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Kommunalwahlen Baden-Württenberg

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Thomas Frings
Veröffentlicht am Donnerstag, 08. April 2004 - 12:28 Uhr:   

Auffällig ist, daß die Wahlbeteiligung bei der Europawahl überall höher ist, wenn gleichzeitig Kommunalwahlen sind- einzige Ausnahme ist Baden-Württemberg. Da stellt sich mir die Frage, warum. Meines Wissens wird den Wählern dort, wegen der Stimmgebung mit bis zu 60 Kreuzen, der Wahlzettel bereits vor dem Wahltag zugesandt. Stimmt dann ein Großteil der Wähler gleich per Briefwahl und geht am Wahltag gar nicht ins Wahllokal, und damit auch nicht zur Eurowahl?
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Josef
Veröffentlicht am Freitag, 09. April 2004 - 22:00 Uhr:   

Ich kann das nicht nachvollziehen.
1994, das letzte (und bisher einzige???) Mal, dass in BaWü die EW und die KW gleichzeitig waren, lag die Wahlbeteiligung deutschlandweit bei 60,0%, in BaWü bei 66,4%.
Da die CDU ja mit Landeslisten kandidiert, ist das wohl der Grund, dass heuer die KW wieder gleichzeitig mit der EW gelegt wurde.
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Martin Uhl
Veröffentlicht am Freitag, 04. Juni 2004 - 20:09 Uhr:   

Bei den Kommunalwahlen SPD, Grüne oder ödp wählen
Damit die landesregierung für ihre ÖPNV-Kürzung einen Denkzettel bekommt!
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C.-J. Dickow
Veröffentlicht am Samstag, 05. Juni 2004 - 14:17 Uhr:   

@ Martin Uhl

Nicht nur Europawahlen, sondern auch Kommunalwahlen eignen sich nicht für Denkzettelwahlen. Sie sollten schon die Partei wählen, die sie vor Ort am besten finden. Was nützt es Ihnen, bei der Kommunalwahl die Landesregierung "abzustrafen"? Gar nichts. In Stuttgart werden CDU und FDP trotzdem weiterregieren, aber sie bekommen eventuell in ihrem Landkreis oder ihrer Gemeinde nicht die Leute, die Sie gerne hätten. Leidtragende sind dann nicht die Herren Teufel und Döring, sondern Sie selbst.
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Martin Uhl
Veröffentlicht am Samstag, 05. Juni 2004 - 23:21 Uhr:   

Natürlich werden Döring und Teufel weiteregieren! Aber wir sollten ihnen trotzdem eine auf den Rüssel geben! Daher ist meine Strategie, die ich Vorschlage, die, dass die Grüne oder ödp wählen, je nachdem, was einem von den beiden besser gefällt und was auf dem Stimmzettel steht. Und wenn keins von beiden auf dem Stimmzettel steht, dann schlage ich vor, SPD zu wählen. Denn je stärker Grüne und ödp in den Kommunen werden, umso besser stehen die Hoffnungen auf den Ausbau des ÖPNV und das wird Teufwel und Döring dann zum Nachdenken bringen. Denn es war geplant die S4 der Karlsruher S-Bahn in die Innenstadt von Baden-Baden zu führen, was im Gemeinderat von CDU und FDP, die dort die Mehrheit haben, abgelehnt wurde. SPD und Grüne stimmten dafür!
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C.-J. Dickow
Veröffentlicht am Sonntag, 06. Juni 2004 - 01:57 Uhr:   

@ Martin Uhl

Dann ist es, was die S-Bahn von Karlsruhe nach Baden-Baden angeht, also eine kommunalpolitische Frage. Insofern mögen die Bürger beider Städte diesen Punkt in ihre Wahlentscheidung einfliessen lassen. Aber was haben die Bürger in Freiburg, Fellbach, Konstanz oder Mannheim damit zu tun? Die sollten gucken, was für Ihre Stadt das Beste ist.
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Martin Uhl
Veröffentlicht am Sonntag, 06. Juni 2004 - 11:53 Uhr:   

Die Kritik istlandesweit verbreitet. Nahveerkehrspapst Dieter Ludwig hat das schon kritisiert. Und viele andere auch! egal ob in Mannheim, Freiburg, Fellbach oder sonstwo! Daher würde ich vorschlagen, der Landesregierung einen Rüssel zu verpassen! Außerdem möchte ich darauf hinweisen, dass die Freiburger diese Kürzungen besonders wenig mögen werden, wenn man bedenkt, dass in freiburg jeder 5. die Grünen wählt und die Stadt sogar einen grünen OB hat! Und jeder Eisenbahn- und/oder umweltanhänger tut gut daran, meine strategie zu befolgen! Es gibt nämlich ein Sprichwort, das lautet folgendermaßen: auch ein kleiner Reißnagel kann einen Elefanten bewegen! Und genau das möchte ich erreichen: also: Je mehr, desto besser!
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c07
Veröffentlicht am Sonntag, 06. Juni 2004 - 12:20 Uhr:   

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Torsten Schoeneberg
Veröffentlicht am Sonntag, 06. Juni 2004 - 15:47 Uhr:   

"jeder Eisenbahn- und/oder umweltanhänger"

Eisenbahnanhänger - früher hieß das Waggon. (Hab heute morgen einen Clown gefressen). Ansonsten s. c07.
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UKG
Veröffentlicht am Sonntag, 06. Juni 2004 - 18:16 Uhr:   

Auch wenn die Kritiker von Martin Uhl inhaltlich im Recht sind, es ist schon immer so gewesen, dass man gegen nicht genehme Politik auf einer Ebene die Parteien, die diese tragen, auf anderer Ebene abstraft. Siehe Landtagswahlen und Europawahlen, die letzteren haben
nicht unbedingt mit Bundespolitik zu tun, die ersteren nur über den
Umweg Bundesrat. Ich denke es ist legitim, aus einem Gefühl der
Unzufriedenheit, Stimmung gegen diese Parteien zu machen, schließlich könnte ein Debakel - was es in BW nicht geben wird - dann doch den einen oder anderen CDU-/FDP-Politiker zu einer Veränderung der Poltiik treiben, da er "vor Ort" unter Druck gerät. Was denken die
Kritiker über solch ein Szenario: in NRW könnten die Grünen leicht wegen ihrer Kohlenpolitik abgestraft werden, insbesondere dort, wo es noch Zechen gibt, das wäre dann auch ungerecht gegenüber eventuell fleisige Kommunalpoltiker in diesem Jahr, aber ein legitimer Protest, gegen Entscheidungen, die auf anderer Ebene getroffen werden. Wenn das OK wäre aus Sicht der Kritiker, dann hat wegen dieser Blindheit auf einem Auge der Kritisierte meine volle Sympathie.
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Martin Uhl
Veröffentlicht am Sonntag, 06. Juni 2004 - 20:44 Uhr:   

Endlich hat jemand einigermaßen verstanden, was ich sagen wollte. Wenn ihr meine Argumentation als schwachsinnig anseht, kann ich nicht helfen! Meine Einträge sind an diejenigen gerichtet, die (insbesondere Eisenbahnfreunde) meine Kritik an der baden-württembergischen landesregierung teilen. Diesen wollte ich bloß ein Rezept verraten, wie man etwas dagegn tun kann. Ich habe insgesamt drei Parteien zur Wahl empfohlen, weil ich nicht 1. nicht zu 100%weiß, wer wo antritt und 2. wo sich die Forumbesucher, die dies lesen, politisch stehen! und wem die Grünen zu linkslastig sind, der hat als Alternative (so weit sie auf dem Stimmzettel steht) die ödp, die sich mehr auf der konservativen Seite befindet!
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c07
Veröffentlicht am Donnerstag, 10. Juni 2004 - 15:52 Uhr:   

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Martin Uhl
Veröffentlicht am Donnerstag, 10. Juni 2004 - 17:12 Uhr:   

Mir ist es durchaus ernst mit meiner Wahlempfehlung. Außerdem mache ich hier keine "Wahlpropaganda" in dem Sinne, sondern gebe ein paar
EMPFEHLUNGEN ab. Wahlpropaganda würde ich dann machen, wenn ich (noch) Anhänger einer Partei wäre (war ich mal). Und es ist aus meiner Sicht vollkommen legitim, WahlTIPPS zu geben. (Hat wahlrecht.de auch schon oft genug gemacht). Und indem ich MEHRERE Parteien empfehle, zeige ich auch, dass ich auf die Leser meiner Beiträge eingehe, da die Geschmäcker verschieden sind. Und die ödp tritt (insbesondere in Oberschwaben) auch an. Link: www.oedp.de . Und wen die ödp mehr gefällt als die Grünen und soweit sie auf dem Stimmzettel erscheint, der ist gut beraten, sie zu wählen, oder?
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c07
Veröffentlicht am Donnerstag, 10. Juni 2004 - 18:46 Uhr:   

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Martin uhl
Veröffentlicht am Donnerstag, 10. Juni 2004 - 20:00 Uhr:   

Die Hinweise, die ich gebe, sind zwar nicht "technisch", sollen dem Wähler aber auch helfen, zu erreichen, was er will. Und je stärker Grüne und ödp (oder dort, wo weder Grüne noch ödp antreten, die SPD)bei der Kommunalwahl abschneiden, umso stärker setzt dies unsere Lnmdesregierung unter Druck, was wiederum zur Folge haben wird, dass sie ihre ÖPNV-Kürzungen überdenkt oder vielleicht etwas "abmildert". Zumal wurde in Baden-Württemberg macherorts dort, wo die CDU besonders stark ist (z.B. Baden-Baden) ein ÖPNV-Projekt abgelehnt, das sicherlich erfolgversprechend gewesen wäre. Und in Karlsruhe wird mit Unterstützung der CDU ein überflüssiges Projekt (U-Strab) auf den Weg gebracht, das sinnvollere ÖPNV-Projekte blockieren wird!
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Mörsberg
Veröffentlicht am Donnerstag, 10. Juni 2004 - 20:24 Uhr:   

> Die Hinweise, die ich gebe, sind zwar nicht "technisch", sollen
> dem Wähler aber auch helfen, zu erreichen, was er will.
Thema is trotzdem verfehlt. Wie ein Wähler politische Inhalte mit seinen Stimmen durchzusetzen versucht, hat mit den technischen und taktischen Überlegungen rein garnix zu tun, und erst recht nicht bei ner Kommunalwahl, wo es abgesehen von a bissle d'Hondt-Verzerrung keine Sperrklausel gibt.
Begreift doch bittebitte mal, dass es mich z.B. total nervt, wenn mir jemand ungefragt Vorschriften zu machen versucht, was oder ich zu wählen hätte, wenn ich bestimmte Inhalte angemessen vertreten wissen möchte. Das ist bei mir zugleich geeignet, Parteien, für die geworben werden soll, unsympathischer zu machen. Da ich einer der drei Parteien, für die hier Schleichwerbung gemacht wird, angehöre, habe ich keinerlei Interesse daran, dass sie hier ungefragt beworben wird, auf einem Wege, den ich nicht gutheiße.

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