDP, vorallem in Bayern, sollte sich mal mit sich selber beschäftigen und überlegen, wie sie in Landtag und div. Kommunalparlamente zurückkehren könnte, anstatt sich Gedanken über die CSU zu machen. |

Herzilein
| | Veröffentlicht am Freitag, 21. Mai 2004 - 22:54 Uhr: | |
Genau! Wenn sich jemand Sorgen machen sollte, dann diese linksliberale Schwatzbacke Leutberger-Schnarrenhäuser oder wie die auch immer heißt, und zwar um ifr Amt. |

Bernd Schaller
| | Veröffentlicht am Samstag, 22. Mai 2004 - 20:23 Uhr: | |
Hab heute wieder einen Kommentar der Leutheusser zum Filbinger in Bayern 1 gehört. Mich wunderts, daß die Chefin einer bay. Splitterpartei so oft im Radio zitiert wird, wenn REP, ÖDP oder Bayernpartei etwas ablassen kommt das auch nicht in die Medien. Glaubt die Leutheusser ernsthaft, mit solchen Kommentaren Wähler anzusprechen? |
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